DE252581C - - Google Patents

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DE252581C
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wedge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 252581 KLASSE 13 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasserstandsanzeiger mit durch eine Keil vorrichtung angepreßtem Schauglase und besteht darin, daß die Vorrichtung aus mehreren, und zwar zweckmäßig aus zwei Keilen besteht, die durch eine Einstellvorrichtung eingestellt werden. Dabei mag das die Keile verbindende Glied der Einstellvorrichtung aus einem derartigen Material bestehen, daß beim Erhitzen
ίο des Apparates durch die selbsttätige Ausdehnung dieses Gliedes die Keile verschoben werden. Die Erfindung ermöglicht es, den Klemmdruck gleichmäßiger zu verteilen, als dies bei Anwendung nur eines Keiles möglich
ist. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. ι die Hinteransicht dieses Ausführungsbeispieles ; Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, wobei einige Teile im Aufriß veranschaulicht sind; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach 3-3 der Fig. i.
In dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der Flüssigkeitsbehälter (im vorliegenden Falle Wasserbehälter) aus einem hohlen Körper oder einer Röhre 1 mit hohlen, zylindrischen und innen mit Gewinde versehenen Endteilen 3, in welche die Röhren 5, welche den Flüssigkeits-Standsanzeiger mit demoberen und unteren Ende des Kessels o. dgl. verbinden, sich hineinschrauben lassen. Die vordere Wand der Röhre 1 ist mit einem längsweise zu derselben verlaufenden Fenster 7 versehen, welches durch ein an der Vorderfläche der Röhre 1 angelegtes Prisma 9 aus Glas oder irgendeinem anderen durchsichtigen Material ver-40
schlossen ist, man verwendet am besten ein Glasprisma der an sich bekannten Art, dessen innere Fläche mit Facetten 11 (Fig. 3) versehen ist.
Beim Gebrauch hat es sich herausgestellt, daß, selbst wenn es möglich wäre, ein dickes langes Glasprisma ähnlich dem Prisma 9 in seiner ganzen Länge von gleicher Dicke herzustellen, das Prisma sich beim Gebrauch verunstaltet, da das Dampf enthaltende Ende des Flüssigkeitsstandsanzeigers mehr erhitzt wird als das das Wasser oder eine andere ■ Flüssigkeit enthaltende Ende desselben. Es erscheint daher unbedingt notwendig, das Prisma 9 derart an dem Behälter 1 zu befestigen, daß der dabei verwendete Druck gleichmäßig verteilt wird und den Ungleichheiten in der Glasdicke sowie den jeweilig vorliegenden Ungleichheiten in der Flanschendichtung für das Prisma oder überhaupt in den Abmessungen der verschiedenen Teile des Flüssigkeitsstandsanzeigers Rechnung getragen wird bzw. dieselben ausgeglichen werden. Dies wird durch die vorliegende Erfindung erreicht, indem das Prisma 9 durch Anwendung eines gleichmäßig verteilten Druckes an dem Behälter 1 befestigt wird, so daß jede Gefahr, daß das Prisma zerbricht oder Sprünge bekommt sowie jedes Undichtwerden zwischen dem Prisma und dem Behälter ausgeschlossen erscheint. Zu diesem Zweck sind der Behälter ι und das Prisma 9 in einem Rahmen angeordnet, der in bekannter Weise vorn mit einem länglichen Fenster 15 versehen ist, durch welches das Prisma und der jeweilige Flüssigkeitsstand leicht beobachtet werden können. Zwischen dem Prisma 9 und der
Vorderfläche des Behälters ι einerseits und dem Prisma und der Vorderwand des Rahmens 13 andererseits sind vorzugsweise Dichtungen 17 eingeschaltet. Der Rahmen 13 ist mit Flächen 21 versehen, zwischen welchen und dem Rücken des Behälters 1 Glieder 19 eingeschaltet sind. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bestehen diese Glieder gemäß der Erfindung aus Keilen 19 mit Flächen 21, die, wie in Fig. 2 veranschaulicht, der Steigung der Keile entsprechend geneigt sind. Jeder Keil 19 ist mit einem durch eine in der hinteren Wand des Rahmens 13 vorgesehene Längsnut 25 hindurchgreifenden Arm 23 versehen, und in die äußeren Enden dieser Arme 23 sind innen mit Schraubengewinde versehene Löcher gebohrt, in welche die Enden einer Schraube 27 greifen. Der mittlere Teil der Schraube 27 ist vorzugsweise mit den Prismenflächen 29 versehen, um die Drehung der Schraube mittels eines Schlüssels o. dgl. zu erleichtern. Die Schraube 27 ist nirgends mit dem Rahmen verbunden und dient nur zur Verbindung und Bewegung der Keile 19.
Es ist einleuchtend, daß, wenn die Schraube 27 in gewissem Sinne gedreht wird, die Keile 19 auseinandergeschoben und der Behälter 1 und das Prisma 9 mit einem der Größe dieser Auseinanderbewegung der Keile entsprechenden Druck aneinandergedrückt werden. Die Keile 19 sind vorzugsweise aus elastischem Stahl hergestellt und, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in der Längsrichtung etwas gekrümmt, so daß, wenn sie in der beschriebenen Weise auseinander und in die keilförmigen Räume zwischen dem Behälterrücken und den geneigten Flächen 21 des Rahmens 13 gedrückt werden, sie etwas gestreckt werden. Durch die so entstehende federnde Wirkung der Keile sind sie stets bestrebt, den Behälter 1 und das Prisma fest aneinanderzudrücken, wodurch jeder etwaigen, während des Gebrauches der Vorrichtung entstehenden Verunstaltung (z. B. Dickerwerden) des Prismas, des Behälters oder des Rahmens selbsttätig Rechnung getragen wird,
Die Klemmwirkung der Keile soll nun näher beschrieben werden.
Man nehme an, daß das Prisma 9, die Dichtungen 17, der Behälter 1 und die Keile 19 in dem Rahmen 13 zusammengestellt worden sind, wobei das Prisma 9 und der Behälter 1 vorzugsweise durch irgendeine geeignete Klemmvorrichtung zeitweilig zusammengehalten werden. Der Wasserstandsanzeiger wird nun derselben Hitze und demselben Druck ausgesetzt, denen er beim Gebrauch ausgesetzt ist. Das Prisma 9, der Behälter 1 und die anderen Teile dehnen sich daher aus und nehmen dieselben Abmessungen und dasselbe gegenseitige Verhalten an und befinden sich auch in demselben Zustande, wie dies beim Gebrauch der Fall ist. Man dreht nun die Schraube 27, und die Keile fangen an, sich auseinanderzubewegen. Ist der eine Endteil des Prismas 9, der Behälter 1 oder der Rahmen 13 dicker als z. B. der andere, so hält die Längsbewegung des an jenem Ende wirkenden Keiles eher an als die Längsbewegung des anderen Keiles, der bei fortgesetzter Drehung der Schraube 27 seine Bewegung fortsetzt, bis er demselben Widerstand ausgesetzt wird wie der andere, worauf durch die fortgesetzte ■Drehung der Schraube 27 beide Keile mit gleicher Kraft zwischen die Hinterwand des Behälters 1 und die geneigten Flächen 21 des Behälters hineingedrückt werden. Durch die selbsttätige Einstellung der Keile werden Prisma und Behälter überall, aber besonders an beiden Endteilen mit gleichem Druck aneinandergedrückt und jedes Springen des Prismas ausgeschlossen. Nachdem die Keile, wie beschrieben, festgelegt worden sind, kann die zum zeitweiligen Befestigen des Prismas an dem Behälter verwendete Klemmvorrichtung entfernt werden, und das Prisma ist nun zum Gebrauch bereit an dem Behälter befestigt.
Die Hinterwand 31 des Behälters 1 ist, wie in Fig. 3 veranschaulicht, abgerundet, so daß wenn der Behälter und das Prisma durch die Keilwirkung aneinandergedrückt werden, dasselbe gelegentlich nach der einen oder der anderen Seite auf den Keilflächen schwingen kann, um sich mit seiner Vorderfläche gleichmäßig auf die innere Wand des Prismas 9 aufzulegen. Behälter und Prisma werden daher mit gleichmäßigem Druck nicht hur. in der Längsrichtung, sondern auch in der Querrichtung aneinandergedrückt.
Bei Wasserstandsanzeigern, wie solche bis jetzt verwendet wurden, kommt es vor, daß sich die zusammengeklemmten Teile bei starker Erhitzung voneinander lösen und somit Lecke entstehen. Dies ist durch die vorliegende Erfindung ausgeschlossen, denn die Schraube 27 ist so lang, daß sie sich beim Erhitzen beträchtlich in der Längsrichtung ausdehnt und bestrebt ist, die Keile 19 auseinanderzudrücken, wodurch der Behälter und das Prisma noch fester aneinandergedrückt werden.
Bei der Einrichtung nach vorliegender Erfindung dringt kein Teil, durch welchen das Prisma an dem Behälter festgeklemmt wird, in die Röhre des letzteren hinein, sondern diese Klemmvorrichtung befindet sich völlig außerhalb dieser Röhre, wodurch die Möglichkeit des Leckens auf das Mindestmaß herabgesetzt ist. Die Stellschraube 27 befindet sich außerhalb des Rahmens 13, so daß sie leicht zugänglich ist. Die Vorrichtung hat
nur wenige Teile, welche alle von einfacher Bauart, stark und leicht zusammenzustellen sind. Ein stetiges Überwachen der Vorrichtung zum Entdecken von Lecken oder zum Anziehen der Klemmvorrichtung ist unnötig, da letzteres selbsttätig geschieht. Je größer der Druck und die Hitze sind, denen die Vorrichtung ausgesetzt wird, desto mehr wird sie abgedichtet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Wasserstandsanzeiger mit durch eine Keilvorrichtung angepreßtem Schauglase, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus mehreren und zweckmäßig aus zwei Keilen (19, 19) besteht, die durch eine Einstellvorrichtung (27, 23) eingestellt werden.
  2. 2. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Keile (19, 19) verbindende Glied (27) der Einstellvorrichtung (27, 23) aus derartigem Material besteht, daß beim Erhitzen des Apparates durch die selbsttätige Ausdehnung dieses Gliedes (27) die Keile (19,19) verschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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