DE256393C - - Google Patents

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DE256393C
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Germany
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rim
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gripper
main rim
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B11/00Units comprising multiple wheels arranged side by side; Wheels having more than one rim or capable of carrying more than one tyre
    • B60B11/10Emergency wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- JV! 256393 -KLASSE 63 d. GRUPPE
und einstellbarer Greifer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung einer Hilfsfelge an der Hauptfelge mittels in abwechselnder Reihenfolge außen und innen an der Hauptfelge angreifender fester und beweglich einstellbarer Greifer.
Gemäß der Erfindung legen sich die an der Hilfsfelge sitzenden festen Greifer mit einer annähernd senkrechten Fläche gegen den Rand
ίο der Hauptfelge, so daß die Hilfsfelge nur im Bereich dieser festen Greifer in achsialer Richtung und damit in der Mittelebene festgelegt ist. Dagegen stützen sich die mit Hakenbolzen zusammenarbeitenden, an der Hilfsfelge befestigten Klammerteile der einstellbaren Greifer mittels schräger Flächen gegen die Hauptfelge, wobei ein Zwischenraum zwischen dem Radkranz der letzteren und den Klammerteilen verbleibt. Dadurch werden beim Anziehen der beweglichen Greifer die im Bereiche dieser letzteren liegenden Teile der Hilfsfelge aus der Mittelebene heraus nach der Hauptfelge herübergezogen, während die im Bereiche der festen Greifer liegenden Hilfsfelgenteile in der Mittelebene verbleiben.
Die durch diese Ablenkung einzelner Teile
der Hilfsfelge in die letztere hineingebrachten Spannungen verhüten das Lockerwerden der Hilfsfelge und machen das Nachziehen der Greiferschrauben während der Fahrt überflüssig.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Seitenansicht einer Hilfsfelge, wobei die einstellbaren hakenförmigen Greifer weggelassen sind. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i, aus der die Anordnung der einstellbaren Greifer zu ersehen ist. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 und zeigt die Anlage der Hilfsfelge gegen die Hauptfelge mit Hilfe der festen Greifer. Fig. 4 ist ein Gabelstück, das zum Verhindern der Drehung der Hilfsfelge gegenüber der Hauptfelge verwendet wird.
An der Hilfsfelge α sind in bestimmten Abständen die Greifer b (Fig. 3) befestigt, die mittels der Klauen c den Rand der Hauptfelge d übergreifen. Die Klauen c sind mit einer senkrechten Anlagefläche c1 versehen, gegen welche sich die Hauptfelge d stützt, so daß im Bereiche dieser festen Greifer der achsiale Abstand der beiden Felgen gegeneinander gewahrt ist. In abwechselnder Reihenfolge mit den festen Greifern b sind bewegliche, einstellbare Greifer auf dem Umfange der Hilfsfelge α verteilt. Die an der letzteren starr befestigten L-förmigen Klammerteile e dieser beweglichen Greifer (Fig. 2) sind mit einem Loche f versehen, durch welches der mit Gewinde g3 versehene Teil eines hakenförmigen Bolzens g hindurchtritt. Die Klauen g1 der Bolzen g greifen über die inneren Ränder der Hauptfelge und bewirken beim Anziehen der Muttern g2 eine Annäherung der Hilfsfelge an die Felge d des Fahrzeugrades.
Die L-förmigen Klammerteile e tragen nun eine schräge Fläche e1, die sich unter Belassung eines Zwischenraumes zwischen den Klammern und dem Radkranz der Haupt-
felge d von innen her gegen den Felgenrand der letzteren anlegt. Beim Festziehen der Muttern g2 werden diejenigen Teile auf dem Umfang der Hilfsfeige, die im Bereich der beweglichen Greifer liegen, infolge der auf dem Felgenrand der Hauptfelge gleitenden schrägen Flächen e1 aus der Radebene heraus gegen die Hauptfelge hingezogen.
Hierdurch werden auf dem Umfange der
ίο Hilfsfeige in der Nähe der einstellbaren Greifer Spannungen erzeugt, die ein Lockerwerden der Hilfsfeige und das selbsttätige Lösen der Schrauben verhüten sollen.
Die als Flügelmuttern ausgebildeten Muttern sind mit einer der gebräuchlichen Sicherungen versehen, die z. B. aus federnden Bolzen h bestehen können. Jeder dieser Bolzen trägt eine Nase h1, die sich in der Sperrstellung in eine Aussparung der Flügelmutter g2 einlegt.
Um ein Verschieben der Hilfs- gegenüber der Hauptfelge in der Umfangsrichtung zu verhindern, sind auf dem Innenumfang des Radkranzes der Hauptfelge ein oder mehrere Gußstücke i (Fig. 4) befestigt, zwischen deren nach innen hervorspringende Nasen i1 die Klammern g der beweglichen Greifer eingelegt werden. »

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Befestigung einer Hilfsfelge an der Hauptfelge mittels in abwechselnder Reihenfolge außen und innen an der Hauptfelge angreifender fester und einstellbarer Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Greifer (b) mit einer annähernd senkrechten Fläche (c1) gegen den Rand der Hauptfelge (d) anliegen, so daß in achsialer Richtung der Abstand derjenigen Felgenteile voneinander gewahrt ist, an denen die starren Greifer wirken, während die mit Hakenbolzen (g) in Eingriff stehenden, an der Hilfsfeige (a) befestigten Klammerteile (e) der einstellbaren Greifer mittels einer schrägen Fläche (e1) sich gegen die Hauptfelge (d) anlegen und einen Zwischenraum zwischen sich und dem Radkranz der letzteren belassen, so daß die Hilfsfeige nach Anziehen der Hakenbolzen (g) an den den letzteren gegenüberliegenden Stellen nach der Hauptfelge herübergezogen wird, zum Zweck, durch die hierdurch verursachten Spannungen das Lockerwerden der Hilfsfeige zu verhüten und das Nachziehen von Muttern bei Beginn oder während der Fahrt zu vermeiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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