DE676553C - Formkasten fuer mit Sturmnase versehene Betondachsteine - Google Patents

Formkasten fuer mit Sturmnase versehene Betondachsteine

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DE676553C
DE676553C DEF82934D DEF0082934D DE676553C DE 676553 C DE676553 C DE 676553C DE F82934 D DEF82934 D DE F82934D DE F0082934 D DEF0082934 D DE F0082934D DE 676553 C DE676553 C DE 676553C
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Germany
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lever
mold plate
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core
molding
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DEF82934D
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English (en)
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Friedrich Funk
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/12Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Formkasten für mit Sturmnase versehene Betondachsteine Um Betondachsteine auf den Dachlatten sicherlefestigen zu können, ist in der Sturmnase des Dachsteines eine Lochung vorgesehen, durch welche der zur Befestigung dienende Draht eingezogen wird. Zur .Gewinnung dieser Lochung sind die Seitenwände der zur Bildung der Sturmnase der Dachsteine dienenden Vertiefung der Formplatte mit einander gegenüberliegenden Löchern versehen, durch welche bisher vor dem Formen des Dachsteines von Hand ein Draht hindurchgezogen wurde, der nach dem Ausheben der Formplatte und des geformten Dachsteines von Hand wieder aus der Vertiefung der Formplatte herausgezogen wurde. Diese Art der Herstellung des für das Einziehen des Befestigungsdrahtes erforderlichen Loches in der Sturmnase ist nicht nur umständlich, sondern bedingt auch eine besonders behutsame Handhabung der mitsamt dem frisch geformtenund daher noch leicht verformbaren Dachstein aus dem Formkasten herausgehobenen Formplatte während des Herausziehens des in der Vertiefung der Formplatte steckenden Drahtes.
  • Es sind nun bereits Vorrichtungen zum Formen von Hohl- und Formsteinen aus Zement o. dgl. bekanntgeworden, bei denen das Ausziehen der Dorne und Ausheben der Formlinge durch Drehbewegung eines langen Handhebels zwangsläufig erfolgt. Bei diesen Vorrichtungen muB jedoch sowohl das Einschieben der Dorne in den Formkasten als auch das Herausziehen derselben durch je eine gesonderte drehende Bewegung des langen Handhebels bewirkt werden. Diese für jeden einzelnen Arbeitsvorgang erforderlichen Sonderhandgriffe verzögern das Formen erheblich und bedingen den schlechten Wir: kungsgrad dieser bekannten Vorrichtungen;;##...." Die Erfindung bezweckt die Beseitigu'= vorstehender Mängel an einem Formkasten: für mit Sturmnase versehene Betondachsteine und erreicht dies dadurch, daß der zur Lochung der Sturmnase dienende nadelartige Kern an einem Kernhebel angeordnet ist, der einerseits beim Auflegen der Formplatte auf den Formkasten durch Kraftschluß ausschlägt und hierdurch den Kern an die Stelle des späteren Loches in die Formplatte einführt und der andererseits bei der zum Ausheben des Formlings dienenden Aufwärtsbewegung der Hubbolzen, noch bevor diese bis zur Formplatte gelangen, sich ebenfalls durch Kraftschluß in entgegengesetzter Richtung bewegt und den Kern hierdurch aus der Formplatte wieder herauszieht. Gemäß der Erfindung erfolgt also das Einführen und das Herausziehen des zur Lochung der Sturmnase dienenden Kernes ohne jeden Sonderhandgriff selbsttätig, und zwar durch Kraftschluß in Abhängigkeit von zwei zur Herstellung von mit Sturmnase versehenenBetondachsteinen unumgänglichen Vorgängen, nämlich dem Auflegen der Formplatte auf den Formkasten und dem Ausheben des Formlings mittels der Hubbolzen. Der neue Formkasten bietet daher gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil großer Zeitersparnis beim Formen und ist ferner in gedrungener Bauweise einfach und billig herstellbar, da zum Einführen und Herausziehen des Kernes keinerlei Handhebel erforderlich sind.
  • Der durch Kraftschluß hervorgerufene Ausschlag des den Kern tragenden Kernhebels erfolgt gemäß der Erfindung durch einen zweiten, mit diesem zwangsläufig verbundenen, im Ruhezustand des Formkastens unter Spannung stehenden Hebel, der zu der Spannstellung durch ein Gesperre gesichert ist. Dieses Gesperre steht unter dem Einfluß eines mit dem freien Ende bis über die Auflageebene für die Formplatte emporragenden dritten Hebels, dessen Ausschlag beim Auflegen der Formplatte auf .den Formkasten das Gesperre auslöst. Beim Hochgang der zum Ausheben der Formplatte mit dem Formling dienenden Hubbolzen führen diese, noch bevor sie die Formplatte erreichen, den Spannhebel und hierdurch den Kernhebel in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der betreffendenVorrichtung.
  • Abb. i, zeigt die Vorrichtung in der Stellung vor dem Einlegen der Formplatte. Abb.2 zeigt dieVorrichtung bei eingelegter Formplatte und durch deren Vertiefung hindurchgeschobener Nadel.
  • 1. Abb. 3 veranschaulicht den Zustand beim Wzsheben der Formplatte.
  • ,#"":.#luf einer auf der Bodenplatte i des Form-#ästens lösbar befestigten Grundplatte 33 sind zwei Lagerböcke 2 und 3 angebracht. In dem Lagerbock 2 ist drehbar der Einrückhebel 4 gelagert. Dieser Hebel besitzt an seinem dem Lagerbock 3 benachbarten Ende einen Zapfen 4o, welcher in ein Auge einer am Lagerbock 3 in der Querrichtung des Formkastens um den Bolzen 5 schwingbar gelagerten Klinke 6 eingreift. Diese Klinke 6 greift, wie Abb, i und 3 erkennen lassen, bei ausgerückter Drahtnadel 7 in die Ausklinkung 8 einer im Lagerbock 3 verschiebbaren Stange 9 ein. Eine auf den Einrückhebel 4 einwirkende Feder io sichert den Eingriff der Klinke 6 in die Ausklinkung 8 während und nach der Abnahme der Formplatte mit dem darauf geformten Betondachstein vom Formkasten.
  • Das eine Ende der Stange 9 ist gelenkig mit dem unteren Schenkel eines Hebels i i verbunden, der an einem Seitenarm 12 des Lagerbocks 3 drehbar gelagert ist. Das andere Ende der Stange 9 ist gelenkig mit dem unteren Schenkel eines Hebels 13 verbunden, der an einem zweiten Seitenarm 14 des Lagerbocks 3 drehbar gelagert ist. An diesem Seitenarm 14 ist noch ein zweiter zweischenkliger Hebel 15 drehbar gelagert, dessen unterer Schenkel an das eine Ende der Schubstange 16 (Abb. i) angelenkt ist. Das andere Ende der Schubstange 16 ist gelenkig mit dem oberen Schenkel des Hebels ii verbunden. Der obere Schenkel des Hebels 15 trägt die Drahtnadel 7; .der obere Schenkel des Hebels 13 ist bogenförmig gestaltet und trägt einen Drahtstab 17, dessen freies Ende sich in einer Bohrung 18 des Lagerbocks 3 führt. Zwischen dem gebogenen Schenkel des Hebels 13 und dem Führungsloch i8 im Lagerbock 3 ist auf dem Drahtstab 17 eine Schraubenfeder i9 angeordnet, welche ständig das Bestreben hat, den Hebel in der durch Pfeil 2o (Abb. i) angedeuteten Richtung zu drehen. Es ist ersichtlich, daß eine solche Drehung des Hebels 13 infolge der oben beschriebenen Lenkerverbindungen eine entgegengesetzt gerichtete Drehung des die Drahtnadel ? tragenden Hebels 15 zur Folge hat.
  • Der Einrückhebel4 trägt einen verstellbaren Anschlagstift 21, welcher so eingestellt wird, daß er bei der aus den Abb. i und 3 ersichtlichen Stellung der Teile, d. h. bei in die Ausklinkung 8 eingerückter Klinke 6 um ein geeignetes Maß über die Auflager 35 für die Formplatte emporragt. Die Auflagerfläche 22 (Abb. i) kann dadurch verstellbar gemacht sein, daß die Auflagerkonsole 35 mit Stellschrauben versehen werden und die Köpfe der letzteren als eigentliches Auflager für die Formplatte dienen.
  • Infolge der vorerwähnten in Abb. i veranschaulichten Stellung des Anschlagstiftes 21 wird beim Einlegen der Formplatte in den Formkasten das den Anschlagstift 2i tragende Ende des Hebels .4 um ein solches, Maß gesenkt, daß durch den hierbei eintretenden Ausschlag des Hebels 4 die Klinke 6 aus der Ausklinkung 8 herausgehoben wird. Dies hat zur Folge, daß die bis dahin stark gespannte Feder i9 sofort den Hebel 13 in Richtung des Pfeils 2o zum Ausschlag bringt, wodurch, wie oben dargelegt wurde, der die Drahtnadel 7 tragende Hebel 15 in entgegengesetzter Richtunggedreht und hierbei dieDrahtnade17 durch die in den beiden Seitenwänden der Formplattenvertiefung 24 vorgesehenen Löcher 25 hindurchgestoßen wird (Abb. 2) . Während des Formens des Betondachsteins verbleibt die Drahtnadel,? in dieser Stellung, so daß in der Sturmnase der der Drahtnadel 7 entsprechende Raum von Beton frei bleibt.
  • Um das Ausheben der Klinke 6 aus der Ausklinkung 8 beim Einlegen der Formplatte in den Formkasten unabhängig von einem bestimmten Gewicht der Formplatte zu gewährleisten, wirkt die Feder io nicht unmittelbar, sondern unter Zwischenschaltung des schwenkbaren Arms 31 auf den Einrückhebel 4 ein. Bei tiefster Stellung der zum Ausheben der Formplatte 23 mit dein darauf geformten Betondachstein üblichen vier Hubbolzen 26 nimmt dieser Arm 31 die aus Abb. i ersichtliche Lage ein, die dadurch herbeigeführt wird, daß ein mit dem linksseitigen Hubbolzenpaar fest verbundener Arm 29 beim Herabsenken der mit der Platte 27 fest verbundenen Hubbolzen in die Ruhelage an einen seitlich vorstehenden Bolzen 32 des Armes 31 anstößt und um ein solches Maß mitnimmt, daß der Arm 31 in die aus Abb. i ersichtliche Stellung gelangt, so daß der Hebel 4 nunmehr von der Feder io entlastet ist. Bei der durch das Auflegen der Formplatte auf den Stift 21 bewirkten Drehung des Einrückhebels 4. wird das freie Hebelende jedoch so weit gesenkt, daß es mit der Oberkante des Arms 31 in Berührung kommt, den Arm 31 jedoch nicht bewegt. Abb. 2 zeigt Hebel 4 und Arm 31 in ,der betreffenden Stellung. Der Arm 29 ist an einem Ouerbalken 28 befestigt, der die beiden linksseitigen Hubbolzen 26 miteinander verbindet. Der Arm 29 trägt am freien Ende einen Daumen 3o, der derart drehbar gelagert ist, daß er sich nur nach aufwärts drehen läßt, an einer Drehung in entgegengesetzter Richtung jedoch durch eine Verlängerung des Arms 29 verhindert wird. Das Anheben der Platte 27 mit den Hubbolzen 26 erfolgt in üblicher Weise mittels Fußhebels.
  • Während des Formens des Dachsteins ist die Platte 27 mit den vier Bolzen 26 so eingestellt, daß der Arm 29 mit dem Daumen 30 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Lage unter den gebogenen Schenkel des Hebels 13 greift. Wird nun zwecks Aushebens der Formplatte mit dem geformten Betondachstein die Platte 27 mit den Bolzen 26 nach aufwärts bewegt, so drückt der Daumen 30 gegen den Hebel 13 und bringt diesen unter Spannung der Feder i9 derart zum Ausschlag, daß die Stange 9 so weit nach links verschoben wird, bis das linke Ende der Ausklinkung 8 um dasjenige Maß vor die linke Seitenfläche des Lagerbocks 3 vortritt, welches erforderlich ist, um der Klinke 6 das Einfallen in die Ausklinkung 8 zu gestatten. Da der vorerwähnte Ausschlag des Hebels 13 gleichzeitig eine entgegengesetzte Drehung des Hebels 15 zur Folge hat, so wird gleichzeitig die Drahtnadel 7 aus der geformten Sturmnase des Dachsteins herausgezogen. Während die Hubbolzen 26 nunmehr die Formplatte 23 mit dem darauf geformten Dachstein anzuheben beginnen, wird der Hebel 13 durch den an der Verlängerung des letzteren weiter gleitenden Daumen 30 zunächst noch weiter in der zuvor geschilderten Lage festgehalten.
  • Beim Anheben der Hubbolzen 26 hat sich auch der Arm 29 von dem Stift 32 abgehoben, so daß die Feder io unter Vermittlung des Arms 31 jetzt wieder voll auf den Einrückhebel 4 einwirkt. Beim weiteren Anheben der Formplatte 23 bringt daher der unter dem Einfluß der Feder io stehende Hebel 4 die Klinke 6 zum Eingriff in die Ausklinkung 8 und sichert dadurch sämtliche Getriebeteile in der für das Auflegen einer neuen Formplatte erforderlichen Stellung. Das Einrücken der Klinke 6 in die Ausklinkung 8 vollzieht sich, noch bevor der Daumen 3o bis über das obere Ende des Hebels 13 angehoben wird. Der dem Hebel 13 durch den Daumen 30 erteilte Ausschlag wird durch geeignete Formgebung des gebogenen Teils des Hebels 13 zweckmäßig derart groß bemessen, daß die Klinke 6 ohne irgendwelche Klemmwirkung zum Eingriff in die Ausklinkung 8 gebracht «-erden kann, vielmehr -zunächst noch ein geringes freies Spiel in der Ausklinkung hat. Sobald nun der Daumen 3o den Hebel 13 freigibt, drückt ihn die Feder i9 um dieses freie Spiel zurück, so daß die Klinke 6 zwischen dem Bock 3 und dem linken Rand der Ausklinkung 8 festgehalten wird.
  • Sobald die Platte 27 mit den Hubbolzen 26 bis in die zum Abnehmen der Formplatte 23 geeignete Höhe angehoben und die Formplatte mit dem darauf geformten Dachstein abgehoben ist, wird die Platte 27 mit den Hubbolzen wieder vollständig herabgesenkt. Hierbei wird am Ende des Herabsenkens der Hubbolzen durch Anschlag des Arms 29 an den Stift 32 der Arm 31 wieder in die in Abb. 3 gestrichelt veranschaulichte Stellung gedreht, so daß der Einrückhebel 4 wieder in der aus Abb. i ersichtlichen Lage von der Feder io entlastet ist. Bei dem Herabsenken der Hubbolzen 26 mit dem Arm 29 stößt .der Daumen 30 mit seiner Unterseite auf das obere Ende des bogenförmigen Schenkels des Hebels 13, der beim Hochschieben der Hubbolzen in dem Augenblick, als er von dem Daumen 30 frei wurde, infolge des oben geschilderten freien Spiels der Klinke 6 in der Ausklinkung 8 durch die Feder 19 um ein geringes nach rückwärts geschwenkt worden war. Da der Daumen 30 jedoch nach oben ausweichen kann, so gleitet er unter entsprechender Aufwärtsdrehung am gebogenen Schenkel des Hebels 13 entlang, und Arm 29 sowie Daumen 3o nehmen schließlich wieder die aus Abb. i ersichtliche Stellung ein.
  • Wie bereits oben erwähnt wurde, ist das zum Vorstoßen und Zurückziehen den Drahtnadel 7 dienende Getriebe auf einer eigenen Grundplatte 33 angeordnet. Es empfiehlt sich dies aus dem Grunde, um nach Herausnahme der Platte 33 mit dem Getriebe den Formkasten, in den beim Formen der Dachsteine stets geringe Teile der Betonmasse eindringen, unbehindert reinigen zu können. Eine leicht lösbare Verbindung der Platte 33 mit dem Formkasten kann dadurch erreicht werden, daß die Platte 33 mit Löchern 34 versehen wird, in welche in den entsprechenden Seitenwänden des Formkastens verschiebbar gelagerte Bolzen eingeschoben werden, so daß nach hinreichendem Zurückziehen dieser Bolzen die Platte 33 mit dem Getriebe frei aus dem Formkasten herausgenommen werden kann. Zwecks Sicherung der Betriebsfähigkeit des Getriebes kann ein wirksamer Schutz des Getriebes gegen Beschmutzen durch eindringende geringe Betonmassen dadurch erreicht werden, daß auf der Platte 33 zu beiden Seiten der Lagerböcke 2 und 3 auf hochkant stehende Schutzwände von geeigneter Flächenausdehnung angebracht werden.
  • Die vorliegende Vorrichtung läßt sich auch für Dachsteine mit zwei Sturmnasen verwenden. Es ist dann nur erforderlich, einen zweiten Hebel mit Drahtnadel anzubringen und die Bewegung dieses zweiten Hebels vom Hebel 15 abhängig zu machen, wobei je nach der Größe der Formplatte und dem gegenseitigen Abstand der beiden Vertiefungen der Formplatte die Übertragung der Bewegurig des Hebels i i auf den zweiten Hebel so ausgeführt sein kann, daß der Ausschlag beider Hebel entweder gleichgerichtet oder, bei entgegengesetzt gerichteten Drahtnadeln, entgegengesetzt gerichtet ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formkasten für mit Sturmnase versehene Betondachsteine, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Lochung der Sturmnase dienende nadelartige Kern (7) an einem Kernhebel (15) angeordnet ist, der einerseits beim Auflegen der Formplatte (23) auf den Formkasten durch Kraftschluß ausschlägt und hierdurch den Kern (7) an die -Stelle des späteren Loches in die Formplatte (23) einführt und der andererseits bei der zum Ausheben des Formlings dienenden Aufwärtsbewegung der Hubbolzen (26), noch bevor diese bis zur Formplatte (23) gelangen, sich ebenfalls durch Kraftschluß in entgegengesetzter Richtung bewegt und den Kern (7) hierdurch aus der Formplatte (23) wieder herauszieht.
  2. 2. Formkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschlag des den Kern (7) tragenden Kernhebels (15) durch einen zweiten, mit ihm zwangsläufig verbundenen, im Ruhezustande des Formkastens unter Spannung stehenden Hebel (13) erfolgt, der in der Spannstellung durch ein Gesperre (5, 6) gesichert ist, welches unter dem Einfluß eines mit dem freien Ende bis über die Auflageebene (22) für die Formplatte (23) emporragenden dritten Hebels (4) steht, dessen Ausschlag beim Auflegen der Formplatte (23) auf den Formkasten das Gesperre (5, 6) auslöst.
  3. 3. Formkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Hochgang der zum Ausheben der Formplatte (23) mit dem Formling dienenden Hubbolzen (26) letztere, noch bevor sie die Formplatte (23) erreichen, den Spannhebel (13) und hierdurch den Kernhebel (15) in ihre Ausgangsstellung zurückführen.
  4. 4. Formkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangsläufige Verbindung des Kernhebels (15) mit dem Spannhebel (13) aus; einem Lenkergestänge (9, 11, 16) besteht.
  5. 5. Formkasten nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkergestänge (9, 11, 16) ein einen Randausschnitt (8) aufweisendes Glied (9) besitzt, welches zwecks Sicherung des Spannhebels (i3) in der Spannlage durch eine Klinke (6) feststellbar ist.
  6. 6. Formkasten nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ein-und Ausrücken der Sicherungsklinke (6) dienende Hebel (q.) unter dem EinfluB einer Feder (io) durch Vermittlung eines Zwischengliedes (3i) steht, welches beim Zurücksinken der Hubbolzen (z6) durch einen an letzteren befestigten Arm den Hebel (q) von der Feder (io) entlastet und dadurch das Ausrücken der Klinke (6) allein durch das Gewicht der Formplatte (23) ermöglicht.
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