DE44839C - Neuerung an Mefshähnen - Google Patents

Neuerung an Mefshähnen

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Publication number
DE44839C
DE44839C DENDAT44839D DE44839DA DE44839C DE 44839 C DE44839 C DE 44839C DE NDAT44839 D DENDAT44839 D DE NDAT44839D DE 44839D A DE44839D A DE 44839DA DE 44839 C DE44839 C DE 44839C
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DE
Germany
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piston
slide
lug
slot
meftaps
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44839D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. STEINBERG in Düsseldorf
Publication of DE44839C publication Critical patent/DE44839C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Zusatz zum Patent No. 43222 vom 5. November 1887.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1887 ab. Längste Dauer: 4. November 1902.
Bei dem Mefshahn des Haupt - Patentes ist der Schieber mit dem Kolben fest verbunden. Dadurch wird eine Verlängerung des Mefscylinders zur Aufnahme des mit dem Kolben sich vorwärts bewegenden Schiebers nöthig und aufserdem die Herstellung der einzelnen Theile sehr erschwert.
In der neuen Construction wird nun eine lose Verbindung von Kolben und Schieber ausgeführt, in der Weise, dafs bei der Drehung des Kolbens der Schieber durch einen Knaggen am Kolben, welcher in eine Längsnuth oder einen Längsschlitz des Schiebers eingreift, mit herumgeführt wird, während bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens der Knaggen in der Nuth gleitet und der Schieber stehen bleibt.
Die Zeichnung zeigt die verbesserte Construction in Fig. ι im Längendurchschnitt bei geöffnetem Schieber, in Fig. 2 bei geschlossenem Schieber, und zwar in letzter Figur Kolben und Schieber in der Ansicht. Fig. 3 und 4 sind Querschnitte durch Fig. 1 und 2. In Fig. 5 ist der Schieber in einer weiteren äufseren Ansicht und in Fig. 6 der Kolben in der äufseren Ansicht dargestellt, in welcher der Knaggen am Kolben sichtbar wird.
Der Schieber c ist als .Hohlcylinder gestaltet, mit einem Ausschnitt für den Eintritt der dickflüssigen Masse in das Innere des Mefscylinders. Der Schieber ist der Länge nach aufgeschnitten und federt etwas, um ein dichtes Anliegen an der inneren Wand des Mefscylinders α zu erzielen. In dem Längsschnitt bewegt sich der am Kolben fest sitzende Knaggen k. Man ersieht, dafs, wenn der Kolben gedreht wird, der Knaggen den cylindrischen Schieber mit herumführt, dafs der Schieber aber stehen bleibt und der Knaggen im Längsschnitt frei gleitet, wenn sich der Kolben vor - oder zurückbewegt. Vor dem Schieber, den Kolben dicht umschliefsend, liegt der eingeschliffene Ring h oder auch ein Ring h1 mit Stopfbüchse.
Die Benutzung des Apparates ist die gleiche wie beim Apparat des Haupt-Patentes. Der Kolben wird zunächst ganz zurückgezogen und der Schieber in die Stellung Fig. 1 gebracht, bei der die dickflüssige Masse aus dem Fafs a durch den Stutzen d in das Innere des Mefshahnes fliefst. Sodann wird der Kolben und damit auch der Schieber um i8o° gedreht, wodurch der Zuflufs abgesperrt ist. Nun wird der Kolben vorwärts gestofsen und dadurch die Masse aus dem Mefshahn durch das Rohr g herausgedrückt.
An der Kolbenstange e ist eine Vorrichtung angebracht, um verschiedene Mengen mit dem Mefshahn abmessen zu können. Eine Feder f trägt an ihrem vorderen Ende eine kleine Halbkugel, welche bei der Vorwärtsbewegung in Rinnen h der Kolbenstange einschlägt und damit bestimmte Hublängen markirt. Bei einem stärkeren Druck gegen die Kolbenstange hebt sich die Sperrklinke aus den im Querschnitt
halbrunden Nuthen wieder heraus. Ein Flacheisen i begrenzt den Hub des Kolbens nach
hinten. Der Mefshahn liegt in einem Holzrahmen B, auf dem das Fafs aufgestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle des mit dem Kolben fest verbundenen Abschlufsschiebers c in Anspruch i.
    des Haupt-Patents die lose Verbindung des Schiebers mit dem Kolben in der Weise, dafs ein Knaggen am Kolben in einen Längenschlitz oder eine Längennuth des Schiebers eingreift und den Schieber bei der Drehung mit herumführt, dagegen im Schlitz frei gleitet, wenn der Kolben vor - oder zurückbewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT44839D Neuerung an Mefshähnen Expired - Lifetime DE44839C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157955B (de) * 1959-07-22 1963-11-21 Alfred Fischer Dosiereinrichtung fuer Fluessigkeiten

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