DE25296C - Neuerung" an Fensterverschlüssen - Google Patents

Neuerung" an Fensterverschlüssen

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Publication number
DE25296C
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DE
Germany
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innovation
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Active
Application number
DENDAT25296D
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English (en)
Original Assignee
A. SCHERER in München, Erzgiefsereistr. 2 u. 3
Publication of DE25296C publication Critical patent/DE25296C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/043Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with crank pins and connecting rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a8. Januar 1883 ab.
Die Neuerungen bezwecken in erster Linie die Beseitigung des bisherigen Uebelstandes, dafs bei Reparaturen des Getriebes der Fensterriegel deren Gehäuse mit ihren Führungsklammern vom Fensterrahmen abgenommen werden müssen, was, abgesehen von der zeitraubenden Arbeit, nach wenigen solchen Vorkommnissen auch einen neuen Anstrich des Fensterrahmens bedingt. Ueberdies liegen bei dieser neuen Construction die Fensterriegel überhaupt nicht mehr aufsen am Rahmen, sondern in ihm, so dafs auch die Klammern wegfallen.
Ein weiterer Uebelstand, nämlich der, dafs die bisherigen Verschlüsse bei sehr hohen Fenstern, wie in Schul- und anderen öffentlichen Gebäuden, nur oben und unten am Kreuzstock abschliefsen, in der Mitte aber keinen selbständigen Verschlufs bilden, und dafs hierdurch die Fensterrahmen, bei starkem Wiride hörbar gerüttelt, diesem und mitunter auch dem Regen oder Schnee Eintritt gestatten, wird durch die vorliegenden Neuerungen gleichfalls möglichst beseitigt.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung, Vorderansicht des Fensterrahmens, zu ersehen, ist an ihm nur der Griff des Verschlusses, sowie die Verschlufsplatte α sichtbar. Das Getriebe kann nun, wenn nöthig, ohne Abhängigkeit von den Riegeln nach Lösung der Verschlufsschrauben vom Fenster entfernt werden, und zwar bei ein- wie bei ausgezogenen Riegeln. Fig. 3 zeigt das herausgenommene, im Gehäuse b eingeschlossene Getriebe von der Seite, Fig. 4 dasselbe nach Entfernung des Gehäuses von innen mit eingezogenen Wechseln, und Fig. 5 zeigt es ausgezogen.
Der Stift c des Griffes geht durch eine fest an ihm sitzende Drehscheibe d, welche durch die Platte α hindurchgeht und in dieser und dem Griffsockel gelagert ist. Auf oder an der Platte α liegen die beiden Schubstollen e, an einem Ende auf der Unterfläche mittelst Ansatzes in die Drehscheibe gesteckt, am anderen Ende auf gleiche Weise unten in der Führung/ der Platte α und oben mittelst der auslaufenden Stifte e1 in Schlitzen des Gehäuses b geführt.
Wie aus Fig. 2, Ansicht des Fensterrahmens nach Entfernung des Getriebes bei geschlossenem Fenster, und aus Fig. 5 ersichtlich ist, liegen die Riegel g im Fensterrahmen. Unterhalb derselben ist eine Scheibe h eingelegt, welche, da sie theilweise zugeschnitten ist, bei geöffnetem Fensterflügel mit dem Rahmen gleich liegt, bei geschlossenem aber mit der Rundung sich in den gegenüberstehenden Fensterrahmen einschiebt und so auch in der Mitte des Fensters einen festen Verschlufs herstellt.
Beim Einlegen des Getriebes treten demnach die Stifte el in die entsprechenden Löcher der Riegel g und der Stift c in die Nufs der Scheibe h, so dafs eine einfache Verbindung zwischen Getriebe und Riegel hergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Fensterverschlüssen mit Schubstollen e und Drehscheibe d die Einrichtung, dafs das eigentliche Schlofs mittelst der an den Schubstollen befestigten Stifte el und des am Drücker befestigten Stiftes c mit den im Fenstgrrahmen liegenden Riegeln g bezw. der Scheibe h durch Einstecken in entsprechende Löcher auf leicht lösbare Weise verbunden werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    EKRLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2634814A1 (fr) * 1988-07-27 1990-02-02 Fermod Cremone de porte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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