DE200537C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE200537C DE200537C DENDAT200537D DE200537DA DE200537C DE 200537 C DE200537 C DE 200537C DE NDAT200537 D DENDAT200537 D DE NDAT200537D DE 200537D A DE200537D A DE 200537DA DE 200537 C DE200537 C DE 200537C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- battery
- charged
- dynamo
- voltage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/50—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries acting upon multiple batteries simultaneously or sequentially
- H02J7/575—Parallel/serial switching of connection of batteries to charge or load circuit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 200537 KLASSE 21c. GRUPPE
in BERLIN.
Bei Anlagen zur elektrischen Beleuchtung von Eisenbahnwagen, welche im wesentlichen
aus einer Dynamomaschine und zwei Akkumulatorenbatterien bestehen, von welchen abwechselnd
eine geladen und entladen wird, ist es notwendig, den Ladestrom zu unterbrechen oder zu verringern, sobald die augenblicklich
auf Ladung befindliche Batterie die höchst zulässige Spannung erreicht hat. Diese
ίο Unterbrechung oder Verringerung geschieht
mittels eines Schalters, welcher durch ein von der Spännung der auf Ladung befindlichen
Batterie beeinflußtes Relais eingestellt wird, indem er bei Erreichung einer gewissen hohen
Spannung einen Stromkreis unterbricht und ■ bei Eintritt entsprechend niederer Spannung
diesen wieder schließt. Beide Bewegungen geschahen bisher auf rein elektrischem selbsttätigen
Wege, das Unterbrechen, wie eben erwähnt, am Ende der Ladung, das Schließen,
sobald nach Umschaltung der beiden Batterien nunmehr die bisher auf Entladung gestandene
Batterie obiges Relais beeinflußte.
Ein Schalter, der selbsttätig bei einer gewissen Spannung aus-, bei einer anderen einschalten muß, ist komplizierter und weniger betriebssicher als einer, der nur eine einzige Bewegung selbsttätig ausführt. Die beiden •Bewegungen des vorgenannten Schalters sind auch von verschiedener Wichtigkeit. Schaltet er nicht rechtzeitig aus, so kann dies nur eine Überladung der Akkumulatorenbatterie hervorrufen, was keinen wesentlichen Nachteil darstellt. Schließt er aber nach erfolgter Umschaltung der Batterien den Ladestromkreis nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht, so unterbleibt die Ladung der Batterie, welche augenblicklich geladen werden sollte, oder erfolgt in ungenügendem Maße, so daß hierdurch eine empfindliche Störung der Beleuchtung eintritt.
Ein Schalter, der selbsttätig bei einer gewissen Spannung aus-, bei einer anderen einschalten muß, ist komplizierter und weniger betriebssicher als einer, der nur eine einzige Bewegung selbsttätig ausführt. Die beiden •Bewegungen des vorgenannten Schalters sind auch von verschiedener Wichtigkeit. Schaltet er nicht rechtzeitig aus, so kann dies nur eine Überladung der Akkumulatorenbatterie hervorrufen, was keinen wesentlichen Nachteil darstellt. Schließt er aber nach erfolgter Umschaltung der Batterien den Ladestromkreis nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht, so unterbleibt die Ladung der Batterie, welche augenblicklich geladen werden sollte, oder erfolgt in ungenügendem Maße, so daß hierdurch eine empfindliche Störung der Beleuchtung eintritt.
Nach der vorliegenden Erfindung wird das letztgenannte Versagen des Ausschalters dadurch
unmöglich gemacht, daß das Einschalten zwangläufig mit dem Umschalten der Batterie
bewirkt wird.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Erfindung, und zwar
wird hier nach Erreichung der höchsten Ladespannung die Spannung der Dynamomaschine
selbsttätig durch die Einschaltung eines Widerstandes in den Erregerstromkreis derselben
verringert. Es bedeutet darin H einen von Hand zu bewegenden Umschalter, durch den
die beiden Batterien Q1 und Q2 abwechselnd
auf Ladung und Entladung geschaltet werden können. Er ist in der Zeichnung als Walzenschalter gedacht. Der Mantel der
Schalterwalze ist abgerollt dargestellt. Die einzelnen Schaltungen werden durch die Kontaktstücke
c bis h und die Bürsten 1 bis 7 hergestellt. Am unteren Rande der Schalterwalze
befinden sich um i8o° gegeneinander versetzt zwei Nocken, die das Schließen des
darunter angedeuteten selbsttätigen Schalters bewirken. Letzterer besteht beispielsweise
aus einer Spule S1, einem Eisenkerne K und
aus einer Platte P, die isoliert hiervon ist,
weiter einer Kontaktfeder C, die in ihrer unteren Stellung die Kontakte α und b kurzschließt.
Diese Kontaktstücke α und b sind in diesem Falle mit den Enden eines Wider-Standes
W verbunden, der vor der Erregerspule E der als selbsterregend gezeichneten
Dynamomaschine liegt, deren Anker A ist. Die Spule 5 des selbsttätigen Schalters ist
mit dem einen Ende ständig mit der den
ίο beiden Batterien gemeinschaftlichen Leitung
verbunden, mit dem anderen dagegen durch den Batterieumschalter direkt stets nur mit
derjenigen Batterie, die sich in Ladung befindet. Es ist für das Prinzip der Wirkungsweise
vorstehender Einrichtung gleichgültig, von welcher Bauart die Dynamomaschine ist.
In der Zeichnung ist eine gewöhnliche Nebenschlußmaschine angenommen. Die Figur stellt ferner noch einen Nebenschlußregler R,
einen Rückstromausschalter V zwischen Dynamomaschine und Batterie, und einen Widerstand
W1 zur Regelung der Spannung zwischen Dynamomaschine und Lampen dar.
Schließt man durch Drehung des von Hand zu bewegenden Batterieumschalters H gleichzeitig den Stromkreis der Lampen L L (Stellung I), so wird durch Vermittlung der an der Schalterwalze angebrachten Nocken und der Platte P die Kontaktfeder C mit Sicherheit an die Kontakte α und b gedrückt; der Überspannungsschalter ist nun geschlossen. Bei der Schalterstellung I wird die Batterie Q2 von der Dynamomaschine aufgeladen, während Q1 parallel mit der Dynamomaschine die Lampen speist. Die Spule S ist jetzt durch Bürste 6, Kontaktstück d und Bürste 7 mit Batterie Q2 verbunden. Wird nun der Schalter um 900 gedreht (Stellung II), d. h. das Licht ausgeschaltet, so bleibt trotzdem die Batterie Q2 so lange in Ladung, bis die höchste Ladespannung erreicht ist. In diesem Augenblick hebt die Spule S des selbsttätigen Schalters den Kern K an, wodurch der Widerstand W den Erregerstrom in dem dargestellten Falle auf einen kleinen Betrag erniedrigt, ihn aber ebensogut bei Fortlassung des Widerstandes W ganz unterbrechen kann. Wird der Schalter um weitere 900 gedreht (Stellung III), so wird die Feder C durch den zweiten Nocken und die Platte P wieder an die Kontakte α und b gedrückt und somit der Überspannungsschalter wieder geschlossen. Gleichzeitig speist nun die während Schalterstellung I aufgeladene Batterie Q2 parallel mit der Dynamomaschine die Lampen, wohingegen Batterie Q1 geladen wird. Die Spule S ist jetzt an Batterie Q1 angeschlossen, und zwar durch Bürste 6, Kontaktstück g und Bürste 5. Batterie Q1 wird nun so lange geladen, bis wiederum ihre höchste Spannung erreicht ist und der selbsttätige Schalter durch Anheben des Kernes K und der Feder C den Erregerstrom schwächt oder unterbricht. Dieser Fall kann natürlich auch eintreten, ehe der Lichtstrom unterbrochen wird. Der selbsttätige Schalter kann in diesem Falle auch arbeiten, da er in seiner geschlossenen Stellung durch die Nocken nicht gesperrt ist. Stellung IV zeigt das Licht wieder ausgeschaltet, während Q1 weiter geladen wird, bis der selbsttätige Schalter die Erregung von neuem schwächt, falls dies nicht schon, wie soeben erwähnt wurde, vor dem Ausschalten der Fall war.
Schließt man durch Drehung des von Hand zu bewegenden Batterieumschalters H gleichzeitig den Stromkreis der Lampen L L (Stellung I), so wird durch Vermittlung der an der Schalterwalze angebrachten Nocken und der Platte P die Kontaktfeder C mit Sicherheit an die Kontakte α und b gedrückt; der Überspannungsschalter ist nun geschlossen. Bei der Schalterstellung I wird die Batterie Q2 von der Dynamomaschine aufgeladen, während Q1 parallel mit der Dynamomaschine die Lampen speist. Die Spule S ist jetzt durch Bürste 6, Kontaktstück d und Bürste 7 mit Batterie Q2 verbunden. Wird nun der Schalter um 900 gedreht (Stellung II), d. h. das Licht ausgeschaltet, so bleibt trotzdem die Batterie Q2 so lange in Ladung, bis die höchste Ladespannung erreicht ist. In diesem Augenblick hebt die Spule S des selbsttätigen Schalters den Kern K an, wodurch der Widerstand W den Erregerstrom in dem dargestellten Falle auf einen kleinen Betrag erniedrigt, ihn aber ebensogut bei Fortlassung des Widerstandes W ganz unterbrechen kann. Wird der Schalter um weitere 900 gedreht (Stellung III), so wird die Feder C durch den zweiten Nocken und die Platte P wieder an die Kontakte α und b gedrückt und somit der Überspannungsschalter wieder geschlossen. Gleichzeitig speist nun die während Schalterstellung I aufgeladene Batterie Q2 parallel mit der Dynamomaschine die Lampen, wohingegen Batterie Q1 geladen wird. Die Spule S ist jetzt an Batterie Q1 angeschlossen, und zwar durch Bürste 6, Kontaktstück g und Bürste 5. Batterie Q1 wird nun so lange geladen, bis wiederum ihre höchste Spannung erreicht ist und der selbsttätige Schalter durch Anheben des Kernes K und der Feder C den Erregerstrom schwächt oder unterbricht. Dieser Fall kann natürlich auch eintreten, ehe der Lichtstrom unterbrochen wird. Der selbsttätige Schalter kann in diesem Falle auch arbeiten, da er in seiner geschlossenen Stellung durch die Nocken nicht gesperrt ist. Stellung IV zeigt das Licht wieder ausgeschaltet, während Q1 weiter geladen wird, bis der selbsttätige Schalter die Erregung von neuem schwächt, falls dies nicht schon, wie soeben erwähnt wurde, vor dem Ausschalten der Fall war.
An Stelle der hier beschriebenen Verringerung der Spannung der Dynamomaschine
durch Einschalten eines Widerstandes in ihren Erregerstromkreis kann auch durch die
Öffnung des selbsttätigen Schalters der Ladestromkreis unterbrochen oder ein Widerstand
in denselben eingeschaltet werden, oder es kann in irgendeiner andern bekannten Weise
durch die Öffnung des Schalters das Überladen der in Frage stehenden Batterie verhindert
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zur Verhinderung der Überladung einer Sammlerbatterie mittels eines Überspannungsschalters beim Zweibatterie-1 System, der bei Erreichung der höchst zulässigen Spannung eine Verringerung oder eine Unterbrechung des Ladestroms bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Überspannungsschalter von dem Batterieumschalter derart zwangläufig mechanisch beeinflußt wird, daß er durch die Bewegung des Batterieumschalters, die die Umschaltung der Batterien bewirkt, geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200537C true DE200537C (de) |
Family
ID=463162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200537D Active DE200537C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200537C (de) |
-
0
- DE DENDAT200537D patent/DE200537C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3227522C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schnelladen von Nickelcadmium-Akkumulatoren und gleichzeitigem Überwachen der eingeladenen Gesamtkapazität | |
| DE1439992B2 (de) | Gleichstromgespeiste zuendeinrichtung fuer brennkraftmaschinen | |
| DE2024785B2 (de) | Einrichtung zum Abschalten von Gleichstrom-Hochspannungsleitungen | |
| DE2645784C3 (de) | Batterie-Ladegerät für eine Zweispannungsanlage in einem Kraftfahrzeug | |
| DE200537C (de) | ||
| DE3408657A1 (de) | Polungsautomatik fuer automatische ladeeinrichtungen fuer aufladbare batterien | |
| DE1136764B (de) | Schaltungsanordnung zur Gleichstrom-versorgung eines Verbrauchers aus dem Wechselstromnetz | |
| EP0539531B1 (de) | Einrichtung zur unterdrückung von spannungseinbrüchen | |
| DE695123C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE857227C (de) | Selbsttaetiger Ladeschalter fuer Akkumulatorenbatterien | |
| DE3502826A1 (de) | Solarstrom-anlage | |
| DE238477C (de) | ||
| DE250719C (de) | ||
| DE2936321C2 (de) | Ladegerät für Blei-Akkumulatoren | |
| DE2826325A1 (de) | Anordnung zur fremderregung einer elektrischen maschine | |
| DE238588C (de) | ||
| DE2139699A1 (de) | Zuendeinrichtung fuer brennkraftmaschinen | |
| DE3016551A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer gleichstromversorgungssysteme | |
| DE804693C (de) | Selbsttaetige Ladestation fuer eine oder zwei Akkumulatorenbatterien | |
| DE124257C (de) | ||
| DE973372C (de) | Relais mit Ansprechverzoegerung durch einen Kondensator, insbesondere fuer Signalanlagen | |
| DE515498C (de) | Anordnung zur Speisung eines Verbraucherapparates, insbesondere einer elektrischen Zuendeinrichtung fuer Brennkraftmaschinen mit elektrischem Strom | |
| DE466722C (de) | Schaltvorrichtung fuer die Beleuchtungsanlage von Kraftfahrzeugen | |
| DE959772C (de) | Batteriezuendanordnung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE1439992C (de) | Gleichstromgespeiste Zündeinrichtung für Brennkraftmaschinen |