DE1901116C3 - Transportfahrzeug mit Vorrichtungen zum Ab- und Aufladen mehrerer, auf der Ladepritsche des Fahrzeuges iibereinandergestapelter Pontons - Google Patents

Transportfahrzeug mit Vorrichtungen zum Ab- und Aufladen mehrerer, auf der Ladepritsche des Fahrzeuges iibereinandergestapelter Pontons

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DE1901116C3
DE1901116C3 DE19691901116 DE1901116A DE1901116C3 DE 1901116 C3 DE1901116 C3 DE 1901116C3 DE 19691901116 DE19691901116 DE 19691901116 DE 1901116 A DE1901116 A DE 1901116A DE 1901116 C3 DE1901116 C3 DE 1901116C3
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DE19691901116
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DE1901116B2 (de
DE1901116A1 (de
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Gerhard 2105 Seevetal Juergensen
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects

Description

Vorbereitung eines Ablade- oder bei der Beendigung eines Aufladevorganges,
F i g. 3 das Transportfahrzeug nach V i g. 1 bei einem Abladevorgang und
F i g. 4 den Beginn eines Aufladevorganges bei dem Transportfahrzeug ähnlich dem nach F i g. 1.
Ein in F i g. 1 dargestelltes Transportfahrzeug 10 ist mit drei Pontons 11, 12 und 13 für den militärischen Brücken- und Fährenbau beladen. Im Bereich deren vorderer und hinterer Enden ist jeweils ein Paar Stützpfosten 15 bzw. 16 vorgesehen, die an einer Ladepritsche 14 befestigt sind und von denen zumindest die hinteren Stützpfosten 16 einen Abstand voneinander haben, der größer als die größte Breite der Pontons 11,12 und 13 ist, so daß diese nach hinten entladen werden können.
Die Stützpfosten 15 und 16 sind mit η dem zweituntersten Ponton 12 angreifenden, betäligbaren Hebe- und Senkvorrichtungen in Form von unter diesen Ponton 12 reichenden, längs der Stützpfosten 15 und 16 geführten Auflagen 17 bzw. 18 versehen, die den mittleren Ponton 12 und den oberen Ponton 13 anheben, damit der unterste Ponton 10 ent- bzw. aufgeladen werden kann (F i g. 2). Damit diese Auflagen 17 und 18 bei aufeinanderliegenden Pontons 11 und 12 bis unter den zweituntersten Ponton 12 geschwenkt oder unter ihm eingesteckt werden können, und damit sie im zweiten Fall in entsprechende Halterungen in den Stützpfosten 15 und 16 zur Verbindung mit einem Stellantrieb ein setzbar sind, weisen die Pontons 11, 12 und 13 jeweils entsprechende Aussparungen auf, in die die Auflagen 17 und 18 mit ihren freien Enden hineingeschwenkt oder gesteckt werden. Um ein Schwenken oder Einsetzen der Auflagen 17 und 18 von Hand zu vermeiden, kann aber auch vorgesehen sein, daß sie jeweils aus einesn an den Stützpfosten 1.5 und 16 geführten Gleitstück und einem daran zwischen einer senkrechten Ruhestellung und einer waagerechten Arbeitsstellung klappbar befestigten Zungenteil bestehen, das im fahrbereiten Zustand des Fahrzeugs in der Ruhestellung zwischen dem untersten Ponton 11 und den Stützpfosten 15 und 16 oder in beliebiger Stellung unterhalb des untersten Pontons U untergebracht ist Weiter kann vorgesehen sein, daß die Auflagen 17 und 18 mittels innerhalb der Stützpfosten 15 und 16 vorgesehener, vorzugsweise an deren oberem Ende befestigter Hydraulikzylinder verstellbar sind.
Zur Erleichterung der Ladevorgänge ist die Ladepritsche 14 mittels eines weiteren Hydraulikzylinders 19 um das hintere Fahrzeugende in eine schräge Arbeitslage kippbar. Ebenfalls als Entlade- bzw. Aufladehilfe ist vorgesehen, daß vor oder beiderseits neben der Ladefläche am vorderen Ende des jeweils untersten Pontons angreifende Schiebe- und Zugvorrichtungen vorgesehen sind. So ist als Schiebevorrichtung ein Hydraulikzylinderpaar 20 (F i g. 3) und als Zugvorrichtung eine Winde mit einem über eine Umlenkrolle 22 geführten Zugseil 21 vorhanden (F i g. 4).
Ein in F i g. 4 dargestelltes Transportfahrzeug 10 unterscheidet sich von dem in den vorhergehenden Figuren dargestellten Transportfahrzeugen 10 lediglich durch die seitliche Anbringung von Stützpfosten 15 und 16 mit Auflagen 17 und 18. Die mit gleichen Bezugszeichen versehenen Teile entsprechen denen der vorhergehenden Figuren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Transportfahrzeug mit Vorrichtungen zum Ab- oder Aufladen mehrerer, auf der Ladepritsche des Fahrzeuges übereinandergestapelter Pontons für militärische Zwecke, wobei die Vorrichtungen aus an der Ladepritsche befestigten Stützpfosten und mit den Stützpfosten zusammenwirkenden, an den Pontons angreifenden Hebe- und Serkeinrichtungen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- und Senkeinrichtungen in an sich bekannter Weise jeweils an dem Ponton (12), der über dem untersten Ponton (11) angeordnet ist, angreifen und diesen Ponton (12) und gegebenenfalls weitere au! diesem Ponton (12) gestapelte Pontons (13) anheben, daß für einen Ab- oder Aufladevorgang die Ladepritsche (14) um das hintere Fahrzeugende kippbar ist und daß der unterste Ponton (II) durch an diesem angreifende mechanische Schiebe- und/oder Zugvorrichtungen (20, 21 und 22) für den Ab- oder Aufladevorgang frei bewegbar ist.
    25
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Transportfahrzeug mit Vorrichtungen zum Ab- und Aufladen mehrerer auf der Ladepritzsche des Fahrzeugs übereinandergestapelter Pontons für militärische Zwecke, wobei die Vorrichtungen aus an der Ladepritsche befestigten Stützpfosten und mit den Stützpfosten zusammenwirkenden, an den Pontons angreifenden Hebe- und Senkeinrichtungen bestehen.
    Die Pontons können beispielsweise zum Fähren- oder Brückenbau dienen und werden dann bei oder nach dem Abladen zu langgestreckten, biegesteifen Körpern verbunden. Das Aufladen von Pontons auf die Ladefläche von Transportfahrzeugen geschieht bisher mit Hilfe aufwendiger Hebezeuge unter Mitwirkung von Hilfskräften. Meist ist hierzu ein besonderes Kranfahrzeug erforderlich. Je nach ihren Abmessungen werden die Pontons hierbei entweder übereinander oder hochkant nebeneinander auf der Ladefläche gestapelt. Das Abladen erfolgt in bekannter Weise entweder ebenfalls mittels Hebezeugen, z. B. Transportfahrzeugen, oder aber dadurch, daß die Ladefläche des Transportfahrzeuges um eine Fahrzeugquerachse nach hir. len gekippt wird, so daß die Pontons unkontrolliert von der Ladefläche herabrutschen. Diese zweite Entladeart ist jedoch nur bei hochkant oder bei einzeln liegend beförderten Pontons, nicht aber bei mehreren aufeinanderliegenden Pontons möglich, es sei denn, daß diese zusätzlich mit Gleitbahnen ausgerüstet sind, mittels derer sie aufeinander abrutschen können. Auch hierbei ist die Mitwirkung von Hilfskräften unentbehrlich.
    Aus der FR-PS 1 520 639 ist ein Fahrzeug ersichtlich, auf dessen bzw. von dessen Ladefläche ein großer Hohlkörper mit Hilfe einer Zug- und Schiebevorrichtung auf- bzw. abgeladen werden kann. Die Zug- und Schiebevorrichtung arbeitet mit Seilen, die durch Umlenkrollen geführt sind. Für den Auf- bzw. Abladevorgang wird die Ladefläche gekippt. Hierzu sind Hydraulikzylinder vorgesehen. Das Fahrzeug ist jedoch zur Aufnahme von mehreren zum Fähren- oder Brückenbau dienenden Pontons nicht geeignet, da mittels der Zug- und Schiebevorrichtung nur ein Körper auf die Ladefläche des Fahrzeugs aufgeladen werden kann.
    Ein Transportfahrzeug für mehrere auf einer Ladepritsche übereinander gestapelter Transportbehälter ist in der US-PS 1 573 172 beschrieben. An der Ladepritsche dieses Fahrzeugs sind Stützpfosten befestigt, die an den auf- bzw. abzuladenden Transportbehälter angreifende Hebe- und Senkvorrichtungen aufweisen. Zusätzliche Schiebe- und/oder Zugvorrichtungen sind bei diesem Fahrzeug nicht vorgesehen. Vielmehr wird der Ab- bzw. Aufladevorgang dadurch erleichtert, daß die Transportbehälter mit Rollen versehen sind. Nachteilig ist, daß das Transportfahrzeug für den militärischen Einsatz nicht geeignet ist, da mehrere Hilfskräfte vorhanden sein müssen. Die Hilfskräfte können infolge der hohen Arbeitshöhen leicht von einem Feind ausgemacht und unschädlich gemacht werden.
    Aus der US-PS 2 512 333 ist ein Fahrzeug bekannt, das zur Aufnahme von übereinander gestapelten, quaderähnlichen Gegenständen dient. Hierzu weist es Hebe- und Senkeinrichtungen auf, mit denen das übereinander gestapelte Gut direkt auf den Erdboden abgesetzt oder von ihm aufgenommen werden kann. Mi: diesem Fahrzeug ist es jedoch in Anwendung auf Pontontransport nicht möglich, während eines militärischen Einsatzes eine vollständige Pontonbrücke herzustellen bzw. abzubauen, ohne daß die Hilfskräfte einer Feindeinwirkung ausgesetzt sind.
    Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, während eines militärischen Einsatzes zur Erstellung von Briickenübersetzgeräten bei einem Ab- oder Aufladevorgang von Pontons von einem oder auf ein Transportfahrzeug die notwendigen Bedienungs- und/oder Überwachungsarbeiten in einer geringen Arbeitshöhe stattfinden und von wenigen Hilfskräften möglichst schnell durchführen zu lassen, so daß die Hilfskräfte einer etwaigen Feindeinwirkung so wenig wie möglich ausgesetzt sind.
    Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hebe- und Senkeinrichtungen in an sich bekannter Weise jeweils an dem Ponton, der über dem untersten Ponton angeordnet ist, angreifen und diesen Ponton und gegebenenfalls weitere auf diesem Ponton gestapelte Pontons anheben, daß für einen Ab- oder Aufladevorgang die Ladepritsche um das hintere Fahrzeugende kippbar ist und daß d^r unterste Ponton durch an diesem angreifende mechansiche Schiebe- und/oder Zugvorrichtungen für den Ab- oder Aufladevorgang frei bewegbar ist.
    Ein Vorteil der Erfindung liegt darin, daß ein schnelles und für das Bedienungspersonal gefahrloses Ab- bzw. Aufladen der Pontons von dem bzw. auf das Transportfahrzeug erreicht wird. Entweder kann der unterste Ponton vom Fahrzeug direkt an seinem Bestimmungsort (z. B. in ein Gewässer) abgelegt oder ein Ponton kann von seinem Bestimmungsort direkt auf das Fahrzeug aufgeladen werden, ohne daß unwegsame Geländestreifen den Ab- bzw. Aufladevorgang nachteilig beeinflussen. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das erfindungsgemäße Fahrzeug leicht verschiedenen Bauformen der Hohlkörper angepaßt werden kann und damit insbesondere auch für die Verwendung bereits vorhandener, genormter Typen von Pontons geeignet ist.
    Die Erfindung ist an Hand eines Transpcrtfahrzeuges im folgenden näher erläutert. Es zeigt
    F i g. ί ein Transportfahrzeug mit mehreren Pontons und Vorrichtungen zu deren Ab- und Aufladen in fahrbereitem Zustand,
    F i g. 2 das Transportfahrzeug nach F i g. 1 bei der
DE19691901116 1969-01-10 1969-01-10 Transportfahrzeug mit Vorrichtungen zum Ab- und Aufladen mehrerer, auf der Ladepritsche des Fahrzeuges iibereinandergestapelter Pontons Expired DE1901116C3 (de)

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DE1901116A1 DE1901116A1 (de) 1970-07-16
DE1901116B2 DE1901116B2 (de) 1974-10-03
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