DE252124C - - Google Patents
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- DE252124C DE252124C DENDAT252124D DE252124DA DE252124C DE 252124 C DE252124 C DE 252124C DE NDAT252124 D DENDAT252124 D DE NDAT252124D DE 252124D A DE252124D A DE 252124DA DE 252124 C DE252124 C DE 252124C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/02—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
- B28B21/10—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
- B28B21/22—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means using rotatable mould or core parts
- B28B21/30—Centrifugal moulding
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
l 252124 KLASSE 80 a. GRUPPE
in ADELAIDE, Austr.
Schleuderform zur Herstellung von Betonröhren o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1910 ab.
Es sind Schleuderformen zur Herstellung von Betonröhren, Säulen, hohlen Blöcken u. dgl.
bekannt, bei denen der Beton oder eine ähnliche plastische Masse in eine hohle Form eingeführt
und dort in rasche Umdrehung versetzt wird, so daß sie sich in dichter Lage gegen die Forminnenfläche
schichtet, wobei die Abstufung der Bestandteile der Masse nach dem spezifischen Gewicht vor sich geht.
ίο Hierbei ist die Form in der Regel an einer
Spindel o. dgl. mit einem Ende befestigt, während das andere Ende in ein Lager eingesetzt ist.
Der Beton wird mittels eines Rohres zugeführt, welches konzentrisch zu der Form angeordnet
ist, und in welches die Masse mittels einer Schnecke von einem Trichter aus eingeführt
wird, so daß sie am Ende des Rohres in die Form austritt, wobei das Zuführrohr in dem
Maße, als die Zuführung fortschreitet, aus der Form herausgezogen werden kann.
Bei diesen Schleuderformen wird, zumal wenn lange Rohre hergestellt werden sollen,
oder die Form etwas unregelmäßig ist und aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden muß,
leicht eine Verdrehung oder Verwindung eintreten, wodurch eine ungleiche Formung erzielt
wird, die sich hauptsächlich bei der Herstellung dünnwandiger Röhren oder Säulen nachteilig
bemerkbar macht.
Dieser Nachteil soll nun durch die Erfindung beseitigt werden, indem die Form vermittels
hohler Spindeln angetrieben wird, welche in ein vorderes und hinteres Lager eingesetzt sind
und Zahnräder tragen, so daß durch diesen zweifachen Antrieb die Schleuderform frei von
Torsionsbeanspruchungen bleibt.
Eine derartige Schleuderform ist auf der Zeichnung in Seitenansicht dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Maschine.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch diese Maschine dar.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch eine stehende Schleuderform.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Ausgebeendes des Gehäuses.
Mit ι ist das Gestell der Maschine bezeichnet, auf welchem ein festes Lager 2 angeordnet ist.
In diesem Lager ist eine Drehhülse oder hohle Spindel 3 vorgesehen, welche vermittels des
darauf befestigten Zahnrades 4 angetrieben wird.
Das Lager 5 der Schleuderbank kann gegenüber dem Gestell 1 hin und her geschoben und
in jeder Lage mittels der Feststellvorrichtung 6 gesichert werden, so daß es möglich ist, Formen
verschiedener Länge Rechnung zu tragen. Das Lager 5 ist ebenfalls hohl und mit einer hohlen
Drehhülse oder Spindel 7 versehen, welche einen Absatz an einem Ende aufweist, so daß die Form
12 zwischen den Teilen 7 und 3 festgeklemmt werden kann. Die Hohlspindel 7 wird vermittels
eines Zahnrades 8 mit gleicher Geschwindigkeit wie die Hohlspindel 3 angetrieben. In
den Hohlspindeln 3 und 7 sind bei 11 und 14 Ausnehmungen zur Aufnahme und zum Tragen
der Form 12 vorgesehen. Das Formgehäuse besteht aus dünnem Metallblech, welches entweder
überlappt und mit Halteringen versehen ist oder dicht zusammenschließende Gelenkteile
aufweisen kann, deren Endkanten miteinander vereinigt werden können, so daß eine
vollkommene äußere Hülse oder ein Gehäuse
gebildet wird, welches, wenn nötig, geöffnet werden kann. Der innere Durchmesser des
äußeren Formgehäuses entspricht dem äußeren Durchmesser des herzustellenden Rohres, Säule
5 oder sonstigen Formgegenstandes; die Enden des Formgehäuses sind so ausgeführt, daß sie
in die Ausnehmungen ii und 14 der Spindeln 3
und 7 passen, wobei die Hülsenausnehmungen von solchem Durchmesser gewählt werden, daß
sie Formgehäuse verschiedener Größe aufzunehmen imstande sind.
Damit das Formgehäuse 12 zwischen den Lagern 2 und 5 eingeführt werden kann, ist die
Hohlspindel 7 mit einem verstellbaren Schraubring oder Schraubmuffe 15 versehen, welche über
das Ende des Formgehäuses geschraubt wird und letzteres in seiner Lage hält.
Der Beton oder die Formmasse wird von dem Trichter 26 mittels der Schnecke 23 längs des
hohlen Domes 16 geführt. Aus letzterem entweicht
die Formmasse durch in dem konischen Teil 20 des Domes angeordnete Ausnehmungen
27. In dem Maße, als die Formmasse aus dem Dorn 20 entweicht, wird letzterer zurückgezogen, so daß eine gleichmäßige Formschicht
längs der Innenseite des Formgehäuses 12 abgegeben wird. Die Innenseite der Form
wird säuberlich geglättet und poliert durch eine Reihe von federnden Platten oder Spachteln,
welche auf der Außenseite des Endes 17 des Domes 16 angebracht sind.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, treibt die Welle 31 mittels der Kegelräder 32 und 33
die Welle 34 an. Letztere treibt mittels der Kegelräder 36 und 37 eine Welle 38, welche längs
der Schleuderform vorgesehen ist. Auf der Welle 38 sitzen gleich große Zahnräder 39
und 10, welche mit den Rädern 4 und 8 der Spindeln 3 und 7 in Eingriff stehen, so daß
letztere mit gleicher Geschwindigkeit verdreht werden. Die Zuführschnecke 23 ist auf einer
Welle 22 befestigt, welche vermittels des Getriebes 24 bewegt wird. Die Räder 24 werden
für sich von einer Riemenscheibe oder einem Kettenrad 25 angetrieben, welche von der
Welle 38 durch ein geeignetes Getriebe in Umdrehung versetzt werden. Der Zuführtrichter
und dessen Teile samt der Schnecke und dem Dorn können vorwärts und rückwärts am Gestell
ι bewegt werden. Der Zuführtrichter wird
hierbei von Rädern 40 getragen, welche auf einer Achse 42 angeordnet sind. Der hohle zylindrische
Dorn wird dabei von den Führungswalzen 18 aufgenommen.
Die zur Verschiebung des Zuführtrichters erforderliche Bewegung kann in an sich bekannter
Weise von der Antriebswelle der hohlen Dornschnecke abgeleitet werden, und zwar derart,
daß die Drehgeschwindigkeit der Schnecke und die Geschwindigkeit der Längsbewegung
des Domes innerhalb der Form einander entsprechen.
Selbstverständlich können alle Teile der Schleuderform statt in wagerechter auch in
senkrechter Lage verwendet werden.
Dies wird dadurch möglich, daß man die Schleuderform auf einer Grundplatte 51 (Fig. 3)
anbringt, welche mit Zapfen versehen ist und innerhalb des Lagergestelles 52, durch welches
sich dann die Welle 31 erstrecken muß, verdreht werden kann. Auf diese Weise kann die
Schleuderform sowohl in senkrechter als in wagerechter Lage verwendet werden, ohne daß
seitliche Beanspruchungen auf die Form und deren Teile übertragen werden, was von großer
Wichtigkeit bei der Herstellung langer Formgegenstände ist.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Schleuderform ist folgende:
Nachdem die Form in die Ausnehmungen 11
und 14 mit ihren Enden eingesetzt worden ist, wird sie festgeklemmt, so daß sie sich bei der
Drehung nicht öffnen kann. Die Formverstärkungen sind hierbei, wie in Fig. 2 der Zeichnung
angegeben, zuvor eingebracht worden. ^5 Hierauf wird der hohle Dorn 16 und der Zuführtrichter
26 in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage gebracht. Der zu verarbeitende Beton o. dgl. wird hierauf durch den Trichter 26 zugeführt
und mittels der Schnecke 23 durch den hohlen Dorn hindurchgeschafft und durch dessen konischen Teil 20 in die Form abgegeben.
Wenn die Betonmasse aus den Öffnungen 27 des hohlen Domes austritt, wird der Wagen mit dem Trichter 26, der bis dahin
in Ruhe war, in Bewegung gesetzt, so daß er langsam zurückgeht und im Innern der Form
die Formmasse ausbreitet. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis das Führungsende 17 des
Domes aus dem Formgehäuse geführt ist, worauf das letztere abgenommen wird, sobald
als sich die Betonmasse genügend gesetzt hat, um mit Sicherheit weggeschafft werden zu können,
worauf ein anderes Formgehäuse eingebracht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schleuderform zur Herstellung von Betonröhren 0. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Schleuderform (11) vermittels hohler Spindeln (3, 7) angetrieben wird, welche in ein vorderes und hinteres Lager (5, 2) eingesetzt sind und Zahnräder (4, 8) tragen, so daß durch diesen zweifachen Antrieb die Schleuderform frei von Torsionsbeanspru- U5 chungen bleibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252124C true DE252124C (de) |
Family
ID=510505
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252124D Active DE252124C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252124C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068604B (de) * | 1959-11-05 |
-
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- DE DENDAT252124D patent/DE252124C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068604B (de) * | 1959-11-05 |
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