DE254971C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44D—PAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
- B44D3/00—Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
- B44D3/18—Boards or sheets with surfaces prepared for painting or drawing pictures; Stretching frames for canvases
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Manufacturing Of Multi-Layer Textile Fabrics (AREA)
Description
Maltuch. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1911 ab.
Die Herstellung von Maltuch geschah bisher so, daß das Gewebe entweder mit dem Malgrund
geschliffen oder das vom Rohgewebe Abstehende durch Scheren und Sengen entfernt wurde.
Im Inneren des Gewebes bleiben jedoch eine Menge Fasern gekrümmt und geknickt
liegen, die sich beim Auftragen der Grundiermasse spannen und nach dem Austrocknen
ίο gelockert in der Grundierschicht liegen, da die
Spreizkraft der Fasern und die Klebekraft der Grundiermasse gegeneinander arbeiten.
Beide Verfahren zeitigen nun Ubelstände, die sich erst auf dem fertigen Bilde ev. nach
einer Reihe von Jahren bemerkbar machen, und zwar in Form von Rissen, Sprüngen, Taubwerden und Abblättern der Farbe. Wird
nämlich das fertiggrundierte und getrocknete Maltuch, wie zum Bemalen nötig, straff gespannt,
so gibt das Gewebe mit allen anhaftenden Fasern infolge seiner Elastizität nach,
aber die Grundierungsschicht kann nicht folgen, sie lockert sich, springt, und es entstehen
nicht allein Risse, die bei dem Bilde später, unterstützt durch äußere Erschütterungen, besonders
in der Mitte der Malfläche durchtreten, sondern es hat auch den großen Nachteil,
daß die gelockerte Grundierung der Farbe das Bindemittel entzieht, wodurch das leuchtende
Kolorit des Bildes allmählich verloren geht. Besonders stark geschieht dieses bei
solchen Farben, die ihre Bindemittel leicht ausscheiden; die gelockerte Schicht nimmt das
Flüssige der Bindung begierig auf und gibt es an das Gewebe weiter. Die Folge ist, daß
solche Stellen mit der Zeit nicht allein taub werden, sondern auch abblättern.
Um diese Übelstände zu heben, kommt gemäß der Erfindung ein Gewebe zur Anwendung,
welches nach dem Patent 241302 (Klasse 86 c) hergestellt ist, d. h. nur gestreckt
verwebte und dadurch gebundene Fasern hat, die sich also innerhalb der Grundierungsschicht
nicht mehr strecken können. Dem Gewebe bleibt mithin das ganze Fasermaterial erhalten,
und jede schädigende Appretur zur Entfernung der Fasern fällt fort. Das Spannen dieses
Gewebes darf straffer und auch das Einreiben der Grundiermasse zur engen Verbindung mit
dem Gewebe energischer sein.
Paten τ-An Spruch:
Maltuch, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Gewebes, bei dem die Fasern
im Gewebegeflecht gestreckt gebunden sind, so daß sie sich innerhalb der Grundierungsschicht
nicht mehr strecken können. .
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BERLlK. ÖEßRUCKT tN BER REICHSDRÜCKEREt.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFT- JVl 254971 -KLASSE 75 c. GRUPPEEMIL PREIN in HANNOVER.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254971C true DE254971C (de) |
Family
ID=513110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254971D Active DE254971C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254971C (de) |
-
0
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