DE250620C - - Google Patents
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- plate
- carriage
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
Landscapes
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 250620■-KLASSE 35 a. GRUPPE
KARL SCHMALZ in KRZEMUSCH, Böhmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zurückführen der im Wipper entleerten Grubenhunte,
welche, nachdem sie entleert worden sind, bekannterweise maschinell auf den höchsten Punkt einer schiefen Ebene gehoben
werden, längs welcher sie dann durch Eigengewicht zurück zum Stollen oder zum Schachte
laufen. Zu diesem Zwecke wurde z. B. vorgeschlagen, einen Schienenteil um eine wagerechte
Achse drehbar und hebbar anzuordnen, welche Einrichtung jedoch sehr viel Raum in
Anspruch nimmt.
Nach der Erfindung wird der Teil der Gleisbahn unmittelbar hinter dem Wipper in
einer Länge, die etwas größer ist als die Wagenlänge, auf einer um einen, wagerechten,
quer zu dem Geleise angeordneten Zapfen in
• gewissen Grenzen drehbaren Platte angebracht,
welche maschinell angehoben wird, wobei sie sich unter Vermittlung irgendeiner geeigneten
Vorrichtung gleichzeitig der Neigung der festen schrägen Bahn anpaßt, so daß die Einrichtung
nur wenig Raum bedarf und konstruktiv leicht und dauerhaft ausführbar ist. Das Anheben
der Platte erfolgt vorteilhafterweise von einer als doppelarmiger Hebel wirkenden Traverse,
an deren entgegengesetztem Ende eine schwere Unrundscheibe angreift, so daß das Gewicht
der Platte teilweise durch dasjenige der Scheibe ausgeglichen wird; von einer Traverse
können auch zwei Wipper bedient werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Ansicht bzw. ein Schnitt senkrecht zum Geleise; Fig. 2 ist eine
Einzelansicht bzw. ein Schnitt durch den Wipper und die Hubplatte; Fig. 3 ist ein Grundriß
der ganzen Anordnung samt den Geleisen.
Die Hubplatte 1, die die Geleise 2 trägt, sitzt auf einer Stange 3 derart, daß sie um
eine horizontale, zur Richtung des Geleises 2 senkrechte Achse verschwenkt werden kann.
Die Stange 3 geht durch die Führung 4 hindurch und ist an ihrem unteren Ende zu einem vierkantigen Kopf verbreitert, der in
einer rinnenartigen U-förmigen Führung 6 geführt,! ist, die an dem einen Ende des Trägers
7 befestigt ist. Der Träger 7 ist entsprechend versteift und um die horizontale,
zur Längsrichtung des Trägers senkrechte Achse drehbar gelagert. Am anderen Ende
ist am Träger 7 eine geeignete Führung 9 befestigt, die beispielsweise mit einer Rolle versehen
ist; in die Führung greift eine Unrundscheibe 10 ein, die auf der Welle 11 gelagert
ist; zum Antriebe der Unrundscheibe 10 dient beispielsweise ein Schneckenrad 12, das auf
der Welle 11 sitzt und in welches die Schnecke 13 auf der Welle 14 eingreift, die durch eine
Transmission oder direkt vom Motor aus angetrieben wird.
Soll ein Träger gleichzeitig zwei Wipper bedienen, so ist nahe der Scheibe 10 am Träger
7 drehbar der Bügel 15 befestigt, der an der Kette 16 hängt, die über eine Rolle 17.
läuft und einen Rahmen 18 trägt, in welchem die zweite Hubplatte 19 mit den Geleisen 20
sich befindet. Die Platte 19 kann ebenfalls
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um eine horizontale, zur Richtung der Geleise 20 senkrechte Achse gedreht werden.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende:
Wenn der Wagen 21 im Wipper 22 entleert worden ist, so wird er durch den neu hinzukommenden
vollen Wagen 23 aus dem Wipper 22 auf das Geleise 2 auf die Hubplatte 1
gestoßen, die sich vorderhand noch in der Ebene des Bodens, des Wippers 22 in der
strichulierten Lage (Fig. 2) befindet. Nun drückt die Unrundscheibe bei ihrer Umdrehung
das eine Ende des Trägers 7 hinunter, so daß das andere Ende, das die Hubplatte 1
trägt, samt dieser angehoben wird. Gleichzeitig wird durch eine geeignete Einrichtung,
beispielsweise durch Anschläge 0. dgl. oder durch entsprechende Stellung des Wagens 21
zur Drehachse der Platte 1 diese derart geneigt, daß sie sich beim Anheben bis zur
vollen Höhe in der verlängerten Ebene der geneigten Bahn 28 befindet. In dem Augenblicke,
wo die Platte 1 ihre höchste Lage erreicht, wird der Wagen 21 selbsttätig in
irgendeiner bekannten Weise freigegeben, beispielsweise dadurch, daß der Hebel 24, der
durch die Feder aufwärts gedruckt wird und die Achse des Wagens 21 zurückhält, beim
Anheben der Platte 1 durch eine Kette 25 zurückgezogen wird, die über eine fest und
drehbar gelagerte Rolle 26 läuft und mit dem anderen Ende am Träger 7 befestigt ist, so
daß der Wagen 21 freigegeben wird und durch das Eigengewicht über die schiefe Bahn 28
zum Stollen oder Schacht zurückläuft.
Bei der weiteren Umdrehung der Scheibe 10 bleibt die Platte 1 durch eine gewisse Zeit
hindurch in der höchsten Lage stehen, was dadurch erzielt wird, daß die Scheibe 10 an
einem Teil ihres Umfanges kreisförmig gestaltet ist, wobei 11 der Mittelpunkt des Kreisbogens
ist. Bei weiterer Drehung der . Scheibe 10 sinkt wiederum die Platte 1 bis in die Ebene
des Bodens des Wippers 22. Falls der Träger 7 gleichzeitig zwei Wipper bedient, dann
führt die zweite Hubplatte 19 gleichzeitig und gleichmäßig mit der Platte 1 sämtliche beschriebenen
Bewegungen aus. Will man die Bedienung des Wippers 27 ausschalten und
bloß den Wipper 22 arbeiten lassen, so wird die Verbindung des Bügels 15 mit dem Träger
7 unterbrochen.
Das Unterbrechen bzw. Ausschalten des Antriebes der Scheibe 10 erfolgt selbsttätig in
irgendeiner bekannten Weise in dem Augenblicke, in welchem die Platten 1 bzw. 19 in
die Ebene des Bodens des Wippers 22 bzw. 27 zurücksinken.
Claims (2)
1. Einrichtung zum selbsttätigen Zurückführen der entleerten Grubenhunte
vom Wipper zum Schacht durch Anheben auf eine schräge Bahn, von welcher der Wagen durch sein Eigengewicht zum
Schacht gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des Wagens durch eine Hubplatte (1) erfolgt, deren Länge diejenige
des Wagens ein wenig übersteigt und welche beim Anheben der Neigung der schrägen Bahn sich anpassen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unrundscheibe
(10) auf das eine Ende der Traverse (7), die als ein zweiarmiger Hebel
drehbar gelagert ist, einwirkt, während sich auf ihr anderes Ende die Hubplatte (1)
stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250620C true DE250620C (de) |
Family
ID=509136
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250620D Active DE250620C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250620C (de) |
-
0
- DE DENDAT250620D patent/DE250620C/de active Active
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