DE255342C - - Google Patents
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- DE255342C DE255342C DENDAT255342D DE255342DA DE255342C DE 255342 C DE255342 C DE 255342C DE NDAT255342 D DENDAT255342 D DE NDAT255342D DE 255342D A DE255342D A DE 255342DA DE 255342 C DE255342 C DE 255342C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
^ PATENTSCHRIFT
- JVI 255342 KLASSE 54 c. GRUPPE
in HEIDENAU B.DRESDEN.
Feilenheft aus aufgewickelten Papierstreifen.
Von den bekannten, aus einem Papierstreifen einheitlich in zunächst zylindrischer Form gewickelten
und dann durch Abdrehen in die gewohnte geschweifte Form gebrachten Feilenheften
unterscheidet sich der Erfmdungsgegenstand dadurch, daß das Feilenheft aus einem
zylindrisch gewickelten Kern, einer röhrenförmigen Metalleinlage und einer durch Darüberwickeln
eines der geschweiften Form des fertigen Heftes entsprechend zugeschnittenen Papierstreifens
gebildeten äußeren Hülle mit durch Pressen flachgedrückten Wickelkanten besteht.
Das neue Erzeugnis hat mehrere Vorteile.
Weil Kern und Hülle je für sich gewickelt sind, können sie nach Papiermaterial und Art,
insbesondere Dichte der Wicklung, ihren besonderen Zwecken gut angepaßt werden. Man
kann z. B. für den Kern weicheres Material nehmen und dieses mit Rücksicht auf das
Eintreiben der Feilenangel etwas lockerer wickeln, während man die Hülle mit Rücksicht
auf ihre Beanspruchung beim Gebrauch aus härterem Material dichter und fester wickeln kann. Die röhrenförmige Einlage,
welche die ganze Länge des Kernes oder nur den vorderen die Angel aufnehmenden Teil
des Kernes decken kann, wird zwischen Kern und Hülle unverlierbar festgehalten und verhindert
wegen ihrer Anbringung an der besagten Stelle Formveränderungen, Risse und Sprünge viel sicherer als eine außen aufgesetzte
Zwinge. Die Bildung der Hülle aus einem derart zugeschnittenen Papierstreifen,
daß für jeden Punkt der Streifenbreite oder Heftlänge die Streifenlänge annähernd proportional
der Heftdicke an der betreffenden Stelle ist, läßt die nachträgliche Herausarbeitung
der geschweiften Form durch Abdrehen ersparen. Das bedeutet zugleich die Erzielung
einer festeren und dichter geschlossenen Oberfläche, denn durch das Abdrehen werden natürlich
die Papierschichten an zahlreichen Stellen unter Bildung abgeschrägter, zum Abschiefern
geneigter Ränder durchschnitten. Die Pressung, welche die Form vollendet, drückt die nach dem Aufwickeln der Hülle
vorhandenen Kanten platt und fest in die Oberfläche ein, wirkt also auch ihrerseits auf
die Bildung einer festen, geschlossenen Oberfläche hin.
In das hintere Ende des Feilenheftes kann ein Holzblock eingefügt oder vor der Pressung
eingetrieben werden, um die Wölbung, in welche das Feilenheft ausläuft, recht fest und dicht
zu gestalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Feilenheft aus aufgewickelten Papierstreifen, gekennzeichnet durch einen zylindrisch gewickelten Kern, eine den ganzen Kern oder nur dessen Vorderende deckende Metalleinlage und eine durch Darüberwickeln eines der geschweiften Form des fertigen Heftes entsprechend zugeschnittenen Papierstreifens gebildete äußere Hülle, deren Wickelkanten durch Pressen plattgedrückt sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255342C true DE255342C (de) |
Family
ID=513458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255342D Active DE255342C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255342C (de) |
-
0
- DE DENDAT255342D patent/DE255342C/de active Active
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