DE2544208C2 - Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen - Google Patents

Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen

Info

Publication number
DE2544208C2
DE2544208C2 DE19752544208 DE2544208A DE2544208C2 DE 2544208 C2 DE2544208 C2 DE 2544208C2 DE 19752544208 DE19752544208 DE 19752544208 DE 2544208 A DE2544208 A DE 2544208A DE 2544208 C2 DE2544208 C2 DE 2544208C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ammunition
container
rods
layers
ammunition container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752544208
Other languages
English (en)
Other versions
DE2544208A1 (de
Inventor
Hans-Peter 3500 Kassel Malolepsy
Erich 3502 Vellmar Wallwey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wegmann and Co GmbH
Original Assignee
Wegmann and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wegmann and Co GmbH filed Critical Wegmann and Co GmbH
Priority to DE19752544208 priority Critical patent/DE2544208C2/de
Publication of DE2544208A1 publication Critical patent/DE2544208A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2544208C2 publication Critical patent/DE2544208C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/79Magazines for belted ammunition

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

30
Die Erfindung betrifft einen Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automa-ische Waffen, in dem die Munition lagenweise gestapelt wird.
In der AT-PS 29 359 ist ein Munitionsbehälter beschrieben, der parallel zum Boden und zu den Längswänden angeordnete Auflagen für die Geschoßspitzen der eingelegten Munition aufweist. Durch diese Auflagen soll verhindert werden, daß von einer bestimmten Stapelhöhe an die eingelegte Munition über die Geschoßspitzen abkippt und damit die regelmäßige Anordnung der Munition im Inneren des Behälters gestört wird. Bei dem bekannten Munitionsbehälter wird die Munition, die auf Ladeplatten angeordnet ist, von unten lagenweise aus dem Behälter ab- und der Waffe zugeführt.
Der bekannte Munitionsbehälter ist zur Aufnahme von gegürteter Munition, die nach oben entnommen werden soll, wenig geeignet, da durch die starren Auflagen ein unbehindertes und rasches fortlaufendes Entnehmen des Gurtes, entsprechend der hohen Schießgeschwindigkeit moderner Waffen, nicht möglich ist, weil die Auflagen der Munition im Wege liegen, so daß eine Verhakung und Verwirrung des Gurtes eintreten kann.
Weiterhin behindern starre Auflagen das ungehinderte und rasche Einlegen eines Gurtes von oben.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, einen Munitionsbehälter der eingangs M erwähnten Art so auszubilden, dabin ihm gegurtete Munition, insbesondere Munition von kleinem Kaliber in praktisch beliebiger Höhe einerseits lagenweise so gestapelt werden kann, daß eine Gefahr des Kippens nicht besteht, andererseits aber das Einlegen und Entnehmen des Gurtes unbehindert möglich ist und vor allem beim raschen Entnehmen des Gurtes beim Schießvorgang keine Verhakung und Verwirrung des Gurtes eintreten kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäß angeordneten Führungsschlitze können sich in den Querwänden des Behälters selbst oder in zu diesen Wänden parallelen Laschen befinden. Durch diese Stäbe wird erreicht, daß die Ghctlagen keine zu starke Neigung auf die Geschoßspitzen zu annehmen können, weil die Geschoßspitzen mindestens einer Lage, die eine zu starke Neigung annehmen könnte, auf einem der vorgesehenen Stäbe aufliegen, die Patronen also nur mit ihren rückwärtigen Enden auf der darunter liegenden Gurtlage aufliegen. Die Führungsschlitze sind so vorgesehen, daß sie, von der Längswand des Behälters ausgehend, der die Geschoßspitzen der eingelegten Munition zugewendet sind, nach abwärts geneigt gerichtet sind, und zwar vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 45°. Hierdurch wird zusätzlich erreicht, daß beim Herausnehmen der Munitionsgurte jeweils die Stäbe angehoben werden und in den Führungsschlitzen zur Seite bewegt werden, so daß diese der Munition nicht im Wege liegen, daß aber andererseits bei eingelegter Munition jeder belastete Stab sich nicht selbsttätig in Richtung auf die Längswand zubewegen kann.
Es ist nicht erforderlich, daß für jede Gurtlage ein Stab vorgesehen ist, vielmehr entsprechen die Abstände zwischen den Stäben zweckmäßig etwa der Höhe von 5 bis 7 Gurtlagen, da erst von dieser Höhe an die Gefahr des Kippens besteht.
Ein Ausführungsbeispiel eines Munitionsbehälters nach der Erfindung ist in der Figur in Ansicht von der Schmalseite gesehen dargestellt, wobei die Wand an der dem Beschauer zugewandten Schmalseite zum Teil abgebrochen gezeichnet ist. Der Munitionsbehälter besteht aus dem Boden 1, den nur teilweise angedeuteten Längswänden 2 und 3, deren Abstand voneinander in üblicher Weise etwa der Munitionslänge entspricht und der teilweise abgebrochen gezeichneten schmalen Querwand 4, der eine gleichartige nicht gezeichnete Querwand am anderen Ende gegenübersteht. In diesen schmalen Querwänden sind Führungsschlitze 5 vorgesehen, die etwa unter 45" geneigt sind und die an der Längswand 3 beginnen, der beim Füllen des Munitionskastens die Geschoßspitzen zugewendet sind. In diese Führungsschlitze 5 sind die Stäbe 6 so eingelegt, daß ihre Enden in den Führungsschlitzen geführt sind. In der Figur ist mit einer strichpunktierten Linie in der Längswand 2, der die Patronenböden zugewandt sind, angedeutet, wie die Munition lagenweise übereinander gelegt wird. Dabei nimmt die Neigung der Patronen von Lage zu Lage zu. Die gezeichnete vierte Lage ist noch nicht so stark geneigt, daß ein Kippen eintreten könnte. Würden aber in gleicher Weise noch weitere Lagen herübergelegt, so würde sehr bald die Gefahr des Kippens bestehen. Dies wird dadurch vermieden, da3 die mit Ziffer 7 bezeichnete Lage nicht wie die vorhergehenden Lagen unmittelbar auf der darunter liegenden Lage liegt, sondern sich nur an dem Ende, an dem sich die Patronenböden befinden, auf die unteren Lagen abstützt, während die Geschoßspitzen 8 sich auf den Stab 6a abstützen. Dies wiederholt sich in den folgenden Lagen.
Wird, wie im oberen Teil der Figur dargestellt, der Gurt aus dem Munitionsbehälter herausgezogen, so wird, wie an Stab 6c dargestellt, dieser durch die
Patronenspitzen angehoben und im Führungsschlitz 5 zur Seite geschoben bis er die Stellung einnimmt, in der der Stab Sd gezeichnet ist Damit die Stäbe beim Herausziehen nicht hinderlich sind, sind in der Längswand 3 in Längsrichtung verlaufende Sicken 9 vorgesehen, in die die Stäbe mindestens teilweise eintreten können. Dabei können die Sicken so tief sein, daß der Stab in die Sicken einrastet, oder es können Sperrvorrichtung^ vorgesehen sein, die den Stab in dieser Lage festhalten.
Beim Einlegen der Muniton werden die Stäbe zuerst in dieser unwirksamen Lage belassen oder gegebenenfalls mit der Hanf oder eventuell auch mit einem flachen Werkzeug in dje am Stab 66 dargestellte unwirksame Lage gebracht. Jeweils, wenn Lagen bis zu einem Stab eingelegt sind, wird dieser Stab freigegeben, so daß die nächstfolgende Lage sich wieder, wie am Stab 6a gezeigt, auf diesem Stab abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen, in dem die Munition lagenweise gestapelt wird und der parallel zum Boden und zu den Längswänden angeordnete Auflagen für die Geschoßspitzen der eingelegten Munition aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflagen in Abständen, die der Höhe von einer oder mehreren Gurtlagen entsprechen, angeordnete Stäbe (6) dienen, deren Enden (6a, 66, 6c; Sd) in Führungsschlitzen (5) bewegbar geführt sind, die an den Querwänden (4) von einer Längswand (3) ausgehend abwärts geneigt angeordnet sind, wobei in dieser Längswand (3) an den Enden der Schlitze (5) in Längsrichtung verlaufende Sicken (9) vorgesehen sind, in welche die Stäbe (6) mindestens teilweise ainführbar sind.
2. Munitionsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnaet, daß die Führungsschlitze (5) unter einem Winkel von etwa 45° geneigt sind.
3. Munitionsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Stäben (6) etwa der Höhe von 5 bis 7 Gurtlagen entsprechen.
4. Munitionsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe in den Sicken (9) einrasten.
DE19752544208 1975-10-03 1975-10-03 Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen Expired DE2544208C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752544208 DE2544208C2 (de) 1975-10-03 1975-10-03 Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752544208 DE2544208C2 (de) 1975-10-03 1975-10-03 Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2544208A1 DE2544208A1 (de) 1977-04-14
DE2544208C2 true DE2544208C2 (de) 1983-11-17

Family

ID=5958174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752544208 Expired DE2544208C2 (de) 1975-10-03 1975-10-03 Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2544208C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011054325B3 (de) * 2011-10-10 2013-01-17 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Munitionsbehälter

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT29359B (de) * 1906-04-19 1907-07-25 Giuseppe Perino Magazinkasten für Maschinen-Gewehre und -Geschütze.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011054325B3 (de) * 2011-10-10 2013-01-17 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Munitionsbehälter
DE102011054325B9 (de) * 2011-10-10 2013-01-24 Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg Munitionsbehälter
EP2581697A2 (de) 2011-10-10 2013-04-17 Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG Munitionsbehälter

Also Published As

Publication number Publication date
DE2544208A1 (de) 1977-04-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2003610A1 (de) Magazine fuer Feuerwaffen
DE2253054C1 (de) Munitionsspeicher- und Auswahlvorrichtung für ein Turmgeschütz
DE3046775C2 (de) Filtergehäuse zur Aufnahme einer Mehrzahl von Filtereinheiten
DE2544208C2 (de) Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen
CH630873A5 (de) Wickeltraeger aus stabfoermigen tragelementen.
DE19738418C2 (de) Munitionsmagazin für großkalibrige Munition
DE1033097B (de) Munitionsmagazin fuer Feuerwaffen
CH661117A5 (de) Stangenmagazin fuer handfeuerwaffe, insbesondere pistole.
DE2713965C2 (de)
DE2133915C3 (de) Tragvorrichtung fur pulverkraftbetriebene Bolzensetzgerate
DE804786C (de) Webstuhl mit selbsttaetiger Schuetzenauswechslung
DE3121786C2 (de) "Munitionsbehälter"
DE1428759C3 (de) Vorrichtung zum Einführen einer Patrone in eine Patronenkamrner eines automatischen Geschützes
CH626162A5 (en) Loading device, which is intended for loading a projectile or a propulsion charge, on a gun
DE102020113534B3 (de) Magazin-Vorrichtung für Schusswaffen mit optimierter Raumnutzung
DE495229C (de) Magazin fuer Selbstladepistolen
DE102017010734B3 (de) Vorrichtung für automatischen Gewichtscheibenwechsel
DE10111691B4 (de) Patronen-Einsteckmagazin für Handfeuerwaffen
DE19517292C2 (de) Druckfeder für die Höhenführung eines Magazinbodens und Spinnkanne mit einem Federteller
DE1453812C (de) Halter für Munitionskästen am Panzerturm eines Panzerfahrzeuges
DE102004050215B4 (de) Munitionskette für insbesondere großkalibrige Munition in einem Munitionsmagazin
CH624757A5 (de)
DE1578231C (de) Patronenhalterung mit relativ zu einander bewegbaren und dadurch über die Hulsenbodenrander bzw in Auszieh rillen greifenden Halteorganen
DE102010018995A1 (de) Munitionsmagazin
DE869169C (de) Vorrichtung zum Beschicken einer Zuenderplatte

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: F41D 10/14

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee