DE250937C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE250937C DE250937C DENDAT250937D DE250937DA DE250937C DE 250937 C DE250937 C DE 250937C DE NDAT250937 D DENDAT250937 D DE NDAT250937D DE 250937D A DE250937D A DE 250937DA DE 250937 C DE250937 C DE 250937C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- instrument
- plates
- ceiling
- vibrations
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000008094 contradictory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Building Environments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den derzeit verwendeten Streichinstrumenten fallen dem Deckel und dem Boden
zwei Aufgaben zu; sie haben einerseits die Form des in Schwingungen zu versetzenden
Luftkörpers zu bestimmen und denselben nach außen abzugrenzen, andererseits die Schwingungen
der Saiten aufzunehmen und auf den Luftkörper zu übertragen.
Jede dieser Aufgaben stellt an die Form
ίο und den Querschnitt der Platten ganz bestimmte,
zum Teil einander widersprechende Bedingungen. Boden und Decke der nach den bekannten Grundsätzen hergestellten Streichinstrumente
entsprechen daher keinesfalls in vollkommener Weise den von beiden Gesichtspunkten
an sie zu stellenden Anforderungen, sondern Form und Querschnitt derselben sind das Ergebnis eines Ausgleiches zwischen teilweise
widersprechenden Anforderungen.
so Um diesem Nachteile zu begegnen, wird der
Erfindung gemäß den Platten, die den Luftkörper begrenzen und die Form desselben bestimmen,
die Aufgabe der Schwingungsübertragung ganz oder teilweise abgenommen und einer oder zwei besonderen Platten zugewiesen,
welche zu diesem Zwecke im Körper des Streichinstrumentes vorgesehen werden.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
eines im Sinne der Neuerung konstruierten Streichinstrumentes in Längsschnitt und Querschnitt nach B-B der Fig. 1
gezeigt.
Fig. 3 zeigt schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel,
bei welchem zwei besondere
Platten für die Übertragung der Schwingungen vorgesehen sind.
Fig. 4 und 5 zeigen zwei Varianten, bei welchen nur eine einzige besondere Platte für
die Schwingungsübertragung angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele
sind zwischen Decke φ und Boden q zwei gesonderte, mit Schallöchern 0
versehene Platten m, η eingebaut, deren Material, Form und Dimension lediglich von den
Erfordernissen bestimmt werden, welche für die klanglose Übertragung der Saitenschwingungen
auf den von den Platten φ, q begrenzten Luftkörper maßgebend sind, während
die Decke φ und der Boden q lediglich nach Maßgabe jener Bedingungen konstruiert werden,
welche sie als Abschluß und Versteifungsorgane zu erfüllen haben.
Der Steg k ruht mittels der durch Öffnungen s, s der Decke φ hindurchreichenden Füße, h, h
auf der oberen, m, der beiden Vibrationsplatten auf, so daß eine direkte Beeinflussung der
Decke φ durch die Saiten unterbleibt; die Schwingungen der letzteren werden auf die
obere Vibrationsplatte m übertragen, welche mittels des Stimmstockes α die untere Platte η
erregt. Dem Boden fällt ebenso wie der Decke nur die Aufgabe der Abgrenzung und Formung
des Luftkörpers zu.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ruht der Steg k nicht auf der oberen, m, sondern
auf der unteren, n, der beiden Vibrationsplatten auf, in welchem Falle die Stegfüße durch
Durchbrechungen der oberen Vibrationsplatte m nach abwärts reichen.
Anstatt wie bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen sowohl der Decke φ als auch
dem Boden q nur die Aufgabe der Begrenzung
des schwingenden Luftkörpers zuzuweisen, kann, wie in der Einleitung erwähnt, eine dieser
beiden den Hohlraum des Instrumentes abgrenzenden Platten auch als Vibrationsplatte
ausgebildet werden, in welchem Falle aber auf den Vorteil verzichtet werden muß, daß man
diese Platte nur als Begrenzungsplatte konstruieren kann.
Die beiden hieraus sich ergebenden Konstruktionsvarianten sind in Fig. 4 und 5 in
durch das Saiteninstrument geführten Längsschnitten schematisch dargestellt.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist nur eine einzige, den Steg k tragende,
innere Vibrationsplatte m vorgesehen, welche ihre Schwingungen durch die Stimme α auf
den Boden q des Instrumentes überträgt, so daß letzterem sowohl die Aufgabe der Schwingungsübertragung
als auch die der Abgrenzung zufällt, während die Decke ft nur die Aufgabe
der Abgrenzung erfüllt.
Ein annähernd gleicher Effekt wird erreicht, wenn die Stimme zwischen der Platte η und
der Decke ft geklemmt ist.
Bei dieser in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ruht der Steg k in bekannter Weise auf
der Decke ft des Instrumentes auf, und der Stimmstock α ist zwischen letzterer' und der
einzigen im Instrumente eingebauten inneren Vibrationsplatte m geklemmt; bei dieser Ausführungsform
fallen somit der Decke ft die Aufgabe der Schwingungsübertragung und der Abgrenzung, dem Boden q nur die letztere
der beiden Aufgaben zu.
Der Baßbalken t kann in allen Fällen, in welchen sich die denselben tragende Platte im
Innern des Instrumentes befindet, entweder an der Ober- oder an der Unterseite der betreffenden
Vibrationsplatte angeordnet werden.
Claims (1)
- 40 Patent-Anspruch :Streichinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abgrenzung und Formung des eingeschlossenen Luftkörpers einerseits und der Übertragung der Saitenschwingungen auf letzteren andererseits ganz oder nur zum Teil gesonderte Platten vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250937C true DE250937C (de) |
Family
ID=509418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250937D Active DE250937C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250937C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2485158A (en) * | 1946-06-12 | 1949-10-18 | Louie H Lower | Violin |
-
0
- DE DENDAT250937D patent/DE250937C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2485158A (en) * | 1946-06-12 | 1949-10-18 | Louie H Lower | Violin |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2831920A1 (de) | Saiteninstrument mit einem resonanzkoerper | |
| DE250937C (de) | ||
| DE102008013552A1 (de) | Saitenmusikinstrument | |
| EP0050314A2 (de) | Schwingkörper, insbesondere Resonanzkörper für Klangerzeugungsgeräte | |
| DE66792C (de) | Musikkreisel | |
| DE2140224C3 (de) | Pianoresonanzboden | |
| DE2855442C3 (de) | Elektrische Gitarre | |
| DE350781C (de) | Streichinstrument | |
| DE2165908C3 (de) | Steg für Saiteninstrumente | |
| DE4431904A1 (de) | Saiteninstrument zur therapeutischen Behandlung | |
| AT410608B (de) | Beweglicher drehgelenksteg für streichinstrumente | |
| DE2257254C2 (de) | Schalungsplatte aus Stahl zum Herstellen von Betonfertigteilen | |
| DE7527271U (de) | Vorrichtung zum spielen eines saiteninstruments | |
| AT247117B (de) | Saiteninstrument | |
| DE889393C (de) | Streichinstrument | |
| DE2930768C3 (de) | Klavier oder klavierähnliches Saiteninstrument | |
| DE352882C (de) | Stimme fuer Saiten-, namentlich Streichinstrumente | |
| DE1285280B (de) | Konzertfluegelrast | |
| DE388272C (de) | Streichinstrument | |
| AT16622B (de) | Dämpfereinrichtung an Zithern und ähnlichen Saiteninstrumenten. | |
| DE544749C (de) | Streichinstrument mit einem Resonanzkoerper in Form eines Parallelepipedons | |
| DE245115C (de) | ||
| DE327155C (de) | Vorrichtung zum Verbessern der Klangfuelle bei Klavieren und Fluegeln | |
| DE511610C (de) | Elastischer Steguntersatz mit Resonanzkoerper fuer Streich- und Zupfinstrumente | |
| DE291017C (de) |