DE25533C - Deck- und Trockenapparat für Zucker - Google Patents

Deck- und Trockenapparat für Zucker

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DE25533C
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sugar
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deck
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DENDAT25533D
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VAN HAESENDONCK in Brüssel, Belgien
Publication of DE25533C publication Critical patent/DE25533C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, welcher sich von den bisher bekannten durch grofse Einfachheit und leichte Bedienung .unterscheidet und es ermöglicht, das Decken und Trocknen des Zuckers in sehr kurzer Zeit vorzunehmen.
Fig. ι stellt den Apparat in Vorderansicht, theilweise im Schnitt, und Fig. 2 in Seitenansicht dar, während Fig. 3 die zum Feststellen der Formen dienende Schraube in vergröfsertem Mafsstabe und theilweise im Durchschnitt zeigt.
Der Apparat besteht aus einem Tisch A mit einer auf einem Holzgestell befestigten Steinplatte von ungefähr 10 cm Stärke und einer Länge, welche im Verhältnifs zur Anzahl der zu behandelnden Zuckerformen steht.
In dieser Steinplatte sind in einer oder zwei Reihen die Muttern B gelagert, in denen sich eine verticale, mit einer durchgehenden Centralbohrung versehene Schraube C von 25 bis 30 cm Länge befindet, deren Drehung mittelst des Handrades D geschieht.
Im Schraubenkopf befindet sich ein trichterförmiger, mit einem hohlen Zapfen versehener, beweglicher Aufsatz E, dessen gröfserer Durchmesser ca. 10 cm ist und dessen· hohler Theil zur Aufnahme der Form F von üblicher Gestalt dient. Letztere kann jedoch auch viereckig etc. sein, da es nur nöthig ist, den hohlen Theil des Aufsatzes E dementsprechend zu gestalten.
Der Aufsatz E steht mit der Centralbohrung der Schraubenspindel durch seinen hohlen Zapfen in Verbindung, und es wird dadurch ermöglicht, dafs der aus der Form fliefsende Syrup direct durch den Schraubenkanal in die unterhalb gelegte Rinne G gelangen kann.
In einer gewissen Höhe über den Schrauben C ist ein horizontales Einführungsrohr ZTangeordnet, an welchem sich mehrere in der Verticalachse der Schrauben gelegene Stutzen / befinden, deren unterer, in einen Flantsch ausgebildeter Theil einen um einige Centimeter gröfseren Durchmesser als die nach oben gekehrte Basis der Zuckerform hat. Diese Stutzen dienen zur Vertheilung der nöthigen Klär- und Trockenmittel.
Hinten und seitlich sind die Flantschen von drei Eisenstangen K mit dem Tisch fest verbunden, während vorn noch eine vierte bewegliche Stange benutzt werden kann, welche zeitweise beseitigt wird, um das Einsetzen der Form zu ermöglichen.
An xihrer Unterfläche sind die Flantschen mit Dichtungsscheiben J aus Kautschuk, Leder oder einem anderen passenden Material versehen, gegen welche der obere Rand der Zuckerform durch Drehen der Schraube bis zur Herstellung einer guten Dichtung gedrückt wird. Um hierbei das gleichzeitige Drehen der Form zu verhindern, bildet der Aufsatz E einen von der Schraube unabhängigen, auf seinem Zapfen drehbaren Theil.
Die Handhabung und Bedienung des Apparates ist eine sehr leichte.
Die mit Zucker angefüllten Formen werden nach beendeter Krystallisation, d. h. nach Verlauf von etwa 12 Stunden und nachdem die Pfropfen entfernt worden, in den Apparat eingestellt und mittelst der Schrauben dicht gegen die Flantschen der Stutzen / angeprefst. Hierauf wird der Hahn M geöffnet und das zum Decken nöthige Klärsei bei einer Temperatur
von etwa 360 in das Rohr H entweder von einem 6 m höher gelegenen Behälter oder mit Hülfe einer Druckpumpe eingeführt. Der Lufthahn L ist dabei so lange offen zu halten, bis das Rohr H vollständig mit Klärsei angefüllt ist. Der farbige Syrup wird in weniger als 15 Minuten von der klaren Zuckerlösung verdrängt und fliefst direct durch den Kanal der Schraube ab. Erscheint darauf das Klärsei ebenfalls am Schraubenende, so wird der Hahn M geschlossen und der Lufthahn N geöffnet, um noch das in der Röhre H befindliche Klärsei durch Einblasen von kalter Luft von 250 durch den krystallisirten Zucker zu treiben. Sobald die Luft am unteren Ende der Form entweicht, wird der Hahn N geschlossen und das Lockern der Zuckerhüte ohne Entfernung derselben aus den Formen vorgenommen. Die zu diesem Zweck abgehobenen Formen werden sofort wieder in den Apparat eingesetzt, und beginnt darauf das Trocknen des Zuckers, indem durch den Hahn O heifse Luft von einer Temperatur von ungefähr 40 ° mittelst einer Druckpumpe so lange in das Rohr H eingetrieben wird, bis dieselbe am entgegengesetzten Ende trocken entweicht, was gewöhnlich schon nach 4 bis 5 Stunden der Fall ist. Die Zuckerbrode können darauf in Papier gewickelt und dem Consum übergeben werden.
Bei der Construction des Apparates ist darauf zu sehen, dafs die Stützen MNO stets von oben in die Röhre H und nahe der Mitte derselben einmünden, damit Klärsei und Luft mit möglichst gleichmäfsigem Druck auf alle Formen wirken, da hiervon die Gleichmäfsigkeit des Deckens und Trocknens der Zuckerbrode abhängt.
Die Vortheile des Apparates bestehen neben grofser Einfachheit und leichter Handhabung noch darin, dafs die schwer gefüllten Zuckerformen gleich zu Anfang in geeigneter Weise vom Tisch unterstützt werden, dafs der gute Anschlufs der Formen an die oberen Flantschen unabhängig von einander mit Leichtigkeit bewirkt und controlirt werden kann, da diese Stelle gerade dem Auge des Arbeiters gegenüberliegt, und dafs die Anordnung der mit Centralabflufskanälen versehenen Schraubenspindeln jede Anbringung kostspieliger Abfiufsvorrichtungen unnöthig macht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der vorstehend beschriebene Apparat zum Decken und Trocknen von Rohzucker, bestehend in der Anordnung einer Anzahl mit Abflufskanälen versehener Schraubenspindeln C, deren Muttern B in einer starken, zweckmäfsig steinernen Tischplatte A gelagert sind und deren" obere Kopfenden einen beweglichen, hohlgestalteten, mit der Schraubenbohrung in Verbmdung stehenden Aufsatz E zum Einstecken und Halten der Zuckerformen F tragen, welche durch Drehen der Schrauben gegen oberhalb angebrachte Flantschen einer Röhrenleitung H luftdicht angeprefst werden, um die Einführung der nöthigen Klär- und Trockenmittel unter Druck bewirken zu können, während der verdrängte farbige Syrup direct durch die Schraubenbohrung abfliefst.
    .Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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