DE255486C - - Google Patents

Info

Publication number
DE255486C
DE255486C DENDAT255486D DE255486DA DE255486C DE 255486 C DE255486 C DE 255486C DE NDAT255486 D DENDAT255486 D DE NDAT255486D DE 255486D A DE255486D A DE 255486DA DE 255486 C DE255486 C DE 255486C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ice
cells
rows
blocks
lifted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT255486D
Other languages
English (en)
Publication of DE255486C publication Critical patent/DE255486C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/04Producing ice by using stationary moulds
    • F25C1/06Producing ice by using stationary moulds open or openable at both ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

KAISERLICHES
■%
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 255486 KLASSE Mb. GRUPPE
WILHELM REINHARDT in BERLIN-TEGEL
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Herausbefördern der Eisblöcke bei Eisgefrieranlagen. Bei den heutigen Eisgefrieranlagen ist die Anordnung so getroffen, daß ein Zellenwagen stets eine Reihe von Zellen faßt, deren Heraus- und Hereinbefördern aus der bzw. in die Gefriersole durch einen Arbeiter mittels einer kranartigen Vorrichtung vorgenommen wird. Diese Konstruktion und
ίο Art der Förderung bringt große Nachteile für den wirtschaftlichen Betrieb mit sich.
Die Eisausgabe in Brauereien und Eisfabriken vollzieht sich in einer äußerst kurzen Zeit der Frühmorgenstunden. Die Anlagen sind gewöhnlich so eingerichtet, daß sich an einer Seite der Eiszellen eine Eisrutsche befindet, auf welche die Eisblöcke aus den einzelnen Zellenreihen ausgeschüttet werden. Der Arbeiter, welcher diese Maßnahmen vorzunehmen hat, kann mit dem von ihm zu dirigierenden' Kran stets nur eine Reihe der Eiszellen, indem er den diese umgreifenden Zellenwagen faßt, aus der Sole ausheben und sie zu der Eisrutsche hinbefördern. Es ist nicht möglich, daß er gleichzeitig oder nacheinander zwei Kräne bedient, da diese sich gegenseitig hindern würden; denn faßt er eine Zellenreihe, welche von der Eisrutsche am weitesten entfernt ist, und schüttet er seine Eisblöcke aus, so würde dieser Kran mit der Zellenreihe dem Ausschütten einer weiteren Zellenreihe im Wege stehen, welche durch einen anderen Kran und gegebenenfalls durch einen anderen Arbeiter angehoben und zur Eisrutsche hingeschoben wird.
Die Erkenntnis dieses Übelstandes und die Notwendigkeit, die Eisblöcke in möglichst kurzer Zeit auf die Eisrutsche zu befördern, hat in einigen Betrieben schon dazu geführt, daß man die ganze Eisanlage unterteilte, indem man an beiden Seiten der Zellenreihen je eine Eisrutsche anordnete. Diese Ausführungsart bringt aber den großen Mißstand mit sich, daß der Flächeninhalt der ganzen Anlage beträchtlich vergrößert wird, was — beispielsweise auch wegen der hohen Bodenpreise — durchaus nicht immer ausführbar ist. Ferner ist der Mißstand vorhanden, daß mehrere Arbeiter an den Kränen zum Anheben der Zellenreihen und auch an den Eisrutschen beschäftigt werden müssen. Diese Unterteilung des Betriebes kann also nie als vorteilhaft angesehen werden.
Die neue Erfindung beseitigt die obigen Mißstände dadurch, daß man die Eiszellen mit den Zellen wagen derart verbindet, daß gleichzeitig mehrere Zellenreihen durch je einen Zellenwagen in die Höhe gehoben werden. Zu guten Vorteilen kommt man schon bei gleichzeitigem Fördern von zwei Zellenreihen.
Ein einziger Arbeiter hat hierdurch die Möglichkeit, in derselben Zeit die doppelte Menge von Eisblöcken an die Eisrutsche zu fördern als früher.
Eine derartige Konstruktion der Eiszellen macht die Anordnung gewisser Sicherheitsvorrichtungen erforderlich, durch die ein Zerbrechen der Eisblöcke verhindert werden soll, wenn sie auf die Eisrutschen gebracht werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar für den praktischsten Fall, daß
zwei Eiszellenreihen in einem Eiszellenwagen vereinigt sind.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung dar,
Fig. 2 eine Queransicht von rechts gesehen, Fig. 3 eine Oberansicht der Verriegelung.
α ist der Eiszeil en wagen, welcher an den Zapfen b, b mittels des vom Arbeiter zu bedienenden Kranes angehoben werden kann.
ίο c, c sind die Rollen, mit welchen der Eiszellenwagen auf den über der Sole befindlichen Schienen aufruht. Im Eiszellenwagen sind zwei Reihen von Zellen d angeordnet, die unten durch Verbindungsteile e zusammengehalten werden.
Hebt man den Wagen an seinen Zapfen b mit dem Kran an, so werden die beiden Zellenreihen gleichzeitig aus der Sole herausgehoben. Sie werden dann zur Abtauvorrichtung und hierauf zur Eisrutsche geführt und in üblicher Weise umgekippt, so daß die Eisbarren herausfallen. Würde man die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung nach links umkippen, so ist ersichtlich, daß zunächst die Eisbarren aus den linken Behältern d in üblicher Weise herausfallen. Würden etwa gleichzeitig die Barren der rechts befindlichen Eiszellen d ausgeschüttet werden, so könnte dies leicht zur Folge haben, daß sie auf die ersten treffen und infolge des heftigen Aufpralles zerbrechen.
Um dies zu verhüten, ist eine besondere Sperrvorrichtung an dem Wagen angeordnet. Diese besteht im vorliegenden Fall aus einer Stange f, welche bei g abgekröpft ist. Diese Abkröpfung legt sich bei der in Fig. 2 punktiert angedeuteten Stellung über eine Zellenreihe und verhindert das Heraustreten der Eisblöcke. Ein Umlegen dieser Sperrvorrichtung kann durch Drehen des Griffes f erfolgen und geschieht folgendermaßen: Man zieht den Griff f an, so daß die Stange g in der Längsrichtung verschoben wird, entgegen dem Widerstände einer Spiralfeder h, die am anderen Ende der Stange f angeordnet ist. Nun kann man die Stange f, g um 90 bzw. 180 ° verdrehen. Die Feder h zieht sich in ihre Anfangslage zurück, und nun erfolgt eine Verriegelung der Stange g in ihrem eckigen Lager, weil sie selbst an der Stelle * eckig ausgebildet ist, während der Zapfenteil k rund ausgebildet war. Die Sperrvorrichtung könnte auch in anderer Weise ausgebildet sein, doch ist die dargestellte Ausführungsform besonders praktisch.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Herausbefördern der Eisblöcke bei Eisgefrieranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eiszellenwagen zwei oder mehrere Reihen von Eiszellen umfaßt, so daß diese beim Anheben gleichzeitig aus der Sole gehoben werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen eine Sperrvorrichtung ausgebildet ist, welche nacheinander über die öffnungen je einer Eiszellenreihe gelegt werden kann, so daß in diesem Falle das Herausfallen der Eisblöcke aus dieser Reihe verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255486D Active DE255486C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE255486C true DE255486C (de)

Family

ID=513589

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT255486D Active DE255486C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE255486C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE255486C (de)
DE237907C (de)
DE3308778C2 (de) Schienengeführter Förderwagen
DE1926396A1 (de) Warenausgabegeraet,z.B. Verkaufsautomat
DE636737C (de) Doppelseitig zu oeffnende Tuer, insbesondere fuer Kuehlschraenke
DE747550C (de)
DE105092C (de)
DE452532C (de) Fahrbarer selbsttaetiger Greifer fuer Gefaess- und Einzellasten
DE61266C (de) Rost
DE232977C (de)
DE81536C (de)
DE269829C (de)
DE228500C (de)
DE1285401B (de) Vorrichtung zum Stapeln einzeln ankommender Gegenstaende auf Paletten
DE485394C (de) Zehnerschaltung mit Additions- und Subtraktionswirkung fuer Rechenmaschinen
DE2247562A1 (de) Verriegelungsvorrichtung fuer ein auf dem rahmen eines fahrzeugs angeordnetes hubgestaenge
DE428097C (de) Wanderrost mit anhebbaren Rostgliedern
DE2322240C3 (de) Anlage zum Stapeln von Metallbarren (Gußblöcken) zu einem Paket
DE2057567B2 (de) Verriegelungseinrichtung eines Behälters od.dgl. gegenüber einem Hubgestänge
DE927835C (de) Einrichtung zum Rueckfuehren des Zaehlwerkschlittens an Sprossenradrechenmaschinen
DE597053C (de) Kuehlbett mit mehreren neben- oder bzw. uebereinander angeordneten Walzgutzufuehrungsrinnen
DE484256C (de) Kuebelfeststellvorrichtung fuer Kuebelwagen
DE595387C (de) Pendelbecherwerke mit Bechern, die an verschiedenen Entladestellen gekippt werden sollen, und mit an der Kette befestigten Anschlaegen
DE181057C (de)
DE463278C (de) Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit mehreren Reihen von Ausloesestaeben nebeneinander