DE253603C - - Google Patents

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DE253603C
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Germany
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adjusting screw
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

%tfen - (Exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 253603 -KLASSE 52 a. GRUPPE
in GÖTEBORG, Schweden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Doppelsteppstich-Greifernähmaschine für Schuh- und sonstige Lederwaren, bei der die absatzweise Weiterbewegung des Werkstückes durch die auf einem mittels eines seitlich schwingenden Lagerrahmens (weiterhin kurz Schwingrahmen genannt) in der Richtung der Werkstückbewegung bewegten Arm befestigte Ahle erfolgt.
ίο Schuhnähmaschinen, bei denen die absatzweise Weiterbewegung des Werkstückes in ähnlicher Weise durch die Ahle eines in der Richtung der Werkstückbewegung schwingenden Schwingrahmens erfolgt, sind bereits bekannt. Die seitliche Verschiebung der Ahle bzw. des sie tragenden Schwingrahmens erfolgt jedoch bei diesen Einrichtungen nur durch Vermittlung eines besonderen, in Führungen des Maschinengestelles gleitenden Schlittens, wodurch eine umständliche Einrichtung, eine beträchtliche Erhöhung der Reibung und damit eine Erschwerung des Ganges sowie eine unverhältnismäßig stärkere Abnutzung der einzelnen Teile bedingt ist.
Um diese Übelstände zu vermeiden und die absatzweise Weiterbewegung des Werkstückes durch eine möglichst einfache, leicht und sicher arbeitende und dabei dauerhafte Vorrichtung zu bewirken, ist gemäß vorliegender Erfindung der zur Lagerung des die Ahle tragenden Armes dienende Schwingrahmen an seinem unteren Ende durch horizontale Zapfen mit dem Maschinenrahmen derart verbunden, daß er unmittelbar durch eine auf der Hauptwelle der Maschine befestigte Nocken
scheibe in der Richtung der Werkstückbewegung seitlich ausgeschwungen werden kann. Außer den eben angeführten Vorteilen bietet die vorliegende Schwingrahmenlagerung auch noch den Vorzug einer außerordentlich leichten Einstellung der Stichlänge sowie der Fadenlänge.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt, von der Rückseite aus gesehen (bezogen auf Fig. 1),
Fig. 3 die der in Fig. 1 dargestellten Seite gegenüberliegende Seite in Ansicht,
Fig. 4 eine Vorderansicht,
Fig. 5 einen Einzelteil in Vorderansicht,
Fig. 6 einen weiteren Einzelteil in Seitenansicht,
Fig. 7 einen horizontalen Schnitt durch einen Einzelteil des Ahlensupportes.
Die Zeichnungen veranschaulichen nur den oberen Hauptteil der Maschine, während das diesen Hauptteil tragende Untergestell der Maschine auf den Zeichnungen nicht dargestellt ist.
Auf einer Fußplatte 1 erheben sich zwei feste Böcke 2, 3 (Fig. 4), zwischen denen ein um zwei Zapfen 4 der Bodenplatte 1 seitlich schwingender Lagerrahmen 5 angeordnet ist (Fig. 2). An dem vorderen Ende der Böcke 2, 3 ist eine Stichplatte 6 befestigt, die an ihrem vorderen, etwas umgebördelten Rande mit einem Ausschnitt 7 (Fig. 4) für die Ahle 8 bzw. die Nadel 9 versehen ist. Die Nadel, welche geeignete Krümmung besitzt und mit
einem Haken oder einem offenen Auge versehen ist, wird von einem Kopf ίο getragen, welchem durch eine von der Kurbelwelle 12 aus bewegte Schubstange 11 eine Auf- und Niederbewegung in der Längsrichtung der . Nadel mitgeteilt wird (Fig. 2). Die Welle 12 wird durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Fußtritt oder durch ein Hand- oder Seilrad 13 (Fig. 4) gedreht. Der Kopf 10 ist mittels Zapfens 14 an dem Bock 3 ■ schwingend gelagert und durch einen Gelenkzapfen 15 mit der Schubstange 11 verbunden. Die Ahle 8 ist am vorderen Ende eines Armes 16 befestigt, welcher an seinem entgegengesetzten Ende mittels Zapfens 17 drehbar mit dem seitlich schwingenden Lagerrahmen 5 verbunden ist und in der Nähe der Ahle durch einen Gelenkhebel 18 von dem Kopf 10 getragen wird. Die Verbindungselemente des Armes 16, welche den Arm 16 mit dem Schwingrahmen 5 und dem Kopf 10 verbinden, müssen so viel Spielraum besitzen, daß die Schwingungsbewegung des Armes in der Längsrichtung der Ahle trotz der seitlichen Schwingung des Schwingrahmens 5 nicht verhindert wird. Die Verbindung der Teile 5,16 und 10 ist derartig, daß bei Drehung der Kurbelwelle 12 abwechselnd die Ahle 8 und die Nadel 9 emporgehoben und in das zwischen der Stichplatte 6 und einem abwechselnd sich hebenden und senkenden, gelenkig an dem Schwingrahmen 5 befestigten Gegenhalter 19, 20, 21 eingeklemmte Werkstück gestoßen werden.
Die seitliche Schwingung des Lagerrahmens 5 wird durch einen achsial gerichteten Nocken 52 der Nockenscheibe 50 vermittelt, gegen welchen sich das eine Ende eines am entgegengesetzten Ende mit dem Schwingrahmen 5 gelenkig verbundenen, in Fig. 7 gesondert dargestellten Hebels 53 legt. Im Schwingrahmen 5 ist eine Stellschraube 54 angeordnet, gegen welche der Hebel 53 anschlägt, sobald dessen freies Ende von dem Nocken 52 der Nockenscheibe 50 einwärts, d. h. gegen den Schwingrahmen hin gedrängt wird. Die Drehung der Nockenscheibe 50 hat also nicht nur ein Ausschwingen des Gelenkhebels 53, sondern durch Vermittlung der Stellschraube 54 gleichzeitig auch ein Zurseitedrücken des Schwingrahmens 5 zur Folge, d. h. der Schwingrahmen 5 wird aus der aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung in die aus Fig. 5 ersichtliche Schräglage ausgeschwenkt werden. Sobald der Nocken 52 den Gelenkhebel 53 wieder freigibt und dieser demzufolge keinen Druck mehr auf die Stellschraube 54 des Schwingrahmens 5 ausübt, nimmt der Schwingrahmen durch Wirkung einer Feder B (Fig. 4) oder einer anderen geeigneten Einrichtung seine ursprüngliehe Stellung wieder ein.
Um das Schwingungsmaß des Schwingrahmens 5 und damit auch die Länge des Stiches beliebig zu begrenzen, ist eine mit einem Handgriff ausgerüstete Stellschraube 55 vorgesehen, welche nachstellbar in dem Bock 3 gelagert ist und mit ihrem vorderen Ende dem Schwingrahmen 5 als Anschlag dient, sobald er aus seiner Schräglage in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt. Die Neigung des Schwingrahmens bei ausgeschwenkter Lage hängt lediglich ab von der Höhe des Nockens 52 und muß nach Möglichkeit konstant gehalten werden, was bei Abnutzung des Nockens 52 durch Nachstellen der Stellschraube 54 ermöglicht wird,
Um die für jeden Stich erforderliche Fadenlänge in Übereinstimmung mit der durch Nachstellung der Stellschraube 55 bewirkten Änderung der Stichlänge regeln zu können, ist gegenüber dem oberen Ende eines vom Maschinentriebwerk aus bewegten, das Abziehen des Fadens von der Fadenrolle bewirkenden doppelarmigen Hebels 61 eine in einer Führungsplatte 56 drehbare Stellschraube 59 angeordnet, welche dem unter Federdruck stehenden Hebei 61 als Anschlag dient und somit die Schwingbewegung des Hebels 61 je nach ihrer Einstellung in engeren oder weiteren Grenzen halten kann. Der Zweck und die Einrichtung der Teile 61, 56, 59 ist also ähnlich wie die des Schwingrahmens 5 und der Stellschraube 55, nur mit dem Unterschiede, daß durch diese die Bewegung des Werkstückes, durch jene dagegen die Regelung der abgezogenen Fadenlänge bewirkt wird.
Die vorstehend beschriebene Schuhnähmaschine zeichnet sich, wie erwähnt, durch außerordentliche Einfachheit ihrer Einrichtung, durch leichtes und sicheres Arbeiten sowie durch große Dauerhaftigkeit aus.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Doppelsteppstich-Greifernähmaschine für Schuh- und sonstige Lederwaren, bei der die absatzweise Weiterbewegung des Werkstückes durch die auf einem, mittels eines seitlich schwingenden Lagerrahmens in der Richtung der Werkstückbewegung bewegten Arm befestigte Ahle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Lagerung des die Ahle tragenden Armes (16) dienende Schwingrahmen (5) um Zapfen (4) des Maschinenrahmens schwingt und unmittelbar durch eine auf der Hauptwelle (12) der Maschine befestigte Nockenscheibe (50) in der Richtung des Werkstückvorschubes seitlich ausgeschwungen wird.
2. Doppelsteppstich-Greifernähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung der Stichlänge die Ausgangslage des Schwingrahmens (5) durch eine im Maschinenrahmen geführte, dem
Schwingrahmen als Anschlag dienende Stellschraube (55) derart begrenzt wird, daß der Ausschlag des Schwingrahmens und damit der Vorschub des Werkstückes je nach Einstellung der Stellschraube (55) vergrößert oder verringert werden kann.
3. Doppelsteppstich - Greifernähmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung des Fadenabzugs entsprechend der Stichlänge gegenüber dem oberen Ende des das Abziehen des Fadens von der Fadenrolle bewirkenden, vom Maschinentriebwerk aus bewegten doppelarmigen Hebels (61) eine in einer zur Führung des Fadens dienenden Führungsplatte (56) drehbare Stellschraube (59) angeordnet ist, welche dem unter Federdruck stehenden Fadenabzugshebel (61) als Anschlag dient und somit die Schwingbewegung des Hebels (61) je nach ihrer Einstellung in engeren
weiteren Grenzen halten kann.
oder
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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