DE25419C - Neuerung an Handspritzkübeln - Google Patents

Neuerung an Handspritzkübeln

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DE25419C
DE25419C DENDAT25419D DE25419DA DE25419C DE 25419 C DE25419 C DE 25419C DE NDAT25419 D DENDAT25419 D DE NDAT25419D DE 25419D A DE25419D A DE 25419DA DE 25419 C DE25419 C DE 25419C
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Germany
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DENDAT25419D
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English (en)
Original Assignee
G. BERNHEIM in Mailand
Publication of DE25419C publication Critical patent/DE25419C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C11/00Portable extinguishers with manually-operated pumps
    • A62C11/005Receptacles of extinguishing agent with manually operable pump

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
GUSTAV BERNHEIM in MAILAND. Neuerung an Handspritzkübeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. April 1883 ab.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist das Auslöschen und die Verhütung von Feuersbrünsten. Die drei wesentlichsten Bestandtheile, aus welchen der den Gegenstand der Erfindung bildende Apparat zusammengesetzt ist, sind:
i. die Pumpe,
. 2. der Wasserbehälter und
3. eine oder mehrere Hülsen zur Aufnahme der bezw. Chemikalien.
i. Die Pumpe.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine sogenannte John son'sehe Pumpe veranschaulicht. Dieselbe besteht aus dem Cylinder A, in welchem der Cylinder CB concentrisch angeordnet ist; letzterer hat ungefähr den halben Durchmesser wie der Cylinder A und bildet den eigentlichen Pumpenstiefel, in dessen Innern sich die Kolbenstange D und der Kolben E auf- und abbewegt. In dem ringförmigen Raum zwischen A und CB befindet sich das Rohr G, welches mit seiner biegsamen Verlängerung das Spritzrohr HI bildet. Welchen Zweck die beiden Ventile B und α b haben und in welcher Weise der Kolben der Pumpe mittelst des Handgriffes F bewegt wird, ist leicht zu ersehen und wird aufserdem als bekannt vorausgesetzt, ebenso geht aus der Zeichnung klar hervor, in welcher Weise die Pumpe mittelst der Theile m c O 0 und η auf dem Deckel des Wasserbehälters befestigt ist.
2. Der Wasserbehälter.
Derselbe kann in den verschiedensten Formen und aus jedem passenden Material hergestellt werden; gewöhnlich sind seine Abmessungen so zu wählen, dafs er höher als breit wird; im vorliegenden Falle bildet er ein cylindrisches Gefäfs aus Eisenblech, welches auf drei Beinen M steht, die durch den Ring d unter sich verbunden sind, welcher letztere auch gleichzeitig dazu dient, den Fufs darauf zu stellen und somit den ganzen Apparat während des Gebrauches festzuhalten. ■ Der Behälter ist durch einen Deckel N verschlossen, dessen eine Hälfte mittelst eines passenden Knopfes (Griffes) um das Scharnier e aufgeklappt werden kann, während der bei f befestigte Henkel (Bügel) dazu dient, den Apparat bequem tragen zu können. An der Aufsenwand. des Wasserbehälters befinden sich in beliebiger Anzahl kleinere Kästen h angeordnet, die, mit Deckel g versehen, dazu dienen, gewissermafsen Reservebehälter für die Chemikalien zu bilden, welche bei dem in Rede stehenden Löschprocefs eventuell zur Verwendung gelangen.
3. Die Hülsen zur Aufnahme der
Chemikalien.
Der Hauptzweck derselben ist, so schnell als möglich ihren Inhalt an Chemikalien in das im Wasserbehälter vorhandene Wasser auszuschütten und das letztere somit für den beabsichtigten Zweck brauchbar zu machen.
In den Fig. 2 und 3 ist gezeigt, in welcher Weise sich dies erreichen läfst; die beiden Hülsen P sind drehbar auf der Achse fi befestigt und fallen, sobald der Stift z, Fig. 2, aufser Eingriff mit der Feder oder Klinke u gebracht wird, in die punktirt gezeichnete Stellung herunter; hierbei klappt der vordere bewegliche Theil des Deckels um ί herum und
der Inhalt der Hülse fallt ins Wasser. Das Fortziehen oder Drücken der Feder u geschieht von aufsen von Hand vor dem jedesmaligen Gebrauch der Spritze auf bekannte Weise, und in ihrer unteren Stellung findet die Hülse P einen Halt an dem Anschlag m1.
In der Fig. 4 ist eine Modification dieser Hülsen dargestellt; zwischen dem festen Deckel der Hülse / und der inneren Wand .des Wasserbehälters ist, an ersterem befestigt, eine Feder k angeordnet, welche das Bestreben hat, die Hülse, um / schwingend, in die punktirte Stellung fallen zu lassen. Dieser Fall tritt ein, wenn von aufsen her die 'federnde Klinke kl fortgezogen oder gedruckt wird, wobei alsdann der bewegliche Deckel der Hülse um i herumfällt und den Inhalt der letzteren ins Wasser gleiten läfst.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    In einem tragbaren Handspritzkübel die Anwendung von den in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellten metallenen Hülsen, feuerlöschende Chemikalien enthaltend, und dazu bestimmt, sich vermittelst einer Feder oder eines Drahtstiftes automatisch umzuwenden und ihren Inhalt ins Wasser zu stürzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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