DE2507692B2 - Programmierbare signaluhr - Google Patents
Programmierbare signaluhrInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine programmierbare Signaluhr, welche Termine sinnlich wahrnehmbar,
vorzugsweise akustisch anzeigt und/oder Geräte betätigt, mit einer Unterlage, insbesondere einem
einsetzbaren Terminkalenderblatt aus isolierendem Material, auf denen elektrisch leitende Marken in einer
vorgegebenen Zeitteilung entsprechenden Abschnitten sowie eine elektrisch leitende Sammelschiene vorgesehen
sind, wobei durch Kurzschluß oder Unterbrechung einer elektrischen Verbindung zwischen den Marken
und der Sammelschiene mittels von Hand oder maschinell eintragbarer Markierungen eine Signalgabe
möglich ist
Aus der DT-PS 23 37 146 ist bereits eine Anordnung zur Auslesung von Terminkalenderblättern der vorgenannten
Art bekanntgeworden, bei der die durch die Markierungen gegebenen Informationen elektronisch
weiterverarbeitbar sind.
Es ist weiterhin aus der DT-OS 24 04 370 eine Zeitangabevorrichtung mit einer Anzahl handbetätigter
Schalter, einer Zeitgeberanordnung, einem Ausgangsschaltkreis und mit einer auf die Zeitgeberanordnung
ansprechende Vorrichtung zur nachfolgenden Anschließung eines jeden Schalters an den Ausgangsschaltkreis
bekanntgeworden. Die Schalter bestehen dabei jeweils aus einem Paar normalerweise geschlossener Federkontakte,
zwischen welches ein dünnes Isolierelement einschiebbar ist Eine zeitabhängige Signalgabe erfolgt
wenn zwischen ein bestimmtes, einer vorgegebenen Zeit zugeordnetes Federkontaktpaar ein Isolierelement
eingeschoben wird und damit eine elektrische Kontakttrennung erfolgt und wenn die Zei'geberanordnung
gleichzeitig auf die dem Kontaktp<.ar entsprechende Zeit läuft Den aus den Federkontaktpaaren bestehenden
Schalter können auch Zeitmarkierungen mit Notizfeldern zur Aufnahme von Informationen zugeordnet
werden.
Da jedoch die Signalgabe zu einer bestimmten Zeit immer nur durch Trennung eines Federkontaktpaares
erfolgen kann, ist es nicht möglich, eine geschriebene Information selbst, etwa eine Strichmarkierung unmittelbar
zur Auslösung der Signalgabe, auszunutzen. Bei dieser bekannten Zeitangabevorrichtung ist also zur
Zeitmarkierung noch ein bestimmter mechanischer Aufwand notwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Terminkalender der vorbeschriebenen
Art eine Möglichkeit zu schaffen, mit der Informationen, welche auf den Terminkalenderblättern
aufgezeichnet sind, lediglich durch Markierungen auf
den Terminkalenderblättern ausgelöst, zu vorgegebenen Zeitpunkten sinnlich wahrnehmbar, beispielsweise
akustisch oder optisch angezeigt werden könnea
Diese Aufgabe wird bei einem elektronischen Terminkalender der eingangs genannten Art erfindungsgemäB durch folgende Merkmale gelöst:
einen Impulsgenerator, durch den die Marken in der vorgegebenen Zeitteilung entsprechender Aufeinanderfolge an ein ii.ipulsformiges elektrisches Signal ankoppelbar sind und eine an die Sammelschiene angekoppelte, Ober die Markierungen zwischen Marken und
Sammelschiene von dem impulsförmigen elektrischen Signal angesteuerte Ausgangsschaltang mit einem
eingetragene Termine stnnfich wahrnehmbar anzeigenden Anzeigeelement
Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine generelle Darstellung einer programmierbaren
Signaluhr gemäß der Erfindung,
Fig.2 ein Terminkalenderblatt für eine programmierbare
Signaluhr gemäß der Erfindung,
F i g. 3 eine schematische Darstellung, aus der die Art
des Einsetzens eines Terminkalenderbla.tts in eine erfindungsgemäße programmierbare Signaluhr ersicht-Hch
ist
Fig.4a bis 4d jeweils eine Ausführungsform von
Marken, Sammelschiene, Markierung zwischen Marken und Sammelschiene sowie Außenanschlüssen für die
Marken auf einem Terminkalenderblatt,
T5 F i g. 5 eine Ausführungsform eines Impulsgenerators
sowie einer Ausgangsschaltung für eine programmierbare elektronische Signaluhr,
Fig.6 ein Zeittaktdiagramm des Impulsgenerators
nach F i g. 5,
F i g. 7 eine Ausführungsform einer programmierbaren Signaluhr für eine Zeitperiode von 24 Stunden,
Fig.8 eine erste Ausführungsform einer logischen
Stufe für die Ausgangsschaltung des elektronischen Terminkalenders,
F i g. 9 eine Ausführungsform eines Elements für die
logische Stufe in der Ausgangsschaltung,
F i g. 10 eine Ausführungsform einer programmierbaren Signaluhr, bei der Termine der Tage einer Woche in
Zeitperioden von jeweils 24 Stunden angezeigt werden können,
F i g. 11 eine weitere Ausführungsform eines Impulsgenerators,
und
F i g. 12 eine Ausführungsform für eine Sekundenprogrammierung über den Zeitraum einer Woche.
Gemäß der generellen Darstellung nach F i g. 1 besitzt eine programmierbare Signaluhr gemäß der
Erfindung ein Gehäuse 1 mit einer Auflagefläche 2 für ein Terminkalenderblatt 10 (s. F i g. 2). Dabei kann ein
Schlitz 3 durch Drücken einer Taste 4 freigegeben werden, so daß ein Terminkalenderblatt in diesen
Schlitz 3 eingeschoben und auf die Auflagefläche 2 aufgelegt werden kann. Um eine richtige Orientierung
des Terminkalenderblatts 10 zu gewährleisten, sind auf der Auflagefläche 2 Halterungsstifte 5 vorgesehen. Eine
im Gehäuse 1 eingebaute Uhr 6 steuert in im folgenden noch zu beschreibender Weise den elektrischen Teil der
Signaluhr. Durch einen Druckschalter 7 kann in ebenfalls im folgenden noch zu beschreibender Weise
das Signal abgeschaltet werden, das beim Eintreten von auf dem Terminkalender aufgezeichneten Terminen
auftritt
Gemäß F i g. 2 sind auf einem Terminkalenderblatt 10 elektrisch leitende Marken 11 vorgesehen, welche nach
außen elektrisch zugänglich sind. Diese Marken repräsentieren eine bestimmte Zeitteilung, beispielsweise eine Zeitperiode von 12 Stunden mit Abständen von
jeweils einer Viertelstunde; zur optischen Kennzeichnung der Zeitabschnitte sind auf dem Terminkaienderblatt Ziffern 13 ageagen. Weiterhin ist auf dem Terminkalenderblatt 10 eine Sammelschiene 12 vorgesehen, wobei zur Markierung eines bestimmten
Zeitpunktes eine elektrisch leitende Markierung 17 eingetragen wird, welche einen Kurzschluß zwischen
einer Marke 11 und der Sammelschiene 12 herstellt In
6s einem Feld 14 können für die jeweiligen Zeitpunkte
Notizen eingetragen werden, die Hinweise auf die Art des markierten Termins geben. Das Grundmaterial für
ein Terminkalenderblatt ist generell isolierendes Mate-
rial, beispielsweise Papier, auf das die leitenden Marken It sowie die leitende Schiene 12 aufgebracht sind.
Fig.3 zeigt schematisch, daß ein Terminkalenderblatt
10 in aufgebogener Form in Richtung eines eingetragenen Pfeils in den Schlitz 3 eingeschoben und
sodann auf die Auflagefläche 2 aufgelegt werden kann.
In den F i g. 4a bis 4d sind verschiedene Ausführungsformen für die Marken und die Sammelschiene sowie
die signalgebenden Markierungen dargestellt.
Gemäß F i g. 4a sind die Marken für die Zeitteilung als parallele strichförmige Elemente 11a ausgebildet, an
deren Stirnseiten die Sammelschiene 12a senkrecht vorbeiläuft. Der Außenanschluß der Marken 11a erfolgt
über fest aufgesetzte Kontakte 15a, die sich innerhalb des Schlitzes 3 nach F i g. 1 befinden und fest auf die
Marken aufgedrückt werden. Von diesen Kontakten 15a gehen Leitungen 16a zu dem im folgenden noch zu
beschreibenden elektrischen Teil des erfindungsgemäßen Terminkalenders ab. Die Marken 11a und die
Sammelschiene 12a sind durch von Hand eintragbare Markierungen 17a selektiv überbrückbar, so daß
zwischen Marken und Sammelschiene ein elektrischer Kurzschluß entsteht.
Gemäß F i g. 4b können auf die isolierende Unterlage eines Terminkalenderblatts 10 ohne Marken und
Sammelschiene direkt Kontakte 15b aufgedrückt werden, an deren Stirnseiten ebenfalls eine Sammelschiene
12fc vorbeiläuft Die Sammelschiene ist dann in die Signaluhr eingebaut Von diesen Kontakten 156
gehen direkt Leitungen 166 ab. Auch hier ist eine selektive elektrische Überbrückung zwischen Kontakten
156 und der Sammelschiene 126 durch von Hand eintragbare elektrisch leitende Markierungen 176
möglich.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 4c sind Marken lic sowie eine Sammelschiene 12c kammerförmig
ausgebildet wobei auf die Marken Hc Kontakte 15c aufgesetzt sind, von denen Leitungen 16c abgehen. Bei
dieser Ausführungsform erfolgt die zur Signalgabe erforderliche Markierung durch Löcher 17c, welche in
die Marken lic eingestanzt werden oder die Marke teilweise auslöschen.
Bei der Ausfühmngsform nach Fig.4d sind Marken
lltf und eine Sammelschiene 12d ebenfalls kammförmig
direkt auf einer Auflagefläche ausgebildet wobei Leitungen 16c/fest mit den Marken lldverbunden sind.
Dabei kann eine Signalgabe wie bei der Ausführungs- form nach F i g. 4a, jedoch direkt auf der Auflagefläche 2
erfolgen.
F i g. 5 zeigt im einzelnen eine Ausführungsform eines Impulsgenerators 20 zur Erzeugung eines einer
vorgegebenen Zeitteilung entsprechenden impulsförmigen Signals sowie einer Ausgangsschaltung zur
Ansteuerung eines Anzeigeelements.
Der Impulsgenerator enthält einen als Impulsverteiler wirkenden Drehschalter 21 mit auf einem Kreis
angeordneten Kontakten 22 und mit einem umlaufenden, sukzessive mit den Kontakten elektrisch in
Verbindung tretenden Kontaktarm 23. Die Kontakte 22 sind Ober die an Hand der Fig.4a bis 4d erläuterten
Leitung 16 und die Kontakte IS mit den Marken 11 auf
einem Terminkalenderblatt 10 elektrisch verbunden. Die AnzaW der Kontakte 22 entspricht der auf dem
Terminkalenderblatt 10 vorgegebenen Zeitteilung. Ist die Zeitteilung auf dem Terminkalenderblatt 10 gemäß
F i g. 2 gleich einer Periode von zwölf Stunden, etwa von sechs bis achtzehn Uhr mit einer Stundenteüung von
jeweils einer Viertelstunde, so sind auf dem Drehschalter 21 pro Stunde vier Kontakte 22 vorgesehen, d. h., der
Drehschalter besitzt insgesamt 48 Kontakte. Der Kontaktarm 23 führt dabei in zwölf Stunden eine volle
Umdrehung aus, so daß er pro Viertelstunde einmal auf einen Kontakt 22 aufläuft.
Weiterhin ist im Impulsgenerator 20 ein als Impulsgeber wirkender Umschalter 24 (= Impulsgeber)
mit zwei Schaltkontakten 25 und 26 sowie einem zwischen diesen Schaltkontakten umschaltbaren Schaltarm
27 vorgesehen. Der Schaltarm 27 liegt an einer Spannungsquelle U, während der Schaltkontakt 25 am
Kontaktarm 23 des Drehschalters 21 liegt.
Weiterhin steht der Schaltarm 27 des Umschalters 24 mit einer Nockenscheibe 28 in Wirkverbindung, die mi«
vier gleichen Umfangsabstand besitzenden Nocken 29 versehen ist. Diese Nockenscheibe 28 führt pro Stunde
eine volle Umdrehung aus. Jedesmal, wenn ein Nocken 29 mit dem Schaltarm 27 des Umschalters 24 in Eingriff
tritt, wird der Umschalter auf den Schaltkontakt 25 geschaltet. Läuft ein Nocken 29 vom Schaltarm 27 ab, so
schaltet sich dieser auf dem Schaltkontakt 26 um.
Ist nun die Rotation des Kontaktarms 23 des Drehschalters 21 und der Nockenscheibe 28 derart
miteinander synchronisiert, daß der Schaltarm 27 dann am Schaltkontakt 25 liegt, wenn der Kontaktarm 23 auf
einen Kontakt 22 aufgelaufen ist, so erhalten die Marken 11 auf dem Terminkalenderblatt 10 aus der
Spannungsquelle LJ ein Signal. Dieses Signal ist impulsförmig, da es mit der genannten elektrischen
Durchschaltung über den Umschalter 24 und den Drehschalter 21 beginnt und bei Unterbrechung dieser
Verbindung endet
An der Stelle, an der sich auf dem Terminkalenderblatt
10 eine leitende Markierung 17 zwischen einer Marke 11 und der Sammelschiene 12 befindet kann
dieses Signal über die Sammelschiene 12 weite, geleitet
und auf den Eingang der Ausgangsschaltung 30 gegeben werden.
Diese Ausgangsschaltung 30 enthält ein Flip-Flop 31 sowie einen diesem Flip-Flop nachgeschalteten Verstärker
33, welcher ein Anzeigeelement 33 ansteuert. Dieses Anzeigeelement 33 ist vorzugsweise als Tongeber
ausgebildet
Wird das Flip-Flop 31 (beispielsweise CMOS-Baustein 4013) in der Ausgangsschaltung 30 an seinem S-Eingang durch ein impulsförmiges Signal von der Sammelschiene 12 angesteuert so gibt es an seinem Ausgang ein Signal ab, das den Tongeber 33 über den Verstärker 32 in Tätigkeit setzt Ist ein Nocken 29 des Nockenrades 28 vom Schaltarm 27 des Umschalters 24 abgelaufen, so schaltet der Schaltarm 27 auf den Schaltkontakt 26 um. Damit liegt an diesem Schaltkontakt 26 ein Signal von der Spannungsquelle U. Dieses Signal wird Ober einen R-Emgang auf das Flip-Flop 31
Wird das Flip-Flop 31 (beispielsweise CMOS-Baustein 4013) in der Ausgangsschaltung 30 an seinem S-Eingang durch ein impulsförmiges Signal von der Sammelschiene 12 angesteuert so gibt es an seinem Ausgang ein Signal ab, das den Tongeber 33 über den Verstärker 32 in Tätigkeit setzt Ist ein Nocken 29 des Nockenrades 28 vom Schaltarm 27 des Umschalters 24 abgelaufen, so schaltet der Schaltarm 27 auf den Schaltkontakt 26 um. Damit liegt an diesem Schaltkontakt 26 ein Signal von der Spannungsquelle U. Dieses Signal wird Ober einen R-Emgang auf das Flip-Flop 31
SS gegeben, wodurch dieses zurückgestellt wird, d. h„ auch
das den Tongeber 33 ansteuernde Signal verschwindet
Zur Realisierung von definierten Anzeigezeiten wird der Lauf des Kontaktarms 23 des Drehschalters 21 und
der Nockenscheibe 28 derart miteinander synchroni
siert, daß der Schaltarm 27 des Umschalters 24 gerade
dann auf den Schaltkontakt 25 umgeschaltet wird, wenn sich der Kontaktana 23 fai der Mitte eines Kontakts 22
befindet Diese zeitliche Folge ist aus den Zeittaktdiagrammen nach Fig.6 ersichtlich, in der r die Zeh
bedeutet Gemäß dem oberen Diagramm in F ig. 6 läuft
der Kontaktarm 23 zu einem Zeitpunkt i, aof einen
Kontakt 22 auf und zu einem Zeitpunkt fe von diesem ab. Gemäß dem unteren Diagramm nach Fis.6 wird der
709 SI 3/387
ίο
Schaltarm 27 des Umschalters 24 in der Mitte zwischen den Zeitpunkten fi und t% d. h, zu einem Zeitpunkt t\ auf
den Schaltkontakt 25 umgeschaltet jeweils zu einem Zeitpunkt t{ ist ein Nocken 29 vom Schaltarm 27
abgelaufen, so daß der Schaltarm 27 vom Schaltkontakt 25 auf den Schaltkontakt 26 umgelegt wild. Damit
werden also elektrische Impulse /20 mit einer Zeitdauer
ti - fi' auf die Schaltkontakte 22 gegeben.
Durch geeignete Formgebung der Nocken 29 der Nockenscheibe 28 kann die Zeitdauer der Impu'st; Z20
festgelegt werden, so daß auch der Tongeber 33 für eine vorgegebene Zeitdauer ein akustisches Signal abgibt
Diese vorgegebene Zeitdauer kann beispielsweise im Bereich von sechs bis zwölf Minuten liegen.
Um den Tongeber 33 auch manuell abschalten zu können, kann der am Schaltkontakt 26 liegende
Rückstelleingang R des Flip-Flops 31 über einen Schalter 7 an eine Spannungsquelle V angelegt werden,
wodurch das Flip-Flop schon vor Ablauf eines Nockens 29 vom Schaltarm 27 zur Unterbrechung des akustisehen
Signals zurückgestellt werden kann. Der Schalter 7 entspricht dabei dem Kopf schalter 7 nach F i g. 1.
An Stelle eines Flip-Flops 31 in der Ausgangsschaltung 30 nach Fig.5 kann beispielsweise auch ein
Schalttransistor vorgesehen werden, welcher bei Ansteuerung durch ein impulsförmiges Signal von der
Sammelschiene 12 den Tongeber 33 einschaltet.
Bei einem in F i g. 2 dargestellten Terminkalenderblatt 10 kann mittels einer Schaltung nach F i g. 5 eine
Zwölf-Stunden-Periode entsprechen. Am Schaltarm 53 des Tag-Nacht-Umschalters 50 ist ein Ansatz 54
vorgesehen, welcher beim Umlaufen des Nockenrades 40 mit den Nocken 41 in Eingriff tritt, wodurch der
Schaltarm 53 auf den Schaltkontakt 52 umgeschaltet wird. Läuft ein Nocken 51 vom Ansatz 54 ab, so gelangt
dieser in einen Zwischenraum 42, so daß der Schaltarm 53 auf den Kontakt 51 umgelegt wird.
Liegt der Schaltarm 53 in der dargestellten Weise am Schaltkontakt 52 für die Zwölf-Stunden-Nachtperiode
und ist die entsprechende Marke 112 auf dem Terminkalenderblatt 10 durch die Markierung 170 mit
der Sammelschiene 12 leitend verbunden, so gelangt dann ein Ausgangsimpuls an eine Ausgangsklemme 61
des Schaltarms 53, wenn auch eine Zeitteilungsmarke 11
durch eine Markierung 17 mit der Sammelschiene 12 verbunden ist. Weiterhin steht dann der Ausgangsimpuls
unabhängig vom Tag-Nacht-Umschalter 50 auch an einer Klemme 60 der Sammelschiene 12 an.
Entsprechendes gilt, wenn der Schaltarm 53 des Tag-Nacht-Umschalters 50 für eine Zwölf-Stunden-Tagperiode
auf den Schaltkontakt 51 umgeschaltet ist, da dann ein Ausgangsimpuls ν Dn der Marke 111 auf die
Klemme 61 gelangt Die Ausgangsimpulse werden über Leitungen 51', 52' auf die Schaltkontakte 51 und 52
geliefert.
Um nun zwischen den jeweils zwei Ausgangsimpulsen an den Klemmen 60 und 61 für jeweils eine
Zwölfstunden-Periode unterscheiden zu können, ist in
Stunden, beispielsweise von sechs bis achtzehn Uhr, vorgenommen werden. Soll mit einem derartigen
Terminkalenderblatt die Terminanzeige auf eine Zeitperiode von 24 Stunden ausgedehnt werden, so müssen
weitere Maßnahmen getroffen werden, um von einer Periode von zwölf Stunden auf eine weitere Periode von
zwölf Stunden umschalten zu könnea
Zur Realisierung dieser Maßnahme eignet sich die in F i g. 7 dargestellte Ausführungsform
Terminanzeige innerhalb einer Zeitperiode von zwölf 30 der Ausgangsschaltung 30 nach F i g. 5 dem Flip-Flop 31
eine logische Stufe vorgeschaltet (in Fig.5 nicht
dargestellt). Ausführungsformen für eine derartige logische Stufe sind in den F i g. 8 und 9 dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig.8 enthält die
logische Stufe zwei UND-Gatter 70 und 73 mit jeweils /.wei Eingängen 71 und 72 bzw. 74 und 75. Die Ausgänge
dieser beiden UND-Gatter 70 und 73 liegen parallel an einer Klemme 76. Jeweils ein Eingang der beiden
. , , UND-Gatter 70 und 73, nämlich der Eingang 72 und der
Bei dieser Ausführungsform sind auf dem Terminka- 40 Eingang 75, liegen gemeinsam an der Ausgangsklemme
lenderblatt 10 zwei zusätzliche Marken 111 und 112 60 der Sammelschiene 12 nach Fig.8. Die beiden
vorgesehen, welche für jeweils eine Zwölf-Stunden-Pe- weiteren Eingänge der UND-Gatter 70 und 73, nämlich
riode gelten. Es sei angenommen, daß die Marke 111 die Eingänge 71 und 74 liegen gemeinsam an der
eine Tag-Marke, beispielsweise für den Zeitraum von Ausgangsklemme 61 des Schaltarms 53 des Tag-Nachtsechs
bis achtzehn Uhr, und die Marke 112 eine 45 Umschalters 50 nach F i g 8 Um in F i g 9 anzudeuten
Nacht-Marke, beispielsweise für den Zeitraum von daß der Schaltarm 53 zwischen den Schaltkontakten 51
und 52 umschaltet, sind die entsprechenden Bezugszei·
chen dieser Schaltkontakte an den Eingängen 71 und 74 der UND-Gatter 70 und 73 in Klammern zugefügt
FeMt nun auf dem Terminkalenderblatt 10 nad
Fig.7 die Markierung 170 für die Zwölf-Stunden
Nachtperiode und Hegt der Schaltarm 53 am Scbaltkon
takt 51 für die Zwölfstunden-Tag-Periode, so erhahei
sie Eingänge 71 und 72 des UND-Gatters 70 dann ein«
achtzehn bis sechs Uhr ist Insbesondere ist dabei die Marke Ul fett mit der Sammelschiene 12 verbunden,
während eine Marke 112 durch eine Markierung 17C mit
der Sammelschiene leitend verbindbar ist. Beide Markes können auch mit ihren entsprechenden
Markierungen an die Sammelschiene angeschlossen werden.
Diese Marken Ul und 112 liegen as Schaltkontakten
Sl und 52 eines Umschalters 50. Dieser Umschalter besitzt weiterhin einen Schaltarm 53, welcher zwischen
den Schaltkontakten Sl und 52 umschaltbar ist Mit
diesem Schaltern 53 steht ein Nockenrad 40 in Wirkverbindung, an dessen Umfang Nocken 41
Impuls, wenn der Impulsgenerator 20 nach Fig.7 eint
Zeitteilungsmarke U ansteuert, welche Über ei» Markierung 17 nut der Sammelschiene 12 leiten«
verbanden ist
,. . . -,.._. „
DrfjeischaltetdanndasUND-GatterTOchirch.sodal
vorgesehen smd, welche durch Zwjschenrjhm« 42 60 dieser brands auch an der Ausgangsklemme 7« aaftrfo
voneinander getrennt smd. Dieses Nockenrad 40 fahrt Die akustische Anzeige der Teransnotiz erfolgt dann it
innerhalb einer Woche eine volle Umdrehung ans. Das der aa Hand von Fig. 5beschriebenen Weise.
Nockenrad 40 ist dnrch ein Malta-Getriebe (Genf-Ge- Entsprechendes sät. wenn der Schaltann 53 de
triebe) schrittweise betittigbar. Das Nockenrad ist Tag-Nacht-Umschalters auf den Schaltkontakt S3 a
beschriftet und zeigt dnrch ein Fenster6a in Fig. 1 die 6$ die Zwolfstunden-Nachtperiode umgeschaltet ist am
Tage und Nächte einer Woche an. Die Breite der
Nocken 41 und der Abstande 42 ist so gewählt, daß ein
Nocken 41 und ein Zwischenraum 42 jeweils einer
die Markierueg 170 für die
74 IBM
75 des UND-Gatters 73 einen Impuls, welcher öbe
dieses Gatter auf die Ausgangsklemme 76 übertragen wird.
An Stelle der UND-Gatter 70 und 73 nach Fig.9
können gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung auch an sich bekannte D-Flip-Flops verwendet
werden. Eine Ausführungsform eines derartigen Flip-Flops ist schematisch in Fig.9 dargestellt. Ein
solches D-Flip-Flop 80 besitzt einen Dateneingang D, einen Takteingang CL, einen Stelleingang S, einen
Rückstelleingang R sowie Ausgang Q und ζί Der am
Dateneingang D eingespeiste logische Wert wird während eines Taktimpulses am Takteingang CL auf
den Ausgang Q übertragen. Das Stellen und Rückstellen erfolgt unabhängig vom Takt durch Signale an den
Eingängen 5 und R.
In der logischen Stufe zur Verarbeitung der Ausgangsimpulse an den Klemmen 60 und 61 der
Anordnung nach F i g. 7 sind nun zwei derartige />Flip-Flops vorgesehen; die entsprechend der an
Hand von Fig.8 beschriebenen Weise angesteuert werden. In F i g. 9 ist dabei lediglich die Kopplung für
die Schaltstellung des Schaltarms 53 am Schaltkontakt 51 innerhalb der Zwölfstunden-Tagperiode dargestellt.
Entsprechendes gilt für die Ankopplung des weiteren (nicht dargestellten) Z>Flip-Flops für die Zwölfstunden-Nachtperiode.
Eine Erweiterung der Anordnung nach F i g. 7, bei der für die Tage einer Woche Termine jeweils in zwei
Zwölfstunden-Perioden akustisch anzeigbar sind, ist in F i g. 10 dargestellt Bei dieser Ausführungsform sind auf
einem Terminkalenderblatt 10 zusätzlich zu den Zeitmarken 11 Marken 113 vorgesehen, welche jeweils
eine Zwölfstunden-Periode für einen Wochentag repräsentieren. Diese Marken 113 sind durch Markierungen
171 selektiv mit der Sammelschiene 12 zu verbinden. Zur Ansteuerung dieser Marken ist ein
Kontaktrad 90 vorgesehen, das auf seinem Umfang Kontakte 91 sowie einen diese Kontakte überlaufenden
Kontaktarm 92 aufweist. Der Kontaktarm 92 führt innerhalb einer Woche eine volle Umdrehung aus. Für
zwei Zwölfstunden-Perioden eines Wochentages sind dabei jeweils zwei Kontakte 91 vorgesehen, welche
über Leitungen 16 und Kontakte 15 mit den Marken 113
gekoppelt sind. Insgesamt besitzt also das Kontaktrad 90 vierzehn Kontakte für eine Woche. Die Ansteuerung
ίο eines bestimmten Zeittermins erfolgt dabei ebenso wie
bei der Ausführungsform nach Fig.8 über den Impulsgenerator 20, wobei die entsprechenden Impulse
an einer mit dem Kontaktarm 92 verbundenen Klemme 101 und an einer Ausgangsklemme 100 der Sammelschiene
12 abnehmbar sind.
Neben den oben beschriebenen Ausführungsformen ist es im Rahmen der Erfindung generell möglich,
Zeitkennzeichnungsimpulse für beliebige Zeitperioden, beispielsweise für Jahre, Monate, Wochen, Tage,
Stunden, Minuten und Sekunden durch Kontakträder der beschriebenen Art zu erzeugen, wobei auf
Terminkalenderblättern jeweils Marken für die entsprechenden Zeitperioden vorzusehen sind.
Der Impulsgenerator kann weiterhin nur aus integrierten Schaltungen (75^bestehen.
Der Impulsgenerator kann weiterhin nur aus integrierten Schaltungen (75^bestehen.
In F i g. 11 ist eine solche Variante dargestellt. Der
Impulsgeber besteht aus einem Frequenzteiler 100 und der Impulsverteiler aus einem Ringzähler 1OZ
Der Frequenzteiler 100 teilt die Einminuten-Impulse in Fünfzehn-Minuten-Taktimpulse, welche den Ringzähler 102 ansteuern. Der Ringzähler, z. B. CMOS-Baustein
4017, hat 48 Stufen in Form von bekannten bistabilen Flip-Flops. Bei jedem Taktimpuls am
Eingang E1 wird der Η-Pegel um eine Stufe weitergeschoben.
Damit ergibt sich folgendes Funktionsdiagramm:
Ausgänge
(6.00) (6.15)
(6.00) (6.15)
(6.30)
(17.30) (17.45)
1. Taktimpuls bei 6.00 Uhr
2. Taktimpuls bei 6.15 Uhr
3. Taktimpuls bei 6.30 Uhr
47. Taktimpuls bei 1730 Uhr
48. Taktimpuls bei 17.45 Uhr
| H | L | L | L | L |
| L | H | L | L | L |
| L | L | H | L | L |
| L | L | L | H | L |
| L | L | L | L | H |
Η-Pegel wird über den entsprechenden Marken, Markierungen und die Sammelschiene an den Eingang
eines Flip-Flops 104 und 106 geführt Das Flip-Flop erfüllt die früher beschriebenen Funktionen. Durch
einen Schalter 52 am Ä-Eingang kann der Ringzähler
102 nuflgestellt werden, während er mit einem Schalter
Si manuell vorgeschoben werden kann, in Fig. 12 ist eine Variante für Sekundenprogrammierung fiber den
Zeitraum einer Woche dargestellt Sechs Ringzähler 112 bis 122 sind in Serie geschattet Die Funktionen der
Ringzähler sind:
Stunden 120
Tage 122
Der erste Ringzähler 112 ist ein DezimaJ-Ringzähler
mit zehn Ausgingen (z. B. Typ CMOS 4017), dessen
Funktion darin besteht zehn Sekunden zu zählen (Sekunden-Einer). Am Eingang El wird ein Ein-Sekunden-Taktimpuls eingespeist Es sei angenommen, daß
alle Ringzähler nullgestellt sind und logisch positiv angesteuert werden. Bei jedem Taktimpuls am Eingang
£2 wird der H-Pegel um eine Stufe weiter geschoben. Nach der elften Sekunde hat der Ausgang 0 des
Ringzählers 112 wieder den ff Pegel erreicht und der
Ausgang U 2 hat einen Taktimpuls am zweiten Ringzähler 114 zugeführt Dadurch ist der Sekunden-Zehner 114
um eine Stufe weitegeschoben worden, d.h. der
te Ausgang 1 ist der Zustand H. Die Ringzähler sind nur
bei Taktubergang von L nach H wirksam. Der
Stundenzähler hat 24 Stufen und der Tagezähler 7 Stufen. Sämtliche Ringzähler rechnen ununterbrochen
die entsprechenden Taktimpulse Woche für Woche. Mit
dem Schalter Sl können die Zähler über den Ä-Emgang rückgesteflt werden, oder es kann Ober separate
Schalter eine individuelle Rücksteflung für jeden Ringzahler erfolgen.
ϊ Entsprechend können die Zähler fiber nicht dargestellte S-Eingänge manuell oder durch die Taktimpulse
nveitergeschoben werden. Die sämtlichen Ausgänge sind
&· wie froher beschrieben - direkt oder ober ein
aktives Element als Treiber mit den Marken verbunden s Wie in Fig. 12 gezeigt ist, ist der AusgangM des
Tageszählers 122 über einen Transistor 144 mit der Marke 126 verbunden. Die Markierungen Oberbrücken
die Marken 126 und die Sammelschiene 128. Sechs Markierungen machen das Programm: Montag
13.00 Uhr, 09 Minuten und 58 Sekunden. Wenn erst alle Zähler in diesen Zustand kommen, wird am Ausgang
130 ein //-Pegel eintreffen. Die Sammelschiene kann
entsprechend der Anzahl der Zähler aufgeteilt werden,
was in Flg. \2 mit 132a bis 132f bezeichnet Kt Jede
SdÜ itiki dem entsprechenden Eingang ?-/eines
Il34 verbunden. Eine solche Losung hat
daß eine Vielzahl von Signalzeitpunkten
SgrSmieAar sind wd die entsprechenden Marken
Kenseiben Impulsgenerator angeschlossen werden
können. 130 136 und 143 sind Ausgange, 148 ist das
S Enf Leuchtdiode 146 (LBD), weiche an dem
entsprechenden Ausgangdes Zählers angeschlossen Bt
wird als optischer Indikator des Zustande des Zahlen
bzw der Zeh verwendet Der Zähler kann eir Demultiplexer sein, an dessen Eingang ein 5CD-Zeitsi
gnal eingespeist wird.
Claims (1)
- Patentansprüche:1- Programmierbare Signaluhr, welche Termine sinnlich wahrnehmbar, vorzugsweise akustisch an· zeigt und/oder Geräte betätigt, mit einer Unterlage, insbesondere einem einsetzbaren Tenninkalenderblatt aus isolierendem Material, auf denen elektrisch leitende Marken in einer vorgegebenen Zeitteilung entsprechenden Abständen sowie eine elektrisch leitende Sammelschiene vorgesehen sind, wobei durch Kurzschluß oder Unterbrechung einer elektrischen Verbindung zwischen den Marken und der Sammelschiene mittels von Hand oder maschinell eintragbarer Markierungen eine Signalgabe möglich ist, gekennzeichnet durch einen Impulsgenerator (20), durch den die Marken (H1111,112, 1O) in der vorgegebenen Zeitteilung entsprechender Aufeinanderfolge an ein impulsförmiges elektrisches Signal ankoppelbar sind aod durch eine an die Sammelschiene (12) angekoppelte, über die Markierungen (17, 170, 171) zwischen Marken und Sammelschiene von dem impulsförmigen elektrischen Signal angesteuerte Ausgangsschaltung (30) mit einem eingetragene Termine sinnlich wahrnehmbar anzeigenden Anzeigeelement (33).2. Signaluhr nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch die Ausbildung als elektronischer Terminkalender.3. Signaluhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Marken (U, 111, 112, 113) mit dem impulsförmigen elektrischen Signal Ansteuernde Impulsgenerator (20) als Schieberegister ausgebildet ist, das im Takte der vorgegebenen Zeitteilung fortgeschaltet wird4. Signaluhr nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch folgende Ausbildung des die Marken mit dem impulsförmigen Signal ansteuernden Impulsgenerators (20): einen Drehschalter (21) mit auf einem Kreis angeordneten Kontakten (22), deren Anzahl gleich einer Viertelstunden-Teilung innerhalb von zwölf Stunden ist, und von denen jeweils einer an eine Marke (11) angekoppelt ist, und mit einem umlaufenden, sukzessive mit den Kontakten elektrisch in Verbindung tretenden Kontaktarm (23), der in zwölf Stunden eine volle Umdrehung ausführt, einen Umschalter (24) mit zwei Schaltkontakten (25, 26) und einem zwischen diesen umschaltbaren, an einer Spannungsquelle (Inliegenden Schaltarm (27), eine Ankopplung des einen Schaltkontakts (25) des Umschalters an den Kontaktarm (23) des Drehschalters (21), und eine rotierende Nockenscheibe (28) mit vier gleichen Umfangsabstand besitzenden Nocken (29), die pro Stunde eine volle Umdrehung ausführt und deren Nocken derart benachbart zum Umschalter (24) angeordnet sind, daß sie aufeinanderfolgend mit dessen Schaltarm (23) in Eingriff treten und ihn dabei pro Viertelstunde einmal für eine vorgegebene Zeitdauer auf den an den Schaltarm (23) des Drehschalters (21) angekoppelten Schaltkontakt (25) umschalten und damit die Kontakte (22) sowie die an diese angeschalteten Marken (11) sukzessive an die Spannungsquelle (U) legen, wobei der Schaltarm (23) während der Zeit, in der er nicht mit einem Nocken (29) im Eingriff steht, auf den anderen 6s Schaltkontakt (26) umgeschaltet ist5. Signaluhr nach Anspruch^ dadurch gekennzeichnet, daß die Rotation des Kontaktarms (23) des Drehschalters (21) und der Nockenscheibe (28) derart synchronisiert sind, daß der Schaltarm (27) des Umschalters (24) dann auf den an den Kontaktann{23)des Drehschalters (21) angekoppelten Schaükontakt (25) feschaltet wird, wenn der über einen Kontakt des Drebsofaaliers laufende Kontaktarm sich auf diesem Kontakt befindet6. Signaluhr nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Zeitdauer, innerhalb der der Schaltarm (27) des Umschalters (24) auf den am Kontaktann (23) des Drehschalters (21) gekoppelten Schaltkontakt (25) geschaltet ist, durch die Formgebung der Nocken (29) der Nockenscheibe (28) festgelegt ist7. Signaluhr nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Zeitdauer im Bereich der programmierten Zeitperiode liegt8. Signaluhr nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (23) des Drehschaiiersßl) mit der WeUe des Stundenzeigers einer Uhr (6) und die Nockenscheibe (28) mit der Welle des Minutenzeigers der Uhr (6) gekoppelt9. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die Ausgangsschaltung (30) ein Flip-Flop (31) enthält, dessen einer Ansteuereingang an der Sammelschiene (12) eines Terminkalenderblatts (10), dessen Rückstelleingang an dem anderen Schaltkontakt (26) des Umschalters (24) und dessen Ausgang an das Anzeigeelement (33) angekoppelt ist daß das Flip-Flop (31) bei Ansteuerung durch ein impulsförmiges Signal über die Sammelschiene (12) in der stabilen Stellung steht, in der es an seinem Ausgang ein das Anzeigeelement (33) wirksam schaltendes Signal abgibt und daß das Flip-Flop bei Ansteuerung durch die Spannungsquelle (U) über den Schaltarm (27) und den anderen Schaltkontakt (26) des Umschalters (24) in der stabilen Schaltstellung steht in der es an seinem Ausgang kein das Anzeigeelement (33) wirksam schaltendes Signal abgibt10. Signaluhr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß das Flip-Flop (31) über einen manuell betätigbaren Kontakt (7) in die Schaltstellung schaltbar ist in der es an seinem Eingang kein das Anzeigeelement (33) wirksam schaltendes Signal abgibt11. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß die Ausgangsschaltung (30) einen Schalttransistor enthält dessen Steuerelektrode an die Sammelschiene (12) eines Terminkalenderblatts (10) angekoppelt ist12. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet daß bei einer Zeitteilung innerhalb einer Zwölfstunden-Periode der Marken (12) auf den Terminkalenderblättern (10) auf diesen zwei weitere Marken (Ul, 112) für jeweils eine Zwölfstunden-Periode, etwa von sechs bis achtzehn Uhr (Tag), und achtzehn bis sechs Uhr (Nacht), vorgesehen sind, die ebenfalls selektiv durch Markierungen (170) mit der Sammelschiene (12) kurz schließbar sind, daß ein mit zwei Schaltkontakten (51,52) sowie einen zwischen diesen umschaltbaren Schaltarm (53) besitzender Tag-Nacht-Umschalter (50) vorgesehen ist daß der eine Schaltkontakt (51) des Tag-Nacht-Umschalters (50) an die eine Marke (111) für die eine Zwölfstunden-Periode und der andere Schaltkontakt (52) an die andere MarkeIO«5) für die andere Zwölfstunden-Periode angekopist, daß ein in einer Woche eine volle ; ausführendes Nockenred (40) vorgese- \ ist, das an seinem Umfang sieben in Umfangsg beabstandete Nocken (41) besitzt, deren und Abstand so gewählt ist daß eine breite und eine Abstandsbreite (42) einem j (24 Stunden) entspricht, und daß das Nockenrad net dem Schaltarm (S3) des Tag-Nacht-Umers (50) derart in Wirkverbindung steht daß • bei Auflaufen eines Nockens (41) auf ihn auf Schaltkontakt für die eine Zwölfstunden-Peri-(beispidsweise Tag) und beim Vorbeilaufen > Zwischenraums (42) zwischen zwei Nocken auf t Schaltkontakt für die andere Zwölfsnmden-Pe-; (beispielsweise Nacht) geschaltet ist [13. SignaUihr nach Anspruch 12, <kdurch gekenn-Öchnet daß auf den Terminkalenderblättern (10) eine Marke (111) für eine Zwölfstunden-Periode fest mit der Sammelschiene (12) verbunden ist14. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11 und 13, dadurch gekennzeichnet daß auf den Terminkalenderblättern (10) zusätzlich zu den Zeitteilungsmarken (11) innerhalb einer Zwölfstunden-Periode pro Wochentag jeweils zwei Marken (113) für zwei Zwölfstunden-Perioden (beispielsweise sechs bis achtzehn Uhr und achtzehn bis sechs Uhr) vorgesehen sind, daß weiterhin ein Kontaktrad (90) mit jeweils zwei Kontakten (91) pro Wochentag an seinem Umfang und einem pro Woche eine volle Umdrehung ausführenden Kontaktarm (92) vorgesehen ist und daß von den beiden Kontakten (91) pro Wochentag einer an die Marke des entsprechenden Wochentages für eine Zwölf stunden-Periode und der andere an die Marke des entsprechenden Wochentages für die andere Zwölfstunden-Periode angeschaltet ist15. Signaluhr nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet daß die logische Stufe zwei UND-Gatter (70, 73) umfaßt von denen jeweils ein Eingang an den Schaltarm (53) des Tag-Nacht-Umschalters (50) bzw. den Kontaktarm (92) des Kontaktrades (90) und jeweils ein weiterer Eingang an die Sammelschiene (12) eines Terminkalenderblaus (10) angekoppelt ist und deren Ausgänge gemeinsam an das das Anzeigeelement ansteuernde Flip-Flop (31) oder den das Anzeigeelement ansteuernden Schalttransistor (18) angekoppelt sind.16. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die logische Stufe zwei Flip-Flops (80) umfaßt von denen jeweils ein Eingang an den Schaltarm (53) des Tag-Nacht-Umschalters (50) bzw. den Kontaktarm (92) des Kontaktrades (90) und jeweils ein weiterer Eingang an die Sammelschiene (12) eines Terminkalenderblatts (10) angekoppelt ist und deren Ausgänge gemeinsam an das das Anzeigeelement ansteuernde Element (31) oder den das Anzeigeelement ansteuernden Schalttransistor angekoppelt sind.17. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Marken (11) für die Zeitteilung als parallele strichförmige Elemente (Ua) ausgebildet sind, daß die Sammelschiene (12a) senkrecht zu den strichförmigen Elementen in einem solchen Abstand an deren Stirnseiten vorbeiläuft daß die Abstände zwecks selektiven Kurzschließens durch eine Schriftzeichenmarkierung (17a) normaler Schrifteröße überbrückbar sind und daß die354555 elektrische Verbindung zum Impulsgenerator (20) durch auf die strichförmigen Elemente (lla) aufgesetzte Kontakte (15a) erfolgt18. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Marken für die Zeitteilung durch parallel zueinander auf die Terminkalenderblätter (10) um/y Druck aufgesetzte Kontakte (156) gebildet sind, daß die Sammelschiene (126) senkrecht zu den Kontakten (15/?) in einem solchen Abstand an deren Stirnseiten vorbeiläuft, daß die Abstände zwecks selektiven Kurzschließens durch eine Schriftzeichenmarkierung (176) normaler Schriftgröße überbrückbar sind, und daß die elektrische Verbindung nut dem Impulsgenerator (20) über die Kontakte(15i>Jerfolgt19. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die Marken (lic) und die Sammelschiene (12c) als Kammstruktur ausgebildet sind, daß zur Verbindung mit dem Impulsgenerator (20) KontalUe (15c) auf die Marken (lic) unter Druck aufgesetzt sind, und daß die Markierung durch in die Marken (lic) eingestanzte Löcher (17c) erfolgt oder teilweise Auslöschung.20. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet daß die Marken (lld) für die Zeitteilung und die Sammelschiene (12d) als Kammstruktur direkt auf einer Auflagefläche ausgebildet sind, daß die Marken (lld) über Leitungen (16d) fest mit dem Impulsgenerator (20) verbunden sind und daß die Zeitmarkierungen (17d) über die Marken (1 Id), über die Sammelschiene (12d) und über die Auflagefläche (2) aufgetragen sind.21. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 20. dadurch gekennzeichnet daß der Impulsgenerator aus einem integrierten Frequenzteiler (100) und einem Impulsverteiler in Form eines integrierten Ringzählers (102) besteht22. Signaluhr nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet daß der Ringzähler (102) über einen Schalter (S2) auf Null gestellt und über einen Schalter (S\) fortgeschaltet werden kann.23. Signaluhr nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet daß für eine Sekundenprogrammierung über den Zeitraum einer Woche sechs in Serie geschaltete Ringzähler (112, 114.., 122) vorgesehen sind, welche jeweils Sekunden-Einer, Sekunden-Zehner, Minuten-Einer, Minuten-Zehner, Stunden und Tage repräsentierea24. Signaluhr nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet daß Sammelschienen entsprechend der Anzahl der Ringzähler (112, 114,.., 122) unterteilt sind (132 a-/).25. Signaluhr nach Anspruch 24 und 23, dadurch gekennzeichnet daß für eine Markierung einer Vielzahl von Signalzeitpunkten eine entsprechende Anzahl von unterteilten Sammelschienen (123 a - ί..,138 a -/",...) vorgesehen ist26. Signaluhr nach den Ansprüchen 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet daß die Sammelschienensegmente (132 a - f,..., 138 a - f,...) an UND-Gatter (134,.., 140,...) angekoppelt sind.27. Signaluhr nach den Ansprüchen 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet daß zur Anzeige des Zählzustands der Ringzähler (112, 114,.., 122) Lampen (146), beispielsweise in Form von Leuchtdioden, vorgesehen sind.
Priority Applications (11)
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|---|---|---|---|
| DE19752507692 DE2507692C3 (de) | 1975-02-22 | 1975-02-22 | Programmierbare Signaluhr |
| US05/650,069 US4087679A (en) | 1972-07-21 | 1976-01-19 | Programmable timing device for indicating appointments |
| CA244,934A CA1057963A (en) | 1975-02-22 | 1976-02-03 | Programmable signal clock with electronic appointments marking calendar |
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| IT67370/76A IT1057214B (it) | 1975-02-22 | 1976-02-17 | Orologio segnalatore a programma |
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| BR7601090A BR7601090A (pt) | 1975-02-22 | 1976-02-20 | Dispositivo marcador de tempo programavel |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2507692A1 DE2507692A1 (de) | 1976-09-09 |
| DE2507692B2 true DE2507692B2 (de) | 1977-03-31 |
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Family
ID=5939545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752507692 Expired DE2507692C3 (de) | 1972-07-21 | 1975-02-22 | Programmierbare Signaluhr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2507692C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0042599A3 (de) * | 1980-06-21 | 1982-09-08 | International Standard Electric Corporation | Aufzeichnungsträger mit visuell und maschinell lesbarer Information |
| EP0042600A3 (de) * | 1980-06-21 | 1982-09-15 | International Standard Electric Corporation | Gerät der Unterhaltungselektronik mit einer Programmiereinrichtung für vorausgewählte Rundfunk- und/oder Fernsehprogrammbeiträge |
| DE3520894A1 (de) * | 1984-06-11 | 1985-12-12 | Sharp Kk | Elektronisches notizverfahren |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5571984A (en) | 1978-11-25 | 1980-05-30 | Casio Comput Co Ltd | Electronic watch |
-
1975
- 1975-02-22 DE DE19752507692 patent/DE2507692C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0042599A3 (de) * | 1980-06-21 | 1982-09-08 | International Standard Electric Corporation | Aufzeichnungsträger mit visuell und maschinell lesbarer Information |
| EP0042600A3 (de) * | 1980-06-21 | 1982-09-15 | International Standard Electric Corporation | Gerät der Unterhaltungselektronik mit einer Programmiereinrichtung für vorausgewählte Rundfunk- und/oder Fernsehprogrammbeiträge |
| DE3520894A1 (de) * | 1984-06-11 | 1985-12-12 | Sharp Kk | Elektronisches notizverfahren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2507692C3 (de) | 1979-04-19 |
| DE2507692A1 (de) | 1976-09-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |