DE250494C - - Google Patents

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DE250494C
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DE
Germany
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gripper
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parallel
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feeder
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DENDAT250494D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250494 '-KLASSE 81 e. GRUPPE
LAMSON-MIX & GENEST
ROHR- UND SEILPOSTANLAGEN G.m.b.H.
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
laufender Greiferwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befördern von Briefen, Paketen u. dgl. mit-■ tels Greiferwagen, welche auf Schienen laufen und deren Greifer sich an bestimmten Punkten der Bahn selbsttätig öffnen und schließen. Ein Hauptanwendungsgebiet für solche Beförderungsvorrichtungen bilden Postanstalten, Banken u. dgl., bei denen wagerechte Tische vorhanden sind, über welche die Greifervorrichtungen laufen sollen. Hierbei muß auf eine solche Anordnung der Aufgeber für die zu befördernden Sachen Rücksicht genommen werden, daß keine Gefahr für die Beamten besteht. Die Finger dürfen niemals in die Greifervorrichtungen hineingeraten können.
Bisher konnte man diese Sicherheit nur dadurch schaffen, daß man den ganzen Schienenstrang auf dem Tisch abwechselnd von " oben nach unten laufen ließ, wie Fig. 1 der Zeichnung dies darstellt. Die Aufgeber waren hierbei an den aufsteigenden, senkrechten Strängen des Schienenstranges angeordnet. Diese Anordnung ist insofern unpraktisch, als sie in der Höhenrichtung sehr viel Raum einnimmt und in der Herstellung überaus teuer wird, weil an Materialien das Mehrfache der Tischlängen in Betracht kommt.
Das Wesen der neuen Erfindung besteht darin, daß man die Schienen parallel zur Ober- und Unterfläche des Tisches entlang laufen läßt, so daß also auch der Lauf der Greiferwagen parallel dazu erfolgt. Hierbei muß aber unbedingt die Anordnung getroffen sein, daß die Greifer von unten nach oben in die Aufgeber hineingreifen, und hierin liegt ein wesentlicher Teil der Erfindung. Erfolgt nämlich das Eingreifen der Greifer von oben nach unten, so würden dadurch die Beamten gefährdet werden. Die Kombination der beiden Merkmale, das Entlanglaufen der Geleise bzw. des Wagens parallel zur Tischfläche oder zum größten Teil derselben sowie die bestimmte Anordnung der Greifer, bildet die Erfindung; beide Merkmale gehören eng zusammen, um einen gefahrlosen Betrieb zu ermöglichen.
Die geradlinige Führung der Geleise bzw. des Wagens von einem Aufgeber zum andern schließt natürlich nicht aus, daß bei längeren Tischen auch einmal ein Aufwärtsgehen der Geleise stattfinden kann, wenn dazwischenliegende Hindernisse nicht anders übergangen werden können. Das Wesen liegt aber darin, daß von Aufgeber zu Aufgeber hin nicht ein derartiges Auf- und Absteigen des Geleises erfolgen muß.
In zweiter Linie kommt für die Erfindung eine Anzahl von Merkmalen in Betracht, welche auf der neuen Anordnung basieren; insbesondere handelt es sich hierbei um die Ausbildung der die Greifer tragenden Stangen, um die besondere Befestigung der Öffnungsschienen an den Aufgebern, um die Formgebung
der Aufgeber selbst sowie um die gute Führung der Wagen innerhalb der Aufgeber, gerade mit Rücksicht darauf, daß eine parallele Führung der Schienen bzw. ein paralleler Lauf des Wagens zur wagerechten Tischebene stattzufinden hat.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Gesamtanordnung einer alten Bauart,
ίο Fig. 2 die Gesamtanordnung der neuen Bauart,
Fig. 3 den Aufgeberkasten einer Sammelstelle,
Fig. 4 und 5 die Greiferöffnungsschienen, und
Fig. 6 und 7 den Greiferwagen.
Im Gegensatz zu der bisher erforderlichen Anordnung (Fig. 1) laufen bei der neuen Anordnung (Fig. 2) die Schienen 1 über bzw. unter der Tischplatte 2 im wesentlichen parallel zu ihr hin und zurück, wobei sie durch Aufgeber- und Empfängerkästen 3 geführt sind, welche als Einzel- oder Sammelstationen eine entsprechende Zahl von Aufgebern 4 (Fig. 3) und Empfängern enthalten.
Die Greiferwagen 5 (Fig. 6 und 7) werden zwischen den Schienen 1 durch Seile, welche über Scheiben 6 (Fig. 2) geführt sind, in dauerndem Umlauf fortbewegt; sie laufen auf Rollen 7, die mit Kugellagern ausgerüstet sind (Fig. 6) und welche an dem Wagengestell 5 mit Drehgestellen 8 (Fig. 7) angelenkt sind, um alle Kurven gut durchlaufen zu können.
Das Wagengestell 5 ist in einer doppelten Biegung derart erst hoch und dann quer zur Längsrichtung geführt, daß die Verlängerung des obersten Teiles, welche beispielsweise als festklemmbare Stange 9 (Fig. 3 und 7) ausgebildet ist, über dem Wagen quer zur Schienenrichtung liegt und dadurch fähig ist, die Greifer 10 derartig zu tragen, daß sie von unten her in die Aufgeber 4 hineinfassen und ihren so aufgenommenen Inhalt beim Anstoßen an die Öffnungsschienen einer anderen Station frei nach unten abwerfen können. Die Stange 9 gibt dabei die Möglichkeit, an demselben Wagen die Greifer 10 für Bedienung eines beliebig wählbaren Aufgebers 4 einziistellen oder sogar mehrere Stationen durch einen Wagen gleichzeitig bedienen zu lassen, indem mehrere Greifer 10 aufgesetzt werden. Die Stange 9 trägt an einem oder beiden Enden eine Kugel- oder Rollenvorrichtung 12, welche innerhalb der Stationen in U-förmigen Schienen 13 (Fig. 3) geführt ist, um Verbiegungen und Schwankungen des Wagens 5 beim öffnen und Schließen der Greifer zu verhüten.
Die Greiferbügel 10 (Fig. 6 und 7) sitzen an Armen 14, welche um Gelenke 15 schwingbar sind und durch Federn 16 zusammengedrückt werden. Diese Gelenke 15 selbst sitzen ihrerseits an Hebeln 17, welche am Greiferkörper 18 unter Druck der Feder 24 bis an Anschläge schwingbar in Gelenken 19 gelagert sind. Die Hebel 17 und die Arme 14 tragen Rollen 20 bzw. 21, welche in verschiedener Höhe — in der Schienenebene gemessen ■—■ angebracht sind (Fig. 6) und auf entsprechende, Unmittelbar an den Aufgebern 4 angebrachte Öffnungsschienen 22 und 23 (Fig. 3 bis 5) gleichzeitig auflaufen, so daß die Greifer 10 geöffnet werden, wobei der von ihnen festgehaltene Inhalt zwischen den Schienen 22 und 23 hindurch nach unten herausfällt.
Verwendbar wäre auch eine vereinfachte Bauart mit nur einer Öffnungsschiene 23, bei der auch gegebenenfalls nur ein paar Greiferrollen 21 unter starrer Vereinigung der Hebel 14 und 17 erforderlich wäre.
Die Greiferbügel 10 weisen für alle Stationen die gleiche Krümmung auf; dementsprechend haben auch alle Aufgeber 4 im Querschnitt die Form von Kreisen von demselben mittleren Halbmesser, deren Mittelpunkte annähernd auf der Verlängerung der Stange 9 auf einer Geraden parallel zur Tischebene 3 liegen. Erreicht wird dadurch, daß die Einwurföffnungen 25 entweder, wie in der Fig. 3 dargestellt ist, nach beiden Seiten hin abgebogen sind, um bequem in zwei Teilen von beiden Tischseiten bedient zu werden, oder sie werden für einseitige Bedienung alle nach einer Seite hin abgebogen. Durch weitere kreisförmige Verlängerung 26 (Fig. 3) der Aufgeber sind die Einwurföffnungen 25 in handliche Höhe, Entfernung und Neigung zu bringen, ohne daß das Schriftstück veränderliche Krümmungen zu durchlaufen hätte, wobei ihm Gelegenheit zum Festsitzen geboten wäre.
Dabei ist die vollste Sicherung des bedienenden Personals erreicht; denn sowohl beim Einlegen der Schriftstücke in die Aufgeber 4 als auch beim Herausholen abgeworfener Briefe aus dem durch ein Schutzblech 28 abgeschlossenen Raum 27 kommt der Beamte mit keinem vom Greiferwagen 5 durchlaufenen Raum in Berührung, da der Greiferwagen eben unter den Aufgebern 4 und über dem Empfangsbehälter 27 läuft.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Befördern von Briefen, Paketen u. dgl. mittels auf Schienen laufender Greiferwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferwagen 5, soweit sie die Bedienungstische zur Aufnahme oder Abgabe der Gegenstände berühren müssen, möglichst parallel oberhalb und unterhalb der Tischflächen entlang laufen, und daß die Greifer (10) von unten
    her in die auf den Tischen angeordneten Aufgeber (4) hineinfassen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum öffnen und Schließen der Greifer (10) dienenden Öffnungsschienen (22, 23) an den Aufgebern (4) selbst, und zwar parallel zur Tischfläche, angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den einzelnen Aufgebern (4) Führungsschienen (13) angeordnet sind, in welche der die Greifer (10) tragende wagerechte Arm (9) eintritt, um Kippungen des Greiferwagens beim Öffnen und Schließen der Greifer zu verhüten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Aufgeberabteilungen kreisartig auf den bedienenden Beamten zu gebogen sind, wobei die Kreismittelpunkte etwa auf einer Parallelen zur Tischfläche liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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