DE178807C - - Google Patents

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DE178807C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/22Materials not provided for elsewhere for dust-laying or dust-absorbing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178807 KLASSE 30«. GRUPPE
Firma F.A.KESSLER in MITTWEIDA i. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1904 ab.
■ Die Erfindung betrifft ein staubbindendes Wischtuch für Möbel, Parkett o. dgl., welches mit einer Seifenmasse imprägniert ist, bei deren Herstellung ein Zusatz von Alaun stattgefunden hat. Dieses Vorhandensein von Alaun in der zur Imprägnierung der Tücher bestimmten Masse ist charakteristisch. In den bisherigen ähnlichen Putztüchern oder -lappen, die mit Seife getränkt wurden, ist
ίο Alaun nicht vorhanden. Die Gegenwart von Alaun hat die weiter unten angeführten Vorteile zur Folge.
Um die Imprägnierungsmasse herzustellen, verfährt man beispielsweise folgendermaßen.
Man bringt in einen Kessel eine kleinere Menge Wasser und läßt dieses kochen. Sodann gibt man 2,5 kg Paraffin oder auch* Wachs, Palmitin u. dgl., sowie 2,5 kg Alaun hinein.. Man läßt das Ganze unter Zugabe einer weiteren geringen Menge Wasser sich auflösen bezw. verteilen. Hierauf kühlt man die Masse ab Und setzt 6 kg Stearinöl oder auch beispielsweise 5 kg Olein langsam hinzu. Sodann gießt man in die Masse eine könzentrierte Ammoniaklösung (2,5 kg Salmiakgeist des Handels), bis der gewünschte Verseifungsgrad der Fettkörper erreicht worden ist. Selbstverständlich kann auch ein anderes Verseifungsmittel als Salmiakgeist verwendet werden.
Zur Imprägnierung der Wischtücher wird die Masse mit einer passenden Menge Wasser — zweckmäßig ungefähr ι Teil Seifenmasse adf ίο Teile Wasser ■— verdünnt, damit sie leichter von dem Gewebe aufgesaugt wird. Die Imprägnierung geschieht durch Auftragen mittels einer Bürste oder auf anderem mechanischen Wege. Gewünschtenfalls kann man noch Riechstoffe zusetzen.
In dieser Weise imprägnierte Wischtücher weisen den Vorzug auf, daß sie die Möbelfläche usw., die man damit abwischt, nicht beflecken oder verschmieren. Dabei ist das Aufwirbeln von Staub beim Wischen ausgeschlossen und das Ausschütteln des Wischtuches nach dem Gebrauche nicht mehr nötig. Ferner können die auf diese Weise präparierten Wischtücher monatelang in Gebrauch genommmen werden, ohne daß sie ihrer staubbindenden Eigenschaften verlustig gehen. Selbst wenn das Tuch ganz: schmutzig geworden ist, d. h. viel Staub aufgenommen hat, braucht es nicht gewaschen zu werden und verursacht selbst auf hellfarbigen Flächen keine Flecken, da es den Staub nicht von sich gibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Staubbindendes Wischtuch für Möbel, Parkett o. dgl., bestehend in einem Gewebe, welches mit einer Seifenmasse imprägniert ist, bei deren Herstellung ein Zusatz von Alaun stattgefunden hat.
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