DE25191C - Automatischer Fächer - Google Patents

Automatischer Fächer

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DE25191C
DE25191C DENDAT25191D DE25191DA DE25191C DE 25191 C DE25191 C DE 25191C DE NDAT25191 D DENDAT25191 D DE NDAT25191D DE 25191D A DE25191D A DE 25191DA DE 25191 C DE25191 C DE 25191C
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DE
Germany
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fan
shaft
double lever
lever
clockwork
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Active
Application number
DENDAT25191D
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English (en)
Original Assignee
P. SCHWARZ undP. TREUTLER, in Firma TREUTLER & SCHWARZ in Berlin
Publication of DE25191C publication Critical patent/DE25191C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLigHES
PATENTAMT.
Automatischer Fächer.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem durch Feder getriebenen Räderwerk, welches vermittelst Lenkstange einen leichten Fächer, der an einem Doppelhebel befestigt ist, in oscillirende Bewegung setzt.
In beiliegenden Zeichnungen ist ein solcher Automatenfächer dargestellt. -
Fig. ι ist die Seitenansicht desselben,
Fig. 2 ein Schnitt nach A-B der Fig. 3,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Räderwerkes mit Schnitt durch das Federhaus,
Fig. 4 eine Ansicht des Gesperres für die Federhauswelle;
Fig. 5, 6, 1 und 8 zeigen verschiedene Varianten des Doppelhebels für die Aufnahme des Fächers;
Fig. 9 und 10 ist eine Bremsvorrichtung für das Triebräderwerk,
Fig. 11 die Anwendung eines Gegengewichts zur Ausbalarfcirung des Fächers bezw. des denselben haltenden Doppelhebels,
Fig. 12 eine Seitenansicht dieser Modification, um die Befestigung des Doppelhebels zu veranschaulichen ;
Fig. 13 zeigt die Anwendung eines schweren Schwungrades auf der letzten Welle des Uhrwerkes, um den Gang desselben gleichmäfsig zu machen;
Fig. 14 ist eine Ansicht eines Theiles des Uhrwerkes,
Fig. 15 eine Modification dieses Fächers, wobei derselbe in der Horizontalebene schwingt und das Uhrwerk liegend angeordnet ist;
Fig. 16 zeigt dieselbe Einrichtung, jedoch mit in der Verticalebene schwingendem Fächer, Fig. 17 eine Ansicht und theilweisen Schnitt, wie Fig. 16, jedoch unter Anwendung von zwei Paar Kegelrädern.
Das Triebwerk ist zwischen zwei Seitenwangen α a\ Fig. 2 und 3, gelagert, welche durch eine Anzahl Stehbolzen b b . . . in gehöriger Entfernung von einander gehalten werden, wie dies bei Uhrwerken gebräuchlich ist. Die Welle c, auf welcher sich das Federhaus C dreht, wird durch das Sperrrad d nach einer Richtung hin festgestellt und ist zum Aufziehen der Feder / mit einem aufsetzbaren Schlüssel e versehen. Das Federhaus hat einen gezahnten Rand, welcher, in einen Triebstock / der Welle g eingreifend, diese dreht. Eine Zahnradübersetzung h vermittelt die Uebertragung der Drehung auf die Welle i, von welcher dieselbe durch die Zahnräderübersetzung k auf die eigentliche Antriebswelle m für die Fächerbewegung fortgesetzt wird. Diese Welle m trägt eine Scheibe n, welche mit excentrischem Zapfen 0 versehen ist.
Der Doppelhebel E ist in dein Ständer p, Fig. ι und 3, in Scharnier q gelagert und erhält seine oscillirende BeWegungVvon dem Zapfen ο der Scheibe n, mit welchem der kürzere Arm desselben durch eine Lenkstange r verbunden ist. Der längere Arm des Doppelhebels E endigt in eine geschlitzte Röhre s, welche mit einer Schraube f ausgestattet ist, um den Stiel des Fächers F haltbar und fest einklemmen zu können, Fig. 1 und 5. »
Der Fächer F kann beliebig construirt sein; Bedingung ist nur, dafs derselbe nicht zu
schwer ausfalle (geeignet sind japanische Palmenblatt- oder Rohrfächer).
Um nun die Bewegung des Fächers nach Belieben unterbrechen zu könnnn, ist eine Arretirvorrichtung für die Welle m vorgesehen; dieselbe besteht aus einer Scheibe u mit excentrischem Stift v, welch letzterer gegen den horizontal verschiebbaren Vorstecker w schlägt und so die Drehung der beschriebenen Welle m verhindert. Dieser Vorstecker w schiebt sich in passend angebrachten Führungen, und kann man denselben, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, mit seinem Ende in die Bahn des mit der Welle m bewegten Zapfens ν bringen, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Ferner kann man für gewisse Zwecke eine Bremse für die Welle m anordnen, einestheils um das ganze Räderwerk ohne Stofs anzuhalten, anderentheils um den Gang desselben und somit die Hubzahl des Doppelhebels E zu vermindern bezw. zu reguliren. Eine derartige Construction zeigen Fig. 9 und 10. Auf der Welle m befindet sich anstatt der vorher beschriebenen Scheibe u mit Stift ν eine genügend breite, platt abgedrehte Bremsscheibe χ, welche von den zwei federnden Schenkeln einer Gabel y umfafst 'Wird. Diese Gabel y ist an irgend einem Punkt des Gehäuses für das Räderwerk befestigt, am besten wie gezeichnet, an einem der Stehbolzen b b . , ., der, um die Drehung der Gabel zu verhindern, an der Befestigungsstelle nicht rund sein darf. Die Schenkel dieser Gabel y sind an ihrem vorderen Ende mit Leder ζ oder einem anderen Material, welches die Reibung vermehrt, armirt und werden durch die Schraube a2, Fig. 9 und 10, nebst Flügelmutter zusammengezogen. Je nach Stärke des Druckes wird hierdurch die Bewegung des Fächers verlangsamt oder gänzlich gehemmt.
Der Ständer /, welcher den Doppelhebel E in Scharnier q hält, trägt eine gebogene, flache Feder J1 Fig. 1, welche genügende Spannkraft hat, um die Lenkstange nebst Zapfen ν beim Hochheben des Fächers über den todten Puukt hinwegzuhelfen. Dies ist einer der wesentlichsten Momente der ganzen Construction, denn nur dadurch ist es möglich, durch die verhältnifsmäfsig geringe Kraft eines durch Feder getriebenen Räderwerkes einen Fächer in schwingende Bewegung zu setzen.
Die flache Feder J kann man im Bedarfsfalle auch durch eine Spiralfeder d2 ersetzen, Fig. 5, oder auch deren zwei <?2 e2 anwenden, wie Fig. 6. Ferner ist dieselbe Wirkung auch mittelst eines oder mehrerer Gummibufifer /2, Fig. 7, zu erzielen, oder durch Anwendung einer um den Drehbolzen des Hebels E gewundenen Spiralfeder g2, Fig. 8. Jedenfalls inufs immer ein elastischer Gegendruck vorhanden sein, der die Scheibe η nebst Zapfen ο unterstützt, den Doppelhebel E emporzuheben, um den todten Punkt zu überwinden, wenn die Lenkstange r auf Zug wirkt.
Statt der eben erwähnten Federn oder Buffer kann man, wie Fig. 11 und 12 darstellen, die Last des Fächers F durch ein an dem entgegengesetzten Arm des Doppelhebels angebrachtes Gewicht P2 ausbalanciren. Dieses Gewicht P2 ist der genauen Regulirung wegen auf dem Schenkel des Hebels E verstellbar und kann durch Schraube y 2 festgestellt werden. Der Hebel E ist bei dieser Anordnung im Ständer p nicht mehr auf einem Bolzen drehbar beweglich, sondern wird, wie Fig. 12 zeigt, durch zwei mit gehärteten Spitzen versehene Stellschrauben z* z2, welche in Vertiefungen desselben greifen, gehalten, um die Reibung von dieser Stelle möglichst zu verringern.
An Stelle der eingangs beschriebenen Federn, Buffer oder Gegengewichte zum Ausbalanciren des Fächergewichtes kann man, wie Fig. 13 und 14 darstellen, auf der letzten Welle (die Antriebswelle m für die Fächerbewegung) des Uhrwerkes Ai ein möglichst schweres Schwungrad #4 anbringen, welches einen sehr gleichmäfsigen Gang des Apparates hervorbringt. An diesem Schwungrad iz4 wird man mit Vortheil den Zapfen o*, welcher mittelst Lenkstange ll deri Fächer in schwingende Bewegung setzt, befestigen.
Fig. 15 stellt einen Fächer dar, welcher in der Horizontalebene schwingt. Dies ist dadurch erreicht, dafs man das Uhrwerk U1 in dem Fufs des Ständers Ζ>4 liegend anordnet und eine stehende Welle di benutzt, welche oben eine Kurbelscheibe mit excentrischem Zapfen /i trägt, der mittelst einer Curvenschleife oder eines Schlitzes des Doppelhebels E*, welcher den Fächer hält, umfafst wird und letzteren in der Horizontalebene hin- und herbewegt, Fig. 15.
Fig. 16 zeigt dieselbe Anordnung des Uhrwerkes im Fufse des Ständers, jedoch wird hier der Fächer in der Verticalebene schwingend bewegt. Dies wird erreicht, indem im Kopf Ki des Gestelles eine Welle wl gelegt wird, von welcher eine mit excentrischem Zapfen r* versehene Scheibe m* befestigt ist. Diese Scheibe «4 vermittelt durch den Zapfen r4, der sich in einem Schlitz, der den Fächerhebel E* bewegt, die oscillirende Bewegung des letzteren. Die Bewegung der Welle wi erfolgt von der stehenden Welle /4, Fig. 16, analog wie bei Fig. 15, durch das Kegelräderpaar p*.
Fig. 17 veranschaulicht einen automatischen Fächer, bei welchem das Uhrwerk Zi stehend angeordnet ist und die oscillirende Bewegung des Hebels z/4, welcher den Fächer trägt, analog wie bei Fig. 16 beschrieben, durch eine horizontal liegende Welle mit Excenterzapfen, der
sich in einem Schlitz des letzteren bewegt, geschieht. Da jedoch das Uhrwerk 2Γ* stehend angeordnet ist, so sind zur Drehung der stehenden Welle ql zwei Kegelräderpaareyiyi und Z41Z1 vorhanden, Fig. 17.
Um endlich die Wirkung des Fächers beliebig, je nach Stellung des Körpers, zu reguliren, läfst sich derselbe nach Art der Tischlampen auf einem vertical verstellbaren Fufs W montiren, und dient das Kugelgelenk R dazu, um auch die Wirkung desselben in horizontaler Richtung variiren zu können.
Für heifses Klima kann man denselben ohne Fufs einfach über dem Bett etc. aufhängen; auch genügt für einfachere Ausführungen das blofse Gehäuse ohne Untersatz oder Fufs W.
Die sämmtlichen Bewegungsmechanismen kann man des besseren Aussehens wegen und um dieselben vor Staub und Beschädigung zu schützen, mit einem leichten Gehäuse aus decorirtem Metallblech, Holz u. s. w. umgeben.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Automatenfächer, welcher aus einem durch Federkraft oder Gewicht getriebenen Räderwerk besteht, welches einen Doppelhebel E in schwingende oder oscillirende Bewegung setzt, der an einem Ende den Fächer hält, und wobei zur Ueberwindung desjenigen todten Punktes, bei welchem das Gewicht des Fächers durch den Mechanismus der Räderwerke gehoben werden soll, ■ ein elastischer Gegendruck stattfindet durch passende Benutzung einer Flachfeder J, Fig. i, Spiralfeder d2 Fig. 5, oder <?2 e2, Fig. 6, Gummibuffer/2, Fig. 7, oder um die Drehachse des Doppelhebels E gewundene Spiralfeder g*, Fig. 8, mit oder ohne Anwendung einer Bremse, bestehend aus Gabel y nebst Druckschraube a2.
  2. 2. Bei dem unter 1. beschriebenen Automatenfächer der Ersatz des elastischen Gegendruckes für den Doppelhebel E durch ein verstellbares Gewicht P*, welches den Hebel E sammt Fächer F ausbalancirt, Fig. 12.
  3. 3. Bei dem unter 1. beschriebenen Automatenfächer der Ersatz des elastischen Gegendruckes mittelst Federn oder Buffer für den den Fächer haltenden Doppelhebel durch ein genügend schweres Schwungrad al, welches auf der Welle m befestigt ist und gleichzeitig den Excenterzapfen ο* trägt, Fig. 13 und 14.
  4. 4. Die in Fig. 15 dargestellte generelle Anordnung, bei welcher das Uhrwerk liegend in den Füfsen des Fächergestelles angeordnet ist und bei welchem der Fächer in der Horizontalebene schwingend bewegt wird, wesentlich bewirkt durch Anwendung der stehenden Welle di nebst Kurbelscheibe mit excentrischem Zapfen /i, der sich in einem Schlitz des Doppelhebels E1 bewegt.
  5. 5. Die generelle, Fig. 16, dargestellte Construction, charakterisirt durch horizontale Lagerung des Uhrwerkes im Fufse des Fächergestelles, wobei eine im Kopfe Ki desselben gelagerte Welle wl angebracht ist, welche durch Scheibe ml und Zapfen rl die in der Verticalebene stattfindende Schwingung des Fächers vermittelt.
  6. 6. Die in Fig. 17 gezeigte Anwendung eines stehenden Uhrwerkes, bei welchem die Rotation der unter 5. beschriebenen Welle, welche den Fächerhebel oscillirend bewegt, durch die stehende Welle gi unter Benutzung zweier Kegelräderpaare yi y^ und z* zl hervorgebracht wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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