DE252125C - - Google Patents

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DE252125C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08—Moulds provided with means for tilting or inverting
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00—Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
MASCHINENFABRIK WOLF & CO. in GUBEN.
von Kunststeinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1910 ab.
Fahrbare Stampfformen, bei denen die Form nach Fertigstellung des Steines ohne Kippen des Wagens mittels eines die Form mit dem Wagen verbindenden Gelenkes umgekippt wird, so daß der Formling auf dem Boden abgesetzt und dort ausgeschalt werden kann, sind bekannt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die vom Fahrgestell abgekippte Form
ίο vermittels einer seitlich an der Kopf wand der Form angebrachten Zahnstange und eines am Fahrgestell drehbar befestigten, gegabelten, mit Sperrzähnen versehenen und nach beiden Seiten über die Zahnstange greifenden Verriegelungshebels für verschiedene Höhenlagen des Schalbodens eingestellt werden kann.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht der fahrbaren Stampfform in der Stellung, in welcher der Stein gestampft wird, während
Fig. 2 die Vorrichtung in der Lage zeigt, in welcher der fertiggestellte Stein ausgeschalt wird.
Fig. 3 veranschaulicht die Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 4, 4 a und 4 b zeigen die besonderen Riegelvorrichtungen.
Auf dem vierrädrigen Wagengestell ist die Stampf form α gelagert, die mittels des Bolzens b mit dem Armgelenk c verbunden ist, das wieder an dem im Wagengestell ruhenden Bolzen d drehbar befestigt ist. Das Armgelenk c hat den Zweck, den Formkasten bei hoher oder niedriger Lage des Schalbodens diesen entsprechend heben oder senken zu können. Zu diesem Zweck ist an und parallel zu dem Boden e der Stampfform (Fig. 2) eine kurze Zahnstange ζ vorgesehen, in welche der als Handhebel ausgebildete Riegel f behufs Feststellung der Form eingreifen kann. Dieser Riegel f ist, wie aus Fig. 4 a ersichtlich, an seiner dem Formkasten α zugekehrten Seite gabelförmig ausgebildet, und jede der Endzinken der Gabel besitzt an der nach innen gekehrten Seite einen seitlich vorstehenden, abgeschrägten Sperrzahn x1, x2.
Diese Sperrzähne stehen aber nicht in gleicher Höhenlage, sondern sind zueinander versetzt, wie aus Fig. 4 b ersichtlich ist, die den in Fig. 4 a von oben gesehen dargestellten Verriegelungshebel, von vorn gegen seinen gegabelten Teil gesehen, darstellt. Da nun, wie im vorliegenden Falle, die Zähne x1, x2 des Verriegelungshebels f um weniger als eine volle Zahnlücke der Zahnstange ζ (Fig. 4) zueinander versetzt sind, und, wie aus Fig. 4 a ersichtlich, die Zahnstange innerhalb der Gabelung des Verriegelungshebels f liegt, so muß bei seitlicher Drehung des letzteren immer einer der Sperrzähne x1, x2 in die Zahnstange ζ eingreifen und hierdurch die Form α feststellen. Trifft bei der seitlichen Drehung des Verriegelungshebels z. B. Sperrzahn x1 nicht in eine Zahnlücke der Zahnstange z, wird also durch diese seitliche Bewegung des Verriegelungshebels die Form nicht festgestellt, so dreht man den Hebel nach der entgegengesetzten Seite und dann muß der natürlich

Claims (1)

  1. abgeschrägte Sperrzahn χ2 sicher in eine Zahnlücke von ζ gelangen und hierdurch diese Zahnstange und mit ihr die Form α feststellen. Die Form wird also immer in der passenden, für die sichere Ausschalung erforderlichen Ruhelage mit Hilfe der geschilderten Verriegelungsvorrichtung festgestellt werden können, gleichgültig, in welcher Höhenlage sich die Zahnstange bzw. die Form a
    ίο auch befindet.
    In der in Fig. ι dargestellten Lage wird die Form zum Stampfen der Steine verwendet, wobei zunächst die beiden hohlen Kästen h aus der Form herausgenommen werden. Hierauf wird die Form bis zur Linie i-i der Fig. ι mit der Steinmasse angefüllt und dann festgestampft. Nunmehr werden die Hohlkerne h wieder in die Form eingesetzt, worauf nach erfolgtem Nachfüllen der Steinmasse der Stein fertiggestampft wird. Dann wird die Form in die aus Fig. 2 veranschaulichte Lage gebracht, d. h. die Form wird um Bolzen b gedreht, so daß nunmehr die bisher nach vorn gekehrte Seitenwand k der Form nach unten gelangt. Diese Seitenwand k, die jetzt den Boden des Formkastens bildet (Fig. 2), ist mit den Fußleisten I versehen, so daß die Form mit diesen Leisten I auf dem Boden aufliegt, wobei sich der Bolzen b des Armgelenkes e der Höhenlage der gekippten Form α entsprechend hebt oder senkt. Es wird somit die Form durch den Verriegelungshebel in der richtigen Lage festgestellt, es sei denn, daß das Armgelenk bereits vor dem Einstampfen der Steinmasse durch probeweises Umlegen der Form und Feststellen der Zahnstange durch den Verriegelungshebel so eingestellt war, daß die vollgestampfte Form nach ihrem Umkippen mit den Leisten I in passender Lage auf dem Boden ruht.
    Hierauf wird der fertige Stein aus der auseinandernehmbaren Form ausgeschalt.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ r υ c η :
    Feststellvorrichtung für fahr- und kippbare Stampfformen zur Herstellung von Kunststeinen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Fahrgestell abgekippte Form vermittels einer seitlich an der Kopfwand (e) der Form angebrachten Zahnstange (z) und eines am Fahrgestell drehbar befestigten, gegabelten, mit Sperrzähnen (x1, x2) versehenen und nach beiden Seiten über die Zahnstange greifenden Verriegelungshebels (f) für verschiedene Höhenlagen festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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