DE252005C - - Google Patents

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DE252005C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • F16H61/0262Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used the signals being hydraulic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2708/00Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes
    • F16H2708/16Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes wherein the gearing is not described or not essential
    • F16H2708/20Control devices for speed-changing geared mechanisms, e.g. specially adapted couplings for synchronising devices, devices to simplify control, control of auxiliary gearboxes wherein the gearing is not described or not essential the control being hydraulic or pneumatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 252005 KLASSE 63 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1910 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung mit Schaltgetriebe, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei der das auf das Schaltgetriebe einwirkende, hin und her gehende Gestänge mit Luftpuffer versehen ist. Bei den bekannten Antriebsvorrichtungen dieser Art war es nicht möglich, das Gestänge bei unmittelbarem Antrieb durch einen Motor von hoher Umlaufzahl mit der hierdurch bedingten großen Geschwindigkeit zu bewegen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung sucht obige Mangel zu vermeiden und kennzeichnet sich dadurch, daß in dem zum Luftpuffer gehörigen, an einem Ende mit der Außenluft, am anderen Ende mit der Druckluftzuleitung in Verbindung stehenden Zylinder ein auf der zugehörigen Kolbenstange verschiebbarer Kolben angeordnet ist. Die Einrichtung ist derart getroffen, daß der Kolben in der einen Richtung durch die Kolbenstange mitgenommen und in der entgegengesetzten Richtung durch die Wirkung der Preßluft bewegt wird.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Antriebsvorrichtung im Grundriß dar. Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt. Fig. 3 ist ein Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe durch den Zylinder und Kolben des Luftpuffers.
Die Erfindung ist von der Wahl des Motors
ganz unabhängig. Derselbe kann zwei, vier oder mehr Zylinder besitzen, die dann am besten so angeordnet sind, daß ihre Kolbenstangen auf einer gemeinsamen Welle 4 mit Schwungrad arbeiten. Die Kolbenstangen 5 dieser Motorzylirider sind bis zu den Zylindern 6 und durch deren Kolben 7 hindurchgeführt (Fig. 3). Sie besitzen an ihren Enden Köpfe 8, die die Kolben 40
so fassen, daß sie durch die Kolbenstangen nur während des Vorwärtshubes des Motors bewegt werden. Während des Rückwärtshubes des Motors legen sich die Kolbenstangen 5 mit Muffen oder Anschlägen 9 gegen die Vorderseite der Zylinder. Als Anschläge hierzu dienen am besten Stopfbüchsenbrillen 10. Die Vorderseiten der Kupplungszylinder 6 stehen durch Rohrleitungen 11 mit Druckluftbehältern 12 in Verbindung, die durch eine in beliebiger Weise angetriebene Pumpe 13 gespeist werden. Der Kurbelzapfen 14, der an der Schwungradwelle der Maschine sitzt, kann zu solchem Antrieb benutzt werden. In den Rohrleitungen sitzen Regulierventile, welche die Druckluft nach den Zylindern 6 strömen lassen, einen Strom in umgekehrter Richtung oder von einem Zylinder zum anderen aber verhindern. Die Kolben 7 sind hinten mit Fortsätzen 15 ausgestattet, die in die rohrförmigen Verbindungsstangen 16 passen, so daß die Innenwandung derselben den Fortsätzen 15 als Führung dient. Die Stangen 16 sind mit den rohrförmigen Verlängerungen 17 der Zylinderdeckel 18 verbunden. Die Zylinderdeckel sind in die Zylinder eingeschraubt. Die Zylinder werden beim Vorwärtshub der Maschine infolge der Preßluftfüllung zusammen mit dem Kolben bewegt, und zwar so lange, bis der an den Stangen 16 angreifende Arbeitswiderstand der Räder den Druck des Preßmittels übersteigt. Dann stehen die Zylinder 6 still, und die Stange 5 mit Kolben 7 wird unabhängig von den Zylindern unter gleichzeitiger Kompression des Preßmittels bewegt. Die Zylinder 6 müssen also so lang gehalten sein, als der Hub der Kurbelzapfen verlangt, an dem die Stangen 5
angeordnet sind, so daß die Kolben 7 einen ganzen Hub beschreiben können, ohne den Zylinder zu verschieben. Solange also der Widerstand des Preßmittels innerhalb des Zylinders die Maschinenkraft selbst nicht übersteigt, kann die Maschine niemals zum Stehen kommen, denn die Kolben 7 besitzen größere Bewegungsfreiheit, als der Hub des Kurbelzapfens verlangt. Indem so die Maschine laufen kann, ohne irgendeine Bewegung auf die anzutreibenden Räder zu übertragen, ist es möglich, die Maschine auf eine hohe Tourenzahl zu bringen und durch Erhöhung des Druckes des Preßmittels innerhalb der Zylinder auch die Antriebskraft der Maschine zum Drehen der Räder zu steigern. Aus Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Köpfe 8 bei der Rückwärtsbewegung der Stange 5 sich innerhalb der Rohrführung 15 der Kolben 7 entlang bewegen. Diese Führung ist am hinteren Ende durch einen Pfropfen 20 verschlossen, um eine Stopfbüchsenpackung überflüssig zu machen, die sonst an sehr unbequemer Stelle nötig sein würde. Bohrungen in dem Kolben lassen das Preßmittel in das Innere der Führung eintreten, um den Druck schnell auszugleichen und um eine Pufferwirkung herbeizuführen so- \vie auch um die Stangen, solange sie sich unabhängig von den Zylindern bewegen, sanft aufzufangen. Die Verbindungsstangen 16 können bis hinten an die Treibachse reichen und direkt mit dem hin und her gehenden Antriebsarm, der durch ein Schaltklinkenwerk die Laufräder antreibt, verbunden sein; es ist jedoch vorteilhafter, zwischen Motor und Achse gemäß Fig. 1 und 2 Gleitführungen 23 zum Ausgleich der Vibrationen vorzusehen. Bei dieser Konstruktion sind die Verbindungsstangen 16 an ihren hinteren Enden mit Kreuzköpfen 22 verbunden, deren Kreuzkopfführungen 23 durch einen Querträger des Gestells getragen werden.
Die Hinterräder sitzen auf Wellen 25, die unabhängig voneinander durch Übertragungsvorrichtungen gleicher Bauart Antrieb erhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Antriebsvorrichtung mit Schaltgetriebe, insbesondere für Motorfahrzeuge, bei der das auf das Schaltgetriebe einwirkende hin und her gehende Gestänge mit Luftpuffer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Luftpuffer gehörige, mit Preßluft gefüllte Zylinder (6) einen Teil des Gestänges bildet und der in diesem Zylinder geführte Kolben (7) auf der zugehörigen Stange (5) verschiebbar angeordnet ist.
2. Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (6) an einem Ende mit der Außenluft, am anderen Ende mit der Druckluftzuleitung in Verbindung steht und der Kolben (7) auf seiner Stange (5) derart angeordnet ist, daß er von dieser in der einen Richtung mitgenommen, dagegen in der entgegengesetzten Richtung durch die Wirkung der Preßluft bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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