DE2509810C3 - Schreitender Ausbau für den Einsatz in mächtigen Flözen - Google Patents
Schreitender Ausbau für den Einsatz in mächtigen FlözenInfo
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Description
is den Einsatz in mächtigen Flözen u.dgl., dessen
Au«baueinheiten aus einem einen Förderer aufnehmenden starren Untergestell mit einem von Stützen
abgestützten Dach bestehen, auf dem ein aus Stempeln und hiervon getragenen Hangendkappen bestehendes
höhenveränderliches Obergestell abgestützt ist
Schreitende Ausbaueinheiten in Form von Ausbaurahmen, Ausbauböcken oder Ausbauschildern u.dgl.
sind in zahlreichen Ausführungen bekannt Für den Einsatz in Flözen von über 3 bis 4 m oder sogar über 5 m
allgemeinen nicht geeignet, es sei denn, daß der Abbau der mächtigen Flöze im sogenannten Scheibenbau erfolgt
Abbau flözartiger Lagerstätten bekannt bei welcher der Strebförderer in einer Rahmenkonstruktion liegt die
aus einzelnen gelenkig miteinander verbundenen Gliedern besteht welche ein starres Untergestell bilden,
auf welchem sich ein aus hydraulischem Stempeln und
Kappen bestehendes höhenveränderliches Obergestell
abstützt Die Rahmenkonstruktion trägt abbaustoßseitig eine Hobelführung. Sie ist mittels Rückzylinder
rückbar, welche sich an einem versatzseitig hinter der Rahmenkonstruktion stehenden hydraulischen Ausbau
abstützen. Da bei dieser Abbaueinrictosng die Rahmenkonstruktion mit dem höhenveränderlichen Stempel-Obergestell zusätzlich zu dem Schreiiausbau vorgesehen wird, ergibt sich ein hoher Bauaufwand und auch e<n
großer offener Strebquerschnitt. Aufgrund der großen
Stempellängen des hinter der Rahmenkonstruktion
stehenden Strebausbaus ist diese Abbaueinrichtung für den Einsatz in besonders mächtigen Flözen wenig
geeignet.
bekannt dessen den Strebförderer untergreifende Liegendschwellen mit über den Förderer aufragenden
Konsolen versehen sind, auf welchen sich hydraulische Stempel abstützen, die Vorpfändkappen tragen. Mit
dieser Maßnahme soll eine wirksame Hangendabstützung im Bereich des Gewinnungsfeldes erreicht werden.
Für den Abbau mächtiger Flöze ist dieser Ausbau, bei dem die als Kragbalken ausgebildeten Konsolen unter
den Stempelstützkräften in ungünstiger Weise auf Biegung beansprucht werden, nicht bestimmt und auch
nicht geeignet.
Weiterhin ist aus DE-PS 10 39 010 ein Ausbau für die
geneigte Lagerung bekannt, der aus einzelnen, ein durchgehendes Abbaugerüst bildenden Ausbaukästen
besteht, die mittels hydraulischer Stempel zwischen
6ΐ Hangendem und Liegendem verspannbar sind und die
eine ebenfalls mit Stempeln versehene Wanderwand nachschleppen, welche den Versatzraum gegenüber
dem Strebraum abschirmt. Schließlich ist es aus DE-AS
22 29 779 auch schon bekannt, Ausbauelemente, wie
Ausbauschilde, gruppenweise Ober Schreitbalken zu verbinden, welche das Schreitwiderlager für die den
Ausbauelementen zugeordneten Schreitzylinder bilden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen besonders stabilen und tragfähigen schreitenden Ausbau zu schaffen, mit
dem sich auch sehr mächtige Flöze oder flözartige Lagerstätten ohne Anwendung des Scheibenbaus
maschinell mit hoher Leistung abbauen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das starre Untergestell versatzseitig hinter der den Förderer aufnehmenden Gewinnungskammer eine
zwischen den Stützen des Untergestells liegende Befahrungskammer einschließt und sein von den
Stützen getragenes Dach bis zum Versatzraum reicht, und daß die benachbarten Ausbaueinheiten über ein
Schreitsystem verbunden sind, das aus mindestens einem etwa parallel zum Abbaustoß verlaufenden, im
Untergesteil angeordneten Schreitbalken besteht, mit
dem die einzelnen Ausbaueinheiten jeweils über mindestens einen Schreitzylinder gekoppelt sind.
Der erfindungsgemäße Ausbau besteht somit aus einem zweietagigen Gestell, dessen untere Etaje von
dem starren Untergestell und dessen obere Etage von dem in der Höhe einstellbaren Obergestell gebildet
wird, welches seinerseits nach Art eines herkömmlichen Ausbaugestells, vorzugsweise eines Schildausbaugestells, ausgebildet ist, dessen Liegendzug von dem
tragfähigen Dach des Untergestells gebildet wird. Das starre, tragfähige Untergestell umfaßt eine den Förderer aufnehmende Gewinnungskammer und eine zwischen den starren Stützen des Untergestells geschützt
liegende Befahrungskammer. die auch für den maschinellen Materialtransport verwendbar isL Das von den
Stützen getragene Dach reicht, wie erwähnt, bis zum Versatz- bzw. Bruchraum. Es wird hier von Stützen
getragen, die zugleich eine Versatz- bzw. Bruchabschirmung aufweisen können, so daß der hohe Gewinnungsraum gegenüber dem Versatz- bzw. Bruchraum
wirksam abgeschirmt wird. Die Stempelstützkräfte lassen sich übe- die Stützen des Untergestells auf das
Liegende absetzen. Das Dach des Untergestells kann von der Stütze oder von der Stützwand bis zum
Abbaustoß hin vorkragen oder in einem solchen Abstand vor dem Abbaustoß enden, daß ausreichend
Arbeitsraum für den Durchgang einer Gewinnungsmaschine verbleibt.
Das Rücken der einzelnen Ausbaueinheiten läßt sich, wie bei herkömmlichem Strebausbau an sich bekannt,
mittels der Schreitbalken durchführen, die zweckmäßig an oder in dem Unterger.ell bzw. seinem Dach in
Schreitrichtung geführt sind. Insbesondere bei größeren Bauhöhen de Schreitausbau: empfiehlt es sich, sowohl
im Untergestell als auch im Obergestell einen Schreitbalken mit mindestens einem Schreitzylinder
anzuordnen. Ferner läßt sich die Anordnung in vorteilhafter Weise so treffen, daß der Schreitbalken aus
einem über mind stens drei benachbarte Ausbaueinheiten durchgehenden großräumigen EJefahrungsrohr
besteht, welches im Untergestell angeordnet und gegenüber diesem in Schreitrichtung verschiebbar ist,
wobei zwischen dem Befahrungsrohr und dem Untergestell die Schreitzylinder eingeschaltet sind. Das Befahrungsrohr kann hierbei eine Höhe erhalten, die etwa
gleich der lichten Höhe des Untergestells ist.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Ausbaus bietet auch die Möglichkeit, sowohl in dem Untergestell
als auch in dem auf kissen Dach abgestützten
Obergestell jeweils einen Förderer sowie gegebenenfalls auch jeweils eine Gewinnungsmaschine anzuordnen, wodurch sich hohe Gewinnungs- und Förderleistungen erreichen lassen. Andererseits kann auf dem
vorkragenden Dach oder auf einer vorkragenden Konsole des Untergestells aber auch eine Schrämmaschine geführt werden, welche den Abbaustoß sowohl
im Bereich des Untergestells als auch im Bereich des Obergestells in einem Zug hereingewinnt. Besonders
ίο geeignet hierfür sind Schrämmaschinen, die an einem
gemeinsamen Schwenkarm angeordnete Schrämwalzen oddgl. aufweisen. Die Gewinnungsmaschine kann
gegebenenfalls aber auch unter dem vorkragenden Dach des Untergestells hängend geführt sein.
Insgesamt wird mit der Erfindung ein Ausbausystem geschaffen, welches die Möglichkeit bietet, auch sehr
mächtige Flöze oder flözartige Lagerstätten von z. B. 5 bis 8 m Mächtigkeit bei Vermeidung des sonst üblichen
Scheibenbaus von zwei Etagen her oder aber auch in
einem Arbeitsgang anzugreifen und abzubauen, wobei
die über die Schreitbalken gegeneinander abgestützten
Ausbaueinheiten ein stabiles Abbau^prüst für die Führung groß bauender Gewinnungsmaschinen bilden.
Die Befahrungskammer bildet hierbei eine nach allen
Seiten geschützte stabile Zelle, so daß sich der Abhau
bei möglichst geringer Unfallgefährdung durchführen läßt
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt Es zeigt
Fig. 1 im Querschnitt durch einen Gewinnungsbetrieb eine schreitende Ausbaueinheit gemäß der
Erfindung;
F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer schreitenden Ausbaueinheit, bei welcher der Abbau des Flözes
mittels einer dieses auf gesamter Mächtigkeit erfassenden Schrämmaschine erfolgt;
F i g. 3 und 4 zwei weitere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Ausbaus.
von z. B. 5 bis 8 m Mächtigkeit bezeichnet welches im
sogenannten Kurz- oder Langfrontabbau maschinell abgebaut wird. Die Gewinnungs- und Fördereinrichtung
sind in das Ausbausystem einbezogen, welches aus einzelnen, dicht nebeneinanderstehenden und einzeln
rückbaren Ausbaueinheiten besteht
Gemäß F i g. 1 weist jede Ausbauemhe". ein stsrres
Untergestell 11 und ein darauf abgestütztes, höhenveränderliches Obergestell 12 auf. Das Untergestell It
besteht aus einem Kasten mit einem starren, auf dem
Liegenden 13 abgestützten Bodenteil 14 und einem im
Abstand darüber befindlichen Dach IS, welches am hinteren, versatzseitijen Ende über eine schräg
stehende Rückwand oder Streben 16 gegen das Bodenteil 14 abgestützt ist Das Untergestell 11 umfaßt
eint Be.ahrungskammer 17 und eine Gewinnungskammer 18. Zwischen diesen beiden Kammern ist eine
Stützwand 19. die auch aus mehreren Einzerstützen bestehen kann, angeordnet, welche das Dach 15 im
mittleren Bereich starr abstützt. Das Dach 15 bildet ein
künstliches Liegende", für das Obergestell IZ welches
nach Art eines Schildausbaugestells ausgebildet ist Das Öbergestell 12 umfaßt eine ein- oder mehrteilige Kappe
20, die etwa bis zum Abbaustoß 10' hin vorkragt und die von mehreren hydraulischen Stempeln 21 unterfangen
wird. Die Stempel 21 stützen sich mit ihren Füßen auf dem Dach 15 des siarri ? Untergestells 11 ab. Mit 22 und
23 sind lenkerartige Schildteile bezeichnet die im rückwärtigen Bereich mil der Kappe 20 bzw. dem Dach
15 gelenkig verbunden sind und die den Gewinnungsraum im Obergestell 12 gegenüber dem Versatz- bzw.
Bruchraum abschirmen.
Das Dach 15 kragt bei 15' über die Stütze 19 zum Abbaustoß 10' hin vor. Auf diesem vorkragenden Teil
des Daches ist ein Kettenkratzförderer 24 bekannter Ausführung verlegt, auf dem eine ebenfalls bekannte
Schrämmaschine 25, die als Walzenschrämmaschine ausgebildet ist, geführt ist. Die auf dem Förderer 24
!aufende Schrämmaschine 25 baut das Flöz 10 im oberen Bereich zwischen dem vorspringenden Dach 13' und
dem Hangenden 26 ab, wobei das gelöste Gut in den Förderer 24 verladen und von diesem abgefördert wird.
In der Gewinnungskammer 18 des Untergestells 11 ist
ebenfalls ein Kettenkratzförderer 27 verlegt, auf dem eine Walzenschrämmaschine 28 geführt ist. Die
Walzenschrämmaschine baut das Flöz 10 im Bereich zwischen dem vorspringenden Dach 15' und dem
Liegenden 29 ab, wobei das gelöste Gut von dem Förderer 27 abgefördert wird.
Um den Ausbau dem Abbaufortschritt entsprechend nachrücken zu können, ist ein besonderes Schreitsystem
vorgesehen. Dieses besteht aus einem Schreitbalken 30, der sich über mindestens drei benachbarte Ausbaueinheiten,
gegebenenfalls sogar über sämtliche Ausbaueinheiten des Gewinnungsbetriebej erstreckt und an dem
mit ihren Kolbenstangen doppeltwirkende hydraulische Schreitzylinder 31 angreifen, die unmittelbar- unterhalb
des Daches 15 in der Befahrungskammer 17 angeordnet sind und sich hier an dem Untergestell 11 gelenkig
abstützen.
Um eine Ausbaueinheit zu rücken, werden die an dem Schreitbalken 30 angreifenden Schreitzylinder 31 der
benachbarten Ausbaueinheiten zum Ausschub gebracht und in der Ausschubstellung hydraulisch verriegelt.
Anschließend wird der Schreitzylinder 31 der zu rückenden Ausbaueinheit in Einschubrichtung beaufschlagt,
wodurch diese Ausbaueinheit gerückt wird. Hierbei stützt sich der Schreitzylinder 31 an dem
Schreitbalken 30 ab, welcher seinerseits von den benachbarten Ausbaueinheiten her über deren Schreitzylinder
abgestützt wird. Auf diese Weise ist es möglich, sämtliche Ausbaueinheiten des Gewinnungsbetriebes in
Aufeinanderfolge zu rücken.
Die Ausbaueinheit gemäß Fig. 2 entspricht in ihrem Aufbau im wesentlichen derjenigen nach Fig. 1.
Allerdings ist hier das aus dem Schreitbalken 30 und den Schren/ylindern 31 bestehende Schreitsystem in einer
Führung 32 des Dachverbandes 15 des Untergestells 11
untergebracht. In dieser Führung ist der Schreitbalken 30 in Schreitrichtung verschiebbar geführt. Die Arbeitsweise
des Schreitsystems entspricht im übrigen derjenigen nach Fig. 1. Außerdem ist bei dem
Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 für den Abbau des Flözes tO auf seiner gesamten Mächtigkeit nur eine
einzige Schrämmaschine 40 vorgesehen, die mit ihrem Maschinenkörper auf einer vorspringenden Dachkonsole
41 des Untergestells geführt ist. Die Schrämmaschine weist einen zweiarmigen Schwenkarm 47 auf, der um
eine Achse 43 schwenkbar ist und an dessen beiden Enden Schrämwalzen 44 und 44' drehbar gelagert sind.
Durch Schwenken des Schwenkarmes 42 um die Achse 43 kann der Abbaustoß 10' von den Schrämwalzen 44
und 44' auf gesamter Flözmächtigkeit erfaßt werden.
Die Ausführungsform nach F i g. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 2 im wesentlichen nur
dadurch, daß die Schrämmaschine 40 mit dem Schwenkarm 42 und den angetriebenen Schrämwalzen
44, 44' an dem vorspringenden Dachteil 15' de Untergestells 11 hängend geführt ist. Die Führungsschienen
sind mit 45 und 46 bezeichnet. Außerdem sine bei diesem Ausbau zwei Schreitbalken 30,4, und 30ß mi
entsprechenden Schreitzylindern 31 vorgesehen, wöbe der eine Schreitbalken 30/4 oberhalb des Dachteils 15' ir
dem Obergestell 12 und der andere Schreitbalken 3OS ir der Gewinnungskammer 18 des Untergestells 1
unmittelbar unterhalb der Schrämmaschine 40 angeord
in net ist Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 2 is
auch hier nur ein einziger Kettenkratzförderer 27 in dei
Gewinnungskammer des Untergestells verlagert. Di« verhältnismäßig großräumige Befahrungskammer Γ
des Untergestells 11 kann z.B. eine Hängebahn 4
η und/oder eine Schienenbahn 47' für den Materialtrans
port sowie gegebenenfalls Steuerpulte 48 u. dgl. für di Steuerung der Schrämmaschine und/oder der Schreitzy
linder und der Stempel aufnehmen.
Das Untergesteii ii besteht bei der Ausfuhrungsforn
gemäß Fig.3 z. B. aus zwei stabilen, starren Vertikal
rahmen, die, in Längsrichtung des Abbaustoßes gesehen im Abstand angeordnet und über Verstrebungen unc
Abdeckungen miteinander zu einem starren Kastenge stell verbunden sind.
2-, Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 weist da
Schreitsystem einen Schreitbalken auf, der aus einen groPräumigen Befahrungsrohr 50 besteht, welches ir
dem Untergestell 11 der Ausbaueinheiten liegt und eini
Höhe hat, die im wesentlichen der lichten Höhe de
jo Untergestells entspricht. Das Befahrungsrohr kann di<
erforderlichen Einrichtungen für den Matsrialtranspor
und/oder die Steuerung der maschinell angetriebener Vorrichtungen aufnehmen. Für das Rücken der Ausbau
einheiten sind hier an jeder Ausbaueinheit zwe
■) übereinanderliegende hydraulische Schreitzylinder 3
vorgesehen, die, wie dargestellt, im Inneren de Befahningsrohres liegen und mit ihren Kolbenstanger
an Trägern oder Konsolen 51 und 52 des Untergestell angreifen. Es versteht sich, daß das als Schreitbalker
dienende Befahrungsrohr 50 in der Kammer de Untergestells in Schreitrichtung verschiebbar geführ
ist, so daß die Ausbaueinheit gegenüber dem festliegen den Schreitbalken oder letzterer gegenüber der
Ausbaueinheiten verschoben werden kann, wie dies zu Durchführung der Schreitvorgänge erforderlich ist. Da:
Befahrungsrohr 50 kann mit Fenstern, verschließbarer Durchgangsöffnungen u. dgl. versehen sein, von dener
aus der Gewinnungsraum überwacht und gegebenen falls begangen werden kann.
V) Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 erstreckt siel
das Dach 15 des Untergestells 11 nur bis zu dei Gewinnungskammer 18, die somit eine der Flözmäch
tigkeit entsprechende Höhe hat. Die Abförderung de: von der Schrämmaschine 40 gelösten Gutes erfolgt übei
ϊί den im Untergestell verlegten Kettenkratzförderer 27
Die Schrämmaschine selbst ist rückseitig gegen da: Untergestell abgestützt und an Führungsschienen 5
geführt.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
bo bestehen die einzelnen Ausbaueinheiten zweckmäßig
aus zwei stabilen Vertikalrahmen in Stahlbaukonstruk tion, die über Querverstrebungen starr miteinandei
verbunden sind, wobei der Raum an der Versatz- bzw Bruchseiie zwischen den beiden Rahmen duref
hi Abdeckplatten od. dgl. verschlossen ist. Es empfiehl
sich, die Vertikalrahmen auch im Bodenbereich ζ. Β über Abdeckroste u. dgl. zu verbinden.
Der als großräumiges Befahrungsrohr ausgebildete
Schreitbalken erstreckt sich zweckmäßig über drei benachbarte Ausbaueinheiten; er wird an seinen Enden
mit den anschließenden Befahrungsrohren vorteilhafterweise über elastische Rohrverbindungen verbunden,
so daß ein durchgeilendes, an den Verbindungsstellen jedoch abwinkelbares Befahrungsrohr gebildet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schreitender Ausbau für den Einsatz in mächtigen Flözen u.dgl., dessen Ausbaueinheiten
aus einem einen Förderer aufnehmenden starren Untergestell mit einem von Stützen abgestützten
Dach bestehen, auf dem ein aus Stempeln und hiervon getragenen Hangendkappen bestehendes
höhenveränderliches Obergestell abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das starre
Untergestell (11) versatzseitig hinter der den Förderer (27) aufnehmenden Gewinnungskammer
(18) eine zwischen den Stützen (16, 19) des Untergestells liegende Befahrungskammer (17)
einschließt und sein von den Stützen getragenes Dach (IS) bis zum Versatzraum reicht, und daß die
benachbarten Ausbaueinheiten über ein Schreitsystem verbunden sind, das aus mindestens einem etwa
parallel zum Abbaustoß (10') verlaufenden, im Untergestell angeordneten Schreitbalken (30, 50)
besteht, mit .Ism die einzelnen Ausbaueinheiten
jeweils über mindestens einen Schreitzylinder (31) gekoppelt sind.
2. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in dem Untergestell (U) als auch in
dem Obergestell (12) jeweils ein Förderer (24, 27) und gegebenenfalls jeweils eine Gewinnungsmaschine (23,28) angeordnet ist
3. Ausbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Dach (15) des
Untergestells (11) abgestützten Stempel (21) des Obergestells (I?) Bestandteil eines Schildausbaugestells sind, dessen Sohlplatte von dem Dach des
Untergestells gebildet ist
4. Ausbau nach einem de;· Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß da~ Dach (IS) des
Untergestells (11) von der Stütze oder Stützwand
(19) zum Abbaustoß (10') hin vorkragt
5. Ausbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem vorkragenden Dach (15') oder auf
einer vorkragenden Dachkonsole des Untergestells (U) eine Schrämmaschine (40)geführt ist, welche mit
den Abbaustoß (10') sowohl im Bereich des Untergestells als auch im Bereich des Obergestells
hereingewinnenden Lesevorrichtungen, wie insbesondere an einem Schwenkarm (42) angeordneten
Schräm walzen (44,44'), versehen ist.
6. Ausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreitbalken (30) an oder in dem
Untergestell (11) bzw. seinem Dach (15) in Schreitrichtung geführt ist.
7 Ausbau nach Anspruch 1 oder 6. dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl im Untergestell (11) als
auch im Obergestell (12) ein Schreitbalken (30) mit mindestens einem Schreitzylinder (31) angeordnet
ist.
8. Ausbau nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreitbalken aus einem
über mindestens drei benachbarte Ausbaueinheiten durchgehenden großräumtgen Befahrungsrohr (50)
besieht, welches im Untergestell (It) angeordnet
und gegenüber diesem in Schreitrichtung verschiebbar ist, wobei zwischen dem Befahrungsrohr und
dem Untergestell die Schreitzylinder (31) eingeschaltetsind.
9. Ausbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Befahrungsrohr (50) eine Höhe aufweist,
die etwa gleich der lichten Höhe des Untergestells
(U) ist
10. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Untergestell (11)
aus gegeneinander verstrebten starren Vertikalrahmen besteht
11. Ausbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnungsmaschine (40) unter dem vorkragenden Dach (IS') des
Untergestells (11) hängend geführt ist
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