DE252284C - - Google Patents

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DE252284C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
QF
^PATENTSCHRIFT
- M 252284 — KLASSE 21 e. GRUPPE
Stromverbrauchs.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1911 ab.
Um den Stromverbrauch gleichmäßiger zu gestalten, wird in neuerer Zeit vielfach die Verrechnung in der Weise vorgenommen, daß bis zu einer bestimmten Belastungsgrenze ein Pauschalbetrag angesetzt wird, während ein über dieser Grenze liegender Verbrauch durch einen Zähler registriert wird. Diese Inbetriebsetzung des Zählers erst von einem bestimmten Belastungswerte an läßt sich dadurch erreichen, daß man den Zählermotor eine dauernd konstante Arbeitsleistung vollbringen läßt. Die Größe dieser Arbeit wird dabei so bemessen, daß der Zähler erst nach Überschreiten der festgesetzten Verbrauchsgrenze sie zu leisten imstande ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
. eine besondere Einrichtung, durch die die Uberverbrauchsregistrierung bewirkt werden soll. Sie soll im folgenden an der Hand der beiliegenden Fig. ι bis 3 erläutert werden.
α ist die Ankerachse und b die Bremsscheibe eines beliebigen Zählers, c der übliche Bremsmagnet. Dieser Zählermotor wird nun zu einer Arbeitsleistung gezwungen, die darin bestehen soll, eine Last G auf einem Wege s (Fig. 1) fortzubewegen. Diese Arbeitsleistung kann verändert, und zwar so groß gemacht werden, daß der Zähler erst nach Überschreitung der Pauschalgrenze eine Vorwärtsbewegung auszuführen vermag.
Für die praktische Ausnutzung wird zweckmäßig der Zähler dazu benutzt, eine gewisse Last G eine schräge Ebene e hinauf zur ollen, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Es läßt sich aber im Zähler nicht durchführen, die Last G dauernd steigen zu lassen. Deshalb beginnt die Steigung beispielsweise nach jeder Ankerumdrehung von neuem, wie das Ausführungsbeispiel in Fig. 3 erkennen läßt. Dort ist nämlich die schräge Ebene e mit gleichmäßigem Abstand um die Achse herum feststehend angeordnet und die Last G als eine Rolle auf der Ankerachse verschiebbar. Nach beispielsweise einer Umdrehung hat die Rolle den höchsten Punkt erreicht und fällt ab. Die Arbeitsleistung ist daher, bis auf das unvermeidliche Abfallen, eine ununterbrochene. Ein Rückwärtslaufen des Zählers ist, wie man leicht erkennen kann, ausgeschlossen, ohne daß eine besondere Sperrung notwendig ist.
Die Durchführung des Erfindungsgedankens läßt sich naturgemäß auch in anderer Weise bewerkstelligen. So z. B. ist es möglich, die schräge Ebene mit der Zählerachse rotieren zu lassen, während das Gewicht feststeht oder letzteres durch Federn ersetzt wird. Dann ist es natürlich auch möglich, die schräge Ebene doppelseitig auszuführen, damit sich die Last G in bezug auf die Ankerlagerung aufhebt. Die beschriebene Einrichtung braucht auch nicht direkt auf die Ankerachse einzuwirken; es kann hierzu ebensogut eine andere, vom Anker angetriebene Achse verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Elektrizitätszähler zur Messung des eine bestimmte, beliebig festgesetzte Grenze überschreitenden Stromverbrauchs, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählermotor ein Gewicht (G), eine über eine oder mehrere
    45
    50
    55
    Stufen in sich geschlossene schiefe Bahn (e) hinaufrollen muß und so dauernd eine konstante Arbeit leistet, deren Größe so bemessen ist, daß der Zähler erst nach Überschreitung der festgesetzten Verbrauchsgrenze imstande ist, sie hervorzubringen.
  2. 2. Elektrizitätszähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schiefe Bahn schraubenförmig um die Achse angeordnet ist, um die gewünschte Arbeitsleistung immer wieder von neuem zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER IiElCHSDRUCKEREI.
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