DE256114C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE256114C DE256114C DENDAT256114D DE256114DA DE256114C DE 256114 C DE256114 C DE 256114C DE NDAT256114 D DENDAT256114 D DE NDAT256114D DE 256114D A DE256114D A DE 256114DA DE 256114 C DE256114 C DE 256114C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- hammer
- bear
- rod
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 description 6
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
- B21L3/02—Machines or devices for welding chain links
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussion Or Vibration Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Fallhammer zur Herstellung geschweißter Ketten,
Ringe, Wirbel u. dgl. Er ist mit seitlichen Preßvorrichtungen versehen, die das zunächst
5 offene Glied in die richtige Form zusammenbiegen, bevor es den Hammerschlägen ausgesetzt
wird. Es werden mit der neuen Vorrichtung die Kettenglieder o. dgl. vollständig selbsttätig, und zwar in einem einzigen Arbeitsgange
verschweißt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand
in einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι in Vorderansicht und in Fig. 2 in
Seitenansicht; die Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach der Linie A-A der Fig. 1 und zeigen die
seitlichen Preßwerkzeuge in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Es ist ι die Schabotte eines Fallhammers, auf der ein Aufsatz τα befestigt ist. Von
diesem gehen zwei senkrecht aufwärts gerichtete Führungsstangen 2 für den Hammerbär 3
aus. An der Unterseite trägt der Hammerbär das. Obergesenk 4, während das Untergesenk
5 auf dem Amboß 6 angebracht ist.
Zu beiden Seiten der Führungsstangen 2 steht auf dem Untergestell 1 je ein Lagerarm 7,
an dem ein zweiarmiger Hebel 8, 9 schwingbar gelagert ist. Das untere Hebelende 8 ist
durch ein Zwischengelenkstück 10 mit einer in dem Aufsatz ia in wagerechter Ebene geführten
Preßbacke 11 verbunden, deren dem Untergesenk zugekehrtes Ende dem Kettengliedende
angepaßte Form besitzt. An dem unteren Hebelende 8 greift eine Feder 12 an,
die diesen Hebelarm stets in Berührung mit einer durch den Army geführten Schraube 13
hält. In dieser Lage befindet sich das obere Hebelende mit einer Rolle 14 im Bereich einer
am Hammerbär seitlich vorstehenden Nase 15, so daß es bei Bewegung des Hammerbärs zur
Seite gedrückt wird. In der gleichen Ebene mit den Preßbacken 11 ist rechtwinklig zu
diesen im Aufsatz τα noch eine Preßbacke 16
geführt, deren dem Untergesenk zugekehrtes Ende dem Kettenglied angepaßte Form besitzt,
und die mit einem zweiarmigen Hebel 17, 18 durch ein Gelenkstück 19 verbunden
ist. Der Hebel 17, 18 ist in einem von der Schabotte 1 ausgehenden Lagerarm 20 gelagert
und liegt mit seinem oberen Ende bzw. mit einer in ihm gelagerten Rolle 21 unter Einfluß
einer Feder 22 im Bereich einer Nase 23 des Hammerbärs 3. Die Nase 23 liegt höher
als die Nasen 14, so daß auch die entsprechenden Hebel in verschiedenen Zeiten von
dem Hammerbär bewegt werden,
Beim Aufwärtsgang des Hammerbärs drücken zunächst die Nasen 15 die Hebel 8, 9 nach
außen, wodurch die Preßbacken 11 nach innen gegen das im Untergesenk liegende, hinten
offene Kettenglied 24 gedrückt (Fig. 3) werden. Die Schenkelenden des Gliedes werden dadurch
zur Gliedform zusammengebogen und legen sich mit ihren abgeschrägten Flächen übereinander (Fig. 4). Die Preßbacken 11
werden von den Federn 12 zurückgezogen, sobald die Rollen 14 über die höchste Stelle
der Nasen 15 hinweg sind (Fig. 1). Nun
drückt die Nase 23 den Hebel 17, 18 zurück
und dadurch die Preßbacke 16 gegen das zu verschweißende Ende des Kettengliedes, wodurch
dessen Enden noch mehr zusammengebogen und in die Gliedform gebracht werden. Nachdem der Hebel 17, 18 die höchste
Stelle der Nase 23 verlassen hat, geht er unter Federeinfluß zurück und nimmt die
Preßbacke 16 mit. Beim Niederfallen des Hammerbärs wird zunächst in der eben beschriebenen
Weise die Preß backe 16 nochmals gegen das Kettenglied gedrückt, worauf die
Backen 11 gegen das Glied gepreßt werden und der Hammerbär schließlich frei auf das
im Gesenk liegende Glied herabfällt. Beim abermaligen Hochgang und darauf folgenden
Niedergang des Hammerbärs wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge, so daß immer
zwischen je zwei Hammerschlägen eine mehrfache seitliche Pressung des Kettengliedes
stattfindet und dieses daher genaue, gratfreie Form erhält und durch die Gesenkform gleichzeitig
kalibriert wird. Der Antrieb des Hammerbärs kann in irgendeiner geeigneten Weise
erfolgen. Im Beispiel ist zu dem Zweck ein Scheibenpaar 25, 26 von einem Riemen 27
umschlungen, mit dem der Gurt 28 des Hammerbärs verbunden ist. Die Scheibe 26 ist
an einem um 29 drehbaren Hebel 30 gelagert, den eine Feder 31 gegen einen Anschlag 32
zieht. Liegt der Hebel an diesem Anschlag an, so ist die Scheibe 26 der Scheibe 25 so weit
genähert, daß der beide Scheiben umschlingende Riemen schlaff ist und über die ständig
sich drehende Scheibe 25 gleitet. Soll der Bär hochgehoben werden, wird der Hebel
30 mittels der Stange 33 abwärts gezogen, wobei die Scheibe 26 sich von der Scheibe 25
entfernt, der Riemen 27 straff gespannt und von der Scheibe 25 mitgenommen wird. Dadurch
wird der Gurt 28 angezogen und der Hammerbär hochgehoben, bis beim Loslassen der Stange 33 der Hebel 30 von der Feder 31
hochgezogen und die Spannung in dem Riemen 27 aufgehoben wird, so daß der Bär jetzt herabfällt. Das Anziehen und Loslassen
der Stange 33 im geeigneten Moment kann von Hand erfolgen, wird aber im Beispiel
durch einen Tritthebel 34 bewirkt, so daß der Arbeiter beide Hände zum Halten des Werk-Stückes
frei behält. Der Tritthebel wird für gewöhnlich von einer Feder 35 hochgehalten und greift dabei mit einem Haken 36 über
das hakenförmige Ende 37 der Stange 33. Beim Niedertreten des Hebels 34 nimmt der
Haken 36 die Stange 33 mit, gleitet aber allmählich von dem Haken 37 ab, so daß die
Stange 33 in dem Augenblick wieder freigegeben wird, wenn der Bär niederfallen soll.
Beim Hochgehen des Tritthebels schnappt der Haken 36 wieder über den Haken 37, der,
gelenkig mit der Stange 33 verbunden, unter Einfluß der Feder 38 steht.
Damit bei zu lange andauerndem Zug an der Stange 33 der Hammerbär nicht zu hoch
gehoben wird und gegen den Steg 39 des Gestells schlägt, ist mit dem Hebel 30 eine
durch ein Auge 40 des Steges geführte Stange 41 verbunden, gegen die der Bär nach einem
bestimmten Hub anstößt, so daß dadurch der Hebel 30 hochgedrückt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fallhammer zur Herstellung geschweißter Kettenglieder u. dgl. aus U-förmig vorgebogenen Gliedern mit schräg geschnittenen Enden, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammerbär (3) zwei Druckbacken (11) zum Umbiegen der Gliedenden gegen einen Dorn (5) drückt und eine andere Druckbacke (16) zum Schließen der Kettenglieder bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE256114C true DE256114C (de) |
Family
ID=514160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT256114D Active DE256114C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE256114C (de) |
-
0
- DE DENDAT256114D patent/DE256114C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2166250C3 (de) | Bindewerkzeug | |
| DE256114C (de) | ||
| DE661471C (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Anstauchen von Bunden an beiden Enden eines zwischen Klemmbacken eingespannten Werkstueckes | |
| DE510567C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Kettenbaendern | |
| DE81486C (de) | ||
| DE124832C (de) | ||
| DE943512C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung huelsenloser Bandeisenverschluesse | |
| DE223429C (de) | ||
| DE1950737C3 (de) | Stumpfschweißvorrichtung für feine Drähte | |
| DE950175C (de) | Vorrichtung zum Richten verbogener Mitnehmer an Doppelkettenkratzfoerderern | |
| DE124890C (de) | ||
| AT64528B (de) | Fallhammer zur Herstellung geschweißter Ketten, Wirbel und dgl. aus U-förmig vorgebogenen Gliedern mit schräg geschnittenen Enden. | |
| DE1905974C (de) | Verfahren zum Herstellen des Verschlus ses einer Tube und Vorrichtung zur Ausfuh rung dieses Verfahrens | |
| DE122463C (de) | ||
| DE619989C (de) | Maschine zum Zusammensetzen von Zierketten | |
| DE194310C (de) | ||
| AT56289B (de) | Verfahren und Maschine zur Fertigstellung von Schnürösen mit Schnurrolle. | |
| DE257824C (de) | ||
| AT151387B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbandverbindungen. | |
| DE177369C (de) | ||
| DE153790C (de) | ||
| DE73462C (de) | Fafsdaubenschneide- und Hobelmaschine | |
| DE440330C (de) | Vorrichtung zum Ausruecken des Schubkurbelgetriebes fuer Nietmaschinen | |
| DE417504C (de) | Verfahren zur Herstellung von Tuben | |
| DE1926518C3 (de) | Verfahren zum Verformen der längslaufenden Kantenflächen der Seitenbügel für die Glieder einer auf einem Kettenzahnrad arbeitenden Kette |