DE255486C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE255486C DE255486C DENDAT255486D DE255486DA DE255486C DE 255486 C DE255486 C DE 255486C DE NDAT255486 D DENDAT255486 D DE NDAT255486D DE 255486D A DE255486D A DE 255486DA DE 255486 C DE255486 C DE 255486C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ice
- cells
- rows
- blocks
- lifted
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000012267 brine Substances 0.000 claims description 4
- HPALAKNZSZLMCH-UHFFFAOYSA-M sodium;chloride;hydrate Chemical compound O.[Na+].[Cl-] HPALAKNZSZLMCH-UHFFFAOYSA-M 0.000 claims description 4
- 230000008014 freezing Effects 0.000 claims description 3
- 238000007710 freezing Methods 0.000 claims description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 235000015243 ice cream Nutrition 0.000 description 2
- 240000006236 Martynia annua Species 0.000 description 1
- 235000009071 Mesembryanthemum crystallinum Nutrition 0.000 description 1
- 238000010257 thawing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25C—PRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
- F25C1/00—Producing ice
- F25C1/04—Producing ice by using stationary moulds
- F25C1/06—Producing ice by using stationary moulds open or openable at both ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
Description
KAISERLICHES
■%
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 255486 KLASSE Mb. GRUPPE
WILHELM REINHARDT in BERLIN-TEGEL
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Herausbefördern der Eisblöcke bei
Eisgefrieranlagen. Bei den heutigen Eisgefrieranlagen ist die Anordnung so getroffen, daß
ein Zellenwagen stets eine Reihe von Zellen faßt, deren Heraus- und Hereinbefördern aus
der bzw. in die Gefriersole durch einen Arbeiter mittels einer kranartigen Vorrichtung
vorgenommen wird. Diese Konstruktion und
ίο Art der Förderung bringt große Nachteile für
den wirtschaftlichen Betrieb mit sich.
Die Eisausgabe in Brauereien und Eisfabriken vollzieht sich in einer äußerst kurzen
Zeit der Frühmorgenstunden. Die Anlagen sind gewöhnlich so eingerichtet, daß sich an
einer Seite der Eiszellen eine Eisrutsche befindet, auf welche die Eisblöcke aus den einzelnen
Zellenreihen ausgeschüttet werden. Der Arbeiter, welcher diese Maßnahmen vorzunehmen
hat, kann mit dem von ihm zu dirigierenden' Kran stets nur eine Reihe der Eiszellen,
indem er den diese umgreifenden Zellenwagen faßt, aus der Sole ausheben und sie zu der Eisrutsche hinbefördern. Es ist nicht
möglich, daß er gleichzeitig oder nacheinander zwei Kräne bedient, da diese sich gegenseitig
hindern würden; denn faßt er eine Zellenreihe, welche von der Eisrutsche am weitesten
entfernt ist, und schüttet er seine Eisblöcke aus, so würde dieser Kran mit der Zellenreihe
dem Ausschütten einer weiteren Zellenreihe im Wege stehen, welche durch einen anderen Kran und gegebenenfalls durch einen
anderen Arbeiter angehoben und zur Eisrutsche hingeschoben wird.
Die Erkenntnis dieses Übelstandes und die Notwendigkeit, die Eisblöcke in möglichst
kurzer Zeit auf die Eisrutsche zu befördern, hat in einigen Betrieben schon dazu geführt,
daß man die ganze Eisanlage unterteilte, indem man an beiden Seiten der Zellenreihen
je eine Eisrutsche anordnete. Diese Ausführungsart bringt aber den großen Mißstand
mit sich, daß der Flächeninhalt der ganzen Anlage beträchtlich vergrößert wird, was —
beispielsweise auch wegen der hohen Bodenpreise — durchaus nicht immer ausführbar
ist. Ferner ist der Mißstand vorhanden, daß mehrere Arbeiter an den Kränen zum Anheben
der Zellenreihen und auch an den Eisrutschen beschäftigt werden müssen. Diese Unterteilung des Betriebes kann also nie als
vorteilhaft angesehen werden.
Die neue Erfindung beseitigt die obigen Mißstände dadurch, daß man die Eiszellen
mit den Zellen wagen derart verbindet, daß gleichzeitig mehrere Zellenreihen durch je einen
Zellenwagen in die Höhe gehoben werden. Zu guten Vorteilen kommt man schon bei gleichzeitigem Fördern von zwei Zellenreihen.
Ein einziger Arbeiter hat hierdurch die Möglichkeit, in derselben Zeit die doppelte
Menge von Eisblöcken an die Eisrutsche zu fördern als früher.
Eine derartige Konstruktion der Eiszellen macht die Anordnung gewisser Sicherheitsvorrichtungen erforderlich, durch die ein Zerbrechen
der Eisblöcke verhindert werden soll, wenn sie auf die Eisrutschen gebracht werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform zur Darstellung gebracht,
und zwar für den praktischsten Fall, daß
zwei Eiszellenreihen in einem Eiszellenwagen vereinigt sind.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht der Vorrichtung
dar,
Fig. 2 eine Queransicht von rechts gesehen, Fig. 3 eine Oberansicht der Verriegelung.
α ist der Eiszeil en wagen, welcher an den Zapfen b, b mittels des vom Arbeiter zu bedienenden Kranes angehoben werden kann.
α ist der Eiszeil en wagen, welcher an den Zapfen b, b mittels des vom Arbeiter zu bedienenden Kranes angehoben werden kann.
ίο c, c sind die Rollen, mit welchen der Eiszellenwagen
auf den über der Sole befindlichen Schienen aufruht. Im Eiszellenwagen sind zwei Reihen von Zellen d angeordnet,
die unten durch Verbindungsteile e zusammengehalten werden.
Hebt man den Wagen an seinen Zapfen b mit dem Kran an, so werden die beiden
Zellenreihen gleichzeitig aus der Sole herausgehoben. Sie werden dann zur Abtauvorrichtung
und hierauf zur Eisrutsche geführt und in üblicher Weise umgekippt, so daß die Eisbarren herausfallen. Würde man die in
Fig. 2 dargestellte Vorrichtung nach links umkippen, so ist ersichtlich, daß zunächst die
Eisbarren aus den linken Behältern d in üblicher Weise herausfallen. Würden etwa gleichzeitig
die Barren der rechts befindlichen Eiszellen d ausgeschüttet werden, so könnte dies
leicht zur Folge haben, daß sie auf die ersten treffen und infolge des heftigen Aufpralles
zerbrechen.
Um dies zu verhüten, ist eine besondere Sperrvorrichtung an dem Wagen angeordnet.
Diese besteht im vorliegenden Fall aus einer Stange f, welche bei g abgekröpft ist. Diese
Abkröpfung legt sich bei der in Fig. 2 punktiert angedeuteten Stellung über eine Zellenreihe
und verhindert das Heraustreten der Eisblöcke. Ein Umlegen dieser Sperrvorrichtung
kann durch Drehen des Griffes f erfolgen und geschieht folgendermaßen: Man zieht
den Griff f an, so daß die Stange g in der Längsrichtung verschoben wird, entgegen dem
Widerstände einer Spiralfeder h, die am anderen Ende der Stange f angeordnet ist. Nun
kann man die Stange f, g um 90 bzw. 180 ° verdrehen. Die Feder h zieht sich in ihre
Anfangslage zurück, und nun erfolgt eine Verriegelung der Stange g in ihrem eckigen
Lager, weil sie selbst an der Stelle * eckig ausgebildet ist, während der Zapfenteil k rund
ausgebildet war. Die Sperrvorrichtung könnte auch in anderer Weise ausgebildet sein, doch
ist die dargestellte Ausführungsform besonders praktisch.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Herausbefördern der Eisblöcke bei Eisgefrieranlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Eiszellenwagen zwei oder mehrere Reihen von Eiszellen umfaßt, so daß diese beim Anheben gleichzeitig
aus der Sole gehoben werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen
eine Sperrvorrichtung ausgebildet ist, welche nacheinander über die öffnungen je einer
Eiszellenreihe gelegt werden kann, so daß in diesem Falle das Herausfallen der Eisblöcke
aus dieser Reihe verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255486C true DE255486C (de) |
Family
ID=513589
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255486D Active DE255486C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255486C (de) |
-
0
- DE DENDAT255486D patent/DE255486C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE255486C (de) | ||
| DE237907C (de) | ||
| DE3308778C2 (de) | Schienengeführter Förderwagen | |
| DE1926396A1 (de) | Warenausgabegeraet,z.B. Verkaufsautomat | |
| DE636737C (de) | Doppelseitig zu oeffnende Tuer, insbesondere fuer Kuehlschraenke | |
| DE747550C (de) | ||
| DE105092C (de) | ||
| DE452532C (de) | Fahrbarer selbsttaetiger Greifer fuer Gefaess- und Einzellasten | |
| DE61266C (de) | Rost | |
| DE232977C (de) | ||
| DE81536C (de) | ||
| DE269829C (de) | ||
| DE228500C (de) | ||
| DE1285401B (de) | Vorrichtung zum Stapeln einzeln ankommender Gegenstaende auf Paletten | |
| DE485394C (de) | Zehnerschaltung mit Additions- und Subtraktionswirkung fuer Rechenmaschinen | |
| DE2247562A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer ein auf dem rahmen eines fahrzeugs angeordnetes hubgestaenge | |
| DE428097C (de) | Wanderrost mit anhebbaren Rostgliedern | |
| DE2322240C3 (de) | Anlage zum Stapeln von Metallbarren (Gußblöcken) zu einem Paket | |
| DE2057567B2 (de) | Verriegelungseinrichtung eines Behälters od.dgl. gegenüber einem Hubgestänge | |
| DE927835C (de) | Einrichtung zum Rueckfuehren des Zaehlwerkschlittens an Sprossenradrechenmaschinen | |
| DE597053C (de) | Kuehlbett mit mehreren neben- oder bzw. uebereinander angeordneten Walzgutzufuehrungsrinnen | |
| DE484256C (de) | Kuebelfeststellvorrichtung fuer Kuebelwagen | |
| DE595387C (de) | Pendelbecherwerke mit Bechern, die an verschiedenen Entladestellen gekippt werden sollen, und mit an der Kette befestigten Anschlaegen | |
| DE181057C (de) | ||
| DE463278C (de) | Matrizenausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit mehreren Reihen von Ausloesestaeben nebeneinander |