DE249882C - - Google Patents

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DE249882C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C15/00Apparatus for hanging-up meat or sausages
    • A22C15/003Hooks or the like specially adapted for meat or hams or part of carcasses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Einhessen von Wild geschieht bisher in der Weise, daß der eine Hinterlauf zwischen Knochen und Sehne aufgeschlitzt und durch den Schlitz der andere Hinterlauf hindurchgesteckt wird. Diese Art des Einhessens ist aber besonders bei Frost sowie bei zerschossenen Hinterläufen äußerst schwierig, zeitraubend und umständlich.
Die Erfindung soll nun zur Abstellung die-1Q ser Übelstände dienen und das Einhessen erleichtern und, ohne Rücksicht auf die Einflüsse der Witterung oder die Beschaffenheit der Läufe, in einfacher Weise ausführen lassen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem doppelschenkligen Haken, dessen Steg spiralig gewunden ist. Das Ende des einen Schenkels ist zugeschärft, während das Ende des anderen zweckmäßig zu einer Öse zusammengebogen sein kann.
In der Zeichnung ist in
Fig. ι die Vorrichtung in einer Vorder-, in Fig. 2 in einer Seitenansicht und in
Fig. 3 in einer Draufsicht dargestellt. Die a5 Fig. 4 bis 8 sollen die Gebrauchsweise, des Hakens veranschaulichen.
Der Haken besteht aus den beiden Schenkeln α und b, deren Verbindungssteg zu einer Spirale c gewunden ist. Der Schenkel α ist zugeschärft, der Schenkel b zu einer öse d zusammengebogen. Zweckmäßig läßt man die Schenkel divergieren, so daß der ganze Haken, von der Seite gesehen (Fig. 2), die Form eines W erhält.
Der Haken wird zum Einhessen wie folgt angewendet:
Man ergreift das Wild, beispielsweise einen Hasen, ein Kaninchen o. dgl., mit der linken Hand derart an den Hinterläufen, daß die Bauchseite des Wildes nach links zeigt (Fig. 4). Mit der rechten Hand erfaßt man den Haken an der Öse und sticht den spitzen Schenkel am Kniegelenk des Wildes zwischen Sehne und Laufknochen durch den Balg beider Hinterläufe hindurch, so daß er an der Außenseite des linken Laufes zum Vorschein kommt (Fig. 4). Hierauf klemmt man den Haken zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand ein und dreht ihn in der Pfeilrichtung der Fig. 4 herum, wobei die Spirale sich in das Stichloch einwindet. Alsdann dreht man den Haken unter Einhaltung der Winderichtung nach unten, in der Pfeilrichtung nach Fig. 5, bis der Haken in die aus Fig. 6 ersichtliche Lage gelangt, worauf er nur noch nach oben bis etwa in die Horizontale geklappt zu werden braucht (Fig. 7). Die beiden Läufe befinden sich nun zwischen den beiden Schenkeln des Hakens, wobei ein festes Aneinanderpressen der Läufe durch den sich verjüngenden Teil des W-förmigen Hakens herbeigeführt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Einhessen von Wild, gekennzeichnet durch einen zweischenkligen,. mit einem spiralig gewundenen Steg versehenen Haken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des Hakens divergieren, so daß der Haken W-Form besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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