DE257340C - - Google Patents

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DE257340C
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compressed air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
ty
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anlassen von Motoren, insbesondere Diesel-Motoren, durch komprimierte Luft, bei welcher das Anlaßventil derart eingerichtet ist, daß es selbsttätig in Wirksamkeit tritt, wenn Druckluft zugeführt wird, und so lange wirkt, bis wieder die Zufuhr von Druckluft aufhört.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr und die Abstellung der Druckluft durch einen von einer Feder o. dgl. beeinflußten Schieber bewirkt werden, der derart mit einem Anlaßhebel mittels einer Klinkenvorrichtung in Verbindung gesetzt ist, daß der Schieber zuerst von dem Hebel in einer Richtung bewegt wird, bis derselbe einen gewissen Punkt erreicht und dann von dem Hebel gelöst und durch eine Feder o. dgl. in seine Anfangsstellung zurückbewegt wird. Während der ersten Schieberbewegung wird Druckluft dem Anlaßventil zugeführt, und während der Zurückbewegung des Schiebers wird die Druckluftzufuhr unterbrochen und eine Verbindung zwischen dem Anlaßventil und der Atmosphäre hergestellt, so daß das Anlaßventil während des ersten Teiles der Hebelbewegung in Wirksamkeit tritt und wieder außer Wirksamkeit tritt, wenn der Schieber vom Hebel gelöst wird.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes gemäß vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht.
ι ist das selbsttätig wirkende Anlaßventil, welches in Wirkung tritt, wenn ihm komprimierte Luft zugeführt wird, und welches wieder zu wirken aufhört, wenn die Luftzufuhr unterbrochen wird. Die Luft wird dem Ventil durch ein Rohr 8 zugeführt, welches von einer Luftsteuervorrichtung kommt. Diese besteht aus einem Schieber 5, der in einem Zylinder 6 angebracht ist und durch eine Feder 10 beeinflußt wird, die das Bestreben hat, den Schieber im Zylinder nach unten zu drücken. In den Zylinder mündet ein Rohr 7, welches von einem Behälter kommt, in dem immer Luft unter dem zum Anlassen der Maschine nötigen Druck, z. B. 20 Atm., vorhanden ist. Ferner mündet das oben genannte, zum Anlaßventil leitende Rohr 8 in den Zylinder, und schließlich leitet ein Rohr 9 (das Aufpuffrohr) vom Zylinder ins Freie.
Der Schieber 5 ist durch eine Stangen- und Hebelverbindung a, b, c, d mit einem auf einer Welle 2 lose angebrachten Arm f in Verbindung, welcher normal mit der Welle mittels einer Klinke g verbunden ist. Die Klinke ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der sich um einen Zapfen am Ende eines an der Welle 2 festsitzenden Armes h drehen kann, und welcher mittels einer Feder j normal in einer solchen Stellung gehalten wird, daß sein Haken k den Arm f fängt.
Auf der Welle 2 ist ferner ein Arm 4 befestigt, der durch eine Stange 12 mit der Brennstoffpumpe 13 derart verbunden ist, daß die Brennstoffpumpe in Wirksamkeit tritt, wenn die Welle 2 so weit gedreht ist, daß die Verbindung zwischen dem Schieber 5 und der Welle 2 ausgelöst wird. Endlich ist auf der Welle 2 ein Handhebel 3 befestigt.
Die Wirkungsweise der Anlaßvorrichtung ist folgende:
Wenn der Handhebel 3 die Stellung 14 einnimmt, ist der Schieber 5 in seiner niedrigsten Stellung, in welcher er das Druckluftrohr 7 schließt, aber die Verbindung zwischen den Rohren 8 und 9 öffnet, so daß das Anlaß ventil 1 nicht arbeitet.
Wird der Handhebel 3 nun in die Stellung 15 gedreht, so nimmt die Klinke g den Arm f mit, welcher durch die Stangen- und Hebelverbindung a, b, c, d den Schieber 5 hebt, so daß die Verbindung zwischen den Rohren 7 und 8 hergestellt und die Verbindung zwischen dem Rohr 8 und dem Auspuffrohr 9 unterbrochen wird. Folglich wird Druckluft dem Anlaßventil zugeführt, welches in Wirksamkeit tritt und die Maschine anläßt.
Wird dann der Handhebel weiter in die Stellung 16 gedreht, so bewirkt die Verbindung 4,12, daß die Brennstoffzufuhrvorrichtung 13 in Wirksamkeit tritt, derart, daß Brennstoff dem Brennstoffventil zugeführt wird. Dasselbe ist die ganze Zeit zur Arbeit bereit gewesen, hat aber bisher wegen mangelnden Brennstoffes nicht arbeiten können.
Gleichzeitig wird aber auch die Druckluftzufuhr zum Ventil 1 plötzlich, d. h. augenblicklich unterbrochen, und das Ventil wird mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt, so daß der Druck im Ventil aufhört. FoIglieh hört die Wirksamkeit des Ventils in demselben Augenblick auf, in welchem die Brennstoffzufuhr beginnt. Die plötzliche Unterbrechung der Druckluftzufuhr zum Anlaßventil wird in folgender Weise bewirkt:
Wenn der Handhebel 3 in die Stellung 16 gedreht wird, stößt das Ende der Klinke g gegen eine Rolle oder einen Anschlag m, die oder der die Klinke dreht, so daß ihr Haken k den Arm f freigibt, welcher somit plötzlich von seiner Verbindung mit der Welle 2 gelöst wird. Sobald dies geschieht, führt die Feder 10 den Schieber 5 wieder in seine unterste Stellung abwärts, in welcher er, wie früher erwähnt, die Druckluftleitung 7 schließt und die Verbindung zwischen dem Rohr 8 und dem Auspuffrohr 9 herstellt.
Wenn die Druckluftzufuhr zum Ventil 1 aufhört, arbeitet die Maschine mit Brennstoff, d. h. als Diesel-Motor.
Je weiter der Handhebel gegen die Stellung ! 17 gedreht wird, je mehr Brennstoff wird von
j der Brennstoffpumpe 13 abgegeben, und wenn der Handhebel in der Stellung 17 steht, gibt die Pumpe 13 die der vollen Leistung des
Diesel-Motors entsprechende Brennstoffmenge ab,
Wird der Handhebel nun in die Stellung 14 zurückgedreht, so wird die Zuführung des Brennstoffes unterbrochen, wenn die Stellung passiert wird, und gleichzeitig fängt die Klinke g wieder den Arm f. Falls die Maschine nicht ihre Zündungen begonnen hat, wenn der Handhebel von der Stellung 15 zu der Stellung 16 geführt worden ist, führt man wieder den Handhebel zu der Stellung 14 zurück und wiederholt den beschriebenen Vorgang.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Anlassen von Motoren, insbesondere Diesel-Motoren, durch Druckluft, bei welcher das Arilaßventil derart eingerichtet ist, daß es selbsttätig in Wirksamkeit tritt, wenn Druckluft zugeführt wird, und so lange wirkt, bis wieder die Zufuhr von Druckluft aufhört, gekennzeichnet durch einen von einer Feder (10) o. dgl. beeinflußten Schieber (5), der die Druckluftzufuhr zum Anlaß ventil (1) und den Auspuff von demselben regelt, und der mittels einer Klinkenvorrichtung o. dgl. mit einem Anlaßhebel (3) derart verbunden ist, daß der Schieber (5) während der ersten Bewegung von (14-15) des Hebels (3) mittels der Hebelverbindung (a, b, c, d und f) durch den Haken (k) gegen die Wirkung der Feder (10) bewegt wird, so daß er die Druckluftzufuhr zum Anlaßventil (1) öffnet, wonach er, wenn der Anlaßhebel (3) von (15-16) gedreht ist, von dem Hebel (3) ausgelöst wird und durch die Feder (10) 0. dgl. zurückbewegt wird, so daß die Druckluftzufuhr aufhört und das Anlaßventil (1) in Verbindung mit der Außenluft gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Anschlag (m) o. dgl., der, wenn der Anlaßhebel (3) von (15-16) gedreht ist, den Haken (k) vom Arm (f) löst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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