DE255678C - - Google Patents

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DE255678C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L9/00Passages or apertures for delivering secondary air for completing combustion of fuel 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 255678 KLASSE 241 GRUPPE
angeordnet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Feuerungen, bei welchen der die Schichthöhe regelnde Schieber im Abstande vom Mauerwerk angeordnet ist, um zwischen beiden einen Zuführungskanal für Oberluft zu schaffen, welche den innen wassergekühlten Querbalken außen bespült und verhältnismäßig kühl hält, um sodann am hocherhitzten Feuergewölbe entlang hinzustreichen und so vorgewärmt sich mit·
ίο den Feuergasen zu vermischen.
Die Erfindung besteht darin, daß der Schieber einen nach hinten abgebogenen, das Mauerwerk überdeckenden Schenkel besitzt, zwischen welchem und dem Mauerwerk die Oberluft hinter den Schieber tritt, so daß beim Verstellen des Schiebers der von seinem abgebogenen Schenkel und der Oberseite des Mauerwerks begrenzte Einströmquerschnitt für die Oberluft geändert werden kann.
Durch diese Anordnung wird bekannten ähnlichen Einrichtungen gegenüber erreicht, daß einerseits ein ununterbrochen freier Zutritt für die strömende Verbrennungsluft vorhanden ist, und daß ferner durch die zuströmende frische Luft sowohl die Schieberplatte mit dem Regelungsschieber als auch die Abschlußwand des Mauerwerks intensiv gekühlt wird, ohne daß die Gefahr besteht, daß der sich bildende freie Kanal durch Brennstoff verstopft und dadurch die Luftzuführung unterbrochen wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Fig. 1 in ihrer Anordnung bei einer Feuerung gezeigt, während die Fig. 2, 3 und 4 im größeren Maßstabe Querschnitt, Vorderansicht und Draufsieht der Einrichtung darstellen.
Der zur Regelung der Höhe der Brennstoffschicht auf dem Roste dienende Schieber ι ist mittels Schlitzlöcher 2 und Stiftschrauben 3 an einer Platte 4 geführt und kann an dieser mittels der Schraubbolzen 5 in senkrechter Richtung verstellt werden.
Die Platte 4 ist zur Bildung eines Zuführungskanales 6 für Oberluft im Abstande von dem das Mauerwerk armierenden hohlen, innen wassergekühlten Querbalken 7 angeordnet und lehnt sich gegen Vorsprünge 8 desselben, in welchen Stiftschrauben 9 befestigt sind, die zwecks Führung der Platte 4 durch Schlitzöffnungen 10 derselben reichen. Die Platte 4 besitzt oben einen nach hinten abgebogenen, das Mauerwerk überdeckenden Schenkel 11, welcher von gegen das Mauerwerk oder dessen Armierung wirkenden Stellschrauben 12 durchsetzt ist, mit Hilfe derer die Platte 4 gehoben oder gesenkt werden kann, um den vom Schenkel 11 und Mauerwerk begrenzten Einströmquerschnitt für die Oberluft zu ändern und so die Luftmengen zu regeln.
Die durch den Kanal b einströmende Oberluft bespült den Balken 7 von außen und verhindert dessen Abbrennen und zugleich das

Claims (1)

  1. Entzünden der im Fülltrichter befindlichen Kohle. Die eingetretene Oberluft streicht am hocherhitzten Feuergewölbe entlang nach hinten, nimmt von demselben Wärme auf, verhindert dadurch Wärmestauungen im Feuerraume und vermischt sich sodann mit den Feuergasen, die dadurch zur rauchfreien Verbrennung kommen.
    Paten τ-An s PRU c H:
    Einrichtung zur Zuführung von Oberluft zu Feuerungen, bei welchen der die Brennstoffschichthöhe auf dem Roste regelnde Schieber zur Bildung eines Zuführungskanales für Oberluft im Abstande vom Mauerwerk oder von dem dasselbe armierenden Querbalken angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (1) mit einem nach hinten abgebogenen, das Mauerwerk überdeckenden Schenkel (11) versehen ist, zwischen dem und dem Mauerwerk die Oberluft hinter den Schieber (1) eintritt, so daß beim Verstellen des Schiebers (1) der von seinem abgebogenen Schenkel (11) und dem Mauerwerk begrenzte Luftein-Strömquerschnitt geändert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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