DE250953C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE250953C DE250953C DENDAT250953D DE250953DA DE250953C DE 250953 C DE250953 C DE 250953C DE NDAT250953 D DENDAT250953 D DE NDAT250953D DE 250953D A DE250953D A DE 250953DA DE 250953 C DE250953 C DE 250953C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinder
- slide
- chord
- compressed air
- slider
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/18—Details, e.g. bulbs, pumps, pistons, switches or casings
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250953 KLASSE 74 d. GRUPPE
E.TESTE in PARIS. Mehrtönige Hupe.
Zusatz zum Patent 210144 vom 13. November 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1911 ab. Längste Dauer: 12. November 1923.
Gegenstand des Hauptpatentes 210144 ist
eine mehrtönige Hupe, die in üblicher Weise durch einen beliebig erzeugten Druckluitstrom
in Tätigkeit gesetzt wird. Der Druckluftbehalter und Träger für die Signalhörner ist
zylindrisch geformt und enthält einen zylindrischen Drehschieber, der die Signalhörner
nacheinander für die Druckluft öffnet.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung dieser Schieberkonstruktion. Der Schieber ist
doppelwandig ausgebildet und besteht aus einem inneren Vollzylinder und dem bekannten
durchbrochenen Außenzylinder. Der Druckluftstrom wird von seiner Erzeugungsstelle
nicht mehr in das Innere des Schiebergehäuses, sondern in den Hohlraum zwischen den Doppelwandungen
des Schiebers selbst, also in einen bedeutend kleineren Raum geleitet. Es wird dadurch nicht nur die erforderliche
Druckluftmenge vermindert, sondern es wird auch möglich, durch Vergrößerung des Umfanges
des Rundschiebers und Vervielfachung der Durchbrechungen des Außenzylinders mehrere
Signalhörner der Hupe gleichzeitig in Tätigkeit zu setzen und so Akkorde von größerer Mannigfaltigkeit zu erzeugen oder
bei aufeinanderfolgender Betätigung der einzelnen Signalhörner eine musikalische Akkordfolge
statt einer einfachen Tonfolge zu erzeugen.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine perspektivische Gesamtansicht der Hupe.
Fig. ι eine perspektivische Gesamtansicht der Hupe.
Fig. 2 gibt in vergrößertem Maßstabe eine Vorderansicht des Verteilungsmechanismus der
Druckluft an die verschiedenen Signalhörner.
Fig. 3 ist eine entsprechende Seitenansicht zu Fig. 2.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch Schieber und Luftpumpe in Richtung der
Linie A-A in Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht wie Fig. 3 und zeigt den Klinkenradantrieb des Schiebers. Die
Fig. 6 und 7 zeigen in Ansicht und Schnitt den Rundschieber für sich. .
Fig. 8 ist eine Ansicht der Hemmvorrichtung für das Klinkenradgetriebe.
Fig. 9 ist ein senkrechter Schnitt durch die Hemmvorrichtung nach Linie B-B der
Fig. 3·
Ebenso wie in dem Hauptpatent besteht der Mechanismus zur Druckluftverteilung aus
einem Metallzylinder a, auf dem in zweckentsprechender Weise die Signalhörner b, δ1, δ2, δ3,
die mit dem Innenraum des Zylinders α durch die öffnungen c in Verbindung stehen, in
gleichmäßiger Verteilung über den Umfang des Zylinders angebracht sind. Die Verteilung
der Signalhörner ist auf der Zeichnung in Fig. 4 gezeigt.
In dem Zylinder α ist der Rundschieber
untergebracht, der den durch Zusammendrücken des Gummiballes d erzeugten Druckluftstrom
nacheinander den verschiedenen Signalhörnern b, b1, δ2 oder δ3 zuführt.
Dieser Verteilungsschieber wird von einem
Metalizylinder β gebildet, der am einen Stirnende
von einer Scheibe e1 und an seinem anderen Ende von einem Zahnrad f. dessen
Aufgabe noch des näheren beschrieben werden wird, begrenzt ist.
Über dem Umfang des Zylinders e sind bei dem auf der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiel
fünf Reihenöffnungen g, g1, g2, gs und gi vorgesehen. Die öffnungen g von
ίο viereckiger Form, die dicht aufeinanderfolgen,
liegen gegenüber der Mündung eines Rohres h, das den Zylinder mit der Druckluftleitung
verbindet. Die öffnungen g1, g2 und g3, g4
auf jeder Seite der Öffnungen g stellen ihrerseits die Verbindung des Zylinders e mit den
Signalhörnern b, b1, b2, b3 her.
Die Zahl der Öffnungen in jeder Reihe ist verschieden und hängt von dem zu erzeugenden
Akkord ab.
In das Innere des Zylinders e ist ein zweiter Zylinder e2 von kleinerem Durchmesser
konzentrisch so eingesetzt, daß zwischen den Wandungen beider Zylinder ein gewisser Zwischenraum
e3 freibleibt. Dieser Zylinder e2 ist am einen Ende mit der Stirnwand e1 des
Außenzylinders verbunden. Das andere Ende ist abgebogen und legt sich luftdicht auf die
Innen wan dung des Außenzylinders (Fig. 7). Die Druckluft wird durch die öffnungen g in
den Zwischenraum zwischen beiden Zylindern eingeführt und strömt nach beiden Seiten
nach den Verbindungsöffnungen g1, g2, g3, g4
mit den Signalhörnern.
Der Einsatzzylinder e2. vermindert so durch Abschließen des Innenraumes des Zylinders β
die erforderliche Druckluftmenge.
Der Zylinder e wird im Innern des Zylinders α mittels einer Schraube ei gehalten, die
sich auf den Zylinderdeckel a1 stützt und in
ein Gewinde e5 der Stirnwand e1 eingeschraubt
ist. In den zwischen den Stirnwänden e1 und
dem Deckel a1 des Schiebergehäuses freibleibenden
Raum ist eine Blattfeder i eingesetzt, die mit einer Schraube auf dem Deckel a1
befestigt ist und sich gegen die Stirnwand e1 legt.
Diese Feder i bremst die Bewegung des Schiebers nach jeder Weiterdrehung und hindert
ihn, sich um eine größere Strecke als die Länge eines der Zähne des Zahnrades f
weiter zu bewegen. Das Zahnrad f ist in einem Gehäuse α2 untergebracht, das einen
etwas größeren Durchmesser als der Zylinder a hat und mit diesem fest verbunden ist. Das
Gehäuse a2 ist an seinem freien Ende mittels eines durch Bajonettverschluß zu befestigenden
Deckels a3 abgeschlossen.
Das gegenüber den Öffnungen g des Schiebers mündende Rohr h zur Druclduftzuführung
geht von einem querliegenden Zylinder j aus, der selbst am einen Ende mit einem weiteren
Metallzylinder k in Verbindung steht, der parallel zum Rohr h liegt. Auf dem einen
Ende dieses Zylinders k ist der Druckball d aufgesetzt. In dem Zylinder j ist eine Vorrichtung
zur Erzeugung von Trillertönen untergebracht, deren bauliche Ausführung jedoch für den Erfindungsgegenstand unerheblich ist.
In dem Zylinder k bewegt sich ein hohler Pumpenkolben I, dessen Pleuelstange m den
Verteilungsschieber e, e2 dreht. Der Kolben / ist an der oberen Stirnseite um die Pleuelstange
m herum mit öffnungen m1 versehen,
welche die Luft durch das Innere des Kolbens gegen ein Ventil η an der unteren Kolbenseite
leiten, das die Luft seinerseits in den Druckball d treten läßt (Fig. 4). Eine Druckfeder
0 zwischen dem Deckel p des Zylinders k und der oberen Wand des Kolbens I
drückt den letzteren dauernd nach jedem Vorwärtsschub gegen den Druckball d in die
Bereitschaftstellung zu neuer Inbetriebsetzung der Hupe zurück.
Die in einem Gelenk an der Oberseite der Kolbenstange I befestigte Pleuelstange m ist
mit ihrem anderen Ende an dem Gelenk q eines Ringes q1 befestigt, der unmittelbar
hinter dem Zahnrad f lose auf den Schieber e aufgesetzt ist. Der Ring q1 ist mit der
Pleuelstange m durch einen Ansatz verbunden, der durch einen Schlitz α4 des Gehäuses a1
hindurchragt. Auf dem Ring q1 ist eine Klinke q2 aufgesetzt, die unter der Wirkung
einer Feder ^3 ständig in Eingriff mit den
Zähnen des Klinkenrades f steht.
Wird der Pumpenkolben bei Zusammendrücken des Balles d durch den erzeugten
Druckluftstrom vorwärts geschoben, so dreht die Pleuelstange m den Ring q1 mit der
Klinke q2, so daß diese letztere auf dem Umfang des Klinkenrades hinter den nächsten
Zahn gleitet. Wird nun der Ball d freigegeben, so bewegt sich der Kolben I unter der
Einwirkung der Feder 0 in seine Anfangstellung zurück, und die Pleuelstange m bewirkt
durch Mitnahme des Ringes q1 und der Klinke q2 die Drehung des Klinkenrades f
und damit des Schiebers e, e2.
Durch diese Drehung kommt in bekannter Weise eine neue öffnung g1, g2, g3 oder g·4 in
Decklage mit den Mündungen der Signalhörner b, b1, b2 oder δ3, so daß bei wiederholter
Erzeugung des Druckluftstromes der schrittweise gedrehte Schieber die betreffende
Akkordfolge erzeugt.
Diese Schieberkonstruktion zeigt gegenüber der des Hauptpatentes nicht nur eine verbesserte
Wirkungsweise, sondern der Schieber und sein Antrieb liegen auch vollständig in
ein Gehäuse eingebettet und sind somit gegen Staub und Nasse gut geschützt.
An dem Gehäuse r2 ist eine Vorrichtung
Claims (1)
- angebracht zum Feststellen des Ringes q1 in bestimmter Lage.Diese Vorrichtung besteht aus einem kleinen Zylinder r (Fig. 9), durch den ein Hemmstift r1, der am einen Ende mit einem Griff r2 versehen ist, quer hindurchgeht. Das andere Ende dieses Stiftes kann in eine Ausnehmung r3 oder ri in einer seitlichen Erweiterung des Ringes q1 greifen (s. Fig. 3), wenn er durch den Zylinder r hindurch vorgeschoben wird.Zur Feststellung des Stiftes r1 in seiner augenblicklichen Lage, d. h. wenn er den Ring q1 verriegelt oder nicht verriegelt, ist ein Federbolzen s vorgesehen, der sich in dem Zylindergehäuse r führt und in Aussparungen des Hemmstiftes greift.Wünscht man, daß der Schieber die Druckluft zur Erzeugung der ganzen Akkordfolge verteilt, so wird der Hemmstift r1 herausgezogen. Will man, daß die Hupe nicht mehr die Akkordfolge, sondern dauernd denselben Akkord erzeugt, so wird der Hemmstift r1 in die Ausnehmung ra vorgeschoben. Soll die Hupe schließlich ganz abgestellt werden, so schiebt man den Stift in die Ausnehmung r4. In letzterem Falle schließt der Kolben I die Verbindungsöffnung zwischen den Zylindern k und j dauernd ab, so daß die Druckluft nicht zu dem Schieber gelangen kann.Die Wirkungsweise der Gesamt vorrichtung ist dieselbe wie im Hauptpatent beschrieben, d. h. die durch Zusammendrücken des Balles d erzeugte Druckluft strömt durch den Zylinder k, j und das Rohr h in den Drehschieber e und wird hier entsprechend an die Signalhörner b, b1, b2 oder b3 verteilt.Um den Schieber bequem aus dem Schiebergehäuse α herausnehmen zu können, ist in der Mitte des Klinkenrades f ein Knopfgriff e6 vorgesehen. Zur Einstellung des Schiebers, wenn man bei Abstellung des Klinkenradtriebes einen bestimmten Akkord eines einzelnen Signalhornes erzeugen will, kann der Schieber mit dem an der Schraube e4 angebrachten Knopfgriff gedreht werden. Diese Drehung ermöglicht auch die Einstellung des Schiebers auf den ersten Akkord der Akkordfolge.Auch die Auswechslung des Schiebers gegen einen anderen mit anders verteilten Öffnungen ist sehr leicht möglich und bietet keine Schwierigkeiten.Statt den Schieber zur Einschaltung einer anderen Akkordfolge auszuwechseln, kann er auch von doppelter Länge hergestellt werden, die Auswechslung der Akkordfolgen geschieht dann durch Verschiebung des Schiebers in den Zylinder a.Ρλτε ν t-An SPR υ c H:Mehrtönige Hupe nach Patent 210144 mit schrittweise gedrehtem Rundschieber zur aufeinanderfolgenden Verbindung des Luftbehälters mit den Zuleitungen der einzelnen Schalltrichter, dadurch gekennzeichnet, daß ein doppelwandiger Rundschieber verwendet wird, in dessen Ringraum die Druckluft geleitet wird, zum Zweck, die erforderliche Druckluftmenge zu vermindern und den Umfang des Rund-Schiebers vergrößern und dadurch ganze musikalische Akkordfolgen erzeugen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250953C true DE250953C (de) |
Family
ID=509431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250953D Active DE250953C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250953C (de) |
-
0
- DE DENDAT250953D patent/DE250953C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE250953C (de) | ||
| DE210144C (de) | ||
| DE56465C (de) | Kolbenwassermesser | |
| AT85457B (de) | Federtürschließer. | |
| DE305709C (de) | ||
| DE226671C (de) | ||
| DE172487C (de) | ||
| CH376806A (de) | Luftgewehr | |
| DE556921C (de) | Objektivverschluss mit Fernausloesung durch Schnurzug | |
| DE255804C (de) | ||
| DE327213C (de) | Gegen selbsttaetiges OEffnen gesicherter Schnappfederverschluss fuer Armbaender und aehnliche Schmuckgegenstaende | |
| DE44839C (de) | Neuerung an Mefshähnen | |
| DE305833C (de) | ||
| DE230431C (de) | ||
| DE1428598C (de) | In einem Gehäuse geführter, verschiebbarer Bolzen, insbesondere Schließbolzen | |
| DE813033C (de) | Hydraulisches Rohrreinigungsgeraet | |
| DE935653C (de) | Fuellschreibgeraet, insbesondere Fuellfederhalter | |
| DE394413C (de) | Verschluss fuer photographische Objektive | |
| DE843293C (de) | Streugefaess fuer pulvriges oder koerniges Gut, insbesondere Salzstreuer | |
| DE33494C (de) | Verschliefsbares Fallenschlofs | |
| DE97230C (de) | ||
| DE316844C (de) | ||
| DE47336C (de) | Ventilapparat für Luftdruckbremsen | |
| DE139346C (de) | ||
| DE106610C (de) |