DE234952C - - Google Patents

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DE234952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/06Non-inflatable or solid tyres made of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 234952 KLASSE 63 e. GRUPPE
ADOLF EICHE in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1910 ab.
Die' Erfindung betrifft einen aus Metall-, Lederringen oder ähnlichem Material bestehenden Radreifen.
Die Erfindung besteht darin, daß die in bekannter Weise nebeneinander angeordneten Ringe nicht fest miteinander verbunden sind, sondern gegeneinander verschiebbar auf elastisch gelagerten Bolzen ruhen, so daß sich der Reifen trotz der geringen Elastizität des Ringmaterials allen Unebenheiten des Weges anpassen kann, also wie ein Reifen aus elastischem Material wirkt.
In der Zeichnung sind Reifen gemäß der Erfindung zum Teil im Querschnitt, zum Teil im Längsschnitt dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Radkranz. Der auf dem Boden laufende Radreifen besteht aus einer Anzahl von nebeneinander liegenden Flachreifen α aus unelastischem, widerstandsfähigem Material, z. B. Leder oder Metall, die in eine Rille des mit den Speichen b fest verbundenen Radkranzes c eingebaut sind. Um das Einbringen der Flachreifen α zu ermöglichen, ist der Teil d des Radkranzes abnehmbar. Dieser Teil d ist mit dem übrigen Radkranz c durch die Schrauben e und die Mitnehmerbolzen f verbunden. Die Mitnehmerbolzen f dienen gleichzeitig als Abstandsbolzen für die Teile d und c des Radkranzes, so daß durch das Anziehen der Schraubenmuttern g die Flachreifen α nicht aufeinander gepreßt werden können, sondern noch leicht in radialer Richtung gegeneinander beweglich bleiben.
Die Lagerung der einzelnen Ringe geschieht auf folgende Weise: Die Bolzen f sind durch Bohrungen, die quer durch die Ringe gehen, geführt, jedoch sind diese Bohrungen in dem Flachreifen weit größer, als der Mitnehmerbolzen selbst stark ist. Der zwischen den Bolzen und der Lochwandung freibleibende Spielraum dient zur Aufnahme einer elastischen Ausfütterung und damit zur Abfederung des Flachreifens gegen den Radkranz. In Fig. 1 und 2 ist diese Abfederung durch die Gummipuffer h bewirkt. In Fig. 3 und 4 ist die Verwendung von Spiralfedern bzw. von Flachfedern dargestellt.
Die Vorteile der Neuerung sind folgende: Der mit dem Boden in Berührung kommende Teil des Rades kann aus festem, der Abnutzung und Verletzung durch Glasscherben usw. nicht ausgesetztem Material bestehen, trotzdem wird aber jede Stoßwirkung auf den Radkranz gleichmäßig durch die Mitnehmerbolzen auf die elastischen Lager der Querbolzen übertragen, so daß die Unterteilung des Radreifens in einzelne Flachreifen, von denen jeder für sich nachgeben kann, dem Rade eine Anpassungsfähigkeit an die Unebenheiten des Bodens gibt, die derjenigen des Pneumatikreifens nahekommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus einzelnen nebeneinander gelagerten Ringen aus widerstandsfähigem Material,
    ζ. B. Metall, Leder ο. dgl., zusammenge- ! Reifenringe durchsetzen, so daß die letzte-
    setzter Radreifen, dadurch gekennzeichnet, ren sich gegeneinander verschieben und
    daß die Ringe auf Querbolzen (f) ruhen, I sich den Unebenheiten der Fahrbahn
    welche von elastischem Material, z. B. Fe- j zwecks Erzielung eines stoßfreien Ganges
    dern oder Gummi, umgeben sind und die '. des Rades anpassen können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKr IK DER RIiICHSDRUCKEREI.
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