DE255705C - - Google Patents

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DE255705C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255705 KLASSE 42#. GRUPPE
Schalldose. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1912 ab.
Die Nadelhalter der Schalldosen für Sprechappärate werden gewöhnlich durch Flachoder Schraubenfedern an ihrer Befestigungsstelle nachgiebig gehalten. Selbstverständlieh ist man dabei bemüht, der Schalldose eine möglichst gedrungene, von weiten Ausladungen freie Form zu geben, was zur Folge hat, daß nur sehr kurze Federn benutzt werden können, so daß eine derart weiche Federung nicht zu erzielen ist, wie sie notwendig wäre, um die durch die Schrift der Schallplatte oder Walze der Nadel erteilten Bewegungen auf die Membran zu übertragen, ohne daß die Platte stark beansprucht wird.
Erfahrungsgemäß ist die Benutzungsdauer der Schallplatten und Walzen eine eng begrenzte, was der Erfinder vorwiegend auf die wenig zweckmäßige Lagerung des Nadelhalters zurückführt, denn es ist nicht zu verkennen, daß bei der Lagerung in kurzen Federn eine gewisse Härte der Bewegung nicht zu vermeiden ist, und daß die jeweils gespannten Federn bei ihrer Entlastung das Bestreben zeigen, den Nadelhalter über die Mittellage hinauszuschwingen, und da die Schrift diesen Stoß aufnehmen muß, Verletzungen der Schrift herbeiführen.
Außerdem entstehen bei der Bewegung der Federn Geräusche, die sich in verstärktem Maße auf die Membran übertragen und den Wohlklang des Sprechapparates beeinträchtigen.
Bei vorliegender Erfindung werden sowohl die störenden metallischen Nebengeräusche beseitigt, wie auch verhütet, daß die Schrift eine mehr als zur Lautwiedergabe notwendige Beanspruchung erfährt.
Zu diesem Zwecke wird der Quersteg des Nadelhalters beiderseitig in ein Gummipolster eingeklemmt, so daß er weder Eigen-Schwingungen ausführt, noch durch Berührung mit anderen Metallteilen der Schalldose Nebengeräusche hervorrufen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine beispielsweise Ausführungsform der Schalldose im Querschnitt und in Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Lagerstelle des Quer steges.
Der Quersteg b des Nadelhalters a, der zweckmäßig dreieckige Querschnittsform erhält, ruht mit seiner in der Längsachse angebrachten Kimme auf einem zylindrischen Stück d aus härterem Gummi, das zu beiden Seiten von einem Polster g aus Weichgummi eingeschlossen wird. Ein gleiches Polster h aus Weichgummi befindet sich oberhalb des Quersteges b. Die Stirnplatte p, durch welche der Nadelhalter α hindurchragt, kann in der üblichen Weise mit Hilfe ihres winklig angebogenen Schenkels p' an der Schalldose t befestigt werden, jedoch dürfte es zweckmäßiger sein, die Platte p, p' in geeigneten Führungen verschiebbar anzubringen, wie es beispielsweise in der Zeichnung dargestellt ist. Der Schenkel p' trägt einen mit Innengewinde versehenen Nocken r, durch welchen eine Schraube s nach einem Nocken u' führt, der mit einer feststehenden Platte u verbunden ist. Die Schraube s wird in einem Necken u' drehbar festgehalten, so daß je
nach der Drehrichtung der Schraube s die Stirnplatte ρ entweder gegen das Gummipolster h gepreßt oder in entgegengesetzter Richtung bewegt wird. Mit Hilfe dieser
' 5 Stclimccnanik läßt sich die Spannung innerhalb des den Quersteg" einschließenden Gummipolsters je nach Bedarf regeln. Die dreieckige Querschnittsform des Quersteges wie auch das in Kimmen gelagerte Hartgummistück d sind deshalb gewählt worden, damit der Nadelhalter sich nicht in seiner Mittcllage verändern kann.
Durch die Weichgummipolster g, h wird der Quersteg des Nadelhalters von Metallteilen der Schalldose vollkommen abgeschlossen, denn seine Lagerstelle wird ausschließlich durch die Weichgummipolster g, h gebildet, und da ferner das Zusammenpressen der Polsterung durch die übliche Stirnplatte ρ erfolgt, durch deren weite Mittelöffnung der Nadelhalter mit reichlichem Spielraum hindurchtritt, so steht der Nadelhalter α nur durch die Membran mit der Schalldose in metallischer Verbindung.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schalldose für Sprechapparate, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (b) zwischen Polstern (g, h) aus Weichgummi eingeschlossen ist, die jede Beruhrung mit Metallteilen, abgesehen von den Endzapfen, verhindern.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (b) dreieckige Querschnittsform besitzt und das ihn an der Kante übergreifende Weichgummistück (h) eine im Querschnitt dreieckige Furche aufweist.
3. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (b) mit seiner in der Mittelachse angebrachten Kimme .auf einem walzenförmigen Stück (d) aus härterem Gummi ruht. i
4. Schalldose nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Kautschukpolster übergreifende und mit Hilfe einer Stellschraube (s) in beliebige Preßstellung zu bringende Stirnplatte (p).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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