DE255221C - - Google Patents

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DE255221C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/04Driving-belts made of fibrous material, e.g. textiles, whether rubber-covered or not

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 255221 -KLASSE 47d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Treibriemen aus Webstoff durch Zusammenfalten und Verleimen desselben, bei dem der Stoff durch eine Anzahl von Faltvorrichtungen bzw. Vorrichtungen zum Zusammenpressen des gefalteten Stoffes hindurchgeführt wird. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der mit Klebstoff getränkte Stoff durch mehrere unmittelbar
ίο hintereinander angeordnete Lehren hindurchgeschickt wird, welche allmählich die Faltung herbeiführen, ohne daß die Anwendung von Preßwalzen oder anderen weiteren mechanischen Preßvorrichtungen erforderlich wird.
Der Stoff verläßt die letzte Lehre als fertiger Treibriemen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. ι in einer Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitt dargestellt, bei welchem der Stoff in drei Lagen übereinandergefaltet wird. In den Fig. 2 bis 4 sind die bei der Vorrichtung zur Verwendung gelangenden Lehren dargestellt. Die Fig. 5 bis 7 zeigen den Stoff, wie er beim Durchgang durch die Lehren allmählich zusammengefaltet wird. . Ein Stoffstreifen A, der vorteilhaft aus Segeltuch besteht und eine solche Breite hat, daß er nach der Faltung einen Treibriemen von gewünschter Breite abgeben kann, wird von der Walze A' aus durch das mit Klebstoff gefüllte Gefäß B hindurchgeführt. Das Klebstoffbad besteht aus einer erhitzten, flüssigen oder zähflüssigen Masse, welche aus Leim, rohem Leinöl, gelber Seife und Kupfersulfat mit Wasserzusatz hergestellt ist. Vorzugsweise hat sich eine Mischung bewährt, · die aus 50 kg Leim·, 25 kg rohem Leinöl, 4 kg gelber Seife, 2 kg Kupfersulfat und 50 kg Wasser besteht.
Nach dem Verlassen des Klebst off bades gelangt der mit Klebstoff bedeckte bzw. getränkte Stoff streif en zwischen Abstreicher C, die den überflüssigen Klebstoff entfernen, und danach wird er durch die Lehren D, G und I hindurchgeführt, welche auf einem Tisch M mittels ihres schwalbenschwanzförmigenFußesL in entsprechenden Nuten durch Einschieben befestigt sind. Die erste Lehre D hat (s. Fig. 2) einen U-förmigen Schlitz E, dessen aufrechtstehende Schenkel ein wenig einwärts gezogen sind. Der Schlitz bewirkt, daß der Stoffstreifen in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise an den Rändern aufgebogen wird. Die zweite Lehre G hat (s. Fig. 3) einen V-förmigen Schlitz F, dessen einer Schenkel wagerecht liegt und annähernd die doppelte Spaltbreite hat als der andere. In diesem Schlitz wird die eine Stoffkante, wie aus Fig. 6 ersichtlich, vollkommen umgelegt, während die andere um ein Stück nach einwärts gezogen wird. Die dritte Lehre I hat (s. Fig. 4) nur einen wagerechtliegenden Schlitz H, der die vollkommene Zusammenfaltung des Stoffstreifens, wie Fig. 7 zeigt, bewirkt. Der auf diese Weise fertig gefaltete Stoffstreifen wird dann durch ein Walzenpaar / hindurchgeschickt, welches Ie-
diglich die Aufgabe hat, den Transport des Streifens zu bewirken. Von hier gelangt der Treibriemen auf eine Trommel K.
Um die Wirkung des Klebstoffes zu erhöhen, d.h. die Wasserfestigkeit zu vermehren und ihn wärmebeständig zu machen, wird der Treibriemen zweckmäßig für eine kurze Zeit in ein aus Formaldehyd und Wasser bestehendes Bad getaucht oder Formalindämpfen ausgesetzt, wonach er zweckmäßig durch ein Bad geführt wird, welches in Lösung Seife, Wasser und Kupfersulfat enthält, um ihm ein besseres Aussehen zu verleihen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:■
    Verfahren zum Herstellen von Treibriemen aus einem Web stoff streif en durch Zusammenfalten und Verleimen desselben, dadurch gekennzeichnet, daß der durch ein Klebstoffbad geführte Stoffstreifen (A) mehreren unmittelbar hintereinander angeordneten Lehren (D, G, I) zugeführt wird, welche den Stoffstreifen ohne Anwendung von Preßrollen oder sonstigen Preßvorrichtungen derart zusammenfalten, daß er die letzte Lehre als fertiger Treibriemen verläßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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