DE254985C - - Google Patents

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DE254985C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Tabellenschreibvorrichtung für zusammenlegbare Schreibmaschinen, welche durch die Lagenveränderung des Papierwagenträgers, beispielsweise durch Umklappen desselben, in eine gedrängte Form übergeführt werden können. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß sämtliche Bestandteile der Tabellenschreibvorrichtung an dem
ίο Papierwagen und dem umlegbaren Teile des Papierwagenträgers derart angeordnet sind, daß sie in der umgelegten; Stellung des letzteren, bei welcher die Schreibmaschine eine gedrängte Form aufweist, geschützt liegen.
Auf den Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt in der Längsrichtung durch eine gemäß der Erfindung mit Tabellenschreibvorrichtung ausgerüstete, zusammenlegbare Schreibmaschine,
Fig. 2 eine Oberansicht des Papierwagenträgers,
Fig. 3 eine Hinteransicht der Schreibmaschine, Fig. 4 eine Unteransicht des Papierwagenträgers,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Papierwagens, teilweise im Schnitt, während
Fig. 6 einen der verstellbaren Anschläge schaubildlich veranschaulicht.
Die hinter der Papierwalze in dem Papierwagen gelagerte Stange 189 (Fig. 1, 3, 4 und 5) besitzt eine große Anzahl Nuten, in denen die verstellbaren Anschläge 206 festgehalten werden können. Diese Anschläge ragen mit ihren unten abgeschrägten Enden nur wenig über die untere Kante der Stange 189 hinaus und besitzen die aus Fig. 6 ersichtliche Form. Sie sind U-förmig gestaltet und greifen mit ihren Rippen 207 in die Nuten der Stange 189 ein.
Den Rippen 207 gegenüber weisen die Anschläge 206 abgebogene Arme 208 auf, so daß die Anschläge an der vorderen und hinteren Seite der Stange 189 sicher, aber leicht lösbar festgehalten werden.
Eine mit einem nach oben vorspringenden Zahn 211 (Fig. 3) versehene Platte 213 ruht mit einem Stift 214 auf einem Hebel 216, wel-, eher um Zapfen 217 des Papierwagenträgers schwingbar ist. Eine Feder 215 hält die Platte 213 und demzufolge auch den Hebel 216 gewöhnlich in der aus Fig. 3 ersichtlichen Lage. Die Platte 213 greift mit einem Vorsprung in einen Schieber 127, welcher mit seinem unteren Arm 126 (Fig. 1) gegen einen Flansch 125 des oberen Gliedes 89 einer Kupplung anliegt. Drückt man eine Taste 218 (Fig. 2) nieder, deren hinteres Ende den Hebel 216 (Fig. 3) umgreift, dann wird dieser Hebel entgegen der Wirkung der Feder 215 zum Ausschwingen gebracht und hebt unter Vermittlung des Stiftes 214 die Platte 213 an, so daß der vorspringende Zahn 211 eine erhöhte Lage einnimmt. Gleichzeitig wird der Schieber 127 mitgenommen und durch Anheben des oberen Zahnkupplungsgliedes 89 die Papierwagenschaltung ausgelöst, so daß der Papierwagen unter der Wirkung seiner Feder sich frei verschieben kann, bis einer der Anschläge 206 von dem angehobenen Zahn 211 festgehalten wird. Sobald man die Taste 218 losläßt, kehren die Teile wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, und der Papierwagen bleibt, da die Kupplung für die Papierwagenschaltung sich selbsttätig wieder einrückt, in der eingestellten Lage. Durch wiederholtes Niederdrücken der Taste 218 wird der Papierwagen, entsprechend der Entfernung der An-
schlage 206 auf der Stange 189, in der für das Tabellenschreiben geeigneten Weise fortgeschaltet. Einer der Anschläge 206 besitzt einen um Zapfen 209 (Fig. 3) schwingbaren unteren Arm 210, der bei der Bewegung des Papierwagens ungehindert, selbst beim Anheben des Zahnes 211, an diesem vorbei kann, und ein weiterer Anschlag 212 (Fig. 3) ist so lang ausgebildet, daß er sich gegen das Lager der Platte 213 legt und den Papierwagen sperrt. Wird der Flansch 125 des Kupplungsgliedes 89 (Fig. 1) beim Lösen der Kupplung für die Papierwagenbewegung durch den Arm 126 des Schiebers 127 angehoben, dann legt er sich gegen die Unterseite des Papierwagenbettes 38 und bremst dadurch den Wagen etwas, so daß die Anschläge 206 nicht mit zu großer Gewalt gegen den Zahn 211 (Fig. 3) schlagen.
Ist der Papierwagen am Ende einer Zeile angelangt, dann ist es häufig wünschenswert, noch einige Buchstaben am Ende der Zeile anzufügen. Zu diesem Zweck ist mit der Tabellenschreibvorrichtung eine Einrichtung verbunden, die die erwähnte Aufgabe in einfacher Weise löst. Die Stange 189 (Fig. 3 und 4) ist, wie bereits erwähnt, mit ihren Enden im Papierwagengestell drehbar gelagert. ' Eine Feder 190 (Fig. 3) hält die Stange 189 in der gewöhnlichen Lage. Ein Arm 191, der wesentlich länger ist als die Anschläge 206, im übrigen aber eine ähnliche Form wie diese aufweist und in gleicher Weise mit der Stange 189 verstellbar verbunden ist, trifft gegen das Ende 192 (Fig. 4) eines schwingbaren Hebels 193. Dieser Hebel ist an dem Papierwagenträger gelagert und wird durch eine Feder 194 (Fig. 3) immer nach einer Richtung gezogen. Das andere Ende 195 des Hebels 193 (Fig. 4) besitzt eine kurvenförmig ausgebildete, schwingbare Nase ΐ95α, welche, wenn der Arm 191 das Ende 192 des Hebels 193 (Fig. 4) trifft, unter das Ende 85 (Fig. 1) des Hebels 75 zur schrittweisen Bewegung des Papierwagens in der Zeilenrichtung zu liegen kommt. Die Schaltstange 86 kann dann den Hebel 75 nicht zum Ausschwingen bringen und daher auch keine Weiterschaltung des Papierwagens bewirken. Auf diese Weise wird der Papierwagen gesperrt, bis der Hebel 193 wieder in die gewöhnliche Lage zurückgeführt wird. Der Hebel 193 besitzt einen zweiten vorspringenden Teil 197 (Fig. 4), welcher in einiger Entfernung von dem Ende 192 vorgesehen ist.
Liegt der Arm 191 gegen das Ende 192 des Hebels 193 an und will man trotz der dadurch bedingten Sperrung des Papierwagens noch einen Buchstaben schreiben, dann bringt man die Stange 189, welche mit einem Hebel (Fig. 5) verbunden ist, dadurch zum Ausschwingen, daß man auf den tastenartigen Teil 199 des Hebels 198 drückt, worauf der untere abgebogene Teil des Armes 191 an dem Ende 192 des Hebels 193 frei vorbeigleiten kann. Der Papierwagen läßt sich jetzt noch so weit fortschalten, bis der Arm 191 den vorspringenden Teil 197 des Hebels 193 trifft, worauf der letztere von neuem entgegen der Wirkung der Feder 194 (Fig. 3) verstellt wird. Die Sperrung des Papierwagens findet dann wieder in der bereits geschilderten Weise statt. Der Arm 191 kann auch ein Läutewerk in Tätigkeit setzen. Er trifft zu diesem Zwecke das vorspringende Ende 202 (Fig; 4) eines um Zapfen 201 schwingbaren Winkelhebels 200, welcher mit einem Klöppel 203 gegen eine Glocke 204 schlagen kann. Das untere Ende des Armes 191 ist derart schräg abgebogen, daß es bei der Rückbewegung an dem vorspringenden Ende 202 sich frei vorbeibewegen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Tabellenschreibvorrichtung für zusammenlegbare Schreibmaschinen, welche durch die Lagenveränderung des Papierwagenträgers, beispielsweise durch Umklappen desselben, in eine gedrängte Form übergeführt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Bestandteile der Tabellenschreibvorrichtung an dem Papierwagen und dem umlegbaren Teil des Papierwagenträgers derart angeordnet sind, daß sie in der umgelegten Stellung des letzteren, bei welcher die Schreibmaschine eine gedrängte Form aufweist, geschützt liegen.
2. Tabellenschreibvorrichtung nach Anspruch i, bei der der senkrecht verstellbare Zahn (211) einer Platte (213, Fig. 3) angehört, welche durch einen Stift (214) gegen einen schwingbaren Hebel (216) anliegt, derart, daß bei Verstellung dieses Hebels durch die Taste (218) die Platte (213) und der Zahn (211) angehoben werden, während gleichzeitig durch die Platte (213) ein Schieber (127, Fig. 1) verstellt wird, der das Kupplungsglied (89) anhebt und dadurch die Papierwagenschaltung auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flansch (125) des Kupplungsgliedes (89) gegen das Papierwagengestell (38) angedrückt wird, zum Zweck, durch die dadurch bedingte Reibung ein zu starkes Anschlagen der Anschläge (206) gegen den Zahn (211) zu verhindern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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