DE678280C - Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige der Fluegelblattanstellung eines Verstellpropellers - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige der Fluegelblattanstellung eines Verstellpropellers

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DE678280C
DE678280C DEL87050D DEL0087050D DE678280C DE 678280 C DE678280 C DE 678280C DE L87050 D DEL87050 D DE L87050D DE L0087050 D DEL0087050 D DE L0087050D DE 678280 C DE678280 C DE 678280C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/301Blade pitch-changing mechanisms characterised by blade position indicating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

In Verbindung mit Verstellpropellern wird eine Einrichtung benötigt, die am Führersitz oder an einer sonstigen Stelle des Luftfahrzeuges die Flügelblattanstellung des Verstellpropellers anzeigt.
Für diese Aufgabe gibt es bereits mehrere Lösungen. So ist es beispielsweise bekannt, einen Widerstandsgeber zur Anzeige der Flügelblattanstellung zu verwenden. Bei dieser Anordnung wird mit Hilfe eines auf dem Flügelblatt fest angeordneten Kontaktarmes der Widerstand eines Stromkreises in Abhängigkeit von der Flügelblattanstellung geändert. Der gemessene Widerstand gibt dann 'unmittelbar ein Maß für die Größe der Flügelblattanstellung des Verstellpropellers.
Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Verwendung eines an sich bekannten Quotientenmeßgerätes als Empfänger und eines Induktors mit zwei in Richtung der Ankerachse hintereinanderliegenden Ständerwicklungssystemen als Geber der Anker dieses Induktors auf einer mit dem Propellerantrieb gekuppelten Welle sitzt.
Der Anker ist auf der Welle längsverschieblich und steht hinsichtlich der Einstellung in der Wellenlängsrichtung in Einstellverbindung mit den Propellerblättern.
Hierdurch ist eine überaus einfache An-Zeigeeinrichtung geschaffen. Ihre Vorteile beruhen vor allem in folgendem: Infolge der Verwendung eines Induktors ist keine besondere Stromquelle erforderlich. Da der Induktoranker auf einer mit dem Propellerantrieb gekuppelten Welle sitzt, entfällt auch ein besonderer Antrieb. Durch die Verwendung eines Quotientenmeßgerätes als Empfänger in Verbindung mit entsprechender Schaltung des Gebers ist die Anzeigeeinrichtung frequenz- und spannungsunabhängig. In diesem Zusammenhang sei kurz erwähnt, daß Quotientenmeßgeräte als Empfänger von Fernübertragungseinrichtungen und auch die durch die Verwendung dieser Q-uatientenmeßgeräte bedingten Vorteile an sich bekannt sind. Indes ist hier die Verwendung dieses Gerätes nicht das Grundmerkmal der Erfmdung; dieses liegt vielmehr darin, daß als Geber ein mit dem Propellerantrieb selbst gekuppelter Induktor verwendet wird, der ohnehin vorhandene Propellerantrieb also zum Betrieb des Gebers herangezogen wird. Obgleich nun naturgemäß die Drehzahl des Propellerantriebes nicht konstant ist, ist dennoch diese Antriebsweise hier möglich, und zwar durch die Kombination mit der Quotientenmeßschaltung.
Besonders einfach wird die Ausführung, wenn der Anker des Induktors auf die Propellerwelle selbst gesetzt wird.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigen Fig. ι eine Aufsicht,
Fig. 2 einen Grundriß und
Fig. 3 eine Seitenansicht des als Geber verwendeten Induktors.
Fig. 4 zeigt das Schaltbild des Gebers und Empfängers.
S Fig. 5 veranschaulicht die Verbindung des Induktors mit dem Verstellpropeller.
ι ist der Anker und 2 der Ständer des als Geber benutzten Induktors. Der Anker ι besteht aus einem Weicheisenring mit polartigen, über den Umfang verteilten Erhöhungen io. Der Ständer des Induktors umfaßt den Dauermagneten 2a, dessen Enden in je zwei Pole 2&, 2C und ~Zd, ze enden. Jedes dieser Polstücke;, von denen das eine Paar 2j, 2C Nordpolarität und das andere Paar 'Zi, 2g Südpolarität besitzt, tragen je eine Wicklung 2^1, 2C1, Zd1, 2el; diese Wicklungen sind in der aus Fig. 4 ersichtlichen Schaltung auf die beiden Spulen 3^ und 3& eines Quotientenmeßgerätes 3 geschaltet Man sieht ohne weiteres aus Fig. 1 und 3, daß bei einer Längsverschiebung des Ankers 1 aus der dargestellten Mittelstellung das Verhältnis der in die Wicklungen Zb1, Zd1 einerseits und die Wicklungen 2ei, 2C1 andererseits induzierten Spannungen sich ändert; mit anderen Worten, der Ausschlag des Quotientenmeßgerätes 3 ist eine eindeutige Funktion der Stellung des Ankers 1 in der Längsrichtung der Anker achse und, wie schon erwähnt, unabhängig von der Umlaufgeschwindigkeit des Ankers. Die Verbindung des Induktors mit dem Verstellpropeller kann in der in Fig. 5 schematisch angedeuteten Weise erfolgen. Es wird also der Anker 1 des Induktors auf der Welle4 des Verstellpropellers 5, z.B. mit Nut und Keil, so angebracht, daß er auf der Welle ι nicht drehbar, aber in der Längsrichtung verschieblich ist. Über das schematisch angedeutete Gestänge 6 wird der Anker 1 so mit dem einen Flügelblatt des VefstellproDellers 5 gekuppelt, daß seine jeweilige Stellung auf der Welle 4 einer bestimmten Flügelblattanstellung des Verstellpropellers 5 entspricht.
Statt der dargestellten Einstellverbindung zwischen den -Propellerblättern und dem Anker 1 kann natürlich auch eine mittelbare Einstellverbindung zwischen den genannten Elementen Anwendung finden, beispielsweise in der Art, daß der Anker 1 und die Blätter des Verstellpropellers 5 mit Bezug auf das Propellerverstellgetriebe parallel geschaltet werden.
Der Ständer 2 des Induktors kann in der angedeuteten Weise mit einem ortsfesten Teil, beispielsweise dem festen Teil eines Lagers für die Welle 4, verbunden werden.
Wie schon erwähnt, kann das *\nzeigegerät 3 am Führersitz oder an sonst geeigneter "Stelle des Luftfahrzeuges angebracht werden. Die Bauart des Empfangsgerätes 3 kann hinsichtlich der Einzelheiten den üblichen Quotientenmeßgeräten, z. B. der dargestellten Weicheis enbäuart oder irgendeinem anderen Baumuster entsprechen.
Es versteht sich, daß die beschriebene Fernübertragungseinrichtung außer für die 'Zwecke der Anzeige auch für sonstige Zwecke, z. B. für die Zwecke der Beeinflussung von Regeleinrichtungen usw., verwendet werden kann. Im letzteren Falle würde dann das Gerät 3 das Steuergerät einer Regelein- * richtung werden. Hierbei kann gegebenenfalls die Anzeige ganz in Fortfall kommen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige der Flügelblattanstellung eines Verstellpropellers, gekennzeichnet durch die Anwendung eines Quotientenmeßgerätes als Empfänger und eines Induktors mit zwei in Richtung der Ankerachse hintereinanderliegenden Wicklungssystemen als Geber in solch einer Anordnung, daß der Anker dieses Induktors auf einer mit dem Propellerantrieb gekuppelten Welle längsverschieblich ist und hinsichtlich der Einstellung in der Wellenlängsrichtung in Einstellverbindung mit den Propellerblättern steht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der. Induktoranker auf der Propellerwelle angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL87050D 1934-11-30 1934-11-30 Einrichtung zur elektrischen Fernanzeige der Fluegelblattanstellung eines Verstellpropellers Expired DE678280C (de)

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