DE28320C - Feuerführung an einem verstellbaren Roste mit gleichbleibendem Neigungswinkel - Google Patents

Feuerführung an einem verstellbaren Roste mit gleichbleibendem Neigungswinkel

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DE28320C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates

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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

Ρ·
KA1ISERtTCfI1ES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Zusatz zum Patent No. 24887 vom 22. März 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1884 ab. Längste Dauer: 21. März 1898.
Die vorliegende Erfindung betrifft gewisse Neuerungen an der durch Patent No. 24887 geschützten Feuerung mit geneigtem und parallel verstellbarem Rost, durch welche Neuerungen diese Einrichtung für verschiedene Zwecke geeigneter gemacht werden soll. Bei dem patentirten, annähernd unter dem Böschungswinkel des verwendeten Brennmaterials geneigten und parallel verstellbaren Rost wird der Ueberschufs der unter den Rost gelangenden Luft, welche nicht zwischen die Rostspalten hindurch an das auf dem Rost befindliche Brennmaterial treten kann, sich an der unteren Seite des Rostes erwärmen und infolge hiervon in die Höhe steigen. Wird diese Strömung der erwärmten Luft nach oben gehemmt, so müssen sich der Rost und seine Bewegungsvorrichtungen in einer Weise erhitzen, welche ihrer Erhaltung sehr nachtheilig ist. Läfst man die erwärmte Luft in dem Raum vor der Feuerung frei herumtreten, so entsteht dadurch bei einem abgeschlossenen Kesselhause eine höchst belästigende Erwärmung. Um diese Nachtheile zu beseitigen und zugleich die auf der Unterseite des Rostes erwärmte Luft zweckmäfsig zu verwenden, ist die aus den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung ersichtliche Einrichtung getroffen.
Der obere Theil des schrägen Rostes R wird durch ein Gehäuse MM' JV, das zweckmäfsig aus Blech construirt sein kann, abgeschlossen. Dieses Gehäuse nimmt die von der Unterseite des Rostes aufwärts strömende Luft auf und leitet dieselbe, wie durch Pfeile angedeutet, um den Fülltrichter T herum über das Gewölbe U hinweg nach den regulirbaren Lufteintrittsöffnungen 0, durch welche die mithin vorgewärmte Luft zu den in den Kanälen K aufsteigenden Feuergasen gelangt, um hier zu deren rauchfreier Verbrennung zu dienen.
Zu der unter dem schrägen Rost erwärmten und vom Gehäuse MM' N gefafsten Luft tritt sodann noch die in dem eisernen, hohlen Querbalken V während ihres Durchströmens erhitzte, bei P einströmende und bei Q austretende Luft hinzu.
Um diese Erwärmung und den Einflufs der erwärmten Luft jederzeit überwachen zu können, empfiehlt es sich, das Gehäuse MM1N so einzurichten, dafs es bei M' und N jederzeit geöffnet und zugleich die Regulirung der einzelnen Luftzuführungsöffnungen bequem vorgenommen werden kann. Da der schräge und parallel verstellbare Rost infolge der stetigen Abwärtsbewegung des Brennmaterials, der hiermit verbundenen beständigen Reinhaltung des Rostes und beträchtlichen Brennmaterialersparnifs im Vergleich zum gewöhnlichen Planrost erheblich kleiner ausfällt, es sich aufserdem empfiehlt, dem schrägen Rost im Verhältnifs zu dem nach unten abschliefsenden Horizontalrost eine möglichst grofse Länge zu geben, um eine rauchfreie Verbrennung zu sichern, so ergiebt sich für die vorliegende Feuerung eine verhältnifsmäfsig geringe Breite, welche bei Anwendung

Claims (3)

  1. dieser Feuerung auf Dampfkessel, Siedepfannen u. dergl. nicht selten um ein Mehrfaches kleiner ist, als die Breite der zu heizenden Kessel- oder Pfannenfläche bezw. des zu beheizenden Gegenstandes überhaupt.
    Um nun zu bewirken, dafs die auf dem schrägen Rost sich entwickelnden Gase, welche bei ihrem Aufsteigen aus dem schmalen Feuerraum in den darüber befindlichen Verbrennungsraum sich stark erhitzen, durch fortwährendes Auftreffen auf denselben engbegrenzten Theil der zu beheizenden Fläche keine nachtheilige Einwirkung auf die betreffenden Blechtafeln äufsern, überhaupt eine möglichst gleichmäfsige Erwärmung erzielen, ist den Verbrennungskanälen die aus den Fig. i, 3 und 4 speciell ersichtliche Einrichtung gegeben.
    Fig. 3 ist ein Querschnitt nach x-y einer Dampfkesselfeuerung, Fig. i, während Fig. 4 einen analogen Querschnitt der für eine Siedepfanne geeigneten Feuerung veranschaulicht.
    Der annähernd in einer verticalen Ebene liegende, von dem schmalen Feuerraum sich nach aufwärts verbreiternde Verbrennungsraum für die auf dem schrägen Rost entwickelten Gase wird durch feuerfeste Zungen ζ in eine Anzahl Feuerkanäle K abgetheilt, welche an ihrem unteren Ende bei dem Anschlufs an den Feuerraum F annähernd quadratischen Querschnitt haben, nach aufwärts hin aber unter annähernd gleichbleibendem Querschnitt in der Richtung der Kesselachse stetig kleiner, quer zur Kesselachse stetig breiter werden, bis sie schliefslich unter dem Kessel oder der Pfanne umgebogen werden und der Kessel- oder Pfannenform angepafste breite und niedrige Schlitze bilden, aus welchen die heifsen Gase in dünner Schicht den Kesselwänden, Pfannenboden etc., parallel in Form von breiten und dünnen Brennern ausmünden, so dafs die Flamme die ganze Heizfläche des Kessels oder der Pfanne gleichmäfsig bestreicht und erwärmt, ein Durchbrennen, sowie die Bildung einer Stichflamme also möglichst vermieden wird.
    Zum Zweck einer schnellen und einfachen Regulirung der über dem Rost jedem einzelnen Verbrennungskanal K zugeführten Luftmenge können sämmtliche für die Zuführung der Verbrennungsluft vorhandenen Kanäle 0 mittelst eines gemeinschaftlichen, auf einer Platte b angeordneten, in horizontaler Richtung beweglichen Schiebers c gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden.
    Um aber mit Rücksicht auf die unvermeidliche Ungleichheit des Gasstromes in den einzelnen Kanälen K durchweg eine gleichmäfsige Verbrennung zu erzielen, werden für jede einzelne Oeffnung 0 in dem gemeinschaftlichen Schieber c, Fig. 5, besondere Schieber d für die beliebige Aenderung des Querschnittes jeder einzelnen Luftöffnung vorgesehen. Diese Vorrichtung ermöglicht somit eine doppelte Regulirung, indem einmal der Zutritt der Verbrennungsluft in den einzelnen Kanälen K mittelst der Schieber d, sodann aber auch die Gesammtverbrennung in allen Kanälen K mittelst des Schiebers c gemeinschaftlich geregelt werden kann.
    Um diese Regulirung zu ermöglichen und zu überwachen, sind bei α Schauöffnungen angebracht, welche die Flamme in der Nähe ihres Eintrittes unter den Kessel oder die Pfanne zu beobachten gestatten.
    Paten τ-Ansprüche:
    In Verbindung mit der unter No. 24887
    patentirten Feuerung mit geneigtem und parallel verstellbarem Rost:
    ι. Die Abführung der an der Unterseite des schrägen Rostes sich erwärmenden überschüssigen Luft und Verwendung derselben zur rauchfreien Verbrennung der in den Feuerkanälen aufsteigenden Gase, wobei die warme Luft in einem Gehäuse MM' N gesammelt und um den Fülltrichter herum den regulirbaren Luftöffnungen ο zugeführt wird.
  2. 2. Die Anordnung einer durch Zungen ζ geschiedenen Anzahl von aufrechtstehenden Verbrennungskanälen K in einer Weise, welche den Uebergang aus dem schmalen Feuerungsraum zu der zu beheizenden breiten Kessel- oder Pfannenfläche durch stetige, nach oben fortschreitende Verbreiterung der Feuerkanäle K so vermittelt, dafs die oben in der Richtung des Wirkungsraumes umgebogene" Flamme die zu beheizende Fläche gleichmäfsig in dünner Schicht bestreicht und die Bildung einer dem Bleche nachtheiligen Stichflamme vermieden wird.
  3. 3. Die combinirte Schiebervorrichtung, wobei die am Hauptschieber c für die einzelnen Luftkanäle ο angebrachten Oeffnungen noch mit besonderen Regulirschiebern d versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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