DE256113C - - Google Patents

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DE256113C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors
    • F02M2700/333Drive thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JV^ 256113 — KLASSE 46«. GRUPPE
HANS OTTEN in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1910 ab.
Bei den bisher bekannten raschlaufenden Zweitaktverbrennungskraftmaschinen werden die doppeltwirkende Spülpumpe und die Einblaseluftpumpe, von denen die letztere meist als mehrstufige Pumpe gebaut ist, unabhängig voneinander angetrieben.
Es ergeben sich bei solchen raschlaufenden, vertikal angeordneten Ausführungen große Massenbeschleunigungen für den relativ großen und daher schweren Kolben der Spülpumpe sowie für dessen Kreuzkopf und Schubstange. Diese Massenbeschleunigungen kommen deshalb besonders stark zur Geltung, weil die Spülpumpen nur mit geringem Überdruck arbeiten und der Überdruck sozusagen keinen reduzierenden Einfluß auf die Massenwirkung ausübt. Bei der vertikalen Bauart der raschlaufenden Maschinen übertragen sich diese Massenwirkungen auf das Maschinengestell und bewirken dort, namentlich wenn sie im oberen Totpunkte auftreten, starke Erschütterungen des ganzen Systems. Man hat nun versucht, diesen Ubelstand dadurch zu beseitigen, daß man mehrere kleinere Spülpumpen anordnete oder zwei oder mehr Zylinder derselben wechselseitig an einer Schwinge so anordnete, daß sich die Beschleunigungskräfte der auf und nieder gehenden Massen aufhoben. Alle diese Mittel trugen jedoch nicht zur Vereinfachung der Maschine bei. Gegengewichte von genügender Größe konnten auch bei höheren Tourenzahlen nicht mehr im Kurbelgehäuse untergebracht werden.
Bei der Erfindung wird nun die von einer besonderen Kurbel angetriebene Spülpumpe so angeordnet, daß der Druck einer oder mehrerer gleichachsig zum Spülpumpenzylinder angeordneter Stufen der Einblaseluftpumpe die Massenwirkungen derselben stark vermindert oder ganz aufhebt.
Die dem Ausgleich der Massen dienenden Stufen der Einblaseluftpumpe werden zwischen dem Spülluftpumpenkolben und seinem Kurbelgetriebe eingebaut. Dadurch finden die Wechselwirkungen der Massenkräfte in ge- 4^ ringerem Abstande von der festen Auflage der Maschine aus statt, was die Wirkung der Horizontalkomponenten der Massenkräfte infolge Tieferlegung des Schwerpunktes des ganzen bewegten Systems stark verringert 5<> und dadurch den Massenausgleich erleichtert.
Die Fig. 1 zeigt eine Anordnung bei einer zweistufigen Einblaseluftpumpe. α ist der Kolben der Spülluftpumpe, welcher atmosphärische Luft ansaugt und sie nachher mit kleinem Überdruck dem Arbeitszylinder b der Maschine durch die Leitung c während des Spül- und Ladevorganges zuschiebt. Der Niederdruckkolben β der Einblaseluftpumpe saugt ebenfalls atmosphärische Luft an und schiebt dieselbe mit einem Druck von einigen Atmosphären durch die Leitung h dem Hoch-
druckzylinder g zu. Von diesem aus gelangt die hochgespannte Luft durch die Leitung i zu dem Brennstoffventil k, durch das der Brennstoff dann in fein zerstäubtem Zustande in den Zylinder b geblasen wird.
Der Antrieb des Hochdruckkolbens I der Einblaseluftpumpe erfolgt von der Schubstange m aus durch die Stange n, die Schwinge ο und die Stange p.
ίο Die Kurbel q kann auf irgendeine Art von der Hauptwelle aus angetrieben werden.
Es wirkt nun bei dieser Anordnung der im Zylinder/" herrschende Druck dem Massendruck der Spülpumpe nach oben entgegen, was zum Ausgleich der Massendrücke und zum sanften Druckwechsel in der Nähe des oberen Totpunktes beiträgt. Der Durchmesser des Kolbens e wird dem erforderlichen Ausgleichsdruck entsprechend dimensioniert.
Die Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Massenwirkung der hin und her gehenden Teile der Spülluftpumpe sowohl nach oben als auch nach unten ausgeglichen wird. Zwischen die Niederdruckstufe f und die Hochdruckstufe g der Einblaseluftpumpe ist zu diesem Zweck eine Mitteldruckstufe r eingeschaltet.
Der Kolben e ist als doppeltwirkender Kolben ausgeführt. Nach oben wirkt er als KoI-ben der Niederdruckstufe f, nach unten als solcher der eingeschalteten Mitteldruckstufe r. Die Hochdruckstufe g wird allein für sich durch das Gestänge n, 0, -p angetrieben.
Bei der Anordnung nach der Fig. 1 wird nur der Beschleunigungsdruck der Massen nach oben durch den nach oben drückenden Kolben e ausgeglichen, bei der Anordnung nach Fig. 2 die Massenwirkung der hin und her gehenden Teile sowohl nach oben durch den im Niederdruckzylinder f herrschenden Druck als auch nach unten durch den Druck im Mitteldruckzylinder r.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Anordnung zum Ausgleich der Massen-Wirkungen von doppeltwirkenden, von einer besonderen Kurbel angetriebenen Spülluftpumpen bei rasch laufenden Zweitakt verbrennungskraftmaschinen mit zwei- oder mehrstufiger Einblaseluftpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederdruckkolben der Einblaseluftpumpe einseitig wirkend zwischen dem doppeltwirkenden Spülluftpumpenkolben und dem das ganze System antreibenden Kurbelgetriebe als Ausgleichkolben angeordnet ist und der Druckhub dieser Niederdruckstufe mit demjenigen der einen Spülluftpumpenseite zusammenfällt, während die Kolben der übrigen Stufen derart angeordnet sind, daß ihr Druckhub mit demjenigen der anderen Spülluftpumpenseite zusammenfällt.
2. Anordnung nach Anspruch 1 bei dreistufiger Einblaseluftpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Nieder- und Mitteldruckkolben der Einblaseluftpumpe, zu einem doppeltwirkenden Differentialkolben vereinigt, zwischen dem doppeltwirkenden Spülluftpumpenkolben und dem das ganze System antreibenden Kurbelgetriebe als Ausgleichkolben angeordnet sind, wobei der Druckhub der Niederdruckstufe mit demjenigen der einen Spülluftpumpenseite und der Druckhub der Mitteldruckstufe mit demjenigen der anderen Spülluftpumpenseite zusammenfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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