DE253173C - - Google Patents

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DE253173C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B17/00Tiltable umbrellas

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  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 253173 -KLASSE'33 β. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine neue Ausführungsform der an sich bereits bekannten Schirme mit in mehreren verschiedenen Schräglagen gegen den Schirmstock einstellbarem Schirmdach. Der neue Schirm unterscheidet sich von den bisher bekannt gewordenen Geräten dieser Art hauptsächlich dadurch, daß dessen die Gestellspreizen tragende Schieberhülse, welche zwecks Schräg-Stellung des Schirmdaches mit einer länglichen Mittelöffnung auf dem Schirmstock bzw. dem eigentlichen Schieberrohr seitlich verschiebbar eingerichtet ist, mit einer auf eine im Innern der Hülsenöffnung verschiebbare Backe wirkenden Feder versehen ist, vermöge deren das Schirmdach nach Auslösung selbsttätig in die wagerechte Normalstellung zurückgeschwungen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Schirm mit schräg einstellbarem Schirmdach nach dem Prinzip dieser Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, .und zwar stellen dar: Fig. 1 in einer Seitenansicht die Schieberhülse in der aufgespannten Stellung des Schirmes bei gewöhnlicher, wagerechter Lage des Schirmdaches, Fig. 2 den oberen Kronenring mit den an demselben angelenkten Dachstangen in einem teilweisen Schnitt, Fig. 3 in einem Teilquerschnitt den Schieber mit dem seitlich darüber zu verschiebenden, die unteren Gelenke der Streben tragenden, länglich ausgeschnittenen Bügel, sowie Fig. 4 in etwas verkleinertem Maßstabe den Schirm mit schräg eingestelltem Dach in einer Seitenansicht.
Der rohrförmige Innenteil a des Schiebers 40
besitzt bei dem dargestellten Beispiel an seinem oberen Ende zwei ringförmige· Wulste b, welche um die Dicke des Ringteiles c, an dem die Gestellstreben angelenkt sind, voneinander entfernt sind, derartig, daß sich das letztere rechtwinklig gegen den Schirmstock d dazwischen frei verschieben läßt.
Zur Feststellung des Schieberrohres α auf dem Schirmstock d dient die Schlitzöffnung e im Rohr α in Verbindung mit den üblichen, in den Schirmstock eingelassenen Federn.
Der ovale Ringteil, welcher sich auf dem Rohr α zwischen den Ringwulsten b verschieben läßt, besteht aus dem Bügelstück c, an welchem die Schirmstreben f in der gewöhnlichen Weise gelenkig befestigt sind, und dem mittels Scharniere g an dessen Enden angebrachten Verlängerungsbügel h. Beide Bügel bilden vereinigt ein flach gestrecktes Oval, dessen kleinerer lichter Durchmesser dem äußeren Durchmesser des Rohres α zwischen den Ringwulsten b entspricht, so daß der zusammengesetzte Bügel in seiner Längsrichtung frei über dem Rohr α seitlich zu verschieben ist. Innerhalb dieses Bügels c bzw. h ist eine nach der Seite des Rohres α zu halbkreisförmig ausgeschnittene Backe i verschiebbar angebracht, welche vermöge einer Feder k ständig gegen das Rohr α gepreßt wird, so daß das Schirmdach nach Auslösung der Feststellvorrichtung sich selbsttätig in seine normale, wagerechte Lage einstellt.
Die Feststellung des Bügels c h in seiner ausgeschwungenen Lage, d. h. bei Schrägein-Stellung des Schirmdaches, erfolgt durch Einspringen des an dem Rohr α in der unteren
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Wulst δ vorgesehenen federnden Bolzens I in eine der an der Unterseite des Bügelteiles h in entsprechender Anzahl vorgesehenen Rasten m.
Auf der Innenseite des Hauptbügelstückes c kann vorteilhaft eine schwächere Blattfeder η vorgesehen werden, zu dem Zwecke, um die seitliche Verschiebung des Bügels zu erleichtern und andererseits zur ständigen sicheren
ίο Lagerung des Bügels gegen das Rohr a.
Um der Schwingung des Schirmdaches folgen zu können, ist die Krone o, an welcher die Schirmstangen angelenkt sind, im Lichten etwas weiter gehalten als der Durchmesser des Schirmstockes d und an dem letzteren um einen durchgehenden Stift f schwingend befestigt.
Um das aufgespannte Schirmdach gegen den Schirmstock schräg zu stellen, ist bei der beschriebenen Anordnung nur erforderlich, das Bügelstück ei so weit über dem Rohr α zur Seite zu verschieben, als es erforderlich erscheint, wobei durch Einspringen des Feststellungsbolzens I in die Rasten m der Bügel in seiner jeweiligen Stellung festgelegt wird. Nach Zurückziehung des Bolzens I rückt sich das Schirmdach durch die Wirkung der Feder k selbsttätig wieder in seine normale, wagerechte Lage ein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schirm mit in mehrere Schräglagen einstellbarem Schirmdach, auf dessen Schieberhülse ein die Gestellspreizen tragender Teil verstellbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Gestellspreizen tragende Teil durch eine Feder (k) ständig gegen die Schieberhülse gepreßt wird, so daß das Schirmdach selbsttätig in die wagerechte Stellung zurückgeht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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