DE251935C - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07G—COMPOUNDS OF UNKNOWN CONSTITUTION
- C07G99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- C07G99/002—Compounds of unknown constitution containing sulfur
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Description
KAISERLICHES
Bringt man in die Lösung eines Alkalisulfides Alkalibisulfit hinein, so wird dieses unter
Schwefelwasserstoffentwicklung neutralisiert. Wird dagegen ein Alkalisulfid in die Lösung
eines Bisulfites gebracht, so entsteht ein Produkt, das vielleicht ein Additionsprodukt ist.
Dieses Produkt ist fähig, mit Formaldehyd ein Additionsprodukt zu liefern, eine weiße
kristallinische Substanz von eigentümlich knoblauchartigem Geruch. Die Konstitution dieser
Verbindung ist noch nicht sicher ermittelt, doch enthält sie Schwefel und Alkali, und
zwar letzteres in einer Menge von etwa io Prozent. Die Verbindung ist durch folgende Reaktionen
wohl charakterisiert.
In Alkohol und Wasser ist sie ziemlich schwer löslich, unlöslich dagegen in Benzol und
Schwefelkohlenstoff. Letzterer lagert sich an und bildet gelbgefärbte Additionsprodukte.
Jod wird in hohem Maße absorbiert.
Jod wird in hohem Maße absorbiert.
Eine alkoholische Lösung gibt mit Salzen der Schwermetalle weiße bis gefärbte Niederschläge.
Durch Eintragen in verdünnte Säuren wird das Alkali neutralisiert, und man erhält die
freie Säure in Form eines weißen, flockigen Niederschlages.
Konzentrierte Säuren zerstören die Verbindung unter Entwicklung von Schwefelwasserstoff
und Schwefeldioxyd.
Kaliumpermanganat wird schon in der Kälte reduziert unter Ausscheidung von Mangansuperoxyd.
Gegen freie Metalle und Alkalien ist sie äußerst beständig.
Ein sehr wichtiges Verhalten zeigt sie sowohl gegen die Schwefelfarbstoffe als auch die
Farbstoffe der Thioindigogruppe; diese werden reduziert und gelöst, weshalb das Produkt in
hohem Maße zum Fixieren der eben erwähnten Gruppe von Farbstoffen geeignet ist.
In eine gut auf Eis gekühlte Lösung von 6 kg Natriumbisulfit 38 ° Be. bringt man stückweise
unter beständigem Umrühren 6 kg Schwefelnatrium kalziniert von etwa 60 Prozent Na2S-Gehalt und rührt so lange, bis
alles Na2 S gelöst ist. Wenn die Lösung eingetreten,
so unterbricht man die Kühlung und läßt das Reaktionsgemisch etwa 12 Stunden
stehen, nach welcher Zeit das Additionsprodukt auskristallisiert ist.
Die kristallisierte Masse wird dem 4oprozentigen Formaldehyd' (12 kg) zugegeben. Es
findet zunächst Auflösung statt, nach etwa 10 Minuten fällt das Produkt aus. In diesem
ist kein Trithioformaldehyd vorhanden, da auch die mit Formaldehyd behandelte kristallisierte
Masse kein Thiosulfat enthält.
Claims (1)
- Pate nt-An Spruch:Verfahren zur Darstellung von Schwefel und Alkali enthaltenden Formaldehydver- 65 bindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man Formaldehyd auf das Reaktionsprodukt einwirken läßt, das beim Einführen eines Alkalisulfides in die Lösung eines Bisulfites entsteht.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251935C true DE251935C (de) |
Family
ID=510334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251935D Active DE251935C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251935C (de) |
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0
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