DE250567C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE250567C DE250567C DENDAT250567D DE250567DA DE250567C DE 250567 C DE250567 C DE 250567C DE NDAT250567 D DENDAT250567 D DE NDAT250567D DE 250567D A DE250567D A DE 250567DA DE 250567 C DE250567 C DE 250567C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller carrier
- impact
- tool
- air cushion
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 7
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 210000004013 groin Anatomy 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D49/00—Machines for pounding
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250567 KLASSE 71 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein rotierendes Werkzeug zum Anklopfen des*Oberleders
an den Leisten und die Brandsohle und bezweckt, die Übelstände der bisherigen Werkzeuge
dieser Art mit Schlagrollen, die nachgiebig auf einem über Scheiben oder Trommeln
geleiteten endlosen Band oder auf einer Scheibe oder Trommel gelagert sind, zu vermeiden.
Diese Ubelstände bestehen hauptsächlich darin,
ίο daß bei mangelnder Regulierbarkeit keine ausreichende
Anpassungsfähigkeit für verschieden harte Ledersorten vorhanden ist und der Schlag nicht mit genügender. Elastizität sowie
bei schwerem Leder nicht mit der erforderliehen Stärke erfolgt. Ferner werden bei
schwererem Leder die Hände des Arbeiters starken Erschütterungen ausgesetzt, welche
auf die Dauer unerträglich sind.
Im besonderen handelt es sich um eine weitere Ausbildung der Anklopfmaschine nach
Patent 205955, bei der ein endloses Schlagrollenband über eine nachgiebig gelagerte
Scheibe geführt ist, so daß die jeweilig zur Wirkung kommenden Schlagrollen zurückweichen
können. Bei Anordnung mehrerer Schlagrollenbänder oder -ketten nebeneinander müßten dieselben, um die erforderliche Anpassungsfähigkeit
zu gewährleisten, einzeln eingestellt werden, was in der Praxis nicht durchführbar
ist. Der Erfindung gemäß geht man dieser Schwierigkeit dadurch aus dem Wege, daß alle Ketten gemeinschaftlich auf einem
Luftkissen angebracht sind.
Die zugehörige Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Fig. 1
veranschaulicht einen senkrechten Querschnitt und Fig. 2 einen Längsschnitt des Werkzeuges.
Fig. 3 und 4 zeigen Anordnungen' von Rollenketten desselben.
Auf der Welle α sitzt eine Nabe b mit zwei
darauf angebrachten Tragscheiben c, d, auf denen die Enden einer den Raum e zwischen
den Scheiben überspannenden, zweckmäßig aus einer Gummilage f und Schutzhülle g zusammengesetzten
Decke unter Zuhilfenahme von auf die Nabe b geschobenen Kappen h, i
festgeklemmt sind, so daß der auf diese Weise gebildete abgeschlossene Raum e ein Luftkissen
darstellt. Ein Ventil j dient zum Einführen von Luft in den Raum e mittels
Pumpe sowie zum Ablassen der Luft, um den im Luftkissen herrschenden Druck nach Belieben
regeln zu können.
Auf dem Umfange des Luftkissens sind die Schlagrollen k in Gliedern I gelagert, die sich
zu mehreren unabhängigen, das Luftkissen umschließenden endlosen Ketten verbinden.
Die Schlagrollen können in der Kette hintereinander liegen (Fig. 3) oder beliebig zueinander
dergestalt versetzt sein, daß die Räume zwischen zwei nebeneinander befindlichen Rollen
durch die nächstfolgende Rolle oder Rollen gedeckt werden (Fig. 4). Die einzelnen Kettenglieder
I besitzen eine Querverbindung m zur Bildung von Tragflächen, mit denen sich die
Glieder lose auf die Decke des Luftkissens
legen. Je nach dem im Luftkissen vorhandenen Druck wird die Decke desselben mehr
oder weniger stark gegen die Tragflächen der Ketten angedrückt. Bei der Rotation des
Werkzeuges werden die Schlagrollen k durch Reibung mitgenommen und können in der Bewegungsrichtung
nachgeben. Um des weiteren beim Anpressen des Werkstücks ein genügendes Ausweichen der Rollenträger nach innen
ίο zu gestatten, haben die Gelenke η dieser
Rollen einigen Spielraum (Fig. ι und 5).
Für besondere Zwecke kann das Kissen auch mit irgendeiner geeigneten Flüssigkeit oder
Masse gefüllt sein.
Bei der erläuterten Einrichtung läßt sich durch mehr oder minder starkes Aufblasen
des Luftkissens die Wirkungsweise des Werkzeuges dem jeweilig zu bearbeitenden Schuhwerk
sowie der Ledersorte genau derart anpassen, daß die erwähnten Ubelstände vollständig
beseitigt werden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Rotierendes Werkzeug zum Anklopfen des Oberleders an den Leisten und die Brandsohle mittels nachgiebig gelagerter Schlagrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der Schlagrollen (k) durch Anbringung ihrer Träger (I) auf einem Luftkissen (β) bewirkt ist, zum Zweck, die Nachgiebigkeit der Unterlage entsprechend der Dicke und Steifigkeit. des anzuklopfenden Oberleders regeln zu können.
- 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagrollenträger (I) sich lose gegen das Luftkissen (e) stützen, derart, daß dieselben bei der Drehung des Werkzeuges durch Reibung mitgenommen werden und in ihrer Bewegungsrichtung nachgeben können.
- 3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagrollen (k) in mehreren voneinander unabhängigen Ketten angeordnet sind.
- 4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rollenträger (I) verbindenden Gelenkbolzen (n) mit Spielraum in den Bohrungen der Rollenträger (I) gelagert sind, so daß ein Ausweichen der Rollenträger nach innen beim Anpressen des Werkstücks gewährleistet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250567C true DE250567C (de) |
Family
ID=509085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250567D Active DE250567C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250567C (de) |
-
0
- DE DENDAT250567D patent/DE250567C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE250567C (de) | ||
| DE84354C (de) | ||
| DE255270C (de) | ||
| DE249300C (de) | ||
| DE184071C (de) | ||
| DE162690C (de) | ||
| DE2243700A1 (de) | Foerderband | |
| DE914356C (de) | Foerderband | |
| DE234952C (de) | ||
| DE682749C (de) | Scheibenfoermiges Schleifwerkzeug | |
| DE258533C (de) | ||
| AT349984B (de) | Belag fuer antriebstrommeln | |
| DE54670C (de) | Auf- und abwerk mit konischem zeigerantriebsrad | |
| DE55977C (de) | Leder-Glättmaschine | |
| DE193476C (de) | ||
| DE242123C (de) | ||
| DE190898C (de) | ||
| DE930583C (de) | Schleifscheibe fuer Scheibenbohner | |
| DE2209455A1 (de) | Vorrichtung zum befoerdern von lasten, z.b. der kabine eines aufzuges | |
| DE809850C (de) | Antriebskettenrad fuer Mehrlaschenketten, insbesondere fuer Kettensaegen | |
| DE173051C (de) | ||
| DE217496C (de) | ||
| DE274031C (de) | ||
| DE363333C (de) | Verfahren und Maschine zum Anarbeiten des Schaftes an Sohle und Leisten, insbesondere bei Gummischuhen | |
| DE44215C (de) | Maschine zur Herstellung von Schuhleisten u. dergl |