DE2531745B2 - Verbindungseinrichtung fuer staender und querstreben - Google Patents
Verbindungseinrichtung fuer staender und querstrebenInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung für Ständer und Querstreben, welche an wenigstens
einer Seite eine Längsrille besitzen, deren durch seitlich angeformte Schultern gebildeter Einsteckschlitz eine
geringere Breite als die Rille hat, bestehend aus einem winkelförmigen Verbindungsorgan, dessen durch die
Einsteckschlitze eingeführte Schenkel in den Längsrillen des Ständers und der Querstrebe angeordnet und
mit je einer Gewindebohrung für eine Spannschraube versehen sind, sowie aus jedem Schenkel zugeordneten
Stützorganen, von denen jedes einen Schenkel an der Außenfläche und den Rändern überdeckt, die Schultern
der Längsrillen unterfaßt und eine Durchstecköffnung für die Spannschraube besitzt.
Bei einer bekannten Verbindungseinrichtung dieser Art sind die zu verbindenden Bauteile mit um 45° zur
Hauptebene abgeschrägten Flächen versehen, in welche eine T-nutförmige Längsrille eingearbeitet ist. Zur
Verbindung der Bauteile findet ein winkelförmiges Befestigungsorgan Verwendung, welches auf den
abgeschrägten Flächen aufliegt und an seinen Schenkeln mehrere Bohrungen aufweist, durch welche Schraubenschäfte
führen, die jeweils in eine unter den Schultern der Längsrille angeordnete rechteckige Mutter eingeschraubt
sind.
Hierdurch wird das Befestigungsorgan von außen an die Schultern angeklemmt. Diese Ausführung hat den
Nachteil, daß die in der Nut liegende Gegenmutter von dem Befestigungsorgan abgedeckt und für den Schraubvorgang
nicht festliegt; daher müssen die Muttern in umständlicher Weise vorher aufgesetzt und die Bauteile
vor dem Verschrauben aufgesteckt werden. Bei einer anderen bekannten Ausführung sind Verbindungsorgane
vorgesehen, deren Schenkel in das Ende von Längsnuten eingeschoben sind. Die Schenkelenden
werden durch Schrauben aufgespreizt und in den mit oberen Schultern versehenen Nuten verklemmt Zum
Stand der Technik rechnen weiterhin Verbindungsorgane für profilierte Metallrahmen, bei denen in das
Stirnende des einen Rahmenteiles ein Paßstück eingesetzt ist, das mit einer verschwenkbaren Riegelnase
in eine Längsnut des anderen Rahmenteiles eingreift Auch diese Ausführungen sind umständlich im Aufbau
und in der Handhabe. Aus der FR-PS 15 63 910 ist schließlich eine Verbindungseinrichtung, bei der ein
winkelförmiges Verbindungsorgan in den Längsrillen des Ständers und der Querstrebe einliegt und jeder
Schenkel eine Gewindebohrung für eine Spannschraube besitzt beschrieben. Zur Verspannung eines jeden
Schenkels sind zwei Einlegestücke vorgesehen, von denen jedes unter eine Schulter der Längsrille greift,
und welche zusammen mit ihren einander zugekehrten Enden mittels einer in das Verbindungsorgan einschraubbaren
Kopfschraube hebelartig verspannt werden. Diese Verbindungseinrichtung benötigt vier teure
Einlegestücke mit einer konisch verjüngten Unterfläche und ist in der Handhabe sehr umständlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungseinrichtung der gattungsgemäßen Art
derart auszubilden, daß deren Teile einen wesentlich einfacheren und preiswerter herzustellenden Aufbau
haben und die Montage erheblich vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Stützorgan einteilig ausgebildet ist, die
Durchstecköffnung eine die Spannschraube völlig freilassende Weite besitzt und daß sich die Spannschrauben
am Boden der Längsrillen abstützen.
Diese Verbindungseinrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß sie eine schnelle und zu"erlässige
Befestigung des Ständers und Querträgers ermöglicht, wobei das Befestigungsorgan unsichtbar ist. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß der Schenkel in einer genauen Lage auf einfache Weise zu befestigen ist und
daher auch beide Bauteile in der genau vorgesehenen Lage miteinander in Verbindung kommen. Die Stützorgane
haben einen besonders einfachen Aufbau. Zur Montage werden die Stützorgane nacheinander unter
den Schultern der betreffenden Längsrille verschoben, über den Schenkel des winkelförmigen Verbindungsorgans
geschoben und d;e Spannschraube eingesetzt und festgezogen. Die Spannschraube ist von außen durch die
große, fensterartige öffnung des Einlagestückes gut sichtbar und erlaubt eine genaue Lagefixierung
innerhalb eines bestimmten Spieles. Die Befestigung ist besonders stabil, wobei sich die Spannschrauben am
Boden der Längsrille abstützen und beim Einschrauben den betreffenden Schenkel des Verbindungsorgans
gegen das Einlagestück drücken, welches hierdurch fest gegen die Unterfläche der Schultern in der Längsrille
gedruckt wird. Die Verspannung erfolgt also innerhalb der Längsrillen zwischen dem Boden der Rille und den
zugehörigen Schultern. Eine solche Befestigung verhindert jegliche Bewegung rechtwinklig zur Basis der Rille.
Vorzugsweise nimmt die Dicke der Schenkel des Verbindungsorgans nach den Enden hin zu allmählich
ab. Durch diese Ausbildung können die Einlagestücke leicht über die Schenkel geschoben werden. Weiterhin
ist in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Achse der Gewindebohrung senkrecht durch einen
Schenkel und die Achse der anderen Gewindebohrung schräg durch den anderen Schenkel führt. Durch die
Schräganordnung wird die Handhabe erleichtert, weil zunächst der Schenkel mit der senkrechten Gewindebohrung
vor Ansetzen der Querstrebe befestigt und nach dessen Ansetzen der andere Schenkel angebracht
werden kann, wobei wegen der schrägen Gewindebohrung genügend Bewegungsfreiheit für einen Schraubenzieher
verbleibt.
In der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zeigt
Fig. 1 eine Verbindungseinrichtung in einer Sprengdarstellung,
F i g. 2 den Gegenstand der F i g. 1 in einem mittleren Längsschnitt im zusammengebauten Zustand,
F i g. 3 den Gegenstand der F i g. 2 in einer Draufsicht in Richtung des Pfeiles F3 und
F i g. 4 den Gegenstand der F i g. 3 in einem mittleren Längsschnitt nach Linie IV-IV.
Bei dem Ausführungsbeispiel bestehen die Ständer 1 und die Querstreben 2 aus gleichartigen Hohlprofilen,
deren zwei gegenüberstehende Seiten eine Längsrille 3 bis 6 aufweisen. Die Eingangsbreite LX dieser durch die
Schulter 7 bis 14 begrenzten Längsrillen ist kleiner als die eigentliche Rillenbreite. Die beiden anderen Seiten
der Ständer 1 und Querstreben 2 sind flach. Das L-förmig profilierte Verbindungsorgan 15 hat eine
Breite Z, die kleiner ist als die Eingangsbreite LX der
Längsrille 3 und 4, und eine Dicke E, die kleiner ist als die Tiefe EX derselben. Jeder der beiden Schenkel 16 und
17 des Verbindungsorgans ist mit einer durchgehenden Gewindebohrung 18 bzw. 19 für die Spannschrauben 20
bzw. 21 versehen. Die Achse der Gewindebohrung 18 und somit der entsprechenden Spannschraube 20 steht
senkrecht auf dem Schenkel 16, während die Achse der Gewindebohrung 19 mit der entsprechenden Spannschraube
21! schräg in bezug auf den Schenkel 17 des Verbindungsorgans 15 angeordnet ist. Die Dicke der
Schenkel 16 und 17 nimmt allmählich in Richtung zu ihrem freien Ende ab. ^
Jeder Schenkel 16 und 17 ist mit einem U-förmig profilierten Stützorgan 22 bzw. 23 versehen. Die
Abmessungen dieser Stützorgane sind derart gewählt.
daß diese leicht verschoben werden können über das entsprechende in einer Rille eines Profils angeordnete
Verbindungsorgan, wobei diese aber durch die Schultern 7 und 12 abgestützt werden. Die Rückseite der
Stüizorgane 22 und 23 ist mit einer fensterartigen Durchstecköffnung 24 bzw. 25 versehen, welche die
Gewindebohrungen 18 und 19 mit den Spannschrauben 20 und 21 freiläßt.
Das Montieren und Demontieren von Metallrahmen mit der neuartigen Verbindungseinrichtung erweist sich
als äußerst einfach und leicht Die Montage der in F i g. 2 perspektivisch gezeigten Verbindungseinrichtung ist
ersichtlich lediglich auf die folgenden Maßnahmen beschränkt: es wird im voraus ein Stützorgan 22 in die
Längsrille 4 des Ständers 1 hineingeschoben, und dieses Stützorgan wird vorläufig auf einer bestimmten Höhe
über dem Verbindungspunkt der Querstrebe 2 gehalten; darauf wird der Schenkel 16 des Verbindungsorgans 15
an der genauen Stelle des Verbindungspunktes der Querstrebe in die Längsrute 4 des Ständers 1
hineingeschoben. Jetzt wird das Stützorgan 22 nach unten verschoben, bis es den Schenkel 16 des
Verbindungsorgans überdeckt; schließlich wird die Spannschraube 20 angezogen. Es genügt nunmehr, das
Stützorgan 23 in die Längsrille 5 der Querstrebe 2 hineinzuschieben, diese Querstrebe 2 derart anzuordnen,
daß sie gegen den Schenkel 17 des Verbindungsorgans 15 in der Längsrille 5 anstößt, das Stützorgan 23
über den Schenkel 17 zu schieben und die Spannschraube 21 anzuziehen. Für das Lösen der Verbindung genügt
es, die Spannschrauben 20 und 21 zu lösen und die Stützorgane 22 und 23 derart zu verschieben, daß das
Verbindungsorgan 15 sich vom Ständer und der Querstrebe löst.
Die Elemente der Verbindungseinrichtung können verschiedene Formen und Größen besitzen. Die
Verbindungseinrichtung ist für profilierte Bauteile geeignet, sofern diese an wenigstens einer ihrer Seiten
eine Längsrille aufweisen, deren Eingangsbreite kleiner ist als die eigentliche Breite der Rille.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verbindungseinrichtung für Ständer und Querstreben aus Profilleisten, welche an wenigstens einer
Seite eine Längsrille besitzen, deren durch seitlich angeformte Schultern gebildeter Einsteckschlitz
eine geringere Breite als die Rille hat, bestehend aus einem winkelförmigen Verbindungsorgan, dessen
durch die Einsteckschlitze eingeführte Schenkel in den Längsrillen des Ständers und der Querstrebe
angeordnet und mit je einer Gewindebohrung für eine Spannschraube versehen sind, sowie aus jedem
Schenkel zugeordneten Stützorgan, von denen jedes einen Schenkel an der Außenfläche und den
Rändern überdeckt, die Schultern der Längsrillen unterfaßt und eine Durchstecköffnung für die
Spannschraube besitze, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Stützorgan (22, 23) einteilig ausgebildet ist die Durchstecköffnung (24, 25) eine
die Spannschraube (20,21) völlig freilassende Weite besitzt und daß sich die Spannschrauben am Boden
der Längsrillen (4,5) abstützen.
2. Verbindungseinrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Schenkel
(16,17) des Verbindungsorgans (15) in Richtung der Enden allmählich abnimmt.
3. Verbindungseinrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Gewindebohrung
(18) senkrecht durch einen Schenkel (16) und die Achse der anderen Gewindebohrung (19)
schräg durch den anderen Schenkel (17) führt.
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| NL (1) | NL7413687A (de) |
Cited By (2)
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| DE9413839U1 (de) * | 1994-08-26 | 1995-03-09 | Julius & August Erbslöh GmbH & Co, 42553 Velbert | Verbindungselement für die Bildung einer etwa T-förmigen Verbindung von Profilstäben, insbesondere aus Leichtmetall |
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| FR2279897B1 (de) | 1980-08-22 |
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