DE255149C - - Google Patents

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DE255149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 255149 KLASSE 7Qd. GRUPPE
entfallenden Einzelfrankierungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1911 ab.
Bei einigen bekannten Arten von Brieffrankiermaschinen sind die verschiedenen Markenarten je in Gestalt eines in Rollenform aufgewundenen Streifens angeordnet. Je nach der zu verwendenden Markenart werden die auf die Briefe zu klebenden Marken von den entsprechenden Markenrollen abgeschnitten, befeuchtet und aufgeklebt. Hierbei sind Zählvorrichtungen vorhanden, die sowohl den Verbrauch der einzelnen Markenarten als auch den Gesamt verbrauch angeben.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche zu ermitteln gestattet, wieviel Marken der einzelnen Art für die Briefe der einzelnen
iS Kunden verwendet worden sind.
Zu diesem Zwecke ist gemäß der Erfindung die Einrichtung derart getroffen, daß auf der Markenspulenachse oder deren Verlängerung eine Anzahl Wertstempel angeordnet sind, deren Abstand voneinander dem Abstande der Markenspulen entspricht und welche mit letzteren zusammen verschoben und einem Registrierbande gegenüber derart verstellt werden können, daß der zum Aufkleben einer Marke eingestellten Markenspule ein unter das Registrierband zum Abdruck bewegter Wertstempel entspricht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
In dem Gehäuse α der Brieffrankiermaschine sind die bekannten, auf der Zeichnung daher nicht dargestellten Vorrichtungen untergebracht, ebenso wie die bekannten,; mit je einer Markenart in Rollenform bewickelten Markenspulen b. Diese Markenspulen können bekanntlich zusammen mit einer Stange c o. dgl. derart seitlich verschoben werden, daß die der aufzuklebenden Markenart entsprechende Rolle vor die Austrittsstelle der vom Markenstreifen abzutrennenden und auf den Brief zu klebenden Marke gelangt.
Die mit der Markenspule c oder einem diese tragenden Schlitten in der Achsrichtung verschiebbare' Stange c besitzt bei der als Beispiel dargestellten Ausführungsform der Erfindung einen zweckmäßig an der Außenseite des Gehäuses heraustretenden Fortsatz d, welcher mit einer der Anzahl Märkenrollen entsprechenden Zahl von Stempeln e besetzt ist, deren Abstände den Abständen der Mittelebenen der aufeinanderfolgenden Markenrollen entsprechen. Die Typen der aufeinanderfolgenden Stempel β entsprechen den Markenwerten, so daß beispielsweise der der 5 Pf.-Markenrolle entsprechende Stempel mit der Type »5« versehen ist.
Oberhalb des die Stempel e tragenden Fortsatzes d der Stange c ist eine Druckplatte f angeordnet, die an einer unter dem Einfluß einer Feder hochgedrückten Stange h sitzt. Letztere ist in einer Führung i verschiebbar und oben mit einer Rolle k versehen, gegen die eine an der Kurbelachse I sitzende Hubscheibe m wirkt, so daß bei jeder mittels der Kurbeln η bewirkten Umdrehung der Hubscheibe m die Druckplatte einmal auf- und
niederbewegt wird. Hierbei werden gleichzeitig durch die Kurbelachse / die, bekannten und daher der Einfachheit halber nicht gezeichneten Vorrichtungen in Tätigkeit gesetzt, durch die eine Marke von einem der Markenstreifen abgetrennt, angefeuchtet und auf den Brief geklebt wird.
Ein Registrierstreifen ο wird zwischen der Druckplatte f und dem unter ihr befindlichen
ίο Stempel e hindurchgeführt und durch eine von der Drehung der Kurbel η abhängige Fördervorrichtung irgendwelcher Art bei jeder Umdrehung der Kurbel η um einen Schritt weitergeschaltet.
Außer den Stempeln e ist noch ein Nummernstempel -p angeordnet, welcher gestattet, auf den Registrierstreifen an beliebigen Stellen eine Nummer aufzudrucken. Die verschiedenen Nummern bezeichnen die verschiedenen Kunden, für welche die Marken auf dem Streifen c registriert werden.
An Stelle des Nummernstempels könnte natürlich auch eine Schreibvorrichtung benutzt werden, welche etwa nach Art der bekannten Schreibregistrierkassen eingerichtet ist, und welche gestattet, den Namen des betreffenden Kunden, für welchen die verwendeten Marken registriert werden sollen, auf den Streifen 0 zu schreiben. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Zunächst wird der Nummernstempel p durch entsprechendes Verschieben der Achse c unter die Druckplatte f gestellt, so daß sich der Registrierstreifen 0 zwischen dieser und dem Nummernstempel befindet. Durch Drehung der Kurbel η wird zunächst die Nummer, welche einen bestimmten Kunden bezeichnet, auf den Streifen gedruckt, worauf dieser durch Weiterdrehung der Kurbel in die Endstellung um eine Schaltlänge weitergerückt wird. Sodann wird in bekannter Weise die dem aufzuklebenden Markenwert entsprechende Markenrolle durch Verschieben der Achse 0 in der Längsrichtung eingestellt, wodurch sich gleichzeitig der dem Markenwert entsprechende Stempel e unter die Platte f bzw. den Registrierstreifen c stellt. Durch darauffolgendes Drehen der Kurbel η wird eine Marke der eingestellten Markenart in bekannter Weise angefeuchtet, abgeschnitten und aufgeklebt. Gleichzeitig aber wird durch die Hubscheibe m die Stange h gesenkt und der Registrierstreifen gegen den Stempel e. gedrückt, dessen Type sich dabei auf dem Streifen 0 abdruckt. Alle weiteren Markenwerte, welche dem durch die vorher aufgedruckte Nummer bezeichneten Kunden auf das Konto zu setzen sind, werden dann weiter unter dieser Nummer gebucht. Sobald Briefe für einen anderen Kunden an die Reihe kommen, wird zunächst die diesem Kunden entsprechende Nummer und dann die demselben in Rechnung zu stellenden Markenwerte auf den Registrierstreifen gedruckt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Brief frankiermaschine mit Vorrichtung zum Registrieren der auf die einzelnen Kunden entfallenden Einzelfrankierungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse (c) der Markenspulen (b) eine Anzahl Wertstempel (e) angeordnet sind, deren Abstand voneinander dem Abstande der Markenspulen (b) entspricht und welche zusammen mit letzteren einem Registrierbande (0) gegenüber derart verstellt werden können, daß der zum Aufkleben einer Marke eingestellten Markenspule ein unter das Registrierband zum Abdruck bewegter Wertstempel (e) entspricht.
2. Brief frankiermaschine nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Wertstempeln (e) noch ein Nummernstempel (ρ) o. dgl. auf der Achse (e) angeordnet ist.
3. Brief frankiermaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Registrierband (0) mittels eines Stempels (f) gegen den unter ihm befindlichen Wertstempel (f) gedrückt werden kann,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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