DE2527646A1 - Mehrzweck-heuerntemaschine mit werkzeugtraegerarmen, die beim schwadenlegen durch eine steuerkurve gesteuert werden - Google Patents

Mehrzweck-heuerntemaschine mit werkzeugtraegerarmen, die beim schwadenlegen durch eine steuerkurve gesteuert werden

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DE2527646A1 DE19752527646 DE2527646A DE2527646A1 DE 2527646 A1 DE2527646 A1 DE 2527646A1 DE 19752527646 DE19752527646 DE 19752527646 DE 2527646 A DE2527646 A DE 2527646A DE 2527646 A1 DE2527646 A1 DE 2527646A1
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Description

Walter REBER,
50, avenue du Marechal Foch, SAVERNE (Bas-Rhin, Frankreich)
Mehrzweck-Heuerntemaschine mit Werkzeugtragerarmen, die beim Schwadenlegen durch eine Steuerkurve gesteuert wer Jen
Die vorliegende Erfindung betrifft ausschliesslich Heuerntemaschinen zum Heuwenden und zum Schwadenlegen mit mindestens zwei rotationsgetriebenen Rechenrädern, auf welchen Arbeitswerkzeug-Tragarme nach aussen gerichtet und schwenkbar in mit den Antriebsnaben verbundenen Lagern montiert sind j jeder dieser Arbeitswerkzeug-Tragarme besitzt an seinem nach der Drehachse des entsprechenden Rechenrades ausgerichteten Ende eine Antriebskurbel mit einer Rolle, die sich während des Schwadenlegens auf eine Steuerkurve stützt, so dass die Arbeitswerkzeuge in einem Teilbereich ihrer Umlaufbahn nach oben und in entgegengesetzter Drehrichtung des entsprechenden Rechenrades geschwenkt werden»
Die auf diesem Prinzip beruhenden Maschinen ermöglichen das Erhalten einer Schwadenlegearbeit, die als ideal zu bezeichnen ist.
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Auf diesem Anwendungsgebiet betrifft die Erfindung im besonderen Maschinen, bei welchen die Rollen der Antriebskurbeln der Werkzeug-Tragarme auseer Eingriff mit der Steuerkurbe gebracht werden können, um diesen Maschinen ebenfalls die Ausführung einer guten Heuwendearbeit zu ermöglichen.
Bei einer derartigen Maschine ist bekannt, dass die auf den Werkzeug-Tragarmen befestigten Rollen durch Verschieben nach aussen von einer doppelseitigen Steuerkurve zu entfernen sind. Sodann wird jeder der Werkzeug-Tragarme in die Heuwende-Stellung gebracht und im Drehrahmen so blockiert, dass sie sich nicht mehr um ihre Längsachse drehen können.
Diese Ausführungsart erfordert vielerlei Bedienungen zum Umstellen der Maschine von der Schwadenlege-Stellung in jene des Heuwendens, und umgekehrt, was eine heikle Arbeit und häufig einen Zeitverlust für den Gebraucher darstellt.
Auf einer bekannten anderen Maschine dieser Art sind die Werkzeug-Tragarme in Festlager montiert. Die Rollen dieser Tragarme werden durch Torsionsfedern gegen eine Steuerkurve gedrückt, die unterhalb dieser Rollen angebracht ist. Die Werkzeug-Tragarme eines Rechenrades können gleichzeitig von der Schwadenleg-Stellung in jene des Heuwendens gebracht werden, indem die Steuerkurve nach unten versetzt wird, bis die Rollen des Tragarmes ausser Eingriff mit dieser Steuerkurve sind.
Diese Maschine weist mehrere Nachteile auf. Ein grosser Nachteil ist, dass die Torsionsfedern zum Andrücken der Rollen der Werkzeug-Tragarme gegen die Steuerkurve wahrend der Arbeit ständig beansprucht werden, was zu einer raschen Ermüdung dieser Federn führt und dadurch zu einem fühlbaren Sinken der Arbeitsqualität, im besonderen während des Heuwendens, wenn diese Federn bereits teilweise abgewickelt sind und das zu wendende Heu grün und somit schwer ist.
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Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass nach dem übergang der Maschine aus der Schwadenleg-Stellung in jene des Heuwendens die Gabeln sowohl vor als auch hinter dem Rechenrad - in .Fahrtrichtung gesehen - gegenüber der durch die Gabelenden gehenden lotrechten Ebene zur Drehachse des Rechenrades, die gleiche senkrechte Stellung einnehmen, was sowohl ein gutes Ergreifen des Heues durch die Gabeln vor dem Rechenrad, als auch ein einwandfreies Ablegen hinter demselben verhindert. Weiter ist als Nachteil anzuführen, dass beim Umstellen der Maschine von der Schwadenleg- in die Heuwendestellung die Umlaufbahn ihren Durchmesser nicht erhöht, obwohl die Uberdeckung der Umlaufbahnen der Gabeln unerlässlich ist, um ein sauberes Heuwenden mit einer Maschine zu erhalten, die zwei Kreisel mit konvergierenden Drehrichtungen hat.
Als übriger Nachteil ist anzuführen, dass bei jeder Umstellung der Maschine die Steuerkurve axial verschoben werden muss, was nicht wünschenswert ist, da die Stellung dieser Steuerkurve und ihre Starrheit gegenüber ihrer Tragachse die Umlaufbahn bedingen, die von den Gabeln während des Schwadenlegens zurückgelegt wird, und demnach auch die Qualität der Schwadenarbeit bestimmen.
Das Ziel dieser Erfindung ist eine Maschine der eingangs beschriebenen Ausführungsart vorzuschlagen, bei welcher die Rollen der Antriebskurbeln der Werkzeug-Tragarme gleichzeitig in Eingriff und ausser Eingriff mit der Steuerkurve gebracht werden, ohne die vorbeschriebenen Nachteile aufzuweisen.
Hierzu besteht eines der Erfindungs-Kennzeichen darin, dass die Steuerkurve der Antriebskurbel-Rollen der Arbeitswerkzeug-Tragarme überhalb dieser Rollen angebracht ist, ferner dass alle Lager eines Rechenrades, in welche die Tragarme montiert sind, mit einem Positionierorgan verbunden sind ; dies ermöglicht das gleichseitige Schwenken und Festhalten der
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Lager in zwei unterschiedlichen Stellungen in bezug auf die Rechenrad-Drehachse j die eine der Stellungen liegt der Drehachse nahe und entspricht der Schwadenleg-Stellung, in welcher die Antriebskurbel-Rollen mit der Steuerkurve in Eingriff stehen, während die andere von der Drehachse entfernter liegende Stellung jener des Heuwendens entspricht, wo die Antriebskurbel-RoBen ausser Eingriff mit der Steuerkurve sind.
Gemäss einem weiteren Erfindungskennzeichen werden alle Antriebskurbel-Rollen der Werkzeug-Tragarme eines Rechenrades gleichseitig ausser Eingriff mit der Steuerkurve gebracht, indem die Lager der Tragarme unter der Wirkung der Fliehkraft nach aussen geschwenkt werden, wenn das Positionierorgan aus der Schwadenleg-Stellung entriegelt und das Rechenrad in Drehung versetzt wird.
Gemäss einem anderen Erfindungs-Kennzeichen werden alle Antriebskurbel-Rollen der Werkzeug-Tragarme eines Rechenrades gleichzeitig in Eingriff mit der Steuerkurve gebracht, und zwar besonders durch das Eigengewicht der Lager, der Tragarme und der Arbeitswerkzeuge, wenn das Rechenrad anhält und wenn das Positionierorgan aus der Heuwendestellung entriegelt wird.
Weitere Kennzeichen der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen ersichtlich, die ohne Begrenzung ein erfindungsmässiges Ausführungsbeispiel darstellen.
Es zeigen :
Fig. 1 einen Teilauschnitt eines erfindungsgemässen Rechenrades in Schwadenlegstellung als senkrechte Ansicht in Bezug auf die Fahrrichtung.
Fig. 2 einen Teilausschnitt gemäss der Schnittebene AA der Fig. 1.
Fig. 3 einen Teilausschnitt eines erfindungsgemässen Rechenrades in Heüwendestellung als parallele Ansicht zur Fahrrichtung.
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- 5 Fig. 4 einen Teilausschnitt gemäss der Schnittebene BB der Fig« 3.
Fig. 5 eine Detailansicht in grosserem Masstab der winkelmässigen Positioniervorrichtung der Werkzeug-Tragarme, wenn sich die Maschine in Schwadenlegstellung befindet. Fig. 6 eine Detailansicht der winkelmässigen Positioniervorrichtung der Tragarme, wenn sich die Maschine in Heuwendestellung befindet.
Fig. 7 in grösserem Masstab das erfindungsgemässe Positionierorgan in einer Zwischenstellung zwischen jener des Schwadenlegens und jener des Heuwendens.
Fig. 8 einen Teilausschnitt des FederSperriegels gemäss der Schnittebene CC der Fig. 7.
Die Fig. 1 zeigt ein Rechenrad 1 einer erfindungsgemässen Heuerntemaschine mit mindestens zwei durch Querträger 2 verbundenen Rechenrädern, die an einen nicht dargestellten Traktor angekuppelt werden kann. Jedes Rechenrad ruht mittels eines unter ihm angebrachten Laufrades 3 auf dem Boden. Diese Rechenräder werden durch die Zapfwelle des Traktors so angetrieben, dass sie sich -in Fahrtrichtung gesehen- entweder konvergierend nach vorn oder nach der gleichen Richtung drehen.
Bei jedem Rechenrad 1 sind Tragarme 4 von Arbeitswerkzeuge!1». 5, wie Gabeln, Zähne oder ähnliche Elemente, schwenkend in Lager 6 montiert. Diese Lager 6 sind gelenkig mit einer Antriebsnabe 7 mittels Gabelgelenke 8 verbunden. Jeder Tragarm 4 enthält auf seinem Endteil, das nach der Drehachse 9 des Rechenrades 1 gerichtet ist, eine Antriebskurbel 10 mit einer Rolle 11. Jede Rolle 11 wird beim Schwadenlegen gegen eine über ihnen starr angebrachte Steuerkurve 12 mittels einer Torsionsfeder 13 gedruckt, die einerseits mit dem Lager 6 und andererseits mit der Antriebskurbel 10 des Tragarmes 4 verbunden ist. Die Rollen 11 schwenken somit die Arbeitswerkzeuge 5 in einem Teilbereich ihrer Umlaufbahn auf der Steuerkurve 12 nach oben und in entgegengesetzter Drehrich-
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tung des Rechenrades 1 unter der Wirkung der Torsionsfedern 13, um die von den Arbeitswerkzeugen 5 ergriffenen Heumengen in Form von Schwaden abzulegen. Mit dieser Einrichtung werden die Torsionsfedern 13 während der Arbeit kaum beansprucht, da die Belastung der Arbeitswerkzeuge der Wirkung der Federn 13 nicht entgegengesetzt ist.
Erfindungsgemäss ist jedes Lager 6 des Rechenrades 1 mit einem Positionierorgan 14 mittels einer Stange 15 verbunden. Das Positionierorgan 14 ist frei drehend auf die Tragachse 16 des Rechenrades 1 montiert und ermöglicht es, mittels der Stangen 15, die Lager 6 gleichzeitig in zwei verschiedene Stellungen gegenüber der Drehachse 9 des Rechenrades 1 um die Gabelgelenke 8 zu schwenken und fest zu halten ; die eine der Drehachse 9 nahe liegende Stellung entspricht der Schwadenlegstellung, wie es die Figuren 1 und 2 zeigen, und in welcher die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 im Eingriff mit der Steuerkurve 12 stehen ; die andere, von der Drehachse 9 entfernter liegende Stellung entspricht jener zum Heuwenden, die in den Figuren 3 und 4 dargestellt ist und wo die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 mit der Steuerkurve 12 nicht im Eingriff stehen.
Um die Lager 6 in der Schwadenlegstellung zu halten, d.h. die Rollen 11 in Eingriff mit der Steuerkurve 12 zu halten, kann das Positionierorgan 14 gegenüber der Antriebsnabe 7 winkelgerecht verriegelt werden. Hierzu besitzt dieses Positionierorgan 14 einen Arm 17, der sich über die Antriebsnabe 7 hinaus ausbreitet und mit seinem Federriegel 18 in ein Positionierloch 19 eingeklinkt wird auf dieser Antriebsnabe.
Um die Lager 6 in die Heuwendestellung zu bringen (Fig. 3 und 4), d.h. die Rollen 11 ausser Eingriff mit der Steuerkurve 12, genügt es den Federriegel 18 ausserhalb seines Positionierloches 19 auf der Antriebsnabe 7 zuziehen und zu halten, so wie es weiter unten erläutert wird und das Rechenrad 1 in Drehung zu versetzen* Alle Hollen il der Antriebskurböln 10 der
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Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 eines selben Rechenrades 1 werden demnach gleichzeitig ausser Eingriff mit der Steuerkurve 12 gebracht, durch Schwenken nach aussen der Lager 6 der Tragarme 4 unter der Wirkung der Fliehkraft, welche die Tendenz hat diese Lager 6, die Tragarme 4 und die Arbeitswerkzeuge 5 durch Schwenken nach aussen, um das Gabelgelenk 8, von der Drehachse 9 dieses Rechenrades 1 zu entfernen. Dieses Schwenken der Lager 6 nach aussen erzeugt mittels der Stangen 15 ein winkelmässiges Verstellen des Positionierorganes 14 gegenüber der Antriebsnabe 7.
Das Schwenken nach aussen der Lager 6 ist begrenzt, sobald die Heuwendesteilung erreicht wird, durch einen Anschlag 20 der das Positionierorgan 14 anhält, und durch den Federriegel 18, der sich automatischen ein zweites Positionierloch 21 auf der Antriebsnabe einklinkt.
Das Schwenken nach aussen der Lager 6 hat eine fühlbare Erhöhung des Durchmessers der Werkzeug-Umlaufbahn 5 zur Folge und erzeugt dadurch ein Überdecken der Umlaufbahnen von zwei benachbarten Rechenrädern während des Heuwendens. Weiterhin neigt man die Rechenräder in der Heuwendestellung nach vorn -in Fahrtrichtung gesehen- mittels einer bekannten und nicht dargestellten Vorrichtung, wie eine Gewindekurbel, die den Querträger 2 in bezug auf die Traktorkupplung um seine Längsachse schwenkt.
Erfindungsgemäss ist das Laufrad 3 so unter dem Rechenrad 1 angebracht, dass man während der Neigungseinstellung des Rechenrades keine Höheneinstellung auf der Tragachse vorzunehmen hat, um von der Stellung des Schwadenlegens in Jene des Heuwendens überzugehen, da die Arbeitswerkzeuge nach aussen und nach oben schwenken, um von der Schwadenleg- in die Heuwendestellung umzuschalten. Das Einstellen des Neigungswinkels des Rechenrades 1 zum Heuwenden ermöglicht ferner, die Arbeitswerkzeuge 5 vorn gegenüber dem Boden in eine Senkrechts-
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Stellung zu bringen, wodurch ein gutes Ergreifen des Heues durch diese Arbeitswerkzeuge erfolgt, welche vor diesem Rechenrad mit dem Boden in Berührung stehen, sowie ein einwandfreies Freiliegen hinter dem Rechenrad -in Fahrtrichtung gesehen -.
Erfindungsgemäss besitzt die Antriebsnabe 7 auf ihrem Umkreis Nuten 22. Sobald die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 der Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 ausser Eingriff mit der Steuerkurve 12 gebracht sind, d.h. sobald sich das Rechenrad 1 in Heuwendestellung befindet, klinken sich die Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 automatisch in die Nuten 22 der Antriebsnabe 17 ein. In Höhe dieser Nuten 22 enthalten die Tragarme ein Ansatzstück 23 mit einer Auflage- und Ausrichtfläche Diese Fläche 24 passt sich mindestens teilweise der Form der Nuten 22 an und versichert dadurch das winkelmässige Ausrichten der Tragarme 4 um ihre Längsachse 25 herum während des Heuwendens, um die Arbeitswerkzeuge 5 vorn gegenüber dem Boden senkrecht festzuhalten. Diese Nuten 22 bilden ferner ein zweites Traglager und versichern dadurch eine doppelte Führung der Tragarme 4 während der Heuwendearbeit (Fig. 5 und 6). Zum Zurückbringen der Lager 6 in Schwadenlegstellung (Fig. und 2) genügt es, den Vorneigungswinkel des Rechenrades 1 zu verringern, die Drehbewegung dieses Rechenrades anzuhalten und den Federriegel aus seinem Positionierloch 21 auf der Antriebenabe 7 zu ziehen und zu halten, wie es weiter unten erklärt wird.
Alle Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 der Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 eines Rechenrades werden demnach gleichzeitig mit der Steuerkurve 12 in Eingriff gebracht, indem die Lager 6 durch ihr Eigengewicht und jenes der Tragarme 4 und der Arbeitswerkzeuge 5 nach innen geschwenkt werden. Dieses Schwenken nach innen erzeugt eine Winkelverschiebung des Positionierorganes 14 gegenüber der Antriebsnabe 7, sowie eine Verringerung des Durchmessers der Umlaufbahnen der Arbeitswerkzeuge 5«
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Dieses Schwenken nach innen der Lager 6 wird durch die Steuerkurve 12 begrenzt, gegen welche die Rollen 11 andrücken,sowie durch den Federriegel 18,des Positionierorganes 14, der sich automatisch in das Positionierloch 19 der Antriebsnabe 7 einklinkt .
Der Federriegel 18 des Positionierorganes 15 (Fig. 7 und 8) besteht besonders aus einem Dorn 26 mit zwei Abflachungen 27, 28, einem Bedienungsring 29, einer Druckfeder 3O und einem Stellstift 31.
Zum Ausriegeln des Positionierorganes 14 aus der Stellung des Schwadenlegens genügt das Zurückziehen des Dornes 26 aus dem Positionierloch 19 der Antriebsnabe 7 mittels des Bedienungsringes 29 durch Herausziehen des Stellstiftes 31 a .s der Kerbe 32 und durch Vornahme einer Drehung des Dornes 26 um seine Achse 33, um diesen Stellstift in die Kerbe 34 einzusetzen. Der Dorn 26 kann sich dank seiner Abflachungen 27, 28 nur in das Positionierloch 21 der Antriebsnabe 7 einschieben, das der Heuwendestellung entspricht, wenn sich das Rechenrad in diese Arbeitsstellung umsetzt.
Umgekehrt genügt es zum Ausriegeln des Positionierorganes 14 aus der Heuwendestellung, den Dorn 26 aus dem Positionierloch 21 zu entfernen und eine Drehung des Dornes um seine Achse 33 vorzunehmen, um den Stellstift 31 in die Kerbe 32 einzusetzen. Hierdurch kann dieser Dorn sich nur in das Positionierloch 19 der Antriebsnabe 7 einschieben, das der Stellung des Schwadenlegens entspricht, wenn sich das Rechenrad in diese Stellung umsetzt.
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Claims (10)

-Patentansprüche -
1. !Heuerntemaschine zum Heuwenden und zum Schwadenlegen mit -ndndestens zwei rotationsgetriebenen Rechenrädern, auf welchen Arbeitswerkzeug-Tragarme nach aussen gerichtet und schwenkbar in gelenkig mit den Antriebsnaben verbundenen Lagern montiert sind, wobei jeder dieser Arbeitswerkzeug-Tragarme an seinem nach der Drehachse des entsprechenden Rechenrades ausgerichteten Ende eine Antriebskurbel mit einer Rolle besitzt, die sich während des Schwadenlegens auf eine Steuerkurve stützt, so dass die Arbeitswerkzeuge in einem Teilbereich ihrer Umlaufbahn nach oben und in entgegengesetzter Drehrichtung des entsprechenden Rechenrades geschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve 12 der Rollen 11 der Antriebskurbeln IO der iagarme der Arbeitswerkzeuge 5 sich oberhalb dieser Rollen 11 befindet und dass alle Lager 6 eines selben Rechenrades 1, in welche die Tragarme 4 montiert sind, mit einem Positionierorgan 14 verbunden sind, durch welches das gleichzeitige Schwenken und Festhalten dieser Lager 6 in zwei verschiedenen Stellungen in bezug auf die Drehachse 9 des Rechenrades 1 ermöglicht wird, wobei eine dieser Stellungen der Drehachse 9 nahe liegt und jener des Schwadenlegens entspricht in welcher die Rollen 11 der Antriebskuxbein IO im Eingriff mit der Steuerkurve 12 stehen, während die andere von der Drehachse 9 entfernter liegende Stellung jener des Heuwendens entspricht, wobei die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 aussei Eingriff mit der Steuerkurve 12 sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rollen Il der Antriebkurbeln lO der Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge B eines selben Rechenrades 1 gleichzeitig aussei: Eingriff mit der Steuerkurve 12 gebracht werden, indem die Lager 6 der Tragarme 4 unter der Wirkung der Fliehkraft nach aussen geschwenkt werden, wenn das Positionierorgan 14 aus der Schwadöösteilufig ausgeklinkt und das Rechenrad 1 in Drehung vetietist Wird.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken nach aussen der Lager 6 der Tragarme 4 mindestens durch einen Anschlag 20 begrenzt wird, und dadurch dass das Verriegeln des Posxtxonxerorganes 14 gegenüber der Antriebsnabe 7 durch einen Federriegel 18 automatisch erfolgt,
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rollen 11 der Antriebskurbeln IO der Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 eines selben Rechenrades 1 mit der Steuerkurve 12 gleichzeitig in Eingriff gebracht werden, durch Schwenken nach innen der Lager 6 der Tragarme 4, besonders unter der Wirkung des Eigengewichtes dieser Lager 6, der Tragarme 4 und der-Arbeitswerkzeuge 5, wenn das Rechenrad 1 anhält und das Positionierorgan 14 aus der Heuwendestellung entriegelt ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenken nach innen der Lager 6 der Tragarme 4 durch die Steuerkurve 12 begrenzt wird, gegen welche sich die Rollen stützen, und dadurch, dass das Positionierorgan 14 gegenüber der Antriebsnabe 7 mittels eines Federriegels 18 automatisch verriegelt wird.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schwadenlegstellung des Rechenrades 1 die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 der Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 gegen die über ihnen angebrachte Steuerkurve 12 mittels Torsionsfedern 13 angedrückt werden.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsnabe 7 auf ihrem Umkreis Nuten besitzt, und dasl^Sxe Tragarme 4 der Arbeitswerkzeuge 5 automatisch in diese Nuten 22 einsetzen, wenn die Rollen 11 der Antriebskurbeln 10 der Tragarme 4 ausser Eingriff mit der Steuerkurve 12 gebracht sind, d.h. wenn sich das Rechenrad in Heuwendesteilung befindet.
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8.Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass
jeder Tragarm 4 der Arbeitswerkzeuge 5 in Hohe der Nuten eine Auflage- und Ausrichtfläche 24 enthält, die sich mindestens teilweise der entsprechenden Nute 22 anpasst und das winkelmässige Ausrichten der Tragarme 4 um ihre Längsachse 25 herum während des Heuwendens sicherstellt.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass jedes Lager 6 der Tragarme 4 der
Arbeitswerkzeuge 5 eines selben Rechenrades 1 mittels einer Stange 15 mit einem Positionierorgan 14, das sich tiberhalb der Steuerkurve 12 befindet, verbunden.ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 3 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Dorn 26 des Federriegels 18 mindestens eine Abflachung 27, 28 aufweist, und dadurch, dass die Entriegelung des Positionierorgans 14 durch Herausziehen des Dornes 26 aus dem Positionierloch 19 oder 21 und durch Drehen dieses Dornes 26 um seine Achse 33, erfolgt.
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