DE250679C - - Google Patents

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DE250679C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/14Closing collapsible or resilient tubes, e.g. for tooth paste, for lighter fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250679 KLASSE 81 a. GRUPPE
FRANZ HOCHMUTH in DRESDEN.
Maschine zum Verschließen gefüllter Tuben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Verschließen gefüllter Tuben, bei welcher das Tubenende mittels gegeneinander beweglicher Backen flach gedrückt und umgefalzt wird.
Gemäß der Erfindung sind die Backen in am Maschinengestell drehbaren und feststellbaren Gehäusen angeordnet, wodurch es ermöglicht wird, die Backen gegen die Tube geneigt einzustellen und dadurch einem Ausfließen der Masse beim Schließen der Tube entgegenzuwirken.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 im Schnitt nach Linie C-D in Fig. i, Fig. 3 im Querschnitt nach Linie A-B in Fig. i,
Fig. 4 in Draufsicht.
Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen die Backen in größerem Maßstabe in verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen.
Am Ständer α sind in um ihre Mittelachse drehbaren und mittels Schrauben χ feststellbaren Gehäusen b die Backen c gegeneinander verschiebbar angeordnet, die durch Hebel d und Hubscheiben e angetrieben werden. Die gespannte Feder f hält die Hebel d ständig in Berührung mit den Hubscheiben e. Die in die Hülse h gesteckte zu schließende Tube g kann mittels Stellmutter i genau in der Höhe eingestellt und nach Ausführung des ersten Falzes mittels Hebels k und Hubscheibe I um eine Falzbreite gehoben werden. Durch einen verstellbaren Anschlag m und eine Stellschraube η kann die Breite des zweiten Falzes bestimmt werden.
Die Hubscheibe I erhält ihren Antrieb von der Welle der Hubscheiben e aus mittels der Zahnräder p.
Durch ein einmaliges Umdrehen des Hand- und^Schnurrades 0 wird eine Tube einmal umgefalzt, mit einer zweiten Umdrehung wird der zweite Falz ausgeführt, die Tube also doppelt gefalzt.
Bei entsprechender Wahl der Übersetzung der Zahnräder j> und entsprechender Ausbildung der Hubscheibe I kann man die Tuben auch dreimal umfalzen.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Zunächst werden die Backen c infolge Anhubes der Hebel d durch die Hubscheiben e einander so weit genähert, daß die eingesteckte anfangs kreisrunde Tube g am oberen Ende flachgedrückt wird (Fig. 5). Beim Weiterdrehen der Hubscheiben e wird der gegen den Oberteil c durch eine Feder w abgestützte Backenunterteil q durch einen Anschlagstift r in dieser Stellung festgehalten, während der Oberteil c mit der gegen denselben durch eine Feder ν abgestützten Klinke s über den Unterteil q gleitet und dadurch den in den Bereich der Klinke s vorspringenden Tubenteil umbiegt und gegen die gegenseitige Klinke t nach unten drückt (Fig. 6 und 7). In dieser Stellung weicht die ebenfalls unter der Wir-
kung einer Feder u stehende Klinke t mit ihren Backen c zurück, nimmt die in Fig. 8 gezeichnete Stellung ein und wird dann gegen die Kante des schräg nach unten umgebogenen Teils der Tube g geschoben, wobei sie diesen gegen die Tube drückt, bis sie die in Fig. 5 gezeichnete Stellung wieder erreicht hat. Hierauf werden die Backen wieder auseinanderbewegt, und das Spiel beginnt von neuem.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Verschließen gefüllter Tuben, bei welcher das Tubenende mittels gegeneinander beweglicher Backen flachgedrückt und umgefalzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (c, q, s, t) in am Maschinengestell drehbaren und feststellbaren Gehäusen (b) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,'
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