DE25265C - Gekühltes wehr bei feuerungen - Google Patents
Gekühltes wehr bei feuerungenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23M—CASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F23M3/00—Firebridges
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Bei der vom 25. December 1881 ab unter
No. 19749 patentirten Feuerung für Flammöfen und Dampfkessel wird infolge der eigenthümlichen
Construction dieser Feuerungseinrichtung unmittelbar vor der Feuerbrücke eine gröfsere
Hitze entwickelt, als dies bei gewöhnlichen Planrostfeuerungen oder sonst an dieser Stelle
der Fall ist. Damit steht aber auch im Zusammenhang eine stärkere Schlackenbildung vor
der Feuerbrücke, und die Schlacke hängt sich fest an die aus feuerfestem Material bestehende
Feuerbrücke; sie kann also nur mit Mühe und Kraftaufwand von dem Heizer entfernt werden,
wobei die Feuerbrücke selbst leicht beschädigt wird. Diesem Uebelstande abzuhelfen, ist Zweck
der vorliegenden Erfindung; gleichzeitig ist eine Vervollkommnung der unter No. 19749 patentirten
Construction in anderer Richtung erstrebt.
Die beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 bis 8 die neuen Constructionen.
Um zunächst dem Anhaften der Schlacke an der Feuerbrücke vorzubeugen, wird dieselbe
nicht aus feuerfestem Stein, sondern aus einem mit Wasser gefüllten bezw. von Wasser durchströmten
Rohr oder Gefäfs gebildet. Dieses Gefäfs kann, wenn es nicht gleichzeitig als partieller Dampfentwickler benutzt wird, an zwei
Seiten, einmal unten und einmal oben, mit einem Wasserbehälter in Verbindung stehen,
stets unterhalb des Wasserniveaus natürlich, damit im Sehälter eine selbstthätige Circulation
stattfindet.
Es ist A, Fig. ι und 2, das Gefäfs, das quer
hinter dem Roste, die Feuerbrücke bildend, eingemauert ist. An beiden Seiten des Kessels
bezw. des Wassergefäfses steigen die Rohre B und C aus diesem auf und verbinden es mit
dem Innern des Kessels, und zwar das eine B mit dem Dampfraum, das andere C mit dem
Wasserraum desselben. Es geht daraus hervor, dafs eine stete Wassercirculation zwischen
Kessel und Gefäfs A stattfindet, indem die in letzterem gebildeten Dämpfe durch B nach oben
steigen, wofür durch Rohr C Ersatz an Wasser aus dem Kessel zurückgeführt wird. Diese so
gebildete Feuerbrücke wird also stets abgekühlt und das Anhaften der Schlacken dadurch vermieden.
Eine zweite Neuerung an dem Patent No. 19749 besteht in einer eigenthümlichen Anordnung der
Umlaufkanäle in dem Wehr selbst, statt oder
neben der Anbringung solcher seitlich im Herdmauerwerk der Feuerung, wie Fig. 1 und 2 deutlich
erkennen lassen.
Vorstehend beschriebene und in Fig. 1 und 2
dargestellte Anordnung ist für einen Kessel mit Unterfeuerung bestimmt. Die Fig. 3 bis 8 zeigen
dasselbe Princip, ausgeführt an Kesseln mit Innenfeuerung und zwar je in einer verschiedenen
Ausführung.
Fig. 3 und 4 stellen einen gewöhnlichen Corn-wall- oder Flammrohrkessel dar. Die Feuerbrücke
ist zunächst gebildet aus einem an entsprechender Stelle quer in den Kessel ein-
gebauten Siederohr E. Dasselbe ist untermauert und bildet so Feuerbrücke und Abschlufs des
Schlacken- oder -Aschenraumes. Das Wehr F ist als Gewölbe eingebaut und findet ein Widerlager
an den an das Flammrohr angenieteten Winkeln G G. In diesem Gewölbe ist der Umlaufkanal
t' m' v' dadurch gebildet, dafs der vordere Theil desselben nicht ganz bis zur Kesselwölbung
aufgebaut ist, wodurch die Oeffnung t' entsteht, während in der Mitte der Kanal m' v'
eingebaut ist. Rohr E steht natürlich links und rechts mit dem Wasserraum des Kessels in Verbindung.
Die Construction, Fig. 5 und 6, unterscheidet
sich von der vorigen in Beziehung auf Anordnung der Feuerbrücke nicht. Es ist H
das Siederohr, das die Feuerbrücke bildet und untermauert ist, wie vorhin. Das Wehr ist aber
nicht als Gewölbe eingebaut, sondern ruht auf zwei in entsprechender Weite von einander über
dem Roste in das Flammrohr eingesetzten engeren Siederohren J und K. Auf diese Rohre
ist das Wehr, wie Fig. 5 deutlich erkennen läfst, so aufgebaut, dafs in ihm und zwischen den
Rohren/und K der Umlaufkanal t" m" v" entsteht.-
Fig. 7 und 8 zeigen endlich eine Anordnung mit untermauertem Siederohr M als Feuerbrücke,
wie vorhin. Das Wehr besteht aber hier aus einer in den Kessel selbst eingeformten oder
eingedrückten Versenkung N. Die Umlauf kanäle dagegen bestehen in Röhren t'" m'" »'", die
links und rechts in das Flammrohr, vor und hinter dem Wehr einmündend, durch den Wasserraum
hindurchgeführt sind, wie Fig. 7 deutlich erkennen läfst.
Claims (4)
1. Die Combination des Wehres sammt den
darin eingebauten Umlauf kanälen t m ν mit dem wassergefüllten Gefäfse A als Feuerbrücke,
Fig. ι und 2.
2. Die Combination des Wehres und der eingebauten Umlaufkanäle /' #2' v' mit dem
Siederohr E als Feuerbrücke, bei Kesseln mit Innenfeuerung, Fig. 3 und 4,
3. Die Combination des aus zwei übermauerten Siederohren sammt eingebautem Umlaufkanal
<i" m" v" bestehenden Wehres mit
dem als Feuerbrücke dienenden Rohr H, Fig. 5 und 6.
4. Die Combination des aus einer eingeprefsten Versenkung im Feuerrohre bestehenden
Wehres mit der wie vorhin gebildeten Feuerbrücke und den aus eingesetzten
Röhren bestehenden, vor und hinter dem Wehr mündenden Umlaufkanälen i'"m'"v'",
Fig. 7 und 8.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19749X | 1881-12-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25265C true DE25265C (de) | 1884-01-15 |
Family
ID=301719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188325265D Expired DE25265C (de) | 1881-12-25 | 1883-06-05 | Gekühltes wehr bei feuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25265C (de) |
-
1883
- 1883-06-05 DE DE188325265D patent/DE25265C/de not_active Expired
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