DE250893C - - Google Patents

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DE250893C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18 c. GRUPPE
. CARL SCHMALE in AACHEN.
Härteofen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
■ Härteofen, dessen Feuerung mit einem darüber gelegenen, von den Abgasen durchzogenen Vorwärmraum durch einen in der Vorderwand ausgesparten Kanal verbunden ist. Gegenüber bekannten Öfen dieser Art besteht die Erfindung darin, daß der Vorwärmraum durch einen einstellbaren Schieber gegen den Abgaskanal ganz oder teilweise absperrbar ist
ίο und mit der Außenluft durch Schieber in Verbindung gebracht werden kann.
Hierdurch wird eine gute Ausnutzung der Abgase zur Warmwasser- oder Dampfbereitung gewährleistet, und zwar unter vollster Wahrung der an einen Härteofen, wie solche besonders in Nadelfabriken gebraucht werden, zu stellenden Bedingungen, das Feuer im Härteraum je nach der Beschaffenheit des Härtegutes stark brennen oder abdämpfen zu können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Schnitt dargestellt. Der Ofen erhält zweckmäßig eine polygonartige Grundrißgestalt mit radial angeordneten Feuerungen, wodurch das Arbeiten vor den Feuern bequemer und eine bessere Ausnutzung der Abgase ermöglicht wird. Der Ofen kann transportabel oder er kann stationär aus Mauerwerk α ausgeführt werden.
Von den Seiten des polygonartig gestalteten Ofens erstrecken sich die Feuerungen b nach innen und sind mit feuerfestem Material c ausgekleidet. In der Decke d jeder Feuerung ist ein Kanal e eingebaut, und zwar liegt dieser an der Vorderseite' des Ofens nahe der Feuertür f. Die Kanäle β sind durch Schieber g drosselbar und münden in Heizkammern h, in denen beispielsweise zur Gewinnung des im Betrieb benötigten Warmwassers oder Dampfes ein Wasserrohrsystem i angebracht ist. An den Heizkammern h sind seitlieh Schieber / vorgesehen, durch welche die Luftzufuhr zu diesen Kammern reguliert wird. Die Heizgase können in den Heizkammern eventuell durch besondere Stichflammen noch zur Entzündung gebracht werden. Über den Heizkammern sind in den Decken Kehrdeckel k angeordnet, so daß durch diese Öffnung die Wasserrohre befahren und gereinigt werden können. Aus den Heizkammern h gelangen die Abgase in einen gemeinsamen Raum m, aus dem sie durch den Schornstein η abziehen.
In der Feuerung b ist in geeigneter Höhe eine zur Aufnahme des Härteguts bestimmte Vorrichtung eingebaut, auf welcher durch die in Pfeilrichtung den Feuerraum durchziehenden Heizgase die zu härtenden Gegenstände gleichmäßig auf gewünschte Temperatur erhitzt werden.
Die zu erhitzende Flüssigkeit fließt, von einem Füllbehälter kommend, durch ein Verteilungsrohr q, durchströmt das in den Heizkammern untergebrachte Rohrsystem und gelangt durch ein Sammelrohr r in einen Behälter s, der zur Auf- und Entnahme der erwärmten Flüssigkeit dient.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Härteofen, dessen Feuerung mit einem darüber gelegenen, von den Abgasen durchzogenen Vorwärmraum durch einen in der Vorderwand ausgesparten Kanal verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärmraum (h) durch einen einstellbaren Schieber (g) gegen den Abgaskanal (e) ganz oder teilweise absperrbar ist und mit der Außenluft durch Schieber (j)' in Verbindung gebracht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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