DE893188C - Torfschneidemaschine - Google Patents

Torfschneidemaschine

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DE893188C
DE893188C DEB9012A DEB0009012A DE893188C DE 893188 C DE893188 C DE 893188C DE B9012 A DEB9012 A DE B9012A DE B0009012 A DEB0009012 A DE B0009012A DE 893188 C DE893188 C DE 893188C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C49/00Obtaining peat; Machines therefor
    • E21C49/02Obtaining peat; Machines therefor by excavating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Torfschneidemaschine Die bisher bekannten Torfschneidemaschinen weisen den Nachteil auf, daß sie teils zu schwer sind, teils daß sie zu Betriebsstockungen infolge Verstopfung mit Moorerde führen. Allen gemeinsam ist aber der Übelstand, daß sie den Torf mehr oder weniger zerreißen und dadurch nicht nur dessen Stücke beschädigen, sondern auch den Bruch innerhalb der Maschine Anlaß zu Betriebsstörungen werden lassen.
  • Die Torfschneidemaschine gemäß der Erfindung vermeidet alle diese Nachteile. Sie ist nicht nur wesentlich leichter, sondern enthält insbesondere auch keine Zahnräder, die mit dem Torf in Berührung kommen und somit zu Verstopfungen führen könnten. Infolge kontinuierlichen Gangs der Abladevorrichtung bietet diese keinen Anlaß zum Zerreißen des Torfes. Alle diese Vorteile der Erfindung werden im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Antrieb des Schneidrahmens mittels einer über zwei Kettenräder geführten Kette erfolgt, indem ein auf der Kette angeordneter Zapfen ein zwischen zwei an dem Rahmen befindlichen Spuren laufendes Rad trägt, und daß ein am Unterende des Rahmens angeordnetes Gerüst mit einem Schneidapparat versehen ist, dessen in horizontaler Richtung erfolgender Hinundhergang durch eine mit Federn ausgerüstete Spannbrücke gesteuert wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der Maschine und Fig. a ein Schnitt nach Linie H der Fig. i ; Fig. 3 zeigt die Einzelheit einer zugehörigen Abladevorrichtung nach der Schnittlinie III-III der Fig. i und Fig. 4 einen Teilschnitt der Schneidevorrichtung; Fig: 4A- ist ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. i und Fig. 5 eine Draufsicht auf die Maschine, während F'ig. 6 und 6 A die Antriebsvorrichtung nach einem Schnitt IV-IV der Fig. 5 veranschaulichen; Fig. 7 ist eine Rückansicht der Maschine, während Fig. 8 einen Schnitt nach Linie V -V der Fig. 7 darstellt; Fig. g und 9A zeigen einen Teil der Maschine nach Schnittlinie VI-VI der Fig. 7, während -Fig. io einen Querschnitt nach Linie VII-VII der Fig. 5 darstellt.
  • Gemäß,dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Maschine auf einem auf einem Geleis rollenden Wagen i (Fig. 7) angeordnet; sie wird von einem auf diesem Wagen ruhenden Motor z über eine Riementransmission 3 angetrieben, die zu einer auf der Achse 6 sitzenden Riemenscheibe 4 führt. Diese Achse ist über ein Schneckengetriebe 5 mit der Welle 7 gekuppelt, die ein Kettenrad 8 (Fig. i) trägt. Dieses Kettenrad 8 ist über eine Kette g mit dem frei . laufenden Kettenrad io verbunden, dessen Lagergehäuse auf einer Platte i i ruht, die durch Gewindebolzen i2 gehoben und gesenkt werden kann. Diese Bolzen drücken gegen eine Tragplatte 13, welche auf Konsolen 3,0 ruht. Die Konsolen 30 sind in zwei auf Stegen 31 befindlichen Spurrillen 14, 15 geführt, zwischen -denen ein in senkrechter Richtung beweglicher Rahmen 16, 17, 18, ig läuft. Am unteren Ende dieses Rahmens ist ein Gerüst 2o, 21, 22, 2,3, 24, 25 (Fig. 5 und i) befestigt, das die Stech- oder Schneidevorrichtung trägt.
  • Die Schneidevorrichtung besteht beispielsweise aus vier Rundeisen 34 (Fig. i und 5), die in selbstschmierenden Gleitlagern am Gerüst 2o, 21, 22, 2,3, 2@4, 25 gleitbar angeordnet sind. Das eine Ende dieser Rundeisen wird von der Rahmen 35 zusammengehalten, während ihre anderen Enden auf der Außenseite einer Platte 42 (Fit. 4 und 4A) befestigt sind. Diese winklige Platte 42 ist auf ihrer Innenseite mit einer Anzahl von Messerscheiben 47 versehen, welche an der Seite der Platte befestigt sind. Um den Torf von diesen Scheiben. zu lösen, ist für jede Messerscheibe 47 je eine Schaufel 48 vorgesehen; diese Schaufeln sind mittels Stangen 49 an Führungsteilen 5o befestigt, welche in Führungsschienen 52 laufen, die an der Außenseite der Platte 42 vorgesehen sind.
  • Die Stangen 49 gehen durch die Gleitstücke 5o hindurch und weisen an ihrer Außenseite: Räder 51 auf. Am unteren Ende des Gerüstes 20, 21, 22, 23, 2'4, 2i5 ist ein Messer 45 (Fig. i und 4) angeordnet, das unterhalb der Schneidkante des untersten der Scheibenmesser 47 in rechtem Winkel zu diesem verläuft. Dieses Messer 45 (vgl. auch Fit. 5 und 7) besteht z. B. -aus U-förmig gebogenem Stahlblech, so,daß es der Kante der Messerscheibe folgt, deren Värderkante mit einer nach unten ragenden Spitze versehen ist. Das Messer 45 ist ferner mittels eines Armes 46' an dem Gerüst befestigt. Die Vertikalbewegurig des Rahmens 16, 17, 18, ig erfolgt durch die Auf- und Abwärtsbewegung der Kette g, welche mit ihm durch einen Zapfen 28 (Fig. 5) im Eingriff steht, auf dessen Ende ein Rad 29: befestigt ist. Dieses Rad läuft zwischen zwei horizontalen Spuren 26, 27 des- Rahmens 16 bis i9, denen zufolge das Rad beim Auf- und Abwärtstransport des Rahmens zugleich eine Vor- und Rückwärts-Bewegung erfährt. Hierbei schneidet das Messer 45 einen Torfpfeiler aus, währenddessen sich die Messerscheiben 47 in zurückgezogener Stellung befinden. Die Horizontalbewegung des Schnei,dapparates erfolgt unter Wirkung einer Spannbrücke 33 und einer Anzahl von Schraubenfedern 32. Beim Abwärtsgang des Rahmens 35 passiert ein Rad 36 (Fig. i, 5,7) die AüBenseite der Spannbrücke, das an dem Rahmen 35 mittels eines Halters 37 befestigt ist. Hierbei werden die Federn 32 gespannt, deren eine Enden am Rahmen 35 -und welche andererseits an dem Gerüst 2o bis 25 befestigt sind. Sobald das Rad 36 das Unterende der Spannbrücke 33 erreicht hat, was mit der tiefsten Lage -des Rahmens zusammenfällt, läßt es die Brücke 33 los, so daß sich die Federn schnell zusammenziehen; der Schnei,dapparat schiebt sich vor, und die Messerscheiben 47 schneidenden zuvor ausgeschnittenen Torfpfeiler in Stücke. Der obere Teil der Spannbrücke ist mit einer Klappe 38 versehen (Fig. i, 7, g, g A), die mittels eines Gegengewichtes 39 in der Schließlage gehalten wird. Beim Aufwärtsgang des Rahmens 16 bis ig läuft das Rad 36 längs der Außenseite der Spurrille 14 und hebt die Klappe 38 an, die nach Durchgang des Rades wieder niederfällt.
  • Zur Abnahme des Torfes von den Messerscheiben 47 dient eine Abladevorrichtung, die aus einem mit einer Bahn 53 versehenen Stativ 54 besteht, das an einem Förderer 58 befestigt ist. Beim Aufwärtsgang des Schneidapparates rollen die Räder 51 an der Unterseite der Bahn 53, und die Schaufeln 48 werden herausgeführt, indem sie den geschnittenen Torf auf den Förderer 58 entladen. Nach Passieren des letzten Rades gelangt der Schneidapparat in seine Ausgangsstellung zurück, wobei die Räder 51 nunmehr auf der Oberseite der Bahn 53 abrollen und die Schaufeln hierdurch in ihre rückwärtige Lage zurückführen.
  • Der Förderer 58, der in beliebiger Weise ausgeführt sein kann, wird von einer Transmissionsanordnung 55 angetrieben. Von ihm gelangt der Torf zu einem, Torfableger 56, dessen eines Ende am Ende des Förderers befestigt ist, während sein anderes Ende von mehreren Stangen 59, 6o, 61, 62 getragen wird. Die Stangen 59, 6o sind (Fig. 5 und 7) einerseits mit einer zugleich das Gleitlager des Torfablegers 56 enthaltenden' Stütze, 6,3 verbunden. Infolge .dieser Anordnung ist der Ableger 56 um seine Längsachse drehbar. Er wird von drei Zahnrädern[ 64, 65, 66 angetrieben, deren ersteres mit der Triebwelle 57 im Eingriff steht, während das Rad 66. auf dem Förderer 58 sitzt und dessen Antrieb bewirkt. Nach Überführung des Torfes auf den Förderer erfolgt seine Abladung dadurch, daß dieser mittels einer Hubstange 67 (Fig. 5) in der aus Fig. io ersichtlichen Weise geschwenkt wird, wodurch die Zahnräder 65, 66 außer Eingriff gelangen. und der Förderer zum Stillstand kommt. Sobald der Torfableger 56 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt worden ist, greifen die Räder 65, 66-erneut ineinander.
  • Zum Vorschub der Torfschneidemaschine dient ein besonderes Getriebe mit einem Triebrad 68, das auf der Wagenachse 44 sitzt (Fig. 7) und von einem Hebel od. !dgl. 69 (Fig. 6 A) gesteuert wird, der seinerseits mit einem Lenker 70 verbunden ist, der drehbar an dem zweiarmigen Hebel 71 gelagert ist, dessen Achse 79 in zwei Lagerböcken 8o ruht. Der Hebel 69 ist ferner auf der Wagenachse 44 gelagert, während der Lenker 70 einerseits am Hebel 69 angreift und andererseits in einem zweiarmigen Hebel 71 drehbar gelagert ist.. Der eine Arm dieses Hebels 71 ist mit einem Löcher aufweisenden Mitnehmer 72 versehen, der mit einem Anschlag 73 zusammenwirkt und auf der Unterkante des Rahmens 16 bis i9 befestigt ist. Zur Rückführung des Hebels 71 in seine Ausgangsstellung dient eine Feder 74. Beim Aufwärtsgang des Rahmens 16 bis i9 stößt der Anschlag 73 gegen den Mitnehmer 72, während der Hebel 71 den Lenker 7o nach unten drückt und somit den Hebel 69 schwenkt, was eine Drehung des Rades 68 und dadurch schließlich einen Vorschub des Wagens zur Folge hat. Die beiden Wagena,chsen44 (Fig. 5) sind mit je einem Kettenrad 77 gekuppelt; über die beiden Räder 77 ist eine Kette 78 geführt. Jede der beiden Achsen weist ferner ein Flanschrad 4o, 41 auf, deren eines, 41, als Zahnflanschrad ausgebildet ist. Das Zahnflanschrad 41 steht mit einer auf der Innenseite der Bahn befestigten Zahnstange 43 im Eingriff.
  • Zum Ein- und Ausrücken des Motors dient eine Kupplungsanordnung 76, die durch eine Hubstange-75 beherrscht wird.
  • Die Torfschneidemaschine gemäß der Erfindung arbeitet wie folgt: Zu Beginn des Schneidevorgangs befindet sich der Rahmen 16 bis ig in seiner oberen Lage. Bei seinem Abwärtsgang schneidet er einen Torfpfeiler aus, währenddessen der Schneidapparat zurückgezogen wird, indem das Rad 36 auf der Außenseite der Spannbrücke 33 abrollt und die Schraubenfedern 32 spannt. Hierbei werden zugleich die Schaufeln 48 nach hinten geführt, indem ihre Räder 51 auf der Oberseite der Bahn 53 abrollen. Wenn der Rahmen seinen Tiefpunkt erreicht hat, gelangt das Rad 36 außer Eingriff mit der Spannbrücke, und der Schneidapparat wird von den Federn 32 vorgeschnellt, wobei die Messerscheiben 47 in den zuvor ausgeschnittenen Torfpfeiler eindringen und ihn in Stücke teilen. Beim darauffolgenden Aufwärtsgang des Rahmens 16 bis i9 läuft :das Rad 36 an der Außenseite der Spurrille 14., während die Räder 51 an der Unterseite der Bahn 53 abrollen, wonach der Torf von den. Schaufeln 48 auf den. Förderer 58 abgeladen wird. Von hier gelangt er zu dem Ableger 56, durch dessen Schwenken das fertige Produkt schließlich verladen und dem Markt zugeführt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf einem Geleise motorisch vortreibbare Torfschneidemaschine, deren Wagenmotor auch zum Vertikalantrieb eines Schneidrahmens und einer aus einem Förderer und einem Torfableger bestehenden Abladevorrichtung dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Schneidrahmens (16 bis i9) mittels einer über zwei Kettenräder (8, io) geführten Kette (9) erfolgt, indem ein auf der Kette (9) angeordneter Zapfen (28) ein zwischen zwei an dem Rahmen (r6 bis i9) befindlichen Spuren. (26, z7) laufendes Rad (2g) trägt, und daß ein am Unterende des Rahmens angeordnetes Gerüst (20 bis 215) mit einem Schneidapparat (35 bis 45) versehen ist, dessen in horizontaler Richtung erfolgender Hinurndhergang durch eine mit Federn (32) ausgerüstete Spannbrücke- (33) gesteuert wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidapparat aus vier innerhalb des Gerüstes (2o bis 25) verschiebbaren Rundeisen. (34) besteht, die einerseits mit einem Rahmen (35) und andererseits mit einer winkelförmigen und Messerscheiben (47) tragenden Platte (42) verbunden sind, und daß zwischen die Messerscheiben (@47) eingreifende Schaufeln (q.8) auf einem Schieber (50) sitzen, der zwischen zwei an der Außenseite der Platte (42) befindlichen Führungsschienen (52) drehbar angeordnet ist. ,
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abladevorrichtung aus einer von. einem Stativ (54) eines Förderers (58) gehaltenen Führungsbahn (53) besteht und derart angeordnet ist, daß Räder (51) der Schaufeln (48) sowohl auf der Oberseite als auch auf der Unterseite der Bahn (53) abrollen können. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenvorschub mittels eines an der Unterseite des Rahmens (16 bis i9) befestigten Anschlages (73) erfolgt, der mit einem in einer zweiarmigen Hebelstange (71) sitzenden Mitnehmer (72) zusammenwirkt, während in dem anderen Arm der Stange (71) ein Lenker (7o) drehbar angeordnet ist, welcher beim Abwärtsgang der Stange (71) einen Hebel (69) derart steuert, daß dieser in ein auf der Wagenachse (44) sitzendes Triebrad (68) eingreift.
DEB9012A 1950-05-25 1950-08-30 Torfschneidemaschine Expired DE893188C (de)

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