DE250752C - - Google Patents

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DE250752C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms

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  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 250752 KLASSE i5g. GRUPPE
in BERLIN.
an Schreibmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für die Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes an Schreibmaschinen und verfolgt den Zweck, die Einstellung der Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes in drei verschiedenen Lagen in einfacher Weise von der Vorderseite der Maschine aus zu ermöglichen. Vorrichtungen dieser Art, bei welcher ein einziger Tastenhebel, mit Anschlägen zusammen
ίο wirkend, eine dreifache Einstellung der Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes bewirkt, sind bekannt. Die Erfindung besteht darin, daß einer der Anschläge am Tastenhebel selbst, die beiden anderen Anschläge dagegen an einem besonderen Stellglied vorgesehen sind. Die Vorteile der Erfindung gegenüber bekann-.ten Vorrichtungen bestehen darin, daß eine einzige Taste die Einstellung der Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes besorgt und drei verschiedene Stellungen des letzteren in leicht übersichtlicher, zu keinen Verwechslungen führender Weise herbeiführt, während bei den bekannten Vorrichtungen zur Erreichung des gleichen Zweckes entweder mehrere Tasten
vorhanden sind, welche die Übersichtlichkeit der Tastatur vermindern und größere Herstellungskosten Verursachen oder, wo nur eine Einstelltaste vorhanden ist, man nicht ohne weiteres zu übersehen vermag, welche Einstellung der Hubregelungsvorrichtung gerade gegeben ist.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in der gewöhnlichen Stellung der Teile, bei welcher beispielsweise in blauer Farbe geschrieben wird,
Fig. 2 die Vorrichtung in der Stellung, in der beispielsweise in roter Farbe geschrieben wird (in voll ausgezogenen Linien) und außerdem (in strichpunktierten) die Stellung, bei welcher die Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes zwecks Anfertigung von Wachsschablonen .auf Bewegungslosigkeit des Farbbandführers eingestellt ist,
Fig. 3 einen Durchschnitt durch einen Teil der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus folgenden Teilen. Der Tastenstiel 8, welcher mit der Taste 7 und der Kerbe 10 versehen ist, bewegt den Hebel 1, der seinerseits die Schubstange 12 und die weiter unten zu beschreibenden Teile der eigentlichen Hubregelungsvorrichtung in Bewegung setzt. Der Hebel 1 hat ferner· noch den Zahn 2, welcher sich gegen die Stufe 3 oder 6 des Stellgliedes 4 legen kann. Das Stellglied 4 ist drehbar um den Bolzen 5. Die Kerbe 10 wirkt mit dem Anschlag ii zusammen. Die Schubstange 12 bewegt die Lenkstange 13, und hierdurch wird die Zugstange 14 in dem Schlitz 15 der auf dem Schraubenbolzen 16 drehbaren Kulisse 17 verstellt. Die Zugstange 14 ist mittels des Zapfens 18 an den Hebel 19 angelenkt, welcher sich um den Zapfen 20 dreht. Der Hebel 19 erhält durch die Rolle 21 vom Universalbügel der Schreibmaschine bei jedem Buchstabentastenanschlag
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den gleichen Ausschlag. Je nach der Höheneinstellung der Zugstange 14 erleidet somit die Kulisse 17 einen größeren oder kleineren Ausschlag oder nimmt, wenn die Zugstange 14 mit ihrem hinteren Ende am tiefsten Punkte des Kulissenschlitzes 15 steht, an der Bewegung überhaupt nicht teil. Die Bewegung der Kulisse 17 wird durch die Glieder 22 und 23 auf den Farbbandführer 24 übermittelt.
Die Erfindung wirkt in folgender Weise: Wird die Taste 7 niedergedrückt und gleichzeitig nach vorn links gemäß der Zeichnung gezogen, so stellt sich die Kerbe 10 unter dem Anschlag 11 fest, und der Tastenhebel 1 wird dadurch so gedreht, daß beispielsweise die rote Zone des Farbbandes in die Arbeitsstellung tritt (Fig. 2). ■ Ein leichtes Zurückschieben der Taste 7 genügt, um dieselbe durch die Wirkung einer nicht gezeichneten Feder in. die Anfangslage zurückkehren zu lassen. Hierbei legt sich der Zahn 2 gegen die Stufe 3 des um den Bolzen 5 drehbaren Stellgliedes 4. Wird nun aber das Stellglied 4 vermittels des Bolzens 5 gedreht, so daß der Zahn 2 sich gegen die Stufe 6 legen kann, so wird der Tastenhebel 1 in der entgegengesetzten Richtung wie vorher, d. h. nach oben, verstellt und hierdurch das Farbband beispielsweise für das Schreiben von Wachsschablonen eingestellt, d. h. seine Bewegung wird ganz ausgeschaltet. Das Stellglied 4 wird durch das Gewicht 9 in seine alte Lage zurückgezogen, sobald es dazu Gelegenheit hat. Dies tritt ein,. sobald man die Taste 7 nur wenig hinabdrückt. Das Stellglied 4 fällt dabei infolge des Gewichtes^ in seine ursprüngliche Lage, wie in Fig. 1 gezeichnet, zurück und verhindert die Taste 7, in ihre vorherige Lage zurückzukehren, d. h. es hält sie in der normalen Lage gemäß Fig. 1, in welcher beispielsweise blau geschrieben wird, fest. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einstellvorrichtung für die Hubregelungs-.. vorrichtung des Farbbandes an Schreibmaschinen, bei welcher ein einziger Tastenhebel, mit Anschlägen zusammen wirkend, eine dreifache Einstellung der Hubregelungsvorrichtung des Farbbandes bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (10) am Tastenhebel (1, 8) selbst, die beiden anderen Anschläge (3, 6) dagegen an einem besonderen Stellglied (4) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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