DE250719C - - Google Patents
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- DE250719C DE250719C DENDAT250719D DE250719DA DE250719C DE 250719 C DE250719 C DE 250719C DE NDAT250719 D DENDAT250719 D DE NDAT250719D DE 250719D A DE250719D A DE 250719DA DE 250719 C DE250719 C DE 250719C
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250719 -' KLASSE 21c. GRUPPE
in BIRMINGHAM, Engl.
Die Erfindung betrifft die elektrische Beleuchtung von Fahrzeugen, insonderheit solcher
des Eisenbahnbetriebes, die längere oder kürzere, von Ruhepausen (Stationen) unterbrochene
Zeiten in Bewegung sind. Bisher pflegte man bei Anlagen der Art eine vom Fahrzeug angetriebene Dynamomaschine mit
zwei Sekundärbatterien, die abwechselnd auf Ladung und Entladung geschaltet werden,
ίο einen Hauptschalter für die Strom wege zwisehen
der Dynamomaschine, den Batterien und Lampen und einen Hilfs- oder Relaisschalter
zum Inwirkungsetzen des Hauptschalters zu verwenden, wobei die Sekundärbatterien in
den Ruhepausen, also zu den Zeiten, wo der Wagen auf einer Station hält und stillsteht,
Strom an die Lampen abgeben. Während bei der abwechselnden Schaltung die eine Batterie
Strom an die Lampen liefert, wird die andere durch die Dynamomaschine neu geladen.
Der dabei gebräuchliche Schaltapparat für die erforderlichen Wechsel in den elektrischen
Verbindungen ist unzuverlässig.
Die Erfindung betrifft eine neue, zuverlässige Art der Schaltung bei derartigen Beleuchtungssystemen, die im wesentlichen darin besteht, daß der Hauptschalter mit dem Batterieschalter durch eine nur in einer Bewegungsrichtung des Hauptschalters wirkende
Die Erfindung betrifft eine neue, zuverlässige Art der Schaltung bei derartigen Beleuchtungssystemen, die im wesentlichen darin besteht, daß der Hauptschalter mit dem Batterieschalter durch eine nur in einer Bewegungsrichtung des Hauptschalters wirkende
Doppelkupplung derartig verbunden ist, daß bei Anzug des einzigen, die Verbindung des
Schalters bildenden Solenoidkernes der Batteriewechsel unter Aufhebung ihrer Parellelspeisung
der Lampen zwecks Ladung der einen und Entladung der anderen Batterie beim Herabfallen des Solenoidkernes aber nur
ihre Parallelschaltung auf die Lampen stattfindet. Dabei kann die Kupplung aus zwei
an den Kern des Hauptsolenoids angelenkten Klinken, einer mit dem Schaltarm des Batterieschalters
starr verbundenen Kerbenplatte und einer zweiten auf der Schalterachse losen, unter Federwirkung stets in die gleiche Lage
zur ersteren Platte gebrachten Kerbenplatte bestehen, deren Kerben zueinander derart angeordnet
sind, daß, wenn eine der Klinken in die zusammenfallenden Teile eines Kerbenpaares
beider Platten völlig einfällt, die be- wegliche Platte sich so weit gedreht hat, daß
das andere Kerbenpaar sich überhaupt nicht mehr dreht, so daß die andere Klinke in
keine Kerbe des anderen Paares einfallen kann und der Schaltarm daher abwechselnd
nur durch jeweilig eine der Klinken gedreht wird.
Zur Verhütung des gleichzeitigen Einklinkens der beiden Klinken in die mit dem
■Schaltarm verbundene Kerbenplatte an Stelle
der zweiten Kerbenplatte können ortfeste Exzenter angeordnet werden, die mit Nasen oder
Anschlägen der Klinken zusammenwirken und letztere abwechselnd außer Kontakt mit der
Platte bringen. '
In der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι schematisch die Anlage mit ihren Leitungen und Schaltungen für eine Zugbeleuchtung der Art dar.
Fig. ι schematisch die Anlage mit ihren Leitungen und Schaltungen für eine Zugbeleuchtung der Art dar.
ίο Fig. 2 ist die gleiche Darstellung mit einigen
Schaltteilen in anderer Stellung.
Fig. 3 veranschaulicht eine besondere Ausführungsform
des Hilfsschalters und des im Nebenschluß gewickelten Solenoids, den Batteriewechselschalter
sowie eine Bauform der zugehörigen Kupplungsvorrichtung.
A ist der Anker der Dynamomaschine, B seine Nebenschluß feld wicklung und C eine entgegen
gewickelte Reihenfeldwicklung. D und D*
sind die beiden Batterien und E die Lampen. F ist das Nebenschlußsolenoid der Hauptschaltvorrichtung.
J71, F2 sind zwei Schaltarme am nicht weiter dargestellten Solenoidkern
und f, f1 bzw. f2, f3 zwei Kontaktpaare
für die beiden Schaltarme. G ist die Reihenwicklung und G1 die Nebenschlußwicklung des
Hilfsschalters, dessen Kern mit einer zum Überbrücken der Unterbrechung im Stromkreise
des Nebenschlußsolenoids F dienenden Kontaktstange G2 armiert ist.
Der Batteriewechselschalter ist hier vom Zweipoltyp und besteht. aus einem Dreharm H
auf zwei Kontaktsegmenten H1 und H2, die mit den positiven Klemmen der Batterien
D, D1 verbunden sind, und vier Kontakten h, h1, Ä2, hs. E1 ist der Lampenwiderstand
und E2 ein Lampenschalter.
Steht der Wagen oder Zug still und haben dann der Hauptschaltapparat, der Hilfsschalter
und der Batteriewechselschalter die Stellungen nach Fig. 1, so entladen sich beide
Batterien durch die Lampen, und zwar Batterie D direkt durch den Segmentkontakt Ji1,
Kontakt h% und Lampenschalter E2 mit Rückkehr
von den Lampen E durch die negative Hauptleitung Es, und die Batterie D1 durch
den Segmentkontakt H2 und Kontakt h1 des
Battenewechselschalters und weiter durch Kontakt f2, Schaltarm F2, Kontakt fs und einen
Teil des Lampenwiderstandes E1, hinter dem
■ dann eine Vereinigung mit der Stromleitung aus der Batterie D stattfindet.
Setzt sich der Zug in Bewegung, so erzeugt die Dynamomaschine Strom, und bei wachsender
Geschwindigkeit des Zuges und der Dynamomaschine steigt die Stromspannung der Dynamomaschine und veranlaßt bei bestimmter
Höhe den Hilfsschalter, seinen Kern anzuheben, so daß dessen Kontaktstange G2 den
Stromkreis des Solenoids F des Hauptschaltapparates schließt. Der Kern dieses Solenoids
hebt sich dann, was zur Folge hat, daß die Kupplungsvorrichtung den Batteriewechselschalter
betätigt und der Schaltarm F1, F2 in eine Stellung gelangt, in der der Haupt-Stromkreis
der Dynamomaschine durch die Überbrückung der Kontakte f, f1 mittels des
Schaltarmes F1 geschlossen wird, und der ganze Lampenwiderstand E1 sowie die Gegenwicklung
C der Dynamomaschine in den Stromkreis eingeschaltet werden. Das ist die
Lage nach Fig. 2. ■
Der Hauptstrom vom Dynamomaschinenanker A geht über die Reihenwicklung G des
Hilfsschalters, den Kontakt f, den Schaltarm F1, Kontakt f1 zur Leitung f4 und teilt
sich hier; ein Teilstrom geht dann direkt durch den ganzen Lampenwiderstand E1 und
den Lampenschalter E2 zu den Lampen, der andere geht durch die Gegenwicklung C der
Dynamomaschine und über den Kontakt h und den Segmentkontakt H1 zur Batterie D,
die dadurch wieder geladen wird.
Die andere Batterie D1 gibt weiter Strom über Kontakt h2, Kontakt A3 und Schalter E2
an die Lampen ab.
Die Teilung des Stromes und der Lauf des die Batterie ladenden Teiles durch die Gegenwicklung
C der Dynamomaschine gewähren eine sehr wirksame Leistungsregelung der Dynamomaschine,
doch kann man solche Regelung auch in anderer geeigneter Weise herbeiführen. Wenn die Stromspannung der Dynamomaschine
unter die der Batterien fällt, so geht der Batteriestrom in umgekehrter
Richtung durch die Reihenwicklung G des Hilfsschalters und öffnet ihn, worauf auch der
Stromkreis des Solenoids F des Hauptschaltapparates geöffnet wird und sein Kern daher,
stromlos geworden, sofort in die Ruhestellung fällt, wobei die Schaltarme F1, F2 in ihre
frühere Stellung zurückgehen, der Batteriewechselschalter jedoch infolge der Eigenart
der Kupplung unverändert in seiner Stellung verbleibt. Steigt dann die Spannung in der
Dynamomaschine wieder über die der Batterie, so wiederholen sich die Vorgänge.
In der Ausführung des Apparates nach Fig. 3 ist ein Hilfsschalter vom Anzugsankertyp vorgesehen. Der Kern des Nebensehluß-
solenoids F trägt drei Schaltarme anstatt zwei, wie in Fig. 1 und 2. Der Schaltarm F1 dient
zum Schließen und Öffnen des Hauptstromkreises der Dynamomaschine zwischen den Kontakten f und f1 wie vorher; die an deren
beiden Schaltarme F2 und F2X dienen bei
Niederstellung zum Kurzschließen der Gegenreihenwicklung der Dynamomaschine bzw. des
Lampenwiderstandes.
Die Kupplungsvorrichtung nach Fig. 3 hat zwei Klinken / und K, die am unteren Ende
des Plungers oder Kerns des Hauptschalt-
apparates angelenkt sind und in Kerben einer Drehplatte L, die am Schwingarm H des Batteriewechselschalters
sitzt, eingreifen. Auf der Platte L ist eine zweite Platte M mit Kerben
in gleicher Weise angeordnet. Diese Platte wird durch eine Feder N in solcher Stellung
zur Platte L gehalten, daß ihre Kerben nur zum Teil mit den Kerben der Platte L zusammenfallen.
Die Kerben sind dabei so angeordnet, daß, wenn auf einer Seite ein Paar
ganz zusammenfällt, das Paar auf der anderen Seite sich überhaupt nicht deckt. Wenn
daher der Kern aus der Stellung nach Fig. 3 hochgeht, so fällt die Klinke / in die Kerben
von L und M ein und legt erst die Platte M, entgegen der Wirkung der Feder N um, ehe
sie dazu kommt, die Platte L mitzunehmen und dadurch den Schwingarm H zu drehen.
Der Umstand, daß zuerst die Platte M gedreht wird, hat zur Folge, daß die Kerben
der Platten auf der anderen Seite auch nicht einmal zum Teil übereinander liegen. Daher
kann die Klinke K auch hier nicht eingreifen, sondern geht darüber hinweg. Es wird infolgedessen
der Arm des Batteriewechselschalters in seine andere Lage gedreht, und beim nächsten Hochgehen des Kernes, nach dem
Niedergehen, arbeiten oder wirken die beiden Klinken / und K umgekehrt.
Bei der Kupplungsform nach Fig. 4 kommt die Platte M in Fortfall und die Klinken /
und K erhalten dafür Anschläge J1 und K1,
die an ortsfeste Exzenter /2 und K2 anfahren.
Die Exzenter sind so gestaltet und angeordnet, daß beim Hochgehen des Kernes
die Klinke, die den Wechselschalter umlegen soll, durch das Exzenter nicht beeinflußt
wird, die andere Klinke dagegen dann durch ihr Exzenter nach außen hin, d. h. von der
Platte weg, gedreht wird, so daß sie in die Plattenkerbe nicht einfallen kann.
In beiden Ausführungen der Kupplung arbeitet die eine Klinke während einer Aufwärtsbewegung
des Kernes und die andere während der folgenden Aufwärtsbewegung.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrisches Beleuchtungssystem für Eisenbahnzüge mit vom Fahrzeug angetriebener Dynamomaschine, zwei Sekundärbatterien, die abwechselnd auf Ladung und Entladung geschaltet werden, einem Hauptschalter für die Stromwege zwischen der Dynamomaschine, den Batterien und Lampen oder sonstigen Stromverbrauchsstellen und einem Hilfs- oder Relaisschalter zum Inwirkungsetzen des Hauptschalters, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter (F1, F2 oder F1, F2, F2X) mit dem Batteriewechselschalter (H) durch eine nur in einer Bewegungsrichtung des Hauptschalters wirkende Doppelkupplung derartig verbunden ist, daß bei Anzug des einzigen die Verbindung des Schalters bildenden Solenoidkerns der Batteriewechsel unter Aufhebung ihrer Parallelspeisung der Lampen zwecks Ladung der einen und Entladung der anderen Batterie beim Herabfallen des Solenoidkerns aber nur ihre Parallelschaltung auf die Lampen stattfindet.
- 2. Kupplung für die Schalter des elektrischen Beleuchtungssystems nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kupplung aus zwei an den Kern des Hauptsolenoids (F) angelenkten Klinken (J, K) einer mit dem Schaltarm (H) des Batterieschalters starr verbundenen Kerbenplatte (L) und einer zweiten auf der Schalterachse losen, unter Federwirkung stets in die gleiche Lage zur ersteren Platte gebrachten Kerbenplatte (M) besteht, deren Kerben zueinander derart angeordnet sind, daß, wenn eine der Klinken in die zusammenfallenden Teile eines Kerbenpaares beider Platten völlig einfällt, die bewegliche Platte (M) sich so weit gedreht hat, daß das andere Kerbenpaar sich überhaupt nicht mehr dreht, so daß die andere Klinke in keine Kerbe des anderen Paares einfallen kann und der Schaltarm (H) daher abwechselnd nur durch jeweilig eine der Klinken (J oder K) gedreht wird.
- 3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung des gleichzeitigen Einklinkens der beiden Klinken (J, K) in die mit dem Schaltarm verbundene Kerbenplatte (L) an Stelle der zweiten Kerbenplatte ortfeste Exzenter (J2, K2) angeordnet sind, die, mit Anschlägen oder Nasen (J1, K1) der Klinken zusammen wirkend, letztere abwechselnd außer Kontakt mit ,der Platte (L) bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250719C true DE250719C (de) |
Family
ID=509222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250719D Active DE250719C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250719C (de) |
-
0
- DE DENDAT250719D patent/DE250719C/de active Active
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