DE680445C - Fadenaufnehmer fuer Naehmaschinen mit schwingendem Nadelstangenhebel - Google Patents

Fadenaufnehmer fuer Naehmaschinen mit schwingendem Nadelstangenhebel

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DE680445C
DE680445C DES127164D DES0127164D DE680445C DE 680445 C DE680445 C DE 680445C DE S127164 D DES127164 D DE S127164D DE S0127164 D DES0127164 D DE S0127164D DE 680445 C DE680445 C DE 680445C
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DE
Germany
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needle bar
lever
thread take
slide
arm
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Expired
Application number
DES127164D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Corrall
Bertram Ambrose Stevens
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Singer Co
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Singer Co
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Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B51/00Applications of needle-thread guards; Thread-break detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Fadenaufnehmer für Nähmaschinen mit schwingendem Nadelstangenhebel Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Nähmaschinen derjenigen Art, die mit einem schwingenden Nadelstangenhebel, der auf dem Maschinenarm gelagert ist und eine Gleitverbindung mit der Nadelstange hat, sowie mit einem Fadenaufnehmerhebel versehen sind, der an dem erwähnten Nadelstangenhebel angelenkt ist und von einem Schieber beeinflußt wird, und bezweckt bei einer solchen Maschine die Schaffung einer Vorrichtung, welche die volle Steuerung des Nadelfadens insbesondere beim Niedergang der Nadel gewährleistet, so daß die Erzielung eines vollkommenen und festen Stiches auf der Fläche des Arbeitsstückes gesichert ist.
  • Gemäß der Erfindung ist ein von dem Schieber getragenes und in dessen Längsrichtung einstellbares Anschlagglied, das mit einem Arm des Fadenaufnehmerhebels zusammenwirkt, zwischen einem Einstellglied und einer Vorrichtung eingeschaltet, welche das Anschlagglied zwingt, der Bewegung des Einstellgliedes in einer Richtung von der Nadelstange hinweg zu folgen.
  • Infolge der beschriebenen Vorkehrung für die Fadensteuerung kann die Nadelstange von einfacherer Form als bisher sein und mit einem geraden Kanal oder Schlitz versehen werden, der sich für den Durchgang des Nadelfadens durch die Stange hindurch erstreckt, ohne daß es notwendig ist, eine Haltefeder anzubringen.
  • Bei einer bekannten Bauart ist ein unter Federwirkung stehender Anschlagbolzen auf derjenigen Seite des am Fadengeberhebel sitzenden Armes angeordnet, welche der Anlenkungsstelle des Ausgleichschiebers an der Nadelstange abgekehrt ist. Bei dieser bekannten Bauart hängt die Fadenabgabe von der Einstellung des Anschlagbolzens ab, der durch eine Feder in einer Richtung auf eine Einstellschraube zu gedrängt wird, die mit einer Mutter in Eingriff steht. Wenn hierbei mittels der erwähnten Schraube der Anschlagbolzen näher an die Nadelstange herangeführt wird, so erfolgt eine höhere Aufwärtsbewegung des Fadengeberhebels, und es wird für ein dickes Nähgut mehr Faden abgegeben. Wenn der Anschlagbolzen in einer Richtung von der Nadelstange hinweg bewegt wird, so tritt eine kürzere Aufwärtsbewegung des Fadengeberarmes auf, und es wird demzufolge für ein dünneres Nähgut eine verminderte Abgabe des Fadens eintreten.
  • Gegenüber dieser bekannten Bauart weist die Fadenaufnehmervorrichtung gemäß der Erfindung einen besonderen Vorteil auf, der von der Anordnung des unter Federwirkung stehenden Anschlages zwischen dem nach unten ragenden Arm des Fadengeberhebels und der Anlenkungsstelle des Ausgleichschiebers an der Nadelstange herrührt. Beim Erfindungsgegenstand wird der Faden beim Niedergang der Nadel gesteuert. Der in dem Anschlagbolzen vorhandene Schlitz, in welchem der am Fadengeberhebel sitzende Arm arbeitet, ist nämlich von konstanter Länge, gleichgültig, ob eine Einstellung für ein dickes oder ein dünnes Nähgut erfolgt. Die Lage dieses Schlitzes in der Längsrichtung ändert sich entsprechend der Einstellung der Einstellschraube. Das vordere Ende dieses Schlitzes steuert den lockeren Faden; es erlaubt aber nicht, daß eine Fadenlockerung eintritt, bis das Nadelöhr im Begriff ist, in den Stofft einzustechen. Die relative Lage des Nadelöhrs zu Beginn der Fadenlockerung (nachdem der Stich festgesetzt ist) mit Bezug auf die Oberfläche des Arbeitsstückes ist dieselbe, gleichgültig, ob ein dickes oder ein dünnes Nähgut genäht wird, und dies ist eine Folge davon, daß der Anschlagbolzen gezwungen wird, der Bewegung des Einstellgliedes zu folgen.
  • Bei der bekannten Ausführung der Fadengebereinstellung erfolgt die Steuerung der Fadenabgabe am Ende des Stiches. Auch dies wird mit der Fadenaufnehmervorrichtung gemäß der Erfindung erreicht mit dem zusätzlichen Vorteil, daß auch noch eine Fadensteuerung zu Beginn des Stiches eintritt, zu dem Zeitpunkt, an dem die Nadel in das Arbeitsstück einsticht. Man erreicht hierdurch den Vorteil einer vollkommenen Stichbildung, wenn der,Vorschub in allen Richtungen rund um die Nadel stattfindet, weil ja der Faden beim Niedergang der Nadeln unter vollständiger Steuerung steht.
  • Ein weiterer Vorteil der Fadenaufnehmervorrichtung ist noch darin zu erblicken, daß bei schwerem Nähgut nur annähernd die Hälfte der Spannung notwendig ist, um in dem fertigen Arbeitsstück dieselbe Festsetzung der Stiche zu erzielen.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform derErfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die nur so viel von der Nähmaschine zeigt, als zum Verständnis der Erfindung notwendig ist; Fig.2 ist eine in größerem Maßstabe als in Fig. i gezeichnete Schnittansicht und veranschaulicht im einzelnen den Fadenaufnehmerhebel und dessen Antriebsvorrichtung; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt in größerem Maßstabe als in Fig. i und veranschaulicht die Einrichtung, welche das das Schiffchen tragende Einsatzstück mit dem unteren Stofftragarm der Maschine verbindet, und Fig. d. ist eine Draufsicht, in der das Einsatzstück nur durch die strichpunktierten Linien angedeutet ist.
  • i bezeichnet den Maschinenarm, der in den Kopf 2 (Fig. i und z) ausläuft; 3 bezeichnet die Nadelstange, die in dein Kopf 2 auf und ab geht, und 4. den schwingenden Nadelstangenhebel, der bei 5 an dem Maschinenarm i gelagert ist.
  • Der Hebel d. bewegt die Nadelstange 3 durch Vermittlung eines Schiebers 6, der von dem Hebel 4. getragen wird und in einer Führungsbohrung 7 in dem der Nadelstange benachbarten Ende des Hebels 4 axial verschiebbar ist; der Schieber 6 ist an seinem vorderen Ende bei 8 gelenkig mit dem oberen Ende der Nadelstange 3 verbunden. In dein Nadelstangenhebel 4 ist oberhalb des Schiebers 6 ein Ausschnitt 9 vorhanden, welcher sich dem hinteren Teil des Fadenaufnehrnerhebels io anpaßt, der bei ii nahe seinem hinteren Ende an dem 2"Tadelstangenhebel 4. angelenkt ist und einen nach oben gerichteten Arm 12 sowie einen nach unten ragenden Arm 13 hat. Der Arm 12 kommt mit dem freien Ende einer Blattfeder 14 in Eingriff, die mit ihrem anderen Ende an dem Nadelstangenhebel q. angebracht ist und den Fadenaufnehmerhebel io um seinen Lagerzapfen i i aufwärts zu schwingen sucht. Der Arm 13 ragt durch einen nach einem Durchmesser verlaufenden Schlitz 15 des Schiebers 6 sowie durch einen damit zusammenfallenden kürzeren, nach einem Durchmesser verlaufenden Schlitz 16 in einem gegabelten Anschlagzapfen 17 hindurch, der in einer axialen Bohrung 18 des Schiebers 6 passend sitzt und in dessen Längsrichtung einstellbar ist. Das vordere oder massive Ende des Zapfens 17 liegt neben dem vorderen oder geschlossenen Ende des Schiebers 6, und zwischen diesem vorderen Ende des Zapfens 17 und dem vorderen Ende der Bohrung 18 ist eine Schraubenfeder 1g eingeschaltet, die den Zapfen 17 nach hinten auf das innere Ende eines einstellbaren Anhaltezapfens 2o drückt, welcher innerhalb der Bohrung 18 sitzt und bei 21 in Schraubverbindung mit dieser Bohrung steht; auf dem nach außen hervorragenden Teil des Anhaltezapfens 20 ist ein von Hand zu bedienender Kopf 2a befestigt, der drehbar ist, um eine axiale Verschiebung des Zapfens 17 innerhalb der Bohrung 18 zu bewirken. Die Anordnung ist hierbei so, daß beim Arbeiten die Anschlagfläche 23, welche die vordere Begrenzung des Schlitzes 16 in dein Zapfen 17 bildet, und der Fadenaufnehmerhebelarm 13 bei der Hin- und Herbewegung des Schiebers 6 mit Bezug auf den Nadelstangenhebel .4 zusammenwirken, wodurch eine Schwingbewegung des Fadenaufnehmerliebels io um dessen Lagerzapfen i i verursacht wird. Bei der Aufwärtsbewegung der Nadelstange bewegt sich der Schieber 6 mit Bezug auf den Nadelstangenhebel .a. nach vorn, und der Arm 13 folgt dein Zapfen 17 unter der Einwirkung der Feder 14, so daß der Fadenaufnehmerliebel aufwärts um seinen Lagerzapfen i i ausschwingt, bis vorzugsweise diese Aufwärtsschwingung des Fadenaufnellinerhebels durch das Ineingrifftreten des Absatzes 24. des Armes 12 mit dem hinteren Ende des Ausschnittes 9 aufgehalten wird. Bei der Abwärtsbewegung der Nadelstange bewegt sich der Schieber 6 mit Bezug auf den Nadelstangenhebel q. nach hinten, und der Fadenaufnehmerhebel wird um seinen Lagerzapfen i i entgegen der Wirkung der Feder 1d. durch den Druck der Anschlagfläche 23 auf den Arm 13 nach unten geschwungen, bis der Schieber 6 die hintere Grenze seiner Bewegung erreicht hat. Eine. Einstellung des Zapfens 17 in axialer Richtung innerhalb der Bohrung 18 des Schiebers 6 verändert die Lage der unteren Grenze der Schwingbewegung des Fadenaufnehmerliebels mit Bezug auf den Nadelstangenliebel q. und verändert somit den Betrag an lockerem Faden; es ist hierbei zu erwähnen, daß, wenn der Zapfen 17 sich in seiner die axiale Einstellung begrenzenden Stellung mit Bezug auf den Schieber 6 befindet, die Schwingbewegungen des Fadenaufnehmerhebels 1o mit Bezug auf den Hebel 4. am kleinsten bzw. am größten sein werden.
  • Die Druckfeder 1g dient lediglich dazu, den Zapfen 17 in Berührungslage mit Bezug auf den Anhaltezapfen 2o zu halten und den Zapfen 17 zu zwingen, der nach hinten gerichteten Einstellbewegung des Anhaltezapfens 2o zu folgen. Ein Anschlag 25, der von dem Kopf 22 gebildet wird, kann in den begrenzenden Winkelstellungen des Kopfes 22 mit einem Anschlagvorsprung 26 an dein hinteren Ende des Schiebers 6 in Eingriff kommen.
  • 27 bezeichnet den Nadelfaden, der von einer Führung 28 aufwärts und durch das Ohr 29 in dem Fadenaufnehmerhebel 1o hindurch und darauf abwärts durch einen längs verlaufenden Kanal 30 in der Nadelstange 3 hindurch zu der Nadel 31 geführt wird.
  • In den Fig. 3 und 4. bezeichnet 32 den unteren Stofftragarm, an dem mittels eines Paares von in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Schraubzapfen 33 das Einsatzstück 34 angebracht ist, welches die Schiffchenteile sowie die zur Bewegung des Schiffchens dienenden Rädertriebe trägt. Ein jeder Schraubzapfen 33 durchdringt mit Spiel eine Bohrung 35 in dem Arm 32 und kommt mit einer mit Schraubengewinde versehenen Bohrung in dem Einsatzstück 34. in Eingriff. 36 bezeichnet einen Schraubbolzen, der zwischen den Schraubzapfen 33 angeordnet ist und in Schraubeingriff mit einer Bohrung des Armes 32 stellt. Aus einem Stück finit dem Schraubbolzen 36 besteht ein nach oben hervorragender Kurbelzapfen 37, welcher in eine Bohrung eines Gleitklotzes 38 eingreift, der quer zu dem Einsatzstück 34 in einem quer verlaufenden Schlitz 39 in der Unterseite dieses Einsatzstückes bewegbar ist. Die Bauart ist hierbei so, daß durch Lockerung der Schraubzapfen 33 und durch Drehung des Schraubzapfens 36 das Einsatzstück 34 in der Längsrichtung innerhalb der Grenzen verschoben «erden kann, die durch den Spielraum der Bohrungen 34 bestimmt sind, so daß das Schiffchen genau mit Bezug auf die Nadel 31 eingestellt werden kann.

Claims (2)

  1. PnlrNTANsritticilE: i. Fadenaufnehmer für Nähmaschinen mit einer Nadelstange, die von einem schwingenden Nadelstangenhebel mittels eines von letzterem getragenen Schiebers auf und ab bewegt wird, und mit einem Fadenaufnehmerhebel, der an dem Nadelstangenhebel angelenkt ist und von dein Schieber ausgeschwungen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Schieber getragenes und in dessen Längsrichtung einstellbares Anschlagglied (17), das mit einem Arm des Fadenaufnehmerliebels zusammenwirkt, zwischen einem Einstellglied (2o) und einer Vorrichtung eingeschaltet ist, welche das Anschlagglied zwingt, der Bewegung des Einstellgliedes in einer Richtung von der Nadelstange hinweg zu folgen.
  2. 2. Fadenaufnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagglied (r7) zwischen einer Druckfeder (rg) und einem einstellbaren Anhaltezapfen (2o) eingeschaltet ist, der in einer Längsbohrung des Schiebers (6) untergebracht ist und in Schraubeingriff mit letzterem steht, und daß der Schieber (6) und das Anschlagglied (i7) zur Aufnahme eines Armes (r3) des Fadenaufnehmerhebels (zo) geschlitzt sind.
DES127164D 1936-05-11 1937-05-11 Fadenaufnehmer fuer Naehmaschinen mit schwingendem Nadelstangenhebel Expired DE680445C (de)

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GB680445X 1936-05-11

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