DE2544208C2 - Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen - Google Patents
Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische WaffenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/79—Magazines for belted ammunition
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automa-ische Waffen, in dem die
Munition lagenweise gestapelt wird.
In der AT-PS 29 359 ist ein Munitionsbehälter beschrieben, der parallel zum Boden und zu den
Längswänden angeordnete Auflagen für die Geschoßspitzen der eingelegten Munition aufweist. Durch diese
Auflagen soll verhindert werden, daß von einer bestimmten Stapelhöhe an die eingelegte Munition über
die Geschoßspitzen abkippt und damit die regelmäßige Anordnung der Munition im Inneren des Behälters
gestört wird. Bei dem bekannten Munitionsbehälter wird die Munition, die auf Ladeplatten angeordnet ist,
von unten lagenweise aus dem Behälter ab- und der Waffe zugeführt.
Der bekannte Munitionsbehälter ist zur Aufnahme von gegürteter Munition, die nach oben entnommen
werden soll, wenig geeignet, da durch die starren Auflagen ein unbehindertes und rasches fortlaufendes
Entnehmen des Gurtes, entsprechend der hohen Schießgeschwindigkeit moderner Waffen, nicht möglich
ist, weil die Auflagen der Munition im Wege liegen, so daß eine Verhakung und Verwirrung des Gurtes
eintreten kann.
Weiterhin behindern starre Auflagen das ungehinderte und rasche Einlegen eines Gurtes von oben.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, einen Munitionsbehälter der eingangs M
erwähnten Art so auszubilden, dabin ihm gegurtete Munition, insbesondere Munition von kleinem Kaliber
in praktisch beliebiger Höhe einerseits lagenweise so gestapelt werden kann, daß eine Gefahr des Kippens
nicht besteht, andererseits aber das Einlegen und Entnehmen des Gurtes unbehindert möglich ist und vor
allem beim raschen Entnehmen des Gurtes beim Schießvorgang keine Verhakung und Verwirrung des
Gurtes eintreten kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäß angeordneten Führungsschlitze können sich in den Querwänden des Behälters selbst
oder in zu diesen Wänden parallelen Laschen befinden. Durch diese Stäbe wird erreicht, daß die Ghctlagen
keine zu starke Neigung auf die Geschoßspitzen zu annehmen können, weil die Geschoßspitzen mindestens
einer Lage, die eine zu starke Neigung annehmen könnte, auf einem der vorgesehenen Stäbe aufliegen, die
Patronen also nur mit ihren rückwärtigen Enden auf der darunter liegenden Gurtlage aufliegen. Die Führungsschlitze sind so vorgesehen, daß sie, von der Längswand
des Behälters ausgehend, der die Geschoßspitzen der eingelegten Munition zugewendet sind, nach abwärts
geneigt gerichtet sind, und zwar vorzugsweise unter einem Winkel von etwa 45°. Hierdurch wird zusätzlich
erreicht, daß beim Herausnehmen der Munitionsgurte
jeweils die Stäbe angehoben werden und in den Führungsschlitzen zur Seite bewegt werden, so daß
diese der Munition nicht im Wege liegen, daß aber andererseits bei eingelegter Munition jeder belastete
Stab sich nicht selbsttätig in Richtung auf die Längswand zubewegen kann.
Es ist nicht erforderlich, daß für jede Gurtlage ein Stab vorgesehen ist, vielmehr entsprechen die Abstände
zwischen den Stäben zweckmäßig etwa der Höhe von 5 bis 7 Gurtlagen, da erst von dieser Höhe an die Gefahr
des Kippens besteht.
Ein Ausführungsbeispiel eines Munitionsbehälters nach der Erfindung ist in der Figur in Ansicht von der
Schmalseite gesehen dargestellt, wobei die Wand an der dem Beschauer zugewandten Schmalseite zum Teil
abgebrochen gezeichnet ist. Der Munitionsbehälter besteht aus dem Boden 1, den nur teilweise angedeuteten
Längswänden 2 und 3, deren Abstand voneinander
in üblicher Weise etwa der Munitionslänge entspricht und der teilweise abgebrochen gezeichneten schmalen
Querwand 4, der eine gleichartige nicht gezeichnete Querwand am anderen Ende gegenübersteht. In diesen
schmalen Querwänden sind Führungsschlitze 5 vorgesehen, die etwa unter 45" geneigt sind und die an der
Längswand 3 beginnen, der beim Füllen des Munitionskastens die Geschoßspitzen zugewendet sind. In diese
Führungsschlitze 5 sind die Stäbe 6 so eingelegt, daß ihre Enden in den Führungsschlitzen geführt sind. In der
Figur ist mit einer strichpunktierten Linie in der Längswand 2, der die Patronenböden zugewandt sind,
angedeutet, wie die Munition lagenweise übereinander gelegt wird. Dabei nimmt die Neigung der Patronen von
Lage zu Lage zu. Die gezeichnete vierte Lage ist noch nicht so stark geneigt, daß ein Kippen eintreten könnte.
Würden aber in gleicher Weise noch weitere Lagen herübergelegt, so würde sehr bald die Gefahr des
Kippens bestehen. Dies wird dadurch vermieden, da3 die mit Ziffer 7 bezeichnete Lage nicht wie die
vorhergehenden Lagen unmittelbar auf der darunter liegenden Lage liegt, sondern sich nur an dem Ende, an
dem sich die Patronenböden befinden, auf die unteren Lagen abstützt, während die Geschoßspitzen 8 sich auf
den Stab 6a abstützen. Dies wiederholt sich in den folgenden Lagen.
Wird, wie im oberen Teil der Figur dargestellt, der Gurt aus dem Munitionsbehälter herausgezogen, so
wird, wie an Stab 6c dargestellt, dieser durch die
Patronenspitzen angehoben und im Führungsschlitz 5 zur Seite geschoben bis er die Stellung einnimmt, in der
der Stab Sd gezeichnet ist Damit die Stäbe beim Herausziehen nicht hinderlich sind, sind in der
Längswand 3 in Längsrichtung verlaufende Sicken 9 vorgesehen, in die die Stäbe mindestens teilweise
eintreten können. Dabei können die Sicken so tief sein, daß der Stab in die Sicken einrastet, oder es können
Sperrvorrichtung^ vorgesehen sein, die den Stab in
dieser Lage festhalten.
Beim Einlegen der Muniton werden die Stäbe zuerst in dieser unwirksamen Lage belassen oder gegebenenfalls
mit der Hanf oder eventuell auch mit einem flachen Werkzeug in dje am Stab 66 dargestellte unwirksame
Lage gebracht. Jeweils, wenn Lagen bis zu einem Stab eingelegt sind, wird dieser Stab freigegeben, so daß die
nächstfolgende Lage sich wieder, wie am Stab 6a gezeigt, auf diesem Stab abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen, in dem die Munition lagenweise
gestapelt wird und der parallel zum Boden und zu den Längswänden angeordnete Auflagen für die
Geschoßspitzen der eingelegten Munition aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflagen
in Abständen, die der Höhe von einer oder mehreren Gurtlagen entsprechen, angeordnete Stäbe (6)
dienen, deren Enden (6a, 66, 6c; Sd) in Führungsschlitzen (5) bewegbar geführt sind, die an den
Querwänden (4) von einer Längswand (3) ausgehend abwärts geneigt angeordnet sind, wobei in dieser
Längswand (3) an den Enden der Schlitze (5) in Längsrichtung verlaufende Sicken (9) vorgesehen
sind, in welche die Stäbe (6) mindestens teilweise ainführbar sind.
2. Munitionsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnaet, daß die Führungsschlitze (5) unter
einem Winkel von etwa 45° geneigt sind.
3. Munitionsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen
den Stäben (6) etwa der Höhe von 5 bis 7 Gurtlagen entsprechen.
4. Munitionsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe in den
Sicken (9) einrasten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544208 DE2544208C2 (de) | 1975-10-03 | 1975-10-03 | Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752544208 DE2544208C2 (de) | 1975-10-03 | 1975-10-03 | Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2544208A1 DE2544208A1 (de) | 1977-04-14 |
| DE2544208C2 true DE2544208C2 (de) | 1983-11-17 |
Family
ID=5958174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752544208 Expired DE2544208C2 (de) | 1975-10-03 | 1975-10-03 | Munitionsbehälter für gegurtete Munition für automatische Waffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2544208C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011054325B3 (de) * | 2011-10-10 | 2013-01-17 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Munitionsbehälter |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT29359B (de) * | 1906-04-19 | 1907-07-25 | Giuseppe Perino | Magazinkasten für Maschinen-Gewehre und -Geschütze. |
-
1975
- 1975-10-03 DE DE19752544208 patent/DE2544208C2/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011054325B3 (de) * | 2011-10-10 | 2013-01-17 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Munitionsbehälter |
| DE102011054325B9 (de) * | 2011-10-10 | 2013-01-24 | Krauss-Maffei Wegmann Gmbh & Co. Kg | Munitionsbehälter |
| EP2581697A2 (de) | 2011-10-10 | 2013-04-17 | Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG | Munitionsbehälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2544208A1 (de) | 1977-04-14 |
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